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Kursliste (Alle Zielgruppen)

Wie Sie die aktuellen Erkenntnisse der Neurodidaktik (gehirn-gerechtes Lernen und Lehren) zur wirkungsvollen Wissensvermittlung einsetzen können. Wenn uns etwas wirklich interessiert, ist unser Geist freiwillig fokussiert, ordnet das neu Erfahrene vollautomatisch dem schon vorhandenen Wissen zu und wir lernen praktisch "wie von alleine". Oft lernen Kinder und Erwachsene nur deshalb nicht oder schwer, weil die Lerninhalte für sie keinen Sinn ergeben oder einfach unattraktiv sind. Vermittelt man den (eventuell sogar langweiligen) Lernstoff aber spannend und/oder witzig verpackt, merkt man sich auch dann Dinge leicht, wenn man sich zu Beginn gar nicht dafür interessiert hat.
Im Seminar erleben die Teilnehmer/innen, wie einfach und lustvoll es sein kann, sich "Langweiliges" bzw. selbst "Schwieriges" zu merken. Sie erfahren dabei indirekt, wie sie Wissen "gehirn-gerecht" aufbereiten können, um Kinder (und Erwachsene) optimal beim Lernen zu unterstützen.

Inhalte:
Theoretische Einblicke in die Neurodidaktik
Mnemotechniken und gehirn-gerechte Lernstrategien
Neurodidaktische Konzepte in der Praxis

Ziele:
Eigene Lernfähigkeiten steigern.
Theoretische und praktische Kenntnisse über die Zusammenhänge, wie man Kindern (und auch Erwachsenen) zu besseren Lernerfolgen verhelfen kann, kennenlernen.

Methoden:
Impulsvorträge
Fall- und Praxisbeispiele
Gruppenarbeit
Diskussion

Pädagogen/innen möchten das Beste für die Kinder und brauchen Antworten auf Fragen wie:

Was braucht das Kind, um einen gesunden Selbstwert zu entwickeln, und wie unterstützt man das?
Ist es wichtig zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden?
Was brauchen Kinder, um sich optimal entwickeln zu können?
Warum suchen Kinder Grenzen und klare Entscheidungen?
Wie bereite ich mein Kind auf die Schule vor?

Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Gehirnforschung geben überraschende Einsichten in die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Unerwartete Lösungsansätze für das Kindergarten- und Volksschulalter geben Antworten auf die oben gesammelten Fragen. 

Inhalte:
Erkenntnisse der Gehirnforschung
Unterstützungsmöglichkeiten für die Selbstwert- und Persönlichkeitsentwicklung

Ziele:
Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.
Praktische Beispiele kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Als "Übergänge" oder "Transitionen" werden Ereignisse bezeichnet, die für die Betroffenen bedeutsame Veränderungen mit sich bringen. Innerhalb dieser Phasen finden in relativ kurzer Zeit wichtige Veränderungen statt. Die Kinder sind unterschiedlichen Belastungen unterworfen, da sie sich einer neuen Situation anpassen müssen. Als kritisches Lebensereignis kann sich ein Übergang positiv oder negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken. Gelingt die Anpassung an die neue Lebenssituation nicht, entsteht Stress.

Inhalte:
Warum die Auseinandersetzung mit Transitionen im Leben eines Kindes essentiell für eine professionell gelebte Kinderbetreuung ist.
Überblick über den aktuellen Forschungsstand auf den Ebenen: Individuum, Beziehungen und Lebensumwelt. Das Transitionsmodell als Grundlage für die Konzeption der Übergangsangebote.
Aus der Praxis: Wie wir Kinder und ihre Familien im Rahmen unserer Möglichkeiten auf diesen ersten Übergang liebevoll und kompetent vorbereiten können (Übertrittsanamnese, Portfolio und andere Kommunikationsmittel).

Ziel:
Wissenswertes über Transitionsprozesse erfahren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Impulse und Ideen für wahrnehmungsanregende Angebote im Bereich der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung und des Gleichgewichts, sowohl für die Umsetzung im Gruppenraum als auch im Bewegungsraum oder Turnsaal, stehen im Zentrum dieser Fortbildung.

Wir werden unterschiedlichste Angebote, Materialien und Spiele zur sensorischen und motorischen Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne kennenlernen und in die spielerische Auseinandersetzung damit gehen, um so konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalt: 
Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne

Ziel:
Gemeinsam Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag in Gruppenraum, Bewegungsraum und Turnsaal erarbeiten.

Methoden:
Theorieinput
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen

In elementaren Bildungseinrichtungen gewinnen die Bereiche Inklusion, Interkulturalität und Diversität immer mehr an Bedeutung. Weltweit befinden sich derzeit knapp 50 Millionen Kinder auf der Flucht (UNHCR). So vielfältig die Fluchtgründe auch sind, so verschieden sind auch die Gruppen der geflüchteten Kinder und ihrer Familien. Sie kommen aus verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen, gehören diversen Religionen an, weisen unterschiedliches Bildungsniveau auf, stammen aus demographisch heterogenen Gegenden und haben unterschiedliche Gründe, in Österreich Fuß fassen zu wollen. So ist es schwierig, über geflüchtete Kinder und ihre Familien generelle Aussagen zu tätigen. Wenn geflüchtete Kinder schlussendlich einen Platz in elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen bekommen, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der sehr herausfordernd ist. Nicht nur die Ausnahmesituation als "Flüchtlingskind" zu gelten, sondern auch die prekäre Lage der gesamten geflüchteten Familie im Sozialsystem Österreichs kann das Eingliedern der Neuankömmlinge in die Institution erschweren. Pädagogische Fachkräfte stehen vor neuen Herausforderungen: Wie kann der Heterogenität, Interkulturalität, Religion, Sprache, Festgestaltung und Elternarbeit inklusiv begegnet werden? 

Inhalte:
Fluchtgründe und Fluchtbedingungen für Kinder
Interkulturelle Bildungsarbeit und Inklusion
Praktische Handlungsfelder der Elementarpädagogik

Ziele:
Ressourcen interkultureller Bildungsarbeit erkennen.
Interkulturelle Prozesse in der Kindergruppe verstehen.

Methoden:
Themeninput
Diskussionen
Ideenbörse und Best Practice-Beispiele

Portfolioarbeit begeistert nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch Kinder und Erziehungsberechtigte: Kindliche Bildungsprozesse zu beobachten und zu dokumentieren ist Sinnbild einer verantwortungsbewussten Elementarpädagogik. Portfolioarbeit stellt sich als anspruchsvolle Tätigkeit heraus, die durch eine moderne elementarpädagogische Haltung der Fachkräfte unterstützt wird. Eine für Kinder ansprechende und nachvollziehbare Portfoliogestaltung deckt zweierlei ab: Einerseits werden kindliche Selbstbildungsprozesse sichtbar – Kinder und Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, das kindliche Lernen bildlich zu erkennen und sich mit der Fachkraft darüber auszutauschen. Andererseits wird mit einer stärkenorientierten Sicht der Begleitung und Dokumentation im Portfolio das Selbstbewusstsein des Kindes bezüglich seiner eigenen Kompetenzen gesteigert. Im pädagogischen Alltag entstanden, hilft eine fundierte Portfoliogestaltung dabei, eine individualisierte Handlungsweise der Fachkräfte abzusichern und nächste, kindzentrierte Schritte in der pädagogischen Planung umzusetzen.

Inhalte:
Kindliche Bildungs- und Lernprozesse dokumentieren
Wesentliche Merkmale von Portfolios

Ziele:
Kindliche Selbstbildungsprozesse erkennen.
Soziale Ko-Konstruktion verstehen.
Verfassen eines eigenen Portfolioeintrags.

Methoden:
Themeninput
Videoanalysen
Schreiben
Best-Practice-Beispiele

Jedes Kind ist einzigartig – einzigartig in seinem Wesen und einzigartig in seinem Handeln. Wenn der Bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan (2009) von Inklusion als pädagogisches Bildungsprinzip schreibt, bedeutet dies für unsere pädagogische Arbeit, dass wir uns für die Vielfalt aussprechen, Unterschiede zulassen und Gemeinsamkeiten bewusst wahrnehmen sollen. Die Bildungsbereiche Sprache und Inklusion bedingen sich gegenseitig. Durch "Unterstützte Kommunikation" (UK) können Kinder, die nicht oder sehr schwer kommunizieren, aktiv an der Gemeinschaft teilhaben. Dieses Seminar zeigt auf, welche Möglichkeiten und Grenzen Inklusion mit sich bringt und bietet die Möglichkeit den Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) umfassend kennen zu lernen.

Inhalte:
Möglichkeiten und Grenzen inklusiver Pädagogik
Einführung in das Arbeitsfeld der "Unterstützten Kommunikation" (UK)
Einfache Kommunikationshilfsmittel (BIGmack, Step-by-Step, GoTalk, ...)
Symbol- und Kommunikationssoftware für PC und iPad (PCS-Symbole, Boardmaker)
Lern-Apps im sonderpädagogischen Bereich
Sinnvolles Zubehör und sichere Anwendung des iPads

Ziele:
Inklusion als Ressource wahrnehmen.
Methoden aus dem Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) kennenlernen.
Technische Hilfsmittel aus dem Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) anwenden können.

Methoden:
Theoretischer Input
Beispiele aus der Praxis
Praktische Übungen

Frühkindliche Lern- und Bildungsprozesse zu beobachten, zu dokumentieren und zu begleiten werden im elementarpädagogischen Bildungsbereich zunehmend bedeutsamer. Es wird immer naheliegender, dass dies zukünftig gesehen mehr Raum in unserer pädagogischen Arbeit einnehmen wird, da der Bildungskompass diskutiert und bereits erprobt wird.
Margaret Carr (2001), Begründerin der Bildungs- und Lerngeschichten, zeigt, wie Bildungs- und Entwicklungsdokumentation auf die Beobachtung von Alltagssituationen im Leben des Kindes aufbaut. Dazu unterscheidet sie fünf Lerndispositionen, die für das kindliche Lernen bedeutsam sind.
• Interessiert sein
• Engagiert sein
• Standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten
• Sich ausdrücken und mitteilen
• An einer Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen

Inhalte:
Lerndispositionen als Fundament pädagogisch professioneller Bildungs- und Entwicklungsdokumentation
Beobachten und Dokumentieren in der praktischen Umsetzung
Gewinn von professioneller Beobachtung und Dokumentation für Kind, Pädagogen/innen, Lehrer/innen und Erziehungsberechtigte

Ziele:
Lerndispositionen erkennen und praktisch anwenden.
Unterschiedliche Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Kooperations- und Vernetzungsarbeit von Kindergarten und Volksschule erlebbar machen.

Methoden:
Theoretischer Input
Diskussion
Gruppenarbeit

Als Transition werden bedeutende Übergänge im Leben eines Menschen beschrieben, die bewältigt werden müssen. Es finden in relativ kurzer Zeit wichtige Veränderungen statt. Als kritisches Lebensereignis kann sich ein Übergang positiv oder negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken. Je besser die Kinder und ihre Familien auf Übergänge vorbereitet und idealerweise auch ein Stück begleitet werden, desto weniger Stress hat das Kind zu bewältigen und ein freudvoller Übergang in einen neuen Lebensabschnitt kann positiv beginnen.
In diesem Seminar erarbeiten wir praktische Ansätze, die es ermöglichen, den Übergang von der Kindertagesstätte in den Kindergarten für Kinder zu erleichtern.

Inhalte:
Transitionen – theoretischer Hintergrund
Das Kind und die Familien abholen und begrüßen
Das Kind und die Familien im Übergangsprozess begleiten
Institutionsübergreifende Zusammenarbeit: sanfte Übergänge gestalten
Portfolio als Kommunikationsmittel

Ziel:
Wissenswertes über Transitionsprozesse erfahren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Praxisbeispiele
Diskussion

Kennen Sie das? Sie reden und reden und haben dennoch das Gefühl bei dem Kind/mehreren Kindern kommt nichts an! Vielleicht reden Sie in der falschen "Muttersprache".
Die Entwicklung der "Muttersprache" und die damit einhergehende Selbstwertentwicklung sind natürlich vorrangig Aufgabe der Erziehungsberechtigten. Dennoch tragen Sie als Bezugsperson in pädagogischen Einrichtungen maßgeblich zur Weiterentwicklung bei. Von Geburt weg ist Kommunikation der wichtigste Faktor, der bestimmt, welche Arten von Beziehungen jemand mit anderen eingeht und was bzw. wie jemand seine Umwelt erlebt. Über die persönliche "Muttersprache" erfährt ein Kind – jeden Alters – ob es angenommen und wertvoll ist oder nicht. Es macht also Sinn genauer hinzuschauen auf welcher "Frequenz" das Kind aktiv ist. Dies hilft einerseits den Selbstwert des Kindes nicht zu verletzen und andererseits das Miteinander – im Einzelnen und der ganzen Gruppe – besser zu gestalten.

Inhalte:
Kommunikation und Selbstwertentwicklung
"Sprachmuster" der Kinder 
Möglichkeiten der Gestaltung des täglichen Miteinanders

Ziele:
Einblicke in die Kommunikation und deren unmittelbare bzw. nachhaltige Auswirkung auf das Miteinander erhalten.
Die Verschiedenheit von Sprachen und die Auswirkung auf die Selbstwertentwicklung bewusst wahrnehmen.
"Sprachmuster" erkennen und für die Gestaltung des Miteinanders nutzen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Jede gute Förderung beginnt mit einer genauen Beobachtung. Wenn man Kleinkinder in ihrer Entwicklung unterstützen will, muss man als erstes lernen, sich zurückzunehmen und genau hinzusehen.
• Was kann das Kind schon?
• Mit welchen Entwicklungsaufgaben ist es gerade beschäftigt?
• Womit hat es noch Schwierigkeiten?
• Welcher Schritt steht als nächstes an?
Erst wenn diese Fragen präzise genug beantwortet sind, besteht die Chance herauszufinden, wie man dem Kind dabei behilflich sein kann, die Welt zu entdecken und zu verstehen. Schon Maria Montessori fordert eine neue Art des "Erziehers", der sich zurücknimmt und das Kind beobachtet, aber sehr wohl Bedingungen setzt, die dem Kind helfen sich selbstständig weiterzuentwickeln. Die Beobachtung ist die Basis, um eine vorbereitete Umgebung zu schaffen, die den Bedürfnissen der Kinder entspricht.
Der Bildungsrahmenplan zeigt auf, welche Bildungsbereiche im Kleinkindbereich im Vordergrund stehen sollten. Durch eine gezielte Beobachtung jedes einzelnen Kindes kann man Schwerpunkte in den einzelnen Bereichen setzen und jedes Kind dort abholen, wo es gerade steht.

Inhalte:
Bedeutung der Beobachtung
Beobachtungsbereiche

Ziele:
Vor- und Nachteile der Beobachtung bewusst machen.
Beobachtungsfelder erkennen.
Elementare Spielhandlungen durch gutes Beobachten erkennen und dadurch auf sensible Phasen der Kinder aufmerksam werden.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Beispiele

Die Advents- und Weihnachtszeit gilt allgemein als besinnliche Zeit, in der viele Bräuche und Rituale gepflegt werden. Sie geben den Kindern Orientierung im Jahresablauf und vermitteln ihnen dadurch Sicherheit und Geborgenheit in der Gemeinschaft. Das Gestalten eines Adventkalenders kann dazu beitragen, dass Kinder kulturelle Erfahrungen sammeln können. Das wollen wir mit der Gestaltung eines besonderen Adventkalenders unterstützen.

Wir befüllen diesen mit Ideen, die es Kindern ermöglichen, soziale Werte wie Rücksichtnahme, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Füreinander-da-Sein ganz bewusst in der Adventszeit zu erleben. Um von materiellen und kommerziellen Adventsüberraschungen wegzukommen, werden in diesem Seminar pädagogisch sinnvolle Alternativen zum klassischen Süßigkeiten-Adventkalender aufgezeigt. Mit Liedern, Geschichtensäckchen, Tänzen, Sinnesübungen, Erzählungen, Fingerspielen, Klanggeschichten u.v.m. entsteht ein abwechslungsreicher Adventkalender, der uns jeden Tag ein Angebot bietet, über das sich die Kinder gemeinsam mit uns freuen dürfen.

Inhalte:
Gestalten eines Adventkalenders
Anregungen für den Inhalt des Adventkalenders

Ziel:
Neue Ideen für die pädagogische Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Kurzer Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Angebote der besonderen Art verschaffen den Kindern – drinnen wie draußen – ein Abenteuerland, in dem sie abtauchen können und sich und ihre Welt kennenlernen können.
Unsere Professionalität besteht nicht darin, die Kinder mit zeitlich festgelegten Angeboten zu überhäufen, sie zu bespielen und ihre freie Zeit zu "rauben", sondern einen anderen Blick auf das Tun und Lassen der Kinder zu bekommen und daraus Angebote entstehen zu lassen, die die eigene Entwicklung der Kinder unterstützen und ihnen vor allem das Gefühl geben, beachtet und in ihren Handlungen gesehen zu werden.

Inhalte:
Was sind Angebote der besonderen Art?
Bedeutung des freien Spiels als Lernform des Kindes
Angebote der besonderen Art für die Praxis

Ziele:
Durch bewusstes Einlassen auf das Tun der Kinder Gelassenheit, Ruhe und Selbstsicherheit in den Arbeitsalltag bekommen.
Die Kinder in ihrer Entwicklung durch besondere Angebote unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Diskussion

Die Fähigkeit zu spielen ist dem Menschen in die Wiege gelegt und niemand braucht sie ihm beizubringen. Es macht jedoch Sinn, Kindern geeignete Materialien dafür zur Verfügung zu stellen, damit ihre angelegten Potenziale und Fähigkeiten hervorgelockt werden und sich entfalten können.
Wir leben in einer auf Leistung und Konsum ausgerichteten Gesellschaft und sind diesbezüglich einer Fülle von Informationen und Einflüssen ausgesetzt, die sich teilweise auch ziemlich widersprechen. Dies macht es Eltern oft schwer, eine sinnvolle Spielzeugauswahl für ihr Kind zu treffen.
Diese Veranstaltung dient als Orientierungshilfe, worauf es beim Spielen wirklich ankommt.

Inhalte:
Sind Spielzeug und Spielen eine Symbiose?
Womit – außer mit konventionellem Spielzeug – können Kinder sonst noch spielen?
Welche Qualitätsmerkmale zeichnen sinnvolles Spielzeug aus?
Was ist didaktisches Spielzeug und wie kann damit sinnvoll umgegangen werden?

Ziele:
Spielmaterialien für die verschiedenen Alters- bzw. Entwicklungsstufen unterscheiden und bewerten.
Vorschläge für die Gestaltung einer einladenden vorbereiteten Spielumgebung erarbeiten.
Unterscheiden von verschiedenen Spielzeugarten und ihrer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferate
Einzel- und Gruppenübungen

Das freie Spiel ermöglicht Wachsen und Lernen auf eine Art und Weise, die hirntechnisch äußerst effektiv ist. Warum ist das so? Was hindert uns daran, dem zu vertrauen?
Große Denker haben zu allen Zeiten davon gesprochen, dass dem Spiel eine besondere Kraft innewohnt. Inzwischen wird das von der modernen Wissenschaft bestätigt. Darüber hinaus bewirkt Lernen und Schaffen im Spiel ein Gefühl der Zufriedenheit. Spielen bereitet Freude, selbst wenn es anstrengend ist und dabei durchaus Frustrationserlebnisse möglich sind. Die Tätigkeit im freien Spiel bringt den heranwachsenden Menschen immer wieder mit sich selbst und seinen persönlichen Ressourcen in Berührung. Sie fördert ihn in einem für ihn stimmigen Tempo auf natürliche Weise.
Die Erhaltung der Spielfähigkeit gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft.

Inhalte:
Entwicklungsstufen des freien Spiels
Autoregulation im freien Spiel
Zusammenwirken zwischen Spiel und Lernen
Verlust der Spielfähigkeit und seine Gefahren

Ziele:
Spielen als Gegenteil des "Funktionierens" erkennen und schätzenlernen.
Ideale Rahmenbedingungen erarbeiten, die freies Spiel ermöglichen.

Methoden:
Theorieteil
Einzel- und Gruppenübungen

In der heutigen Zeit ist es wichtig den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim kreativen Gestalten Dinge verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt zu den einfachsten Werkmöglichkeiten. Es gibt verschiedenste Ideen, dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen möchte und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam Gegenstände, die Kinder einfach selber machen und dann mit Stolz präsentieren können.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Gestaltungsmaterial – Was kann man verwenden und wie bereitet man es auf bzw. vor?
Welche Gefahren gibt es und wie kann man sie umgehen?
Werken mit Recyclingmaterial unter Anleitung und Ideen, wie man die einzelnen Projekte an Altersgruppen anpassen kann

Ziele:
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten, Fotos ("bildlich" gestaltete Unterlagen mit Schritt-für-Schritt Fotos können zusätzlich käuflich erworben werden) und durch Learning-by-Doing Recycling/Upcyling Gestaltungsprojekte umsetzen und weiterentwickeln.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Im gemeinsamen Spiel haben kleine Kinder viele Konflikte. Bei manchen Auseinandersetzungen kommt es zu  Extremsituationen in denen einige Kinder beißen, hauen, zwicken oder laut schreien. Wenn dies geschieht, brauchen Kinder eine achtsame und feinfühlige Begleitung. Zudem ist für Pädagogen/innen ein fundiertes Hintergrundwissen über die Ursachen dieses kindlichen Verhaltens wichtig.
Die Art und Weise, wie Kinder diese Auseinandersetzungen bewältigen lernen, welche Modelle ihnen zur Verfügung stehen, hat einen großen Einfluss auf ihr Beziehungsleben und auf ihre Persönlichkeitsentwicklung. Kinder profitieren von begleitender Konfliktbewältigung und entwickeln Resilienz und Selbstständigkeit.

Inhalte:
Entwicklungsbedingte Konflikte
Die Umgebung als Konfliktherd
Achtsame Konfliktbegleitung – Präsenz und aktives Eingreifen
Erziehungsberechtigte mit ins Boot holen – Konfliktlösung als Thema der Erziehungspartnerschaft

Ziel:
Kinder und sich selbst besser verstehen.

Methoden:
Theoretische Impulsvorträge
Video und Bildmaterial
Fallbeispiele

Die Tänze sind klar strukturiert und einfache Schrittabfolgen vorgegeben. Die Tänze beziehen sich auf Themen des Jahreskreises und sind teilweise interkulturell. Motorische und koordinative Fertigkeiten werden spielerisch und tänzerisch geschult.
Kinästhetisch, taktil, visuell und musikalisch werden alle Sinne gefordert.
Freude am gemeinsamen Tun wird erfahren und Regelverhalten wird geschult.

Inhalte:
Tänze durch den Jahreskreis 
Interkulturelle Tänze

Ziel:
Möglichkeiten zum leichten Umsetzen im täglichen Gebrauch kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung

Erforschen und Experimentieren ist für Kinder in jedem Alter interessant. Im Vorschulalter bieten sich vor allem die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) zum Experimentieren an, da die Kinder damit ständig und unmittelbar konfrontiert sind.
Schon kleine Kinder experimentieren und erforschen die Umwelt Tag für Tag und immer wieder sind sie fasziniert von den Abläufen und Ergebnissen, die sie beobachten.
Mit Experimenten kann man Kinder auf eine faszinierende Art motivieren, um Neues auszuprobieren, zu hinterfragen aber vor allem zu bestaunen.
Wir werden viele einfache Experimente selbst ausprobieren, die mit den Kindern dann gut nachgemacht werden können, ohne dass man viel Material besorgen muss.

Inhalte:
Grundlagen des Erforschens und Experimentierens mit Kindern
Einfache Experimente für Kinder 

Ziele:
Die "intrinsische Motivation" der Kinder durch spannende aber einfache Experimente
erhalten.
Neue Experimente für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Ausprobieren von Experimenten
Praktisches Arbeiten 

Vorlesen stärkt die Beziehung – Vorlesen baut den Wortschatz auf – Vorlesen bringt Kinder zur Ruhe. Diese und viele weitere Aussagen sind den Pädagogen/innen bekannt. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass einige Kinder gar nicht zuhören können, wenn vorgelesen wird, da sie "herumzappeln" und sich nicht konzentrieren können. Von der "Magie des Vorlesens" keine Spur. Und ob die Kinder vom sprachlichen Input profitieren, darüber kann nur spekuliert werden.
In diesem Workshop sollen Ideen vorgestellt werden, wie das Vorlesen für alle Beteiligten zum lustvollen und sprachlich nachhaltigen Erlebnis werden kann.

Inhalte:
Ideen für die Praxis
Erstellung eines "Stundenbildes" für eine Vorleseeinheit

Ziel:
Vorlesen zu einem lustvollen und nachhaltigen Erlebnis machen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Wie klingt das Wasser?
Wie singt das Feuer?
Wie tanzt die Erde?
Wie musiziert die Luft?
In dieser Fortbildung wollen wir Lieder, Tänze und Musiziervorschläge kennenlernen, die das umfangreiche Thema der "4 Elemente" aufgreifen. Neben den angebotenen Inhalten sollen Anregungen für das Musizieren in Kinderbildungseinrichtungen gegeben werden, die 1:1 im pädagogischen Alltag angewendet werden können. Basierend auf den Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik, in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder, Tänze, Bewegungsspiele
Instrumentalspiel zum Thema 4 Elemente

Ziel:
Neue Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen und selbst anwenden.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik

Wie klingt das Wasser?
Wie singt das Feuer?
Wie tanzt die Erde?
Wie musiziert die Luft?
In dieser Fortbildung wollen wir Lieder, Tänze und Musiziervorschläge kennenlernen, die das umfangreiche Thema der "4 Elemente" aufgreifen. Neben den angebotenen Inhalten sollen Anregungen für das Musizieren in Kinderbildungseinrichtungen gegeben werden, die 1:1 im pädagogischen Alltag angewendet werden können. Basierend auf den Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik, in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder, Tänze, Bewegungsspiele
Instrumentalspiel zum Thema 4 Elemente

Ziel:
Neue Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen und selbst anwenden.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik

Der Bau und der Einsatz der Trommel kann ein Jahresprojekt oder Wochenprojekt in elementaren Einrichtungen oder Horten sein.
Die Kinder lernen in verschiedenen Grenzspielen die eigenen Grenzen und die des Anderen kennen. Die Gruppengemeinschaft wird gestärkt, auch das Stärken des eigenen Selbstwertgefühls ist ein wichtiger Aspekt, um in einer Gemeinschaft bestehen zu können. Trommelspiele fördern die Grob- und Feinmotorik, ermöglichen das Ableiten von Spannungen und Aggressionen und können zu einer Aktivierung und Balance beider Gehirnhälften beitragen.

Inhalte:
Herkunft der Trommel
Verschiedene Trommelspiele 
Grenz- und Wahrnehmungsspiele
Bau einer Trommel

Ziel:
Die erlernten Spiele im pädagogischen Alltag einsetzen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen

Um den Übergang sowie die Kooperation vom Kindergarten in die Volksschule so einfach wie nur möglich zu gestalten, braucht es einiges an Planung und Voraussetzungen, die natürlich mit einer sehr guten Kooperation seitens beider Einrichtungen einhergehen.
Denn der Übergang in die Schule bedeutet für das Kind nicht nur die Anpassung an neue Orte, Tagesabläufe oder auch Aufgaben, sondern vor allem auch eine enorme Veränderung, die mit Angst gekoppelt sein kann. Das Kind hat zu lernen, sich mit seiner neuen Rolle  "Ich bin nun ein Schulkind"  auseinanderzusetzen.

Inhalte:
Beispiele von Übergängen
Die Aufgabe der Fachkräfte
Beobachtungsbögen
Portfolio

Ziele:
Einige Möglichkeiten der Übergangsgestaltung in Theorie und Praxis kennenlernen.
Widerstände bei Kooperationsprozessen erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Klein- und Gruppenarbeit

Seit vielen Jahren gehören Waldkindergärten in Nordeuropa zur frühkindlichen Bildungslandschaft. Auch in Österreich sind Wald-und Naturkindergärten mittlerweile im Kommen. Der Wald ist ein optimales Lern- und Spielgelände, denn jeder Aufenthalt in der Natur bietet Kindern vielfältige Gelegenheiten für primäre Sinneserfahrungen, die unser intellektuelles Fundament darstellen. Im Wald nehmen Selbstständigkeit, Kraft und Ausdauer zu, Aggressionen nehmen ab. Die Konzentrationsfähigkeit der Kinder wird erhöht. Das Spielen miteinander, ohne vorgefertigtem Spielzeug ist die beste Suchtprävention, denn es lässt die Kinder zu starken kreativen Persönlichkeiten heranreifen.

Inhalte:
Hospitation im Waldkindergarten
Konzeptvorstellung Waldkindergarten Maria Saal
Entwicklungspsychologisches Basiswissen
Die Bedeutung des kindlichen Spiels

Ziel:
Den Wald als Lern- und Spielgelände kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, in wenigen Stunden den Bau eines Weidenhauses kennenzulernen. Das Weidenhaus besteht aus "Palmkätzchen" und grünen Weiden. Die frisch geschnittenen Stauden werden in einer bestimmten Form in die Erde gesteckt, gebunden und verflochten. Zudem werden Anregungen für die Pflege des grünen, lebenden Hauses gegeben.
Durch den Prozess des gemeinsamen Bauens sind die Pädagogen/innen durchaus in der Lage, selbst im eigenen Garten ein solches Weidenhäuschen herzustellen.
Sie erhalten auch Anregungen, wie mit Kindern und deren Erziehungsberechtigten ein solches Bauwerk im Garten verwirklicht werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder zu jeder Jahreszeit dieses grüne Häuschen sehr lieben und viele Aktivitäten in dieses "Naturgebäude" verlagern.

Inhalt:
Bau eines Weidenhäuschens

Ziel:
Ein Naturgebäude erbauen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Kinder sind sexuelle Wesen und das von Anfang an. Spielend lernen sie ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreisen, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Oft entstehen jedoch Irritationen und Verunsicherungen im Umgang mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge.
Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke bemerkt?
Wie reagieren, wenn das "Spielen in der Hose" viel interessanter ist als die Jause am Tisch?
Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?

Im Seminar erarbeiten wir uns gemeinsam Handlungsoptionen bezogen auf die in den Fragen angeführten Themen. Sie erfahren neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Sie werden auch erkennen, wie viel Sie bereits jetzt zu einer gesunden kindlichen Sexualentwicklung in Ihrer Institution beigetragen haben und sich Ihr sexualpädagogisches Tun mehr ins Bewusstsein holen.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern (0-6 Jahre)
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Konkrete Vorschläge für Handlungsoptionen in der beruflichen Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Diskussion

10 kleine Negerlein ... Das ursprüngliche Spottlied auf Indianer und Schwarze tauchte erstmals 1885 im deutschsprachigen Raum auf.
Wie gehen wir heute mit Lied- und Spruchgut um? Welche Auswahlkriterien gibt es und welche Methoden bieten Kindern Möglichkeiten authentische Begegnungen mit Vielfalt wahrzunehmen?
In diesem Workshop fabulieren und tanzen wir um die Welt. Wir lernen interkulturelle und mehrsprachige Kinderliteratur kennen, in der Vielfalt realistisch und klischeefrei dargestellt wird.

Inhalte:
Interkulturelle und mehrsprachige Kinderliteratur, Lied- und Spruchgut
Auswahl- und Qualitätskriterien
Praxiserprobte Methoden zur Aktivierung von Erziehungsberechtigten

Ziele:
Interkulturelle Kinderliteratur, Lied- und Spruchgut kennenlernen sowie diese anhand von Auswahl- und Qualitätskriterien bewerten.
Mit interkultureller Kinderliteratur Familien aktivieren.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Herzenswärme, Freiräume und klare Regeln stellen das "magische Dreieck" dar, das Kinder stark macht, ihnen genügend Selbstsicherheit vermitteln kann, Selbstständigkeit möglich macht und zur Fähigkeit, sich im Alltag gut zu positionieren, führt. Betrachtet man die Erziehungsarbeit von Kindern im Vorschulalter, fällt vor allem auf, dass es große Schieflagen in der Entwicklung gibt: Vor allem, was die essentiellen Bedürfnisse nach Eingebundensein, Halt, Sicherheit, Geborgenheit, aber auch nach Selbstständigkeitsentwicklung und Orientierung durch klare Regeln betrifft. Kinder können sich optimal entwickeln, wenn sie spüren, dass sie bedingungslos angenommen und so geliebt werden, wie sie sind; wenn sie aber auch Herausforderungen bestehen dürfen, wenn ihnen etwas zugemutet und zugetraut wird und wenn sie das Gefühl haben, dass sie von Erwachsenen begleitet werden, die mit liebevoller Klarheit Grenzen setzen können, wenn es vonnöten ist.

Inhalte:
Umgang mit Bindungsbedürfnissen und Herzenswärme im pädagogischen Alltag
"Kindheitskräfte", Fundamentalkompetenzen 

Ziele:
Für kindliche Entwicklungsbedürfnisse in einer sich ständig verändernden, beschleunigten und leistungsorientierten Welt sensibilisiert werden.
Selbstverständnis des klaren, liebevollen Grenzensetzens als Teil des pädagogischen Konzepts erweitern.
Freiräume, Selbstständigkeitsentwicklung als Basiskompetenz verstehen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Diskussion

Sollen Pädagogen/innen in Institutionen mit den Kindern Hochdeutsch oder Dialekt sprechen? Was ist wichtiger: Authentizität oder Bildungsauftrag? Welche Schwierigkeiten im Umgang mit der Bildungssprache Deutsch können auftreten, wenn Kinder in der Schule erstmals mit der Hochsprache konfrontiert werden? Wie sieht es mit dem Spracherwerb des Deutschen für Kinder mit anderer Muttersprache aus, wenn der erste Kontakt zur Zielsprache dialektal gefärbt ist?
Sprache bedeutet Identität, aber auch Handlungsmöglichkeit und Partizipation. Die Diskussion um die "richtige" Sprache ist höchst emotional und wird sehr kontrovers geführt. Dabei darf allerdings nicht das Ziel der Elementarpädagogik aus dem Blickfeld geraten, den Kindern Perspektivenvielfalt und gute Chancen für ihren Bildungsweg mitzugeben. Welche Rolle spielt dabei die Hochsprache Deutsch?

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte Grundlagen zu den Begriffen "Hochdeutsch", "Dialekt", "Varietät", "Variante" usw.
Hochsprache Deutsch im Kontext der Elementarpädagogik

Ziel:
Wissenswertes über die Hochsprache vs Dialekt erfahren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Die Kinderärztin Dr. Emmi Pikler und ihr Team forschten über die frühkindliche Entwicklung und die Bedürfnisse junger Kinder und revolutionierten damit die Sichtweise auf Säuglinge und Kleinkinder. Aus der täglichen Beobachtung der Kinder wurden umfassende Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen, die sich in einer spezifischen Haltung zum jungen Kind als auch in konkretem Fachwissen über die frühe Betreuung wiederfinden.
In diesem Seminar werden grundlegende Erkenntnisse über die Spiel-, Bewegungs- und Persönlichkeitsentwicklung des jungen Kindes vorgestellt. Es wird erarbeitet, welche Bedeutung dieses Wissen für das tägliche freudvolle Zusammensein im pädagogischen Alltag mit dem jungen Kind haben kann.

Inhalte:
Frühkindliche Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern nach Emmi Pikler
Bedürfnisse junger Kinder
Begleitung und Unterstützung des Kindes durch den/die Pädagogen/in

Ziele:
Den Blick auf den Säugling/das Kleinkind erweitern.
Das Wissen und das Verständnis für die Bedürfnisse junger Kinder vergrößern.

Methoden:
Vortrag
Videoanalyse
Gruppenarbeit
Rollenspiele

Der Alltag mit Kindern ist für alle Beteiligten oftmals nicht leicht. Umso wichtiger ist es, Kinder im Alltag zu unterstützen. Brain-Gym ist eine Möglichkeit dies zu tun, da keine zusätzlichen Belastungen entstehen, sondern die Übungen spielerisch in den Alltag integriert werden können.
Es gibt immer mehr Kinder, die unter Stress leiden und unter Stress ist lernen nicht möglich – auch nicht für uns Erwachsene!
Der Amerikaner, Paul Dennison, hat Brain-Gym entwickelt. Er hat erkannt, dass Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Legasthenie usw. oft die Folgen einer fehlenden Zusammenarbeit beider Gehirnhälften sind. Durch einfache Übungen, kann die Zusammenarbeit der Gehirnhälften wieder hergestellt und das Lernen erleichtert werden.
Brain-Gym hilft, zu neuer Kraft zu kommen sowie Energie- und Lernblockaden zu lösen. Mit bestimmten Bewegungsübungen, dem Drücken und Rubbeln von Körperpunkten – sogenannten Energiepunkten – können Blockaden und Verspannungen im Körper aufgelöst und Stress abgebaut werden.

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund der Gehirngymnastik
Einfache Übungen für Brain-Gym

Ziele:
Energieblockaden aufspüren.
Stress abbauen.

Methoden:
Theorieinput
Brain-Gym-Übungen
Diskussion

Klangschalen können in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. In elementaren Bildungseinrichtungen bezieht sich ihre Anwendung vor allem auf das spielerische Kennenlernen im pädagogischen Alltag. Durch den Einsatz von Klangschalen in Verbindung mit anderen pädagogischen Handlungsprozessen kann die Wahrnehmungsfähigkeit, die Konzentration, die Grob- und Feinmotorik, die Kreativität sowie das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert werden.
Durch die Anwendung der Klangschalen kann im Kindergarten eine beruhigende und entspannte Atmosphäre geschaffen werden, die bei der Gestaltung günstiger Lernbedingungen für die eigenen Bildungsprozesse der Kinder durchaus als fördernder Faktor zu bezeichnen ist. Klänge begleiten uns seit frühester Zeit und nehmen Einfluss auf unterschiedliche Bereiche unseres Lebens.

Inhalte:
Wahrnehmungsförderung
Förderung der Fein- und Grobmotorik

Ziel:
Wissenswertes über den Einsatz von Klangschalen in elementaren Bildungsinstitutionen erfahren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenreisen
Klangreisen

Musik ist die Sprache, die alle Menschen verstehen. Trotzdem hat jedes Instrument eigene, besondere "Buchstaben" und "Wörter" – seinen Klang, die unterschiedlichen Töne und Rhythmen. So können wir mit unserer Trommel "sprechen", denn die Trommel ist nach der Stimme das zweitälteste Instrument auf der Erde.
Im Seminar werden verschiedene Trommeln und Percussion-Instrumente aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient vorgestellt. Dabei werdet Ihr bekannte Trommeln sehen und hören, wie die Djembe, aber auch andere, wie die Udu aus Afrika und das Berimbau aus Brasilien. Wir machen eine Reise nach Afrika, in die Karibik und nach Griechenland und spielen gemeinsam Djolé, Calypso und Sirto. Dazu erzähle ich Geschichten zu den Trommeln und Rhythmen.

Inhalte:
Trommeln und Percussion-Instrumente aus aller Welt
Verschiedene Trommelspiele

Ziele:
Grundlagen für das Trommeln mit Kindern erlernen.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

In einer schnelllebigen Zeit geht die Wahrnehmung von Gefühlen des Gegenübers meist unter. Wo die gesellschaftliche und pädagogische Zuwendung gegenüber dem lachenden Kind dominiert, wird dem weinenden Kind kaum Beachtung geschenkt. Vielmehr empfindet man es als störend und unpassend. Kinder und Jugendliche erleben durch die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zahlreiche Gefühle. Veränderung bedeutet Neues, und Neues benötigt Zeit für die Annahme. Beginnend beim Trennungsprozess bis hin zum Trauerprozess gilt es besonders, Kinder in ihrer Gefühlswelt wahrzunehmen. Die elterliche Trennung hat Auswirkungen, die mit ganz unterschiedlichen Reaktionen verbunden sein können.
Plötzlich ist alles anders. Abschied nehmen von etwas sehr Vertrautem, etwas Liebgewonnenem, vom Mensch, vom Tier usw. verlangt sehr viel Kraft. Viele Fragen tauchen auf, und als Erwachsener kommt man ganz schnell auch an seine Grenzen. Mit der eigenen Trauer belastet, soll man noch als gute Stütze und Begleitung für das Kind agieren. Fragen wie: "Wo ist die Oma jetzt?", "Warum musste mein kleiner Hase sterben?" usw. sind Fragen, die Kinder altersgerecht und ehrlich beantwortet haben wollen.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auswirkungen der Trauer

Ziel:
Das Kind in seiner Gefühlswelt nach Trennung, Scheidung, Tod begleiten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Ziel der Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Gerhard Preiß ist es, Kindern bereits vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und dieses Wissen mit ihrem Leben zu verbinden. Dabei wird mathematische Bildung als ganzheitlicher Prozess verstanden, der weit über rein mathematische Ziele hinausgeht und jedes einzelne Kind mit seinen Begabungen anspricht und fördert.
Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Bei den Entdeckungen im Zahlenland wird die abstrakte mathematische Welt als ein den Sinnen zugängliches »Zahlenland« gestaltet. Die Kinder begegnen den Zahlen im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den Zahlenländern.

Inhalte:
Umfassender Überblick über das Projekt "Entdeckungen im Zahlenland"
Zahlenhaus, Zahlenweg und Zahlenländer: Übungen, Spiele, Materialien
Praxis-Ideen: Struktur, Planung, Organisation, Stundenbilder

Ziele:
Ziele und Methoden der "Entdeckungen im Zahlenland" kennenlernen.
Wichtigkeit der Mathematik und des logischen Denkens im Kleinkindalter erkennen.
Förderbedürftigen Kindern einen erfreulichen Zugang zu den Zahlen geben.

Methoden:
Impulsreferat
Diskussion
Praktische Übungen

Diese Reformpädagogik ist heute aktueller denn je! Doch viele ihrer wertvollen Materialien liegen in unseren Kindergärten brach.
Die Montessori-Pädagogik gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit und dem vermehrten Hilfeschrei von überforderten Erziehungsberechtigten wird eine Pädagogik benötigt, welche vielfältigen Anforderungen gerecht wird.
Maria Montessori legte schon vor mehr als 100 Jahren ihren Fokus auf die Entwicklung des Kindes. Die Beobachtung des Kindes, die vertiefte Konzentration, die Ruhe und Selbstständigkeit sind nach wie vor Ecksteine dieser Pädagogik. Die von ihr entwickelten Materialien zur Schulung der Sinne, der Sprache oder der Mathematik sind ein Teil ihrer Pädagogik und lassen sich heute – mehr denn je – zur Unterstützung pädagogischer Handlungsprozesse einsetzen.
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, durch kurze Übungssequenzen das Material kennenzulernen und die damit verbundene Arbeitshaltung zu erfahren, damit sie diese in ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalte:
Einblick in das Leben und pädagogische Wirken von Maria Montessori
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik
Darbietung von ausgewählten Montessori-Materialien

Ziele:
Montessori-Pädagogik und ihre Schwerpunkte kennenlernen.
Montessori-Materialien richtig einsetzen.
Vorteile der Montessori-Pädagogik erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Diskussion

Das Jahr prägt unsere Arbeit im Kindergarten, in der Schule und auch zu Hause. Feste unterbrechen den Alltag, werden vorbereitet und gefeiert. Das Kirchenjahr beginnt nicht am 1. Jänner, sondern mit dem 1. Adventsonntag.
Wir wollen bei diesem Seminar kirchliche Feste auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" kennenlernen, gestalten und feiern.
Praxisorientierte Vorschläge sollen Anregungen vermitteln. Sie bedürfen stets einer Umsetzung hinein in die eigenen Gegebenheiten und Möglichkeiten.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
(Christliche) Werte 

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren können.
Gemeinsame Bodenbilder gestalten und deuten.

Methoden:
Impulsreferat zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Übungen 
Reflexion in der Gruppe, aber auch Zeit für persönliche Gespräche mit der Referentin

Dieser Satz, der von dem Theologen Dietrich Bonhoeffer geschrieben wurde, drückt keinen grundsätzlichen Zweifel an der Existenz Gottes aus, sondern weist auf die Unverfügbarkeit Gottes hin. Gott ist immer noch mehr und anders, als wir ihn denken können. Er lässt sich nicht ganz genau beschreiben wie ein Gegenstand oder ein konkretes Wesen.
Dennoch ist es notwendig, immer wieder darüber nachzudenken und zu sprechen, wer Gott für uns ist.
Sich einerseits mit den Gottesvorstellungen und der Gottesrede von Kindern zu befassen, andererseits sich mit den eigenen Gottesvorstellungen auseinander zu setzen, ist für Pädagogen/innen eine ernstzunehmende Pflicht. 
Das Theologisieren mit Kindern ergänzt die "Ganzheitlich Sinnorientierte Pädagogik".

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik".
Einführung in die Kindertheologie
(Christliche) Werte
Die Rede von Gott "versinnbildlichen"

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren können.

Methoden:
Impulsreferat zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Gemeinsames Gestalten und Deuten von Bodenbildern
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe, aber auch Zeit für persönliche Gespräche mit der Referentin

Die Sichtweise auf die ersten Lebensjahre des Kindes hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch und rapide verändert.
Das Kind besitzt eine angeborene Neugier und Erkundungsbereitschaft, welche die Basis für die Exploration der sozialen und materialen Umwelt bildet. Das Kind ist von Geburt an fähig zur Bildung von Theorien, die es durch das eigene Handeln überprüft, verwirft, bestätigt, modifiziert. Lernprozesse laufen selbst initiiert, selbst organisiert und erfahrungsabhängig ab.
Pädagogen/innen sind nicht mehr in erster Linie die Programmgestalter für den Alltag der Kinder. Ihre Aufgabe hat sich verändert. Dazu gehört mehr denn je das aufmerksame Wahrnehmen dessen, was Kinder interessiert und was sie können. Es gehört dazu, dass sie es aushalten können, wenn Kinder eigene Wege gehen.
Pädagogen/innen sind nicht Lehrende und Allwissende, sondern forschende Begleiter/innen, die Kinder auf ihrem individuellen Weg unterstützen.
Wie soll die neue, veränderte Rolle des/der Pädagogen/in und der pädagogische Alltag in der Praxis aussehen und welche Erleichterungen sind damit verbunden?

Inhalte:
Das neue Bild vom Kind 
Die Rolle des/der Pädagogen/in 
Gestaltung des pädagogischen Alltags mit einer veränderten Haltung

Ziele:
Neue Sichtweisen auf das Kind, den pädagogischen Alltag und die Rolle des/der Pädagogen/in erfahren.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Einzelarbeit

Traumatisierung kann nicht nur durch katastrophale Ereignisse, wie Missbrauch oder Gewalt, Krieg oder Flucht aus der Heimat, sondern auch durch kleinere Autounfälle, medizinische Eingriffe, Trennungen usw. ausgelöst werden. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen müssen oft ganz auf sich selbst gestellt den Verlust ihres Landes und ihrer Eltern bewältigen, die erlebten Traumatisierungen verarbeiten und daneben in neue soziale Beziehungen im Kontext unbekannter soziokultureller Normen investieren. Oft fühlen sich Kinder und Jugendliche durch den nicht gelebten Abschied von Familie und Freunden traurig, entwurzelt und depressiv.

Inhalte:
Trauma und Folgen
Posttraumatische Belastungsreaktion, -störung
Überlebensstrategien bei Traumata

Ziele:
Die Traumatisierungen hinter psychotischen Symptomen erkennen.
Überlebensstrategien bei Traumata wahrnehmen.
Methoden der Ich-Stärkung von Menschen an Beispielen erfahren.

Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Selbstreflexion
Diskussion

Das Symbol Licht ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert und wird in seiner metaphorischen Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch vielfach verwendet. Man spricht davon, dass ein neugeborenes Kind "das Licht der Welt erblickt", Jesus Christus wird als "Licht der Welt" bezeichnet. Das "Lebenslicht" wird als Sinnbild für die Lebenszeit gedeutet. "Ein Licht geht uns auf", wenn wir eine Erkenntnis haben und ein besonders schönes Ereignis wird als „Lichtblick" bezeichnet. Licht ist für das Leben eine absolute Notwendigkeit. Ohne Licht gäbe es kein Leben. Licht steuert den Hormonhaushalt, das Immunsystem und den Stoffwechsel. Wir sprechen aber auch von Menschen, die im übertragenen Sinn als Lichtbringer bezeichnet werden. Meistens sind damit Heilige gemeint, doch begegnen wir in unserem Alltag immer wieder Menschen, die solche Lichtbringer sind. Der Advent ist voller Lichtgestalten: Nikolaus, Barbara, Maria und natürlich Jesus. Sie alle bringen in der dunklen Zeit vor der Wintersonnenwende den Glauben zum Ausdruck, dass das Licht stärker ist als die tiefste Nacht. Eine dieser adventlichen Lichtgestalten ist Luzia am 13. Dezember.

Inhalte:
Die Heilige Lucia – Botin des Lichts
Die Symbolik des Lichts, das die Dunkelheit vertreiben kann 
Lichterprozession 

Ziele:
Das Symbol Licht mit allen Sinnen erfahren.
Lichtgestalten in der Adventszeit kennenlernen und Brauchtum leben.

Methoden:
Kurzvortrag
Ganzheitlich sinnorientierte Übungen
Erzähltheater
Bodenbilder

Das kennen wir ja ... Essenszeit, Fisch steht auf dem Speiseplan, und DAS KIND beginnt sich wieder "unmöglich" zu benehmen ... es wird unruhig, will sich nicht hinsetzen und beginnt herumzukasperln. Beim Sitzen auf der Bank stößt es die anderen Kinder oft von sich weg, und in der Gruppe, wenn alle singen, hält es sich die Ohren zu und macht nicht mit! Knete wird weggeschleudert, und auf den Teppich will es sich auch nicht setzen! ... oft genug fliegt auch ein Spielzeug oder ein anderes Objekt durch die Luft, mit dem etwas gemacht werden sollte ... das Kind kann sich wirklich nicht anpassen! STIMMT!

Die Wahrnehmungsstörung hat viele Facetten. Es muss herausgefunden werden, ob das Kind im Sehen, Hören, Riechen oder Fühlen beeinträchtigt ist, oder ob sogar mehrere Besonderheiten der Sinneswahrnehmung vorliegen. Das Kind wird sich dadurch in "üblichen" Situationen völlig anders als erwartet verhalten, und wird auch leicht falsch oder gar nicht verstanden werden. Wahrnehmungsstörungen, oft auch in Verbindung mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematiken und der breiten Palette an "Autismus-Spektrum-Störungen", fallen auf, werden aber meist nicht gleich als solche erkannt!

Inhalte:
Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung/Wahrnehmungsstörungen, auch im Zusammenhang mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematik und ASS
Ideen zur Unterstützung und Hilfestellung bei Wahrnehmungsproblemen im Alltag

Ziele:
Einblicke bekommen, was alles eine Wahrnehmungsstörung sein kann.
Durch Beobachtung Zusammenhänge auffälliger Sinnesverarbeitung erkennen.
Unterstützungsmöglichkeiten erfahren.

Methoden:
Impulsreferat
Fallbeispiele
Diskussion

Bei der einfachen Technik des Nadelfilzens können schon nach kurzer Zeit einzigartige und kreative Spielfiguren entstehen. Ohne allzu viel Aufwand und ohne Vorkenntnisse können aus Schafwolle Fingerpuppen, Marionetten, ein Spielball oder auch individuelle Mobiles hergestellt werden. Ob ein Einhorn, die Raupe Nimmersatt, Nachschub für den Kaufmannsladen oder eine gefilzte Fee, "fast" alles ist mit diesem vielfältig einsetzbaren Material produzierbar!

Figuren und Objekte können ganz nach eigenen Vorstellungen und Ideen, auch nach Vorlage aus einem Bilderbuch oder einer Geschichte, entstehen und lassen sich vielfältig im Alltag mit Kindern einsetzen. Schafwolle ist ein sehr ansprechendes und kreatives Material, welches zu vielfältigen sensorischen Erfahrungen und verschiedenen Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten anregt.
Das Naturmaterial Schafwolle und die daraus entstehenden, ganz besonderen und individuellen Dinge faszinieren Kinder wie auch Erwachsene.

Inhalte:
Einführung bezogen auf das Material Schafwolle und die Technik des Nadelfilzens
Erprobung der Technik des Nadelfilzens, Umsetzung für verschiedene Objekte
Herstellung individuell gefilzter Figuren, Marionetten oder anderer Spieldinge

Ziele:
Die Technik des Nadelfilzens erlernen.
Eigene Ideen kreativ umsetzen.
Ideen für die Umsetzung der Technik in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

In unserem Seminar geht es um das praxisbezogene Umsetzen von kleinen Geschichten und Gedichten in einfache Puppenspiele für den Alltag. Die von uns angeregte Darstellungsweise bezieht sich auf Stehpuppen – im Gegensatz zu den allgemein bekannten Handpuppen (z.B. Kasperl).
Kinder lieben Puppenspiele, besonders wenn diese einfühlsam vorgetragen und mit zarten Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Im Seminar wird den Teilnehmern/innen vermittelt, dass es oft gar nicht viel braucht, um Geschichten lebendig werden zu lassen und Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater (kein Kasperl)
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren und Zwergen etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau

Ziele:
Die Darstellung von Gedichten, Geschichten und Fingerspielen in kleinen, schnell umsetzbaren Puppenspielen kennenlernen.
Einfache Puppenspiele gestalten und altersgerecht umsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Angesichts des großen Zustroms von Flüchtlingen sind viele Pädagogen/innen elementarer Bildungseinrichtungen aufgerufen, sich mit Kindern und Erziehungsberechtigten aus unterschiedlichen Herkunftskulturen auseinanderzusetzen. FREUNDE bietet in diesem Zusammenhang ein Aufbauseminar, welches die Methoden des FREUNDE Basisseminars auf die neue Thematik abstimmt.

Inhalt:
Grundlegende Infos über unterschiedliche Kulturen

Ziel:
Fachkräfte bei der Integration von Kindern und Erziehungsberechtigten mit Migrationshintergrund unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Einzel- und Gruppenarbeit

FREUNDE ist ein österreichweites Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm basierend auf dem aktuellen Lebenskompetenz-Ansatz der WHO. In FREUNDE Schulungen werden wichtige Fakten und Methoden sowohl zum systematischen Aufbau der Emotionsregulation als auch zur Stärkung von Resilienz bei Kindern im Kindergartenalter vermittelt. Die gezielte Förderung notwendiger Lebenskompetenzen sowie das erneute Hinterfragen der eigenen pädagogischen Haltung spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Modul 1:
Was ist FREUNDE? – konzeptionelle Eckpunkte
Kindliche Entwicklung unter dem Blickwinkel von Ressourcen und Belastungen  
Prävention von Sucht und Gewalt – Lebenskompetenzen und ihre Förderung
Pädagogisches Vorhaben: "Mit viel Gefühl" (Thema Emotionale Kompetenz)


Modul 2:
Kommunikation – eigene Muster reflektieren und bearbeiten
Pädagogisches Vorhaben: "Platz zum Streiten" (Thema Konflikte)
Pädagogisches Vorhaben: "Selber-mach-Tag" (Thema Kommunikation)

Ziele:
Das Konzept kennenlernen. 
Förderliche Haltungen und Methoden für die Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis entwickeln. 

Bindung ist die besondere Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern oder Personen, die es beständig bilden, erziehen und betreuen. Sie ist in Emotionen verankert und verbindet das Individuum mit anderen, besonderen Personen über Raum und Zeit hinweg. In Bezug auf die Bindungserfahrungen und Bindungsfähigkeiten erfolgen wesentliche Prägungen und Ausbildungen von Beziehungsmustern bereits in der Regel im familiären Kontext, bevor das Kind zur/zum Tagesmutter/Tagesvater, in die Kindertagesstätte oder den Kindergarten kommt.
Durch selbstkritische Verhaltensanalyse und Reflexion des pädagogischen Geschehens soll das Konzept Bindung und seine Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes ins Bewusstsein gehoben werden. Des Weiteren wird die Frage beantwortet, wie sich Bindungserfahrungen des Kindes im Alltag zeigen, und welche verstärkt in der Eingewöhnungsphase zum Tragen kommen; denn genau da wird Bindung spürbar. Die ersten Tage in der "Fremdbetreuung" sind für Kinder und ihre Erziehungsberechtigten nicht selten verbunden mit Ängsten und Spannungen. Kinder benötigen gerade in dieser Phase besondere Aufmerksamkeit. Als Pädagoge/in stehen Sie der anspruchsvollen Aufgabe gegenüber, Kinder dabei zu unterstützen, einen noch völlig fremden Ort zu erkunden, sich einzugewöhnen und Beziehungen aufzubauen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bindungstheorie sowie die unterschiedlichsten Bindungstypen 
Theoretische Grundlagen des Berliner Eingewöhnungsmodells (Institut INFANS)
Entwicklung von Sicherheit bei der kreativen und flexiblen Umsetzung

Ziele:
Theorie zum Thema Bindung erfahren.
Berliner Eingewöhnungsmodell kennlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praxisnahe Plenumsrunden
Übungen in der Kleingruppe

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden, können auch Kinder mit speziellen Bedürfnissen viel lernen und erreichen. Dafür braucht es Menschen, die diesen Kindern viel Platz zum Erleben, Staunen und Begreifen zur Verfügung stellen – einen Rahmen, in dem sie sich bestmöglich entwickeln können.
Erst wenn man sich der Inklusion öffnet, wird man erkennen, wie viele tolle Momente und besondere Augenblicke man dadurch erleben kann.

Inhalte:
Ich bin anders – Na und? 
Konzepte der Inklusion
Strategien im Umgang mit schwierigen Situationen

Ziele:
"Anders sein" als Chance sehen.
Mit dem Thema "Inklusion" sich kritisch auseinandersetzen.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbstreflexion

Reime, Anlautspiele uvm. werden im Rahmen der sprachlichen Bildung bei Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen von Pädagogen/innen vielfach eingesetzt, um die Sprachkompetenz der Kinder zu erweitern. Der Begriff der phonologischen Bewusstheit hat im Bereich der kindlichen Sprachbildung schon seit Längerem eine große Bedeutung. Darunter versteht man nicht nur die Fähigkeit, Wörter in Silben zu zerlegen und Silben zu einem Wort zusammenzufügen, sondern auch Anlaute zu erkennen.
In den letzten Jahren wird, unter anderem durch zahlreiche Studien in diesem Bereich, immer deutlicher, welche notwendige Bedingung die phonologische Bewusstheit für den Schriftspracherwerb darstellt und wie sehr eine gezielte Förderung den Kindern das Erlernen des Lesens und Schreibens erleichtert.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Sprachentwicklung im Zusammenhang mit der phonologischen Bewusstheit
Fördermöglichkeiten bezogen auf die phonologische Bewusstheit in der täglichen Bildungsarbeit
Programme und Spiele zur Förderung der phonologischen Bewusstheit

Ziele:
Theoretisches Wissen zur phonologischen Bewusstheit und ihrer Bedeutung erfahren.
Impulse zu neuen Spielen, Programmen und Fördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe
Reflexion

Die Beobachtungsbögen BESK (Version 2.0) und BESK-DaZ (Version 2.0) dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von Kindern im Alter von 3,5 bis 6 Jahren in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen erhöhten Förderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Die Dokumentation der Beobachtungen ist auf Grund des komplexen Aufbaus der Bögen und der verwendeten sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, die Grundlagen und den Aufbau der Beobachtungsbögen anschauen und uns mit den Bögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Bereiche und Einsatzmöglichkeiten des Instrumentariums BESK bzw. BESK-DaZ
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Inklusion ist in aller Munde. Die Debatte über Inklusion in der Öffentlichkeit zeigt, dass das Thema einen immer größeren Stellenwert bekommt. Die Erklärung des Begriffs bedarf daher besonderer Sorgfalt. Wir befinden uns am Anfang des Weges in eine Zukunft, in der Inklusion als "normal" angesehen werden sollte.
Inklusion ist viel mehr, als "nur" Kindern mit und ohne Behinderung das gemeinsame Lernen zu ermöglichen. Inklusion ist die Forderung einer Idee nach einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel.
Gegenseitiges Verständnis, im Sinne des Verstehens, nicht des Wegschauens, ist die Grundlage, um den Weg gemeinsam gehen zu können.

Inhalte:
Inklusion – Begriff, Inhalte, Ziele
Besondere Herausforderungen
Notwendige Rahmenbedingungen für Inklusion

Ziele:
Inklusion als Chance erkennen.
Besondere Kinder unterstützen.

Methoden:
Theoretischer Input
Fall- und Praxisbeispiele
Diskussion
Gruppenarbeit

Die Bedeutung des Hörens in der kindlichen Entwicklung ist für viele Bereiche sehr wichtig. Besonders deshalb, weil das gute Hören als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Defizite in diesem Bereich können zu großen Problemen sowohl für den Betroffenen (Lautsprachaufbau, Selbstwertgefühl) als auch für seine Mitmenschen führen.
Das Sprechen ist der Vorgang des vorwiegend auf zwischenmenschliche Interaktion ausgerichteten Gebrauchs der menschlichen Stimme, wobei artikulierte Sprachlaute erzeugt werden. Die Bedeutung des Wortes wird auch auf andere Kommunikationsformen ausgeweitet, z. B. mit den Händen in einer Gebärdensprache, mit Gesichtsmuskeln, durch Bilder und Schrift usw.
Die Fähigkeit zu lernen ist eine Grundvoraussetzung dafür, sich den Gegebenheiten des Lebens und der Umwelt anpassen zu können, darin sinnvoll zu agieren und sie gegebenenfalls im eigenen Interesse zu verändern.

Inhalte:
Zentrale Hörverarbeitung
Entwicklungsstufen des Kindes
Hörbeeinträchtigungen

Ziele:
Für "versteckte" Hörbeeinträchtigungen sensibilisieren.
Übungssequenzen kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferate
Einzel- und Gruppenübungen
Audio-visuelle Präsentationen

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." Aristoteles

Es ist eine Gabe und erstrebenswerte Haltung, das Kind in seiner Ganzheit wahrzunehmen, es zu achten und zu begleiten. Dieser Seminartag bietet eine Einführung in die Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie und das Erkennen ihrer Bedeutung für die Sprachentwicklung. Der sprachliche Ausdruck des Kindes wird aus ganzheitlicher Sicht beleuchtet. Durch persönliche Reflexion und Verständnis soll die Möglichkeit eröffnet werden, die Fähigkeiten und Ressourcen jedes einzelnen Kindes in seiner Individualität zu erkennen und zu begreifen.

Inhalte:
Denken, Lernen und Sprache
Bindung, Entwicklung und Interaktion
Entwicklung einer Moral
Emotion, Fühlen und Ausdruck

Ziele:
Eigene Selbstsicherheit stärken.
Eigene Vorbildwirkung bewusst wahrnehmen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Tiere haben im Allgemeinen eine besondere Wirkung auf den Menschen, insbesondere auf Kinder. Sie können Kinderseelen trösten, Mut machen, Lebensfreude wecken, Aggressionen abbauen, Vertrauen schenken. Tiere geben klare Zeichen und sind authentisch.
In der "Tiergestützten Intervention" wird das Tier als Mittler und Co-Therapeut herangezogen, um gewisse Ziele zu erreichen. Beispielsweise kann taktile Wahrnehmungsförderung durch streicheln und bürsten der Schafe oder Pferde stattfinden. Oder die Versorgung der Tiere fördert das Verantwortungsbewusstsein, die Handlungsplanung und Durchführung. Bei einer Sache bleiben ist hier sehr wichtig und das Kind bekommt augenblicklich die Rückmeldung, denn wenn die Versorgung nicht gewährleistet ist, wird sich das Tier melden und sich bemerkbar machen. Aktion und Reaktion sind in der Arbeit mit Tieren ganz klar und für jeden Menschen unübersehbar.
Die "Tiergestützte Intervention" mit Nutztieren, also auf einem Bauernhof, bietet noch zusätzlich die Erfahrungen der natürlichen Kreisläufe. Menschen dürfen erleben wie Tiere uns versorgen, wenn wir uns um sie kümmern. Tiere schenken uns Vertrauen und hören uns zu ohne Wenn und Aber. Tiere können die Gesundheit, die Mobilität sowie positive Emotionen der Kinder aktivieren.

Inhalte:
Theoretischer Input "Tiergestützte Intervention" am Bauernhof
Rundgang am Hof
Einblick in die Tierarten und ihre Wesenszüge und Einsatzbereiche am Hof
Verschiedene praktische Übungen

Ziele:
Einblick in die Arbeit  der "Tiergestützten Intervention" gewinnen.
Möglichkeiten der Vernetzung erfahren.

Methoden:
Kurzvortrag
Selbst mit den Tieren arbeiten

Das "Gespür" für unseren eigenen Körper und das Wahrnehmen unserer Bedürfnisse geht in der heutigen, reizüberfluteten Zeit oft verloren. Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt und Stress ausgeliefert. Mangelnde Konzentration, motorische Unruhe und Wahrnehmungsstörungen sind mögliche Folgen. Durch den gezielten Einsatz der Klangschale können Kinder "Stille und Bewegung" am und im Körper spüren. Denn nur mit einer guten Wahrnehmung – von uns selbst und anderen – können wir fühlen, was uns gut tut und darauf basierende Entscheidungen treffen.

Inhalte:
Die Wirkung vom Klang
Spiel mit allen Sinnen – Klangspiele für Kinder
Abenteuer Klanggeschichte
Erlebnis Klangreise

Ziele:
Eigene Wahrnehmung fördern.
Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung bei Kindern kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Vorlesen vertreibt nicht nur die Zeit, Vorlesen fördert Kinder auf vielen Ebenen. Was gute Geschichten bewirken können, welche Bücher für welches Alter und für welchen Zweck geeignet sind und wie man ein gutes Kinderbuch erkennen kann, sind einige der Fragen dieser Fortbildung. Wie erkenne ich verschiedene Schreibstile? Welches Buch ist für welche Lebenssituation ein geeigneter Begleiter? Diese und ähnliche Themen werden im Rahmen der Fortbildung betrachtet.

Inhalte:
Gute Kinderbücher – schlechte Kinderbücher
Verschiedene Schreibstile
Bewertungsmöglichkeiten bei Kinderliteratur
Altersadäquate Kinderbücher

Ziele:
Kinderbücher analysieren und bewerten.
Kinderbücher dem Alter der Kinder angepasst einsetzen.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit 

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen des Autismus-Spektrums sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Menschen mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Der Stellenwert von Bewegung und gesunder körperlicher Entwicklung hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Vor dem Hintergrund zunehmender Rückenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer steigenden Anzahl übergewichtiger Mitmenschen setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass gezielte Bewegungsangebote diese Krankheiten verhindern können. Während für den Erwachsenen Belastungen im Ausmaß von 3 Stunden pro Woche zum Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit ausreichend sein kann, benötigen Kinder zum Aufbau ihrer organischen Funktionen wesentlich mehr an täglichen Bewegungsbelastungen. Der Heranwachsende braucht zum Aufbau seiner Gesundheit mehr Bewegung als der Erwachsene zum Erhalt der Gesundheit. In der Bewegung steckt mehr als nur eine gesunde körperliche Entwicklung. Aber welche Bewegungsangebote für Kinder machen tatsächlich Sinn?

Inhalte:
Bewegung als Basis für Lebensqualität
Bedeutung des Entwicklungsbausteins Bewegung

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Immer größere medizinische Möglichkeiten vermitteln uns das Gefühl das "Kranksein" nicht mehr notwendig sei. Wir beobachten, dass akute Erkrankungen sofort bekämpft werden und gleichzeitig allergische und autoimmune Erkrankungen rasant zunehmen.
Gemeinsam wollen wir den Fragen nachgehen warum die Natur "Kranksein" veranlagt hat, welche wichtige Bedeutung allgemeinen Infekten und Kinderkrankheiten für die Entwicklung unseres Immunsystems zukommt und ob wir uns "Kranksein" überhaupt noch leisten können.

Inhalte:
Immunsystem und "Kranksein" 
Einflussnahme von Fiebersenkern, Antibiotika und Impfungen

Ziel:
Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag mit Kindern entdecken.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Diskussion

Motopädagogik ist ein Konzept der ganzheitlichen Entwicklungsbegleitung durch Bewegung. Es wird ein "Bewegungs-Raum" geschaffen, in dem das Kind und dessen Freude am eigenen Tun sowie sein Erleben vielfältigster Körper-, Material- und Sozialerfahrungen im Vordergrund stehen.
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, die motopädagogische Arbeit kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Das Konzept der Motopädagogik
Die Bedeutung von Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeitserfahrungen
Rahmenbedingungen, Aufbau, Struktur und Inhalt einer motopädagogischen Einheit
Bewegungsspiele, Bewegungsexperimente, Entspannungssequenzen

Ziel:
Einblick in die motopädagogische Arbeit mit Kindern erhalten.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Diskussion

"Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern." (Sebastian Kneipp)
Die Arbeit mit Kindern fordert von Pädagogen/innen auch ein wesentliches Maß an körperlicher Fitness und Gesundheit. Muskuläre Fehlbelastungen, die im Arbeitsalltag leider häufig vorkommen, führen zu Rückenbeschwerden und Asymmetrien des Bewegungsapparates.
In diesem Seminar wird großes Augenmerk auf das achtsame Umgehen mit dem eigenen Körper gelegt und auch der mentalen Fitness und Entspannung große Bedeutung zugemessen.
Es werden wertvolle Tipps zur Vorbeugung muskulärer Defizite vermittelt und außerdem versucht, die individuellen Bedürfnisse des eigenen Körpers durch bestimmte Übungen zu erspüren und auszubalancieren.

Inhalte:
Stärkung des Immunsystems durch Ausdauerbewegung in der freien Natur
Bedeutung der "Gehmeditation"
Einfache Yogaübungen für meinen Körper
Kräftigungs- und Koordinationsübungen für die allgemeine Fitness

Methoden:
Kurzer Theorieinput
Praktische Übungen

Wie wurde das Salz in den letzten 1000 Jahren in Europa abgebaut und verarbeitet? Was sind Glutamate und wie können sie unser Geschmacksempfinden beeinflussen? Kinder sollen wissen, woher unsere Nahrung stammt. Ebenso ist es wichtig, dass bei Kindern in elementaren Bildungsinstitutionen die Sensibilität dafür geweckt wird. Bereits die Kleinsten können aus Naturprodukten wertvolle, selbstgemachte Mitbringsel zaubern. In diesem Workshop mörsern wir exklusive Salze, wie Blütensalz, Wildkräutersalz und Wurzelsalz.

Inhalte:
Grundlagen der Salzgeschichte und Herstellung
"Vermörsern" der getrockneten Kräuter mit Salz
Ansetzen einer Kräutersole

Ziel:
Diverse Kräutersalze für den täglichen Gebrauch für Kinder und Pädagogen/innen herstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Faszie bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Faszien sind trainierbar und relevant für sportliche Leistungen und generelles Wohlbefinden.

Faszien haben signifikanten Einfluss auf

Muskulatur,
Bewegung,
Kraftübertragung,
Haltung,
Schmerzempfinden und
Körperwahrnehmung.

Inhalte:
Die Bedeutung der Faszien auf unsere Gesundheit
Möglichkeiten der Anwendung

Ziel:
Faszien "bearbeiten", damit man sich beweglicher und wieder fit fühlt.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Jeder kennt das – plötzliche Kopfschmerzen, Magendruck, Völlegefühl, Rückenschmerzen, Zyklusbeschwerden und ähnliche "Freunde".
Im Laufe der Zeit findet man seine eigenen Methoden und "Hilfsmittel", sich selbst zu helfen oder zumindest die Schmerzen und Beschwerden auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Es gibt allerdings noch eine große Anzahl von Möglichkeiten, vorbeugend tätig zu werden.
Eine gezielte Selbstbehandlung an bestimmten Körperpunkten, Übungen und gezieltes Trainieren innerhalb weniger Minuten können viele dieser individuellen "Freunde" unter Umständen sogar ganz verschwinden lassen.

Durch Anwendung dieser Methoden und Techniken sowie Selbstbehandlungen können zu dem generell die Gesundheit, Vitalität und Widerstandsfähigkeit des Körpers erhalten und unterstützt werden. Wenn man weiß, wo die "eigenen Freunde" sind, kann man sich jederzeit bei Bedarf selbst helfen.

Inhalt:
Erkennen der "eigenen Freunde"

Ziel:
Schnelle Möglichkeiten der Anwendung lernen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktische Übungen

Unser Immunsystem ist der Orchesterdirigent in unserem Körper. Es organisiert und moduliert alle anderen Organsysteme. Um das Immunsystem zu stärken, gibt es umfassende Möglichkeiten. Die Vitalität dieses Systems kann gestärkt werden durch die Ernährung und die Einnahme von natürlichen Vitalstoffen. Ein ganz wichtiger Faktor dabei ist auch unsere mentale Balance und unser Stressmanagement. In der Fortbildung geht es um das Kennenlernen dieser vielschichtigen Möglichkeiten zur Stabilisierung des eigenen Immunsystems.

Inhalte:
Funktion des Immunsystems
Natürliche Vitalstoffe
Mentale Balance

Ziel:
Selbstmanagement im Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Diskussion

Essen bedeutet Genuss, vor allem für Kleinkinder, die sich mit allen Sinnen durch sämtliche Lebensmittel kosten und davon oft mal die "gesunden" Sachen unbeachtet auf dem Teller liegen lassen. Erziehungsberechtigte, Pädagogen/innen, Tagesmütter, -väter empfinden das Thema "xsundes Essen" oft als große Herausforderung und sorgen sich oft darüber, ob Kinder auch gut mit allem, was sie brauchen, versorgt sind. In diesem Workshop wird besprochen, welches Essen den Kindern Energie spendet und ihre Konzentration fördert. Nach dem Theorieteil bereiten wir gemeinsam nach einfachen Rezepten ein warmes Frühstück, eine Jause und "xsunde Süßigkeiten" zu. Eine umfangreiche Rezeptsammlung ermöglicht zusätzlich, weitere Rezepte selbst auszuprobieren. 

Inhalte:
Die kindliche Verdauung – einfach erklärt
Wirkung von Lebensmitteln (verdauungsstärkend/-schwächend)
Thermik der Lebensmittel (Hitze/Kälte/Schlacken im Körper)
Rezeptideen für das  gekochte Frühstück inkl. Praxisteil
Wirkung von Kuhmilch(produkten) samt Alternativen
Umgang mit Zucker & Süßigkeiten inkl. Praxisteil

Ziele:
Infos über die Wirkung von Lebensmitteln auf die kindliche Verdauung erhalten.
"Essen" nach einfachen Rezepten zubereiten.
Wissenswertes über Kinder"krankheiten" erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Wir leben in einer leistungs- und wettbewerbsorientierten Gesellschaft. Arbeit, Leistung und Wettbewerb dominieren unser Handeln, so dass kaum noch Platz für kooperative und koordinative Verhaltensweisen besteht. Im Kindesalter haben wir aber noch die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise auf die oben angeführten Anforderungen einzugehen. Im Rahmen des Seminars werden Übungsformen und Spiele vermittelt, die speziell koordinative, kommunikative und kooperative Fähigkeiten fördern.

Inhalte:
Koordinative Übungsformen
Kooperative Actionspiele in Klein- und Großgruppen
Kommunikationsspiele
Spielformen zur Verbesserung der Wahrnehmung

Ziel:
Wissenswertes über die Förderung koordinativer, kommunikativer und kooperativer Fähigkeiten der Kinder erfahren.

Methode:
Praktische Übungen

Der Ball ist eines der günstigsten Spielgeräte am Markt. In der körperlichen Gesamtentwicklung eines Kindes spielt der Ball hinsichtlich der Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten eine gewichtige Rolle. Reaktions-, Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit sind nur einige koordinative Komponenten, die in kürzester Zeit bei Kindern mit diesem Spielgerät hervorragend entwickelt werden können. Im Rahmen des Seminars werden Übungsformen und Spiele in kleinen und größeren Gruppen für Kinder in elementaren Bildungsinstitutionen vermittelt. 

Inhalte:
Übungsformen zur Verbesserung der Auge-Hand Koordination
Ballspiele in Kleingruppen
Selbstgebastelte Bälle und Rückschlaggeräte
Spielformen für Großgruppen

Methode:
Praktische Übungen

Auf der Slackline werden Fähigkeiten wie die Koordination und das Gleichgewicht geschult. Gerade im Kindergarten- und Volksschulalter sind die Kinder in den genannten Bereichen sehr sensibel und lernfreudig. Im Speziellen können Haltungsschwächen spielerisch vorgebeugt und eine starke Ganzkörpermuskulatur entwickelt werden.
Die Slackline ist ein trendiges Gerät, das in jedem Kindergarten und in jeder Volksschule leicht aufgebaut und ständig genutzt werden kann. Im Kurs gibt es die Möglichkeit selbst die Basis des Slacklinens zu erlernen, Spielmöglichkeiten für Kinder zu entdecken und den richtigen Aufbau zu erproben.

Inhalte:
Kennlernen und Ausprobieren der Slackline
Spiele, Aufbaumöglichkeiten Drinnen und Draußen
Richtige Sicherung und Eigenkönnen

Ziel:
Verschiedene Übungsvarianten zur Schulung koordinativer Grundfertigkeiten auf der Slackline für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Diskussion

... tanzen, singen, musizieren und bewegen. Die RhythMo-Einheiten sollen die rhythmischen, musikalischen und motorischen Grundfertigkeiten der Kinder spielerisch fördern und verbessern. Materialien wie Autoreifen und selbstgebaute Balancierstangen werden in Verbindung mit Musikglocken und Boomwhackers kreativ genutzt. Zusätzlich werden RhythMo-Einheiten u.a. mit Klanghölzern, Sporthockern und Gummitwists angeboten. Tänze, Lieder und kleine Sprechstücke werden in einem Skript zusammengefasst und mit Bildern aus dem Kurs ergänzt.

Inhalte:
Gestaltungsmöglichkeiten des RhythMo-Parks
Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Bewegungsbausteine
Verschiedene rhythmisch-musikalische Spiele, Geschichten 

Ziele:
Wissenswertes über musikalische und motorische Grundfertigkeiten der Kinder kennenlernen.
Rhythmus als musikalisches Element erfahren.


Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

... klettern, krabbeln, kriechen, springen, laufen. Pädagogen/innen können unter Einbeziehung von Bewegungsbaustellen die motorischen Grundfertigkeiten der Kinder spielerisch fördern. Zudem kann die Kreativität der Kinder angeregt werden. So können neue Spiele und Möglichkeiten entstehen. Die selbstgebauten Balancierstraßen oder Kletterwände können die Eigenmotivation der Kinder zusätzlich erhöhen. Bewegungsgeschichten ermöglichen auch für die jüngeren Kinder einen spielerischen Zugang. Die möglichen Themen gestalten sich nach Alter und Interessen der Kinder. Die Grundlage bilden verschiedene Fantasiewelten. Die Bewegungsbaustelle kann neben der Verbesserung der motorischen Grundfertigkeiten auch das Körpergefühl, Selbstvertrauen und die Sozialkompetenz der Kinder fördern.

Inhalte:
Kennenlernen und Ausprobieren verschiedenster Bewegungsbaustellen
Übungsmöglichkeiten im Stationsbetrieb
Richtige Sicherung für ein möglichst gefahrloses Spielen

Ziel:
Fördermöglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Mit Übungen aus Qigong, der Meditation und der Alexandertechnik arbeiten wir an der Beweglichkeit der Wirbelsäule und des gesamten Körpers. Wir erfahren, erleben und spüren den Einfluss unseres Körperbewusstseins auf unser Wohlbefinden, auf das Sprechen und auf unsere Autorität.
Es werden Möglichkeiten erarbeitet, sich in einem oftmals nicht optimalen Umfeld effizient und bequem zu bewegen, zu sitzen und zu arbeiten. 

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund
Körperhaltungen und -harmonie
Balance-Mechanismen

Ziele:
Die Aufgaben des Berufsalltags bewältigen.
Methoden, die zur Umsetzung in den Berufsalltag geeignet sind, kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen 

Als Pädagoge/in hat man Vorbildfunktion und Verantwortung zugleich. Daher erhebt sich die Frage, was hilft dabei, gesundheitliches Präventivverhalten im Alltag wirkungsvoll weitergeben zu können. Eine Grundvoraussetzung ist das Verstehen. Die zweite, jedoch oft noch wichtigere Voraussetzung ist Motivation und Lust.
So ist auch Hygieneverhalten beim Menschen nicht angeboren, sondern will erlernt und verinnerlicht werden. Aber wie kann das beim Thema "Hygiene und Sicherheit" gelingen? Wie können Kinder zur Anwendung nachhaltig begeistert werden? Welche Ideen, Materialien, Methoden und Erinnerungshilfen können helfen? Wie schafft man es, Erziehungsberechtigte für diese Thematik zu sensibilisieren, sozusagen wirkungsvolle Tipps für Zuhause zu geben, die dann auch gerne angenommen werden? Im Seminar versuchen wir gemeinsame Antworten auf die Fragen zu finden.

Inhalte:
Die Bedeutung frühkindlicher Gesundheitserziehung
Infektionsgefahren
Keime und Krankheitsbilder im Kindesalter
Präventionsmöglichkeiten

Ziele:
Wissenswertes über Basismaßnahmen zur Hygiene (z.B. "Händewaschen") erfahren. 
Maßnahmen zur Primärprävention von Infektionskrankheiten kennenlernen. 

Methoden:
Vortrag
Videos
Gruppenarbeit
Praktisches Arbeiten

Dienstleistungen in der Kinderbildung und Kinderbetreuung schließen die Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit von Kindern und der dort tätigen Erwachsenen ein.
Dafür ist ein entsprechendes Hygienemanagement notwendig. Dazu gehören die Aufrechterhaltung von Hygienestandards (Verhaltensvorschriften), die Organisation von hygienisch relevanten Arbeitsabläufen, die Früherkennung von Infektionspotenzialen und Maßnahmen zur Unterbindung einer unkontrollierten Ausbreitung.

Inhalte:
Gestaltung eines Hygieneplans
Spezielle Hygieneanforderungen an die Küche, Essbereiche und Sanitärbereiche
Umsetzung von HACCP-Grundsätzen
Lebensmittelhygiene
Einrichtungshygiene
Betreuungshygiene
Reinigung und Desinfektion: Stand der Wissenschaft und Technik

Ziel:
Hygienemaßnahmen kennenlernen und praktisch anwenden.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Gruppenarbeit
Praktische Übungen 

Dienstleistungen in der Kinderbildung und Kinderbetreuung schließen die Förderung des Wohlbefindens und der Gesundheit von Kindern und der dort tätigen Erwachsenen ein.
Dafür ist ein entsprechendes Hygienemanagement notwendig. Dazu gehören die Aufrechterhaltung von Hygienestandards (Verhaltensvorschriften), die Organisation von hygienisch relevanten Arbeitsabläufen, die Früherkennung von Infektionspotenzialen und Maßnahmen zur Unterbindung einer unkontrollierten Ausbreitung.

Inhalte:
Gestaltung eines Hygieneplans
Spezielle Hygieneanforderungen an die Küche, Essbereiche und Sanitärbereiche
Umsetzung von HACCP-Grundsätzen
Lebensmittelhygiene
Einrichtungshygiene
Betreuungshygiene
Reinigung und Desinfektion: Stand der Wissenschaft und Technik

Ziel:
Hygienemaßnahmen kennenlernen und praktisch anwenden.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Gruppenarbeit
Praktische Übungen 

Nacken verspannt? Ein Druck auf den großen Zeh kann helfen. Die Fußreflexzonenmassage soll Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und die Selbstheilungskräfte anregen.
Ein Druck auf gewisse Stellen kann helfen ...
Durch das eigenständige Wissen der Zonen an den Füssen, kann ich mir sofort erste Hilfe leisten. Die Technik der Fußreflexzonenmassage kann leicht erlernt werden und entspannt zudem auch den Körper. Kinder sind besonders offen für eine entspannte Massage mit einer Phantasiereise. Weiters kann man gezielt für jedes Organ das richtige Öl einsetzen und Positives erwecken.

Inhalte:
Verbesserung des Wohlgefühls
Wissenswertes über den Einsatz der Öle

Ziele:
Massagen im täglichen Gebrauch einsetzen.
Landkarte der Organe am Fuß kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Selbstständiges Arbeiten am Fuß

Jeder von uns kennt es ...
Stress, Krankheit, Verspannungen, Nervosität, Schlaflosigkeit usw.
Doch was kann ich dagegen tun? Muss ich immer Medikamente nehmen? Muss ich mich damit plagen?
Nein, dieser Kurs soll zeigen, dass es auch anders geht!
Die Massagen mit heißen Basalt-Steinen enthalten nicht nur die Berührungen, sondern auch die Wärme. Die Wärme der Steine geht in die Tiefe der Muskulatur und hilft Verspannungen zu lösen. Die Massage hat entspannende, stressabbauende und vitalisierende Wirkung. Die Steine werden erhitzt und gezielt mit leichten Bewegungen und Ölen eingesetzt. Aufzeichnungen belegen, dass heiße Steine 200 vor Christus eingesetzt wurden, um verschiedene Krankheiten zu lindern. Der Körper kann sich erholen und Kraft tanken.

Inhalte:
Theoretische Überlegungen zu den Hot Stones
Umgang mit den heißen Steinen
Verwendung warmer Öle

Ziele:
Verspannungen lösen.
Stress vermeiden.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Üben

Im Herbst bereitet sich die Natur auf den Winter vor. Nichtsdestotrotz lässt sich noch Vieles entdecken. Bei diesem Spaziergang durch die Natur lernen wir neben noch vorhandenen Kräutern vor allem die heimischen Bäume und Sträucher kennen. Früchte und auch Knospen können vielseitig verwendet werden. Bei diesem Seminar erfahren wir, wie wir diese nutzen können. Es wird eine Methode vorgestellt, wie man mit Kindern aus verschiedenen Pflanzen eine Essenz herstellen kann.
Ein Skriptum mit Fotos, Kurzbeschreibungen, Literaturempfehlungen und Rezepten wird Ihnen nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Inhalte:
Artenkenntnis im Bereich heimischer Flora
Verwendungsmöglichkeiten heimischer Pflanzen
Spielerische Naturvermittlung für Kinder

Ziel:
Heimische Früchte kennenlernen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Im Sommer ist die Zeit der Heilkräuter – nirgends ist die Kraft der Heilkräuter intensiver als in den Bergen. Bei einer Wanderung im Bereich des Dobratschs gehen wir auf die Suche bekannter und weniger bekannter Heilpflanzen und lernen die verschiedensten Möglichkeiten ihrer Verwendung von Tinkturen über Tees bis zu Umschlägen kennen. Auch einige ungewöhnliche Anwendungen sind dabei, wie Einlagen in Schuhen. Ergänzt wird die Wanderung mit Geschichten und kleinen Experimenten.
Ein Skriptum mit Fotos, Kurzbeschreibungen, Literaturempfehlungen und Rezepten wird Ihnen nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Kräuter

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Ein Stück Vollkornbrot mit Käse, ein kleines Naturjoghurt oder ein Apfel – das sind gern gesehene Lebensmittel in der Jausenbox von Kindern. Was aber, wenn die gesunde Jause zu Bauchweh und Durchfall führt?
Immer häufiger sind auch Kinder von Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen. Erziehungsberechtigte und Pädagogen/innen machen sich Gedanken, was man diesen Kindern alternativ anbieten kann und ob sie mit diesen Alternativen auch ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.
Dieser Workshop widmet sich den häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten und ihren Ursachen. Verträgliche und leistbare Alternativen zu den unverträglichen Lebensmitteln werden vorgestellt, ebenso wie kindgerechte Gerichte, die nicht nur für die betroffenen Kinder, sondern für viele ein Augen- und Gaumenschmaus sind. Wir gehen der Frage nach, wie gesund "gesundes" Essen tatsächlich ist. Das Bewusstsein wird dahingehend geschult, in der Unverträglichkeit die Chance zur Ausweitung der Lebensmittelpalette und zur Erforschung anderer Geschmacksrichtungen zu sehen.

Inhalte:
Basiswissen zu den häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten
Alternative Lebensmittel und deren Einsatz in der Küche 
Kindgerechte, verträgliche Gerichte/Snacks 

Ziele:
Kinder mit Lebensmittelunverträglichkeiten in den Essalltag der Bildungseinrichtung integrieren.
Lebensmittelunverträglichkeiten als Chance statt als Handicap erkennen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Das erste frische Grün im Frühling ist etwas Besonderes. Die Natur erwacht und verwöhnt uns mit den ersten Wildkräutern. Gänseblümchen, Giersch, Vogelmiere, Spitzwegerich und Co. bringen unseren Körper nach dem langen Winter wieder in Schwung. Diese vitalisierende Kraft der Frühlingskräuter können wir sowohl in der Ernährung nutzen, als auch in der Hautpflege – als Grüne Kosmetik.

Die Grüne Kosmetik ist Selbstversorgung direkt aus der Natur und überzeugt durch ihre Einfachheit. Hautpflegemittel werden aus Bio-Rohstoffen, die wir in Küche, Garten, Wald und Wiese finden, auf einfache Weise "gekocht". Sie nähren und pflegen sanft die Haut, wirken gesundheitsfördernd und sind geeignet für alle Altersstufen und Hauttypen. Schon Kinder können unter Anleitung eines Erwachsenen ihre Vollwertkost für die Haut selbst zubereiten. Dadurch erleben sie die Natur hautnah und mit allen Sinnen, ihr Interesse an Kräutern wird geweckt, ihre Kreativität und Experimentierfreude gefördert.

Inhalte:
Frühlingskräuter – genaue Beschreibung und Wirkung
Nachhaltigkeit und Umweltschonung durch "Grüne Kosmetik"
Herstellung von Ölauszügen, Salben, Lippenpflege, Badepralinen

Ziele:
Hautpflege selbst herstellen und diese Fertigkeit weiter vermitteln.
An der Natur und ihren Geschenken sich erfreuen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Immer wieder geraten wir im Alltag in Situationen, die von Unsicherheit und Selbstzweifel geprägt sind:
Was soll ich sagen?
Wie soll ich es sagen?
Was wird der oder die von mir denken?
Kann ich das überhaupt?
Wie soll ich mich verhalten?
Diese Unsicherheit – und ihre Auswirkungen – resultieren häufig aus der Angst, die Menschen mit denen wir es zu tun haben, nicht oder nicht gut genug zu kennen. Was uns fehlt, ist die Fähigkeit, Menschen und ihr Verhalten rasch einzuordnen und dementsprechend zu handeln.

Inhalte:
Merkmale und Eigenschaften des "Menschenkenners"
Sich selbst und Mitmenschen einschätzen
Kriterien eines/einer Charismatikers/in

Ziele:
Mittels theoretischem Input, Praxisbeispielen und Übungen sich selbst und Ihr Gegenüber besser einschätzen lernen, um Ihren Mitmenschen in Zukunft souverän, entspannt und erfolgreich zu begegnen.

Methoden:
Kurzreferat
Klein- und Gruppenarbeit
Diskussion

Ein outdoorpädagogisches Teamtraining stellt außergewöhnliche Entwicklungs- und Experimentierräume zur Verfügung – und das mitten in der Natur und fernab der beruflichen Gewohnheiten. Das Training ermöglicht Erfahrungslernen in den Bereichen Kommunikation, Kooperation, Konflikt, Vertrauen und gemeinsame Problemlösung. Darüber hinaus bietet das Training im Hochseilgarten aber auch eine einzigartige Möglichkeit, sich selbst besser kennen zu lernen – wo liegen meine mentalen und physischen Grenzen, welche Rolle in einem Team nehme ich ein, wie gehe ich mit schwer lösbaren Aufgaben um. Das u.v.m. können Sie im Rahmen dieses Trainings herausfinden.

Inhalte:
Outdoorpädagogische Übungen im Hochseilgarten und mit speziellen Niederseilelementen

Ziele:
Problemlösefähigkeiten verbessern.
Eigene mentale und körperliche Grenzen kennenlernen und überwinden.

Methoden:
Outdoorpädagogische Übungen
Gruppenübungen

Ein "Selbstempathie"-Training, um die eigenen Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und ihnen einfühlsam zu begegnen, wird im Seminar nach der Methode der "Gewaltfreien Kommunikation" von M. Rosenberg vorgestellt.
Wer kennt das nicht? Wir bewerten unser Tun negativ, manchmal auch uns selbst, und "bestrafen" uns mit unangenehmen Gefühlen wie Angst, Schuld oder Scham. Wir fühlen uns elend für das, was wir getan haben, und meinen verdient zu haben, uns schlecht zu fühlen. Unsere Begegnungen mit anderen spiegeln uns unseren inneren Zustand. Wir wollen Wege erkunden aus dieser Spirale von lebensentfremdenden Denken und Handeln auszusteigen, um wieder frei und voller Vertrauen zum Wohl anderer beitragen zu können. 

Inhalte:
Wiederholung der Grundelemente der "Gewaltfreien Kommunikation"
4-Ohren-Modell
Umgang mit Auslöser ("Rote Knöpfe")
Glaubenssätze (Arbeit mit inneren Anteilen)
Selbstempathie-Prozesse

Ziele:
Den gewaltfreien Umgang mit mir selbst als Basis für einen gewaltfreien Umgang mit anderen und für ein gelungenes Miteinander erkennen.
Die Haltung der "Gewaltfreien Kommunikation" im Umgang mit mir selbst durch einen bewussten Kontakt zu den eigenen Gedanken und Bedürfnissen erarbeiten.


Methoden:
Theoretischer Input
Einzel- und Gruppenübungen
Körperübungen
GFK-Tanz-Parkette

Im Mittelpunkt des Seminars steht das biografische Arbeiten. Die Biografiearbeit wird durch die respektvolle Betrachtung der eigenen Vergangenheit zu einem wertvollen Mittel der Identitätsentwicklung, Ressourcenaktivierung, Sinnfindung und der positiven Gestaltung des eigenen Lebens. Für jede/n, die/der sich auf eine Reise ins eigene Leben begeben will, kann die Biografiearbeit eine persönliche Bereicherung sein. Die Reflexion der eigenen Biografie ist aber keine reine Vergangenheitsbetrachtung. Die aktuelle Lebensführung, das Denken und Fühlen, Entscheiden und Handeln ist immer mitbeeinflusst von unseren Erfahrungen und Lebensgeschichten. Biografiearbeit gibt Orientierung im eigenen Leben und macht Mut den weiteren Lebensweg positiv und selbstbestimmt zu gestalten. Sie selbst leben viele Ihrer Werte auch in Ihrer pädagogischen Arbeit. Aus diesem Grund steht an diesem Tag u.a. die Wertebiografie im Mittelpunkt.

Inhalte:
Theorie zum Thema Biografiearbeit
Ursprung eigener Werte und ihr Einfluss auf die Arbeit

Ziele:
Orientierung in der eigenen Lebensbiografie finden.
Mut zum Erzählen der eigenen Lebensgeschichten wecken.
Sich stärken und Werte überprüfen bzw. festigen.
Durch Erzählen und Zuhören voneinander lernen.
Der eigenen Lebensgeschichte und Identität nachspüren.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzel- und Gruppenarbeit

Jede Persönlichkeit ist auf Säulen gebaut, die einen tragen. Nicht jede dieser Säulen ist gleich stark oder groß erbaut. Um sich weiterzuentwickeln oder zu verändern, vor allem um in sich gestärkt und in Balance zu sein, ist es wichtig und wertvoll, die persönlichen Säulenanordnungen zu kennen. Sie ermöglichen uns Verständnis für unser Handeln zu entwickeln und dieses bei Bedarf zu verändern. Die Bewusstheit über die Kräfte, die in einem wirken, schafft Gestaltungsspielraum in Bezug auf das eigene Tun sowie auf die Gestaltung des Miteinanders.

Inhalte:
"House of Identity" – Säulen der Identität
Wertschätzung und Umgang mit mir selbst

Ziele:
Eigene Werte kennenlernen.
Eigene Handlungs- und Verhaltensmuster erkennen.

Methoden:
Theoretischer Input
Einzelarbeit
Diskussion

Tauchen wir gemeinsam ein in die Welt der Bewegung, des Rhythmus, des Klanges, der Formen, der Farben. Erleben wir ein Zusammenspiel der Melodie- und Farbwelten.
Gearbeitet wird mit Pastellkreiden, Xylophonen, Rhythmusinstrumenten, Tempera, Klassik, Collagen, Stimme, Wolle, Steinen und vielem mehr.
Wir entdecken unsere Lebendigkeit, indem wir all unsere Sinne aktivieren.
Innere Bilder werden durch den Gestaltungsprozess im "Außen" sichtbar.
Motiviert durch unser Interesse und unsere Experimentierfreude begeben wir uns auf diese besondere Erlebnisreise.

Inhalte:
Töne und Farben als kreatives Gestaltungselement
Unterschiedliche Materialien

Ziele:
Körperliches und seelisches Wohlbefindens stärken.
Kreatives Potenzial ausdrücken.

Methoden:
Paar- und Gruppenarbeit
Prozessbegleitung durch Reflexion mit der Gruppe

Wer immer nur nett ist und macht, was andere erwarten, verrät seine eigenen Bedürfnisse und lässt sich steuern, anstatt selbst die Richtung zu bestimmen. Immer nachgeben, keinen Gefallen abschlagen, auch wenn es einem eigentlich gerade nicht passt? Oft sind Depressionen und Burnout die Folge dieser falsch verstandenen Überverantwortlichkeit und Harmoniebedürftigkeit.

Inhalte:
Das Erscheinungsbild der Überverantwortlichkeit
"Sorgenspinne" und "Lastesel"?
Zuständig für alles – gestresst und gehetzt
Sich um alles sorgen – das Netz der Befürchtungen
Die Rolle des Körpers – Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit

Ziele:
Veränderungspotenziale erkennen.
Wege aus der Überverantwortlichkeit finden.
Somebody`s Darling, nobody`s Depp werden.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Beispiele
Diskussion

Die Ausdrucksformen kindlicher Sexualität sind vielseitig! So manche sinnliche Entdeckungsreise, die Mädchen und Burschen im Kindergarten als sexuelle Wesen unternehmen, bleibt nicht unbemerkt und liefert nicht selten Grund zur Beunruhigung bei so manchem Elternteil. Das Wissen um kindliche Sexualentwicklung kann Unsicherheiten im Umgang mit dieser Vielfalt vorbeugen und auch in der Bildungsarbeit mit Erziehungsberechtigten hilfreich sein.
Im Seminar erarbeiten wir gemeinsam Handlungsoptionen für sexualpädagogische Themen. Einen Schwerpunkt legen wir auf die Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen im Umgang mit kindlicher Sexualität. Sie erfahren neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern (0 bis 6 Jahre)
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
Hilfestellungen für gelungene (kultursensible) Kooperation mit Erziehungsberechtigten im sexualpädagogischen Kontext

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen (Schwerpunkt Kooperation mit Erziehungsberechtigten) erweitern.
Ideen für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion

"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden. Sie wollen leben!" (Ekkehard von Braunmühl)

Mit Freude, Leichtigkeit und Professionalität, gut begleitet und entspannt durch den Kindergartenalltag gehen. In diesem Workshop geht es darum, wie durch Bewusstmachung und Beherzigung sechs einfacher Prinzipien (Schlüssel) beste Bildungsbedingungen für die Kinder geschaffen werden.
Bei der Auseinandersetzung mit den sechs Schlüsseln dreht sich alles um alltagsintegrierte, qualitativ hochwertige Bildungsarbeit, losgelöst von zeitlich festgelegten Förderprogrammen.
Wir wollen Ihre Neugierde wecken und Ihnen in ungewohnter Weise Denkanstöße geben, dass der Alltag im Kindergarten deutlich entspannter und harmonischer für alle empfunden werden kann.
Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie neues Gedankengut  und positive Energien mit in Ihren pädagogischen Alltag.

Inhalte:
Sechs Schlüssel der Bildungsqualität
Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
Stärke deine Selbstwirksamkeit

Ziel:
Einfache Prinzipien für die Gestaltung effektiver pädagogischer Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Praktische Gruppenintervention

Elterngespräche könnten so einfach sein – miteinander reden. Doch wie mit Erziehungsberechtigte reden, die nicht meine Sprache sprechen, deren Mimik und Gestik ich fehlinterpretiere und deren Verhalten mir unverständlich ist? Unklare Vorstellungen und Erwartungen, Verständigungs- und Verständnisprobleme, Misstrauen und Ängste können zur Herausforderung werden.
In diesem Seminar werden Familienkonzepte, Erziehungsstile, -ziele und deren Hintergründe vermittelt und erfolgreiche Methoden aus der Praxis vorgestellt.

Inhalte:
Familiensysteme und -konzepte
Erwartungen der Erziehungsberechtigten – Bildungssysteme im Vergleich
Praxisbeispiele

Ziele:
Verschiedene kulturelle Familien- und Erziehungskonzepte und Bildungssysteme kennenlernen.
Mit Erwartungshaltungen der Erziehungsberechtigten besser umgehen.
In der Gruppe erfolgreiche Strategien für schwierige Elterngespräche erproben.
Einfache Methoden für die Praxis kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Gruppenarbeit

Ob es um Ihre Beziehungen, Ihren Beruf oder Ihre Kreativität geht, dieser Workshop unterstützt Sie darin, ungesunde hinderliche Gewohnheiten zu überwinden und mehr Lebensfreude und Energie in Ihren Alltag zu bringen.
Wann immer wir uns unwohl fühlen, wann immer uns die Dinge über den Kopf wachsen, sollten wir den Kurs ändern. Nur wenn wir offen sind, etwas Neues auszuprobieren, können wir uns aus beengenden inneren und/oder äußeren Verhältnissen befreien. Zweifellos kennen auch Sie Momente, in denen Sie alles auf der Stelle stehen und liegen lassen möchten. In diesen Augenblicken wünschen wir uns nichts sehnlicher als endlich einmal zur Ruhe zu kommen und durchatmen zu können. Doch wie schwer ist das heute für uns geworden ...
Schon im alten China sprachen die Weisen davon, wie wichtig es sei, den "Lärm der Welt" zu vergessen. Doch Hektik und Hetzerei scheinen zum normalen Alltag zu gehören! Sie müssen sich nur ein wenig umsehen, überall werden Sie auf Menschen treffen, die sich gestresst fühlen und schon bei Kleinigkeiten die Nerven verlieren. Auch wenn es inzwischen als normal gilt, gestresst zu sein, ist dies doch nicht unser natürlicher Zustand! Dort wo Stress ist, gibt es weder Spaß noch Lebensfreude!
In Ihrem natürlichen Zustand sollten Sie sich ganz entspannt, ausgeglichen und rundum wohl fühlen.

Inhalte:
Eigene Einstellungen und Lebensgewohnheiten
Gedankenhygiene
Wahrnehmungsübungen

Ziele:
Ursachen, welche zu negativen Mustern führen, erkennen.
Den persönlichen "Zustand" verbessern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Von unserer ersten Lebensminute an atmen wir und bringen es pro Jahr auf unglaubliche fünf bis sechs Millionen Atemzüge. Atmen wir "richtig"? 
Eine leichte, freie und ungehinderte Atmung ist Voraussetzung für eine Entlastung der Stimmbänder. Durch bewusste Atmung in den Unterbauch schaffen wir es, die Kraft für das Sprechen von unserer Mitte zu generieren.
Die sechs heilenden Laute (Liu Zi Jue) sind Qigong-Übungen, in welchem zu jedem Organ ein ganz bestimmter Laut/Ton gefunden wird. Eine optimale Aufrichtung der Wirbelsäule ist eine wesentliche Unterstützung für eine gut ausgebildete Stimme. Mittels Übungen aus dem Bereich der Alexandertechnik erhalten wir einen weiteren Baustein, um unser Sprechvolumen zu fördern.

Inhalte:
Methoden von Qigong, Taiji Quan und Alexandertechnik 
Übungen zur Aktivierung des Beckenbodens, Zwerchfells und der Stimmbänder

Ziele:
Die Stimme für den Berufsalltag stärken.
Die Atmung verbessern.
Methoden zur Umsetzung in den Berufsalltag erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Die Digitalisierung hält weitestgehend Einzug in den Berufsalltag. Fotografische Dokumentationen sind aus vielen Berufssparten kaum mehr wegzudenken. Besonders im Bildungsbereich ist die Fotodokumentation der Arbeit, der Bildungsangebote und der "allgemeinen Arbeit" immer wichtiger. Sei es für den Bildungsträger oder für Erziehungsberechtigte, zur Information bzw. Dekoration in den Arbeitsräumen, für Publikationen im eigenen Bereich oder Elternnachrichten, für Ausschreibungen und Vieles mehr. Sofern man nicht die Fotografie als Hobby betreibt, stellen diese Anforderungen viele Pädagogen/innen vor große Herausforderungen. 

Inhalte:
Kameratypen (Einsatzmöglichkeiten)
Funktionen und Einstellungen der Kamera
Bildaufbau, Bildausschnitt, Blickwinkel
Einsatzes des Blitzes
Bildrechte
Übertragung der Bilder auf den Computer – Ordnungssysteme etc.

Ziel:
Möglichkeiten zum leichten Umsetzen im täglichen Gebrauch kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Kleingruppenarbeit
Feldversuche
Arbeit am PC/Laptop

Eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten ist ganz wesentlich für pädagogische Erfolge. Der Part des/der Pädagogen/in im Erziehungsprozess und in der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In der Erziehungspraxis begegnen uns immer häufiger verunsicherte, überforderte oder hilflose Erziehungsberechtigte. Pädagogische Initiativen und Interventionen können nur greifen, wenn alle Beteiligten im selben Boot sitzen und in die gleiche Richtung rudern. Um förderliche Entwicklungsprozesse für das Kind generieren zu können, brauchen Erziehungsberechtigte Unterstützungsmaßnahmen, die über Gespräche hinausgehen. Da setzen die Interventionsmaßnahmen an, die im Seminar vorgestellt und erarbeitet werden.
Unser Seminar richtet sich an Pädagogen/innen, die ihre Rolle reflektieren wollen und sich mit sinnvollen Ansätzen in der zukünftigen Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten auseinandersetzen möchten.

Inhalte:
Der Wandel der Elternrolle in der modernen Gesellschaft
Konstruktive und lösungsorientierte Einstellungen und Dialoge
Kommunikationstechniken, die die Zusammenarbeit erfolgreich gestalten lassen

Ziele:
Eigenkompetenzen stärken.
Kommunikations- und Methodenkompetenzen steigern.
Persönliche Stärken und Handlungsmöglichkeiten finden und erweitern.

Methoden:
Vermittlung von theoretischen Grundlagen
Praktische Übungen
Interaktives Arbeiten

Resiliente Menschen sind widerstandsfähig. Auf psychische Belastungen am Arbeitsplatz reagieren sie flexibel und selbstregulierend.
Resiliente Personen stellen positive Fragen in den Vordergrund. Statt "Was macht mich krank?" fragen sie z.B. „Was hält mich gesund?". Eine resiliente Haltung ist erlernbar. Mit einem kurzen Überblick und praktischen Übungen ist der Workshop ein erster Schritt in diese Richtung.

Inhalte:
Resilienz Basic Steps
Impulse zur Stärkung der Resilienz-Schutzfaktoren
Bewusstsein für eigene Stärken/positive Selbstbewertung
Gute Beziehungen zu sich selbst
Möglichkeit der Distanzierungsfähigkeit
Raus aus der Opferrolle

Ziele:
Eigene Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit von Mitarbeitern/innen erhöhen.
Überlastungs-Symptome erkennen und darauf reagieren.
Alltagstaugliche Techniken des mentalen Selbstmanagements beherrschen.
Zusammenhänge zwischen körperlicher und geistiger Widerstandsfähigkeit erfahren.

Methoden:
Vermittlung von theoretischen Grundlagen
Diskurs
Interaktives Arbeiten
Reflexion
Anti-Stress-Techniken

Oft richten wir unseren Blick auf die Vergangenheit, stecken in Problemen fest und befinden uns in einer Abwärtsspirale, einer Art Problemtrance. Das bedeutet, wir fühlen uns schlecht und defizitär. An diesem Tag geht es darum, die Schätze am Dachboden zu finden und nicht die Leichen im Keller zu suchen. "Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer. Ich sage nicht: tu das oft. Aber ich sage: tu es immer wieder einmal. Sei, wie für alle anderen, auch für dich selbst da." Das meinte Bernard de Clairvaux. Klingt logisch, oder? Wenn man es liest, ertappt man sich vielleicht beim zustimmenden Nicken. Doch wie sieht die Umsetzung in der Realität aus? Wertschätzung sich selbst gegenüber zu haben, gehört zu einer wichtigen Grundhaltung, die notwendig ist, um Druck und Belastungen zu verringern. Idealerweise bevor Körper, Geist und Seele an ihre Grenzen kommen.

Inhalte:
Theorie zum Thema Resilienzforschung
Von inneren Antreibern und Gewohnheitsmustern
Weg vom Problem – hin zur Lösung
Ressourcen und Stärken 
Eigene Schatzinsel
Einsatz kreativer Methoden für die Ressourcensuche

Ziele:
Den Umgang mit eigenen Ressourcen entdecken.
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten für Zuhause kennenlernen.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Kleingruppenarbeit

Was sind das für mühsame und auch lästige Menschen um uns herum, die immer nur jammern – das ewige Gejammere ist oft mehr als mühsam. Wohin führt das Gejammere – viel Energieverlust, schlechte Laune, Frust. Es zieht einen nach unten und man macht in der Tat einen nicht gerade energiegeladenen Eindruck. Jammern ist per se aber nichts unbedingt Schlechtes – es hat auch viele Vorteile. Jammern ist dann gut und richtig, wenn es einen starken Partner hat: das Gestalten.

Inhalte:
Wieso jammern Menschen – wieso jammerst DU?
Psychohygiene versus Negativspirale
Alternativen zum Jammern
Jammern wie ein Profi
Konzentration auf das Wesentliche und den Erfolg
WorkShop: Abschied aus Schleimstadt – Praxisarbeit
Nachhaltigkeitstraining: 21 Tage ohne Jammern

Ziele:
Gesprächskiller identifizieren.
Individuelle Alternativen kennenlernen.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Fallbeispiele
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Du hast einen Beruf, der dich stark fordert? Du lebst in einem sozialen Umfeld, das deine Person uneingeschränkt beansprucht? Und manchmal wachsen dir die Anforderungen an dich über den Kopf? Dann nimm deine Füße selbst in die Hand und mach dich auf den Weg. Dorthin, wo du für dich Ausgleich finden kannst. Denn gelegentlich tut es schon ganz gut, Dampf abzulassen, sich Luft zu machen und so ein bisschen ruhiger zu werden. Wie dir das gelingen soll? Versuchen wir es gemeinsam mit Meditation ...
Erfahre, warum es dir in fordernden Momenten nicht immer gelingt, einfach tief durchzuatmen und die Nerven zu bewahren. Lerne dich selbst mit deinem Atem zu stärken. Und spüre, wie dich ein tiefes Vertrauen in deinem Innersten stärken kann. Gemeinsam lass uns dieses Vertrauen finden und erfahren, wie sicher es sich anfühlt, wenn du dich auf jemanden verlassen kannst ... Auf dich selbst! 

Inhalte:
Einführung in die Bewegungsmeditation mit praktischen Übungen
Grundlagen der klassischen Sitzmeditation 
Atemtechniken zur Aktivierung
Entspannungsreisen zur Tiefenentspannung

Ziele:
Das Wohlbefinden steigern.
Erlernte Inhalte in den Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Eine oft völlige Neuorientierung in verschiedensten Themenbereichen der Elementarpädagogik und die entsprechend erwartete Veränderungskompetenz stellt viele vor Herausforderungen.
In diesem Workshop erarbeiten die Teilnehmer/innen das Thema Veränderungskompetenz, wie sie definiert werden kann und was sie umfasst. Die Teilnehmer/innen entwickeln ein Verständnis für Veränderungsprozesse. Sie verstehen, wie bei einem selbst und bei anderen die Bereitschaft geweckt und verstärkt werden kann, sich ihrerseits für Veränderungen stark zu machen.

Inhalte:
Die Veränderungsformel: der Zauberschlüssel zur Verhaltensänderung
Meine persönliche "Changeability"
Der Impuls-Reaktions-Zeitstrahl: Eigene Erfahrungen
Sich wandeln oder gewandelt werden: Blick auf das Change-Portfolio
Klassifikation von Veränderungsvorhaben
Fazit Außendruck/Innendruck
Wandel garantiert Widerstand
Die persönliche Gewinn-Verlust-Rechnung
Die zwölf Erfolgsfaktoren zur Implementierung eines erfolgversprechenden Wandels

Ziele:
Theorie und Fallbeispiele aus dem modernen Change-Management und der Organisationsentwicklung kennenlernen.
Konkrete Methoden erlernen.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Fallbeispiele
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Viele Arbeitssituationen verursachen Stress und das Gefühl von Überforderung. Häufig ist dies mit einem hohen Verantwortungsgefühl gepaart, immer erfolgreich und pausenlos arbeiten zu müssen und nie Fehler machen zu dürfen. Pädagogen/innen stehen im Umgang mit ihren eigenen Erwartungen, mit Kindern, Erziehungsberechtigten, Kollegen/innen und ihren fachlichen Vorgesetzten immer wieder vor neuen Herausforderungen. Wir besinnen uns in verschiedenen Spielen und Übungen auf die Signale unseres Körpers, der uns oft sagt, wo das rechte Maß ist, wann der rechte Zeitpunkt kommt und wo unsere Grenzen liegen. Die Wahrnehmung von Körpersignalen kann als Basis für gutes, eigenes Handeln angesehen werden.

Inhalte:
Informationen über Burnout
Wir spüren unsere persönlichen Stärken auf
Merkmale einer burnoutgefährdeten Person 
Die fünf R´s (hilfreiche Faktoren): Rolle, Ritual, Reden, Reflexion und Ruhe
Engagement, Empathie und Abgrenzung
Persönliche Grenzen?
Humor als stärkendes Basistool für den (Berufs-)Alltag

Ziel:
Humor und Lachen zur Lösung von Spannungen (wieder-)entdecken.

Methoden:
Fachliche Inputs
Gruppengespräche
Clowneske Spiele und Übungen 

Überall kann die Situation vorkommen, dass schwierige und unangenehme Dinge offen angesprochen werden müssen – ob bei der Arbeit, in der Partnerschaft, in der Familie oder sogar bei Freunden. Viele von uns schrecken davor zurück, weil wir nicht so recht wissen, wie wir uns verhalten sollen. Das muss aber nicht sein, denn solche Themen stellen eine einmalige Möglichkeit dar, Offenheit und Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwickeln und eine Basis für effektive Zusammenarbeit zu erschaffen.
Um schlechte Nachrichten erfolgreich zu überbringen oder Unangenehmes anzusprechen, müssen wir in der Lage sein, ein Umfeld herzustellen, in dem gegenseitiger Respekt und beidseitige Empathie ausreichend Platz finden. So gesehen ist die Kunst der Kommunikation in unangenehmen Situationen viel mehr als die Summe der Worte und Sätze.
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Interessen verfolgen, fair bleiben und Ihrem Gegenüber verständnisvoll begegnen können.

Inhalt:
Möglichkeiten der Gesprächsführung bei "schwierigen" Themen

Ziele:
Schlechte Nachrichten als Hebel für "Positiveres" einsetzen.
Eigene Kommunikationsmuster erkennen und ggf. verändern.
Unangenehme Dialoge in die richtige Spur lenken.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Selbsterfahrung
Fallbeispiele

Der oder die Stellvertreter/in ist im pädagogischen Alltag meist in einer Doppelrolle, welche Konflikte und Chancen birgt, die in der Regel wenig bewusst sind und eine anspruchsvolle Herausforderung darstellen. Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Chefin/dem Chef, der vorgesetzten Stelle, den Kollegen/innen und natürlich auch den Erziehungsberechtigten? Die Beantwortung dieser Fragen ist ebenso Inhalt des Seminars wie praktische Tools, welche dem Rollenverständnis dienen und die Tätigkeit als Stellvertreter/in erleichtern.

Inhalte:
Die Rolle der Stellvertreterin/des Stellvertreters
Allfällige Konflikte und Spannungsfelder
Kommunikation und Wirkung von innen wie auch nach außen

Ziele:
Die Teilnehmer/innen werden sich ihrer Doppelrolle bewusst und lernen, wie sie sich in dieser optimal verhalten, Konflikte vermeiden bzw. solche bewältigen und auch, wie sie eigene Potenziale sichtbar machen können.
Sicherheit in der Funktion gewinnen.

Methoden:
Impulsreferat
Best Practice
"Mentalpsychologische Intervention" zur Rolle

Glück ist ein Anspruch und gleichzeitig eine Herausforderung. Sowohl im Arbeits- wie auch im Privatleben ist Glück für Erfolg und Zufriedenheit ein wichtiger Parameter. Die "Positive Psychologie" bietet die wissenschaftlichen Grundlagen für das Seminar "Selbstmotivation zum Glück", welches sowohl für Pädagogen/innen selbst als auch für die pädagogische Arbeit mit Kindern wichtige praktische Tools verfügbar macht. Diese wurden vom Referenten selbst entwickelt und haben sich längst auf breiter Basis bewährt.

Inhalte:
Grundlagen der Selbstmotivation und Neuropsychologie
Übergreifende Vorteilsfelder der Selbst- und Fremdmotivation
Instrumente für den praktischen Einsatz
Instrumente zur Aktivierung der Selbstmotivation bei anderen

Ziele:
Die Teilnehmer/innen lernen, wie sie sich selbst motivieren können, aber auch Instrumente, wie sie Erziehungsberechtigte und Kinder mit der Aktivierung von Glücks- und Motivationshormonen positiv bestärken können.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
"Mentalpsychologische Interventionen"

In Beziehung zu uns selbst, unserem Atem und unserer Stimme zu sein ist die Voraussetzung für eine stimmige Persönlichkeit. Ein Gefühl für unseren Atem und unser Zwerchfell zu bekommen, kann als Teil eines Persönlichkeitstrainings angesehen werden.
Die Einstellung zu uns, zu unseren Mitmenschen und zur Welt wird durch unser Denken und unsere Emotionen bestimmt. Diese bewusst wahrzunehmen soll  ein Ziel dieses Seminartages sein. Der achtsame Umgang mit mir und meiner Umwelt hat eine ausgleichende Wirkung auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Inhalte:
Richtiger Atemrhythmus
Haltung und Bewegung
Gleichmäßige Zwerchfellbewegung
Sicherheit in der Stimme
Lautbildung und Lebensfreude – Phonetics

Ziele:
Selbstsicherheit stärken.
Den Körper wahrnehmen.
Die Atemkraft und die Stimme wahrnehmen.

Methoden:
Theoretischer und praktischer Input
Körperübungen
Erfahrungsaustausch

Stress kann als Missverhältnis zwischen Können und Wollen angesehen werden. Stress ist eine der Hauptursachen für verschiedenste Erkrankungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Bluthochdruck uvm. bis hin zum Burnout Syndrom – eine dauerhafte Anspannung führt zu einem Ungleichgewicht der Körper-Seele-Geist-Einheit und macht krank.
"Time Outs" mehrmals am Tag sorgen für Entladung von angestautem Druck und wirken vorbeugend gegen Stressreaktionen. Der ganze Körper kann sich regenerieren, die Muskeln entspannen sich, der Atem fließt und der Geist erfrischt sich. Kreativität und erhöhte Leistungsfähigkeit entstehen von alleine.
In der ganzheitlichen Naturheiltherapie wird Körper, Geist und Seele als zusammen gehörendes und sich gegenseitig ergänzendes System betrachtet. 

Inhalte:

Bewusster Umgang mit Stressoren
In der eigenen Mitte bleiben
Schulung der Achtsamkeit und des Innehaltens
Klarheit und Konzentration
Erhöhung der Motivation und Stresstoleranz

Ziele:

Life in Balance – in der eigenen Mitte sein.
Stressoren erkennen und mit ihnen bewusster umgehen.

Methoden:
Impulsreferat
Tools, um Gelerntes in die Tat umzusetzen

Vor Publikum souverän reden oder präsentieren zu können, sind wichtige Fähigkeiten im heutigen Berufsleben. Was uns oft daran hindert sind Lampenfieber, Stress, Angst und Aufregung. Gehen wir den Ursachen nach. Wie gelingt es uns diese Ängste abzubauen, souveräne Präsentationen, rhetorisch mitreisende Reden oder interessante Diskussionen zu halten, statt Nervosität sogar Auftrittsfreude zu empfinden? Was muss man beachten, um bei einem Vortrag, einer Rede usw. authentisch zu wirken und die Zuhörer zu begeistern? Richtiges Reden und Auftreten macht Freude, stärkt unser Selbstvertrauen und die positive Einstellung dazu. Der Weg ins Herz Ihres Publikums steht Ihnen offen, sie müssen ihn nur noch beschreiten!

Inhalte:
Atmungs- und Entspannungstechniken
Sprache, Stimme, Sprechtechnik
Mimik, Haltung und Gestik

Ziele:
Auftrittsängste reduzieren.
Selbstwertgefühl stärken.
Glaubwürdig sprechen.

Methoden:
Theorieinput
Praktische Übungen

Die Körpersprache macht einen weitaus größeren Teil unserer Kommunikation aus als unsere Worte. Wie hängen Emotionen und körperliche Signale zusammen? Was sind eigentlich Emotionen und wie entstehen sie? In diesem Seminar lernen Sie die gezielte Wahrnehmung körpersprachlicher Signale und mögliche Lösungsansätze für Ihre emotionale Balance kennen.

Inhalte:
Emotionen – Die Entstehung von Gefühlen
Körperliche Reaktion als Bestandteil des emotionalen Prozesses
Stresstheorie 
Grundlagen gezielter Wahrnehmung
Haltung – die innere und die äußere
Mimik und Physiognomie
Gestik – die Sprache unserer Hände
Abstand und Zonen
Tonfall, Sprachrhythmus und Sprachmelodie
Lautstärke und Deutlichkeit
Interpretation von körpersprachlichen Signalen
Kongruenz und Inkongruenz

Ziele:
Körpersprachliche Signale gezielt wahrnehmen.
Durch Körperübungen und Entspannungstechniken mögliche Lösungsansätze für
emotionale Balance kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzel- und Gruppenübungen

Durch unterschiedliche Methoden, wie zum Beispiel der Imagination, entdecken Sie unbewusste Ressourcen und Talente und die einzigartige Macht Ihrer eigenen Gedanken und Sprache. Erweitern Sie Ihre soziale und emotionale Kompetenz, fördern Sie Ihr Selbstbewusstsein und erhöhen dadurch Ihre mentale Stärke und damit Ihr Wohlbefinden. Erkennen Sie Ihre Selbstwirksamkeit in allen Lebensbereichen – wecken Sie den Sieger, der in Ihnen steckt!

Inhalte:
Werte, die mir wichtig sind
Glaubenssätze und Affirmationen
Gedanken und Visualisierung – die Macht der Bilder
Selbstwert und Selbstwirksamkeit – der Weg zum Erfolg
Wunsch oder Ziel – Konzentration und Zielklarheit
Umgang mit Stress und Angst
Ändern statt ärgern – über die Unzufriedenheit und Wahlfreiheit

Ziel:
Wohlbefinden steigern.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzel- und Gruppenübungen

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen ausgebrannt und überarbeitet fühlen, stellt sich die Frage, wie wir den Zugang zur Ruhe entdecken können. Die meisten Menschen sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass nur ein aktiver Mensch, der etwas leistet, wertvoll ist. Wir haben gelernt, schneller zu leben, nebenbei zu essen und viel produktiver zu arbeiten. Aber wir haben – so denke ich – oftmals verlernt, in Balance zu leben. Die Liebe zu sich selbst äußert sich u.a. durch eine ganzheitliche, bewusste Ernährung, Wohlfühlgewicht und Fitness. Der eigene Gesundheitszustand spiegelt die Beziehung zu sich selbst wider. Wir erschaffen mit jedem Gedanken, den wir denken, unsere eigene Zukunft. Wenn ich Frieden, Gesundheit und geistige Harmonie in meinem Geist erzeugen kann, bin ich auch in der Lage, das Gleiche in meinem Körper und in meiner Welt zu erschaffen.

Inhalte:
Positive Gedanken und Werte
Wie wird mein Leben zum Genuss?

Ziele:
Eigene Gedanken wahrnehmen.
Bewusstheit in den Alltag integrieren und Eigenverantwortung für sein Leben übernehmen.
Genuss beim gemeinsamen bewussten Essen (vegan) spüren.


Methoden:
Impulsvortrag
Wahrnehmungsübungen
Selbsterfahrung

In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen ausgebrannt und überarbeitet fühlen, stellt sich die Frage, wie wir den Zugang zur  Ruhe entdecken können. Die meisten Menschen sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass nur ein aktiver Mensch, der etwas leistet, wertvoll ist. Wir haben gelernt, schneller zu leben, nebenbei zu essen und viel produktiver zu arbeiten. Aber wir haben – so denke ich – oftmals verlernt, in Balance zu leben. Die Liebe zu sich selbst äußert sich u.a. durch eine ganzheitliche, bewusste Ernährung, Wohlfühlgewicht und Fitness. Der eigene Gesundheitszustand spiegelt die Beziehung zu sich selbst wider. Wir erschaffen mit jedem Gedanken, den wir denken, unsere eigene Zukunft. Wenn ich Frieden, Gesundheit und geistige Harmonie in meinem Geist erzeugen kann, bin ich auch in der Lage, das Gleiche in meinem Körper und in meiner Welt zu erschaffen.

Inhalte:
Positive Gedanken und Werte 
Wie wird mein Leben zum Genuss? 

Ziele:
Eigene Gedanken wahrnehmen.
Bewusstheit in den Alltag integrieren und Eigenverantwortung für sein Leben übernehmen.
Genuss beim gemeinsamen bewussten Essen (vegan) spüren.


Methoden:
Impulsvortrag
Wahrnehmungsübungen
Selbsterfahrung

Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Mit Neugier und Faszination begegnen sie der Welt der Musik. Viele Kinder haben große Freude daran, wenn Pädagogen/innen zur Gitarre greifen und ein Lied mit dieser begleiten.
Im Seminar erfahren die Pädagogen/innen, dass die Begleitung einfacher Lieder mit der Gitarre ohne großen Aufwand zu erlernen ist. Durch eine einfache, über Jahre erprobte Technik, können Sie nach wenigen Stunden bereits erfolgreich eine Liedbegleitung mit der Gitarre durchführen, wobei das Erlernen auf spielerische Art und Weise geschieht. Die einfache Begleitung von Liedern ohne Noten ist das Ziel dieses Seminars.

Inhalte:
Einführung in die Akkordspieltechnik
Einführung in die Schlagtechnik
Grundlagen der Zupftechnik
Rhythmische Übungen

Ziel:
Einfache Lieder ohne Noten begleiten.

Methode:
Praktisches Üben

"Jugendlicher verklagt Eltern wegen Facebook-Fotos": so lautete die Überschrift eines Zeitungsartikels aus dem Jahr 2016 aus Österreich. Vielen Eltern, Kindern und Pädagogen/innen ist noch nicht bewusst, dass jede/r ein Recht am eigenen Bild besitzt und eine Veröffentlichung – auch online – ohne Zustimmung der abgebildeten Personen strafbar sein kann. Wie kann ich als Einrichtung dieses Thema mit Kindern bearbeiten? Wie kann ich Erziehungsberechtigten klar machen, dass sie sich eventuell strafbar machen, wenn sie Fotos, die in einer Bildungseinrichtung entstanden sind, online stellen? Und: auf was kann/muss ich als Pädagoge/in bei der Weitergabe oder Veröffentlichung von Fotos achten? Die Antworten dieser Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung.

Inhalte:
Rechtliche Rahmenbedingungen 
Material für die Arbeit in der Praxis 

Ziele:
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich des Rechtes am eigenen Bild kennen. 
Informationen, mit Hilfe derer das Thema mit den Kindern aufgegriffen werden kann, mitnehmen. 

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Gruppenarbeit

Die Freude am Fotografieren kann man leicht mit ein paar Ideen für ein gelungenes Foto steigern. In diesem Kurs werden die Grundlagen der Fotografie vorgestellt und in die Praxis umgesetzt. Dabei geht es um das Kennenlernen der eigenen Kamera. Tipps, wie man das Beste bei bestimmten Situationen herausholt, runden den Kurs ab. Dabei wird besonders auf die Arbeit mit Kindern eingegangen.

Inhalte:
Kurzer theoretischer Teil
Handhabung der eigenen Kamera
Verschiedene Kameramodelle

Ziel:
Die Möglichkeiten der eigenen Kamera nützen.

Methoden:
Impulsvertrag
Praktische Übungen

Inhalte:

  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Leitung
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung

Inhalte:

  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Führungsstil
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarung
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung von neuen Mitarbeitern/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen etc.)
  • Nonverbale Kommunikation

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk

Inhalte:

  • Administration auf EDV-Basis
  • Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Ressource Homepage
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Arbeitsformen und Methoden
  • Planung, Organisation und Durchführung von Kooperationsprozessen mit Eltern
  • Neuere Entwicklung in der Kooperation mit Eltern

Inhalte:

  • Neurowissenschaftliche Perspektive des Lernens
  • Das Bild des Kindes
  • Neurodidaktik
  • Systemisch-konstruktivistische Pädagogik
  • Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan

Inhalte:

  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Medienarbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk
  • Arbeitsformen und Methoden der Bildungskooperation zwischen Pädagogen/innen und Eltern
  • Planung, Organisation und Durchführung der Bildungskooperation
  • Praktische Beispiele für gelungene Kooperationsprozesse zwischen Pädagogen/innen und Eltern bei der Gestaltung von Bildungsprozessen bei Kindern

Inhalte:

  • Gestaltung einer Präsentation für einen Elternabend in einer Kindertagesstätte zu einem elementarpädagogischen Thema
  • Präsentation des Themas

Inhalte:

  • EDV-unterstützte Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich
  • Das Bild vom Kind
  • Bildung und Kompetenzen
  • Bildungsbereiche
  • Transitionen

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Zur gegenwärtigen Situation der Elementarpädagogik
  • Kärntner Kinderbetreuungsgesetz
  • Kärntner Tagesbetreuungsverordnung
  • Aufsichtspflicht in Kindertagesstätten
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen von Leitern/innen

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Nonverbale Kommunikation
  • Leitung und Moderation von Gesprächen (Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung
  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarungen
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung neuer Mitarbeiter/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Inhalte:

  • Methoden für Gestaltung von Besprechungen
  • Erstellen einer persönlichen "Toolbox"
  • Atem- und Sprechtechnik
  • Stimmpflege
  • Stimmbildung
  • Stimmtherapie
  • Auftreten
  • Rhetorik

Erlebnis Alm ist eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Unsere Lehrmeister sind die Alpenpflanzen, das Almvieh und die Almleute, die den ganzen Sommer die Almen bewirtschaften und pflegen. Unsere Lernorte liegen ganz speziell – hoch oben im Gebirge, in freier Natur auf unseren heimischen Almen mit ihren saftigen Almweiden und urwüchsigen Bergwäldern.
Bei der geführten Wanderung lernen Sie den bäuerlichen Alltag kennen, melken die lebensgroße Zirbenkuh "Zirbale", erforschen Almpflanzen und typische Bäume, bearbeiten Holz und verkosten bäuerliche Spezialitäten zur Stärkung. Eine "Prüfung" über das Gesehene und Gelernte rundet den Besuch auf der Alm ab.

Ziele:
Einen realistischen Einblick in den vielseitigen Lebensraum "Alm" ermöglichen.
Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt sowie die Arbeitswelt der Almbäuerinnen
und -bauern kennenlernen.
Spannende Aktivitäten durch aktives Tun und lebensnahes Lernen mit allen Sinnen erleben.

Methoden:
Impulsreferate
Erlebnispädagogik
Praktische Einheiten

Kinder sind geborene Forscher. Sie zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen, sie beobachten genau, was in der Welt um sie herum passiert und stellen uns Fragen. Sie sind bestrebt, nachzuforschen und herauszufinden, "warum das so ist" oder "wie etwas funktioniert". Pädagogen/innen sollten Kindern vielfältige Zugänge zu naturwissenschaftlichen Themen ermöglichen. Spielen, Entdecken und "Nachforschen" sind bei Kindern ineinander übergehend. Auf diesem Wege stoßen Kinder auf Phänomene, für die sie auch eine Erklärung wollen. In diesem Workshop werden Experimente vorgestellt, die vom Spielen über Entdecken zum Nachforschen führen und so Kinder erfahren lassen, wie die Welt aus ihrem Blickwinkel funktionieren könnte.

Inhalte:
Experimente zu Wasser und anderen "Flüssigkeiten", wie Sirup, Honig, Leim, Öl, Sahne, Spülmittel 
Das Spülmittel als Vermittler zwischen den Feinden Öl und Wasser

Ziel:
Das Element Wasser in Kombination mit anderen Flüssigkeiten kennenlernen.

Methoden:
Impulsvorträge
Praktische Übungen

Im Zentrum dieser Fortbildung stehen Möglichkeiten und Wege, Kindern den Lebensraum Wald zugänglich zu machen. Wald bietet ein facettenreiches Lernumfeld und eine Vielzahl an Erfahrungsschätzen. Jeder ist eingeladen, den Wald mit seinen Augen zu betrachten. Ob als kreativer Schöpfer, als achtsamer Zuhörer oder als wissbegieriger "Fuchs". Ausgerüstet mit Becherlupe, Augenbinden & Co. werden wir an diesem Tag selbst zu "Forschern des Waldes" um – durch unterschiedlichste Spiele, Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Sinnesübungen, die praktisch mit Kindern umgesetzt werden können – den Wald zu erkunden. Nebenbei erlernen wir einiges an praktischem Wissen über den Lebensraum Wald, wie Waldkräuter- und Baumarten. Von der Planung und Organisation eines Waldtages, über Kooperationsmöglichkeiten mit Erziehungsberechtigten bis hin zur praktischen Umsetzung begleiten wir Sie bei Ihren Waldvisionen. Was wenn Wald nicht in unmittelbarer Nähe greifbar ist? Wir zeigen Ihnen Alternativen für naturnahe Entdeckungstouren.

Inhalte:
Informationen zum Thema Wald
Planung und Organisation eines Waldtages

Ziele:
Lebensraum Wald entdecken.
Alternativen zum Wald kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans.
Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt (2013 mit dem 1. Platz beim IV-Teacher´s Award ausgezeichnet), wird in dieser Fortbildung vorgestellt und kann selbst erprobt beziehungsweise praktiziert werden.
Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI es ist, durch gezielte Förderung von Aus- und Weiterbildung für Elementarpädagogen/innen die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten beim Kurs und stellen den Teilnehmern/innen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung für das "Forschende Lernen" im Kindergartenalltag zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Experimentieren und Forschen in den Forscherecken und dem Forscherlabor zu den Einstiegsthemen: "Luft und Wasser", "Wiegen und Messen", "Schwimmen und Sinken", "Mikroskopieren"
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
Vortrag mit Bild und Videopräsentation: "Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik in den Forscherecken und mit erprobten, einfachen Materialien. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl.
Didaktik: Kompetente Technik-Vermittlung für Kinder und die Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen des Kindergartenalltags.
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?
Gestaltung des Gruppenraumes und der Funktionsecken
Planung eines Experiments, Aufbau und didaktische Umsetzung zur Nachhaltigkeit

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans.
Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt (2013 mit dem 1. Platz beim IV-Teacher´s Award ausgezeichnet), wird in dieser Fortbildung vorgestellt und kann selbst erprobt beziehungsweise praktiziert werden.
Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI es ist, durch gezielte Förderung von Aus- und Weiterbildung für Elementarpädagogen/innen die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten beim Kurs und stellen den Teilnehmern/innen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung für das "Forschende Lernen" im Kindergartenalltag zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Experimentieren und Forschen in den Forscherecken und dem Forscherlabor zu den Einstiegsthemen: "Luft und Wasser", "Wiegen und Messen", "Schwimmen und Sinken", "Mikroskopieren"
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
Vortrag mit Bild und Videopräsentation: "Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik in den Forscherecken und mit erprobten, einfachen Materialien. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl.
Didaktik: Kompetente Technik-Vermittlung für Kinder und die Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen des Kindergartenalltags.
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?
Gestaltung des Gruppenraumes und der Funktionsecken
Planung eines Experiments, Aufbau und didaktische Umsetzung zur Nachhaltigkeit

Kinderschutz geht jeden an, und wenn man professionell mit Kindern arbeitet, wird er zur Pflicht!
In dieser Fortbildung werden wir uns Gedanken über unterschiedlichste Formen und Erscheinungsbilder von Kindeswohlgefährdung machen, wir werden uns mit den gesetzlich vorgesehenen Mitteilungspflichten beschäftigen aber auch mit Möglichkeiten, Kindeswohlgefährdungen möglichst früh abzuklären und Hilfs- und Unterstützungsangebote in die betroffenen Familien zu bringen.

Inhalte:
Gesetze
Möglichkeiten der Abklärung
Unterstützungsangebote

Ziele:
Sicherheit in der Wahrnehmung von Kindeswohlgefährdung bekommen.
Handlungskompetenz bei Verdacht auf erhebliche Kindeswohlgefährdung erlangen.

Methoden:
Vortrag
Beispiele aus der Praxis
Diskussion

Das freie Spiel stellt einen wichtigen Lern-, Erfahrungs- und Entwicklungsraum für Kinder dar. Die Raumgestaltung und Regeln sowie der Tagesplan nehmen einen wesentlichen Einfluss auf das Spielverhalten der Kinder.
Im Alltag geht das freie Spiel an sich manchmal verloren. In unseren Gruppen finden wir oft Kinder, welche von selbst in kein intensives Spiel finden bzw. kaum Spielideen entwickeln. Auch Verhaltensauffälligkeiten können eine Folge von zu verplanter "Kinderspielzeit" sein. In diesem Workshop geht es um das bewusste, genaue Hinsehen auf das Spielverhalten und die Bedürfnisse des Kindes.

Inhalte:
Bedeutung des freien Spiels für die Entwicklung des Kindes
Gemeinsames Finden von Spielimpulsen, welche das Kind in seinem freien Spiel nicht einschränken
Auffällige Kinder im freien Spiel

Ziele:
Freies Spiel als Bereicherung ansehen.
Eckpfeiler der Spielentwicklung kennenlernen.

Methoden:
Kursvortrag
Gruppenarbeit
Diskussion

Teilleistungsschwächen bleiben im Kindergarten oft unerkannt und können in weiterer Folge durch eine ständige Überforderung des Kindes zu schwierigem Verhalten führen. Oftmals verzweifeln Kinder, Eltern und Erzieher/innen gleichermaßen, da so manche Verhaltensoriginalität ein Ergebnis einer unentdeckten Teilleistungsstörung sein kann. Kinder setzen oft deutliche Zeichen der Hilflosigkeit, welche von Erwachsenen missverstanden werden und Kinder in die Frustrationsspirale treiben können.
Hier gilt es wahrzunehmen, zu bemerken und zu handeln, um für alle einen zufriedenstellenden Tagesablauf zu erreichen und das Kind dort abzuholen, wo es in seiner Entwicklung gerade steht.

Inhalte:
Basiswissen Teilleistungsschwäche 
Basiswissen Verhaltenskreativität 
Unterstützungsmöglichkeiten

Ziele:
Basiswissen über die verschiedenen Teilleistungsschwächen erlangen.
Basiswissen zur Verhaltenskreativität erkennen und zuordnen.
Unterstützungsmöglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Plenum
Gruppenarbeit
Diskussion

Lange Zeit war der Begriff Literacy nur wenigen Fachleuten bekannt. In den letzten Jahren verbreitete er sich auch im deutschen Sprachraum. Er ist noch immer etwas schillernd, weil so ganz und gar nicht eindeutig. Mittlerweile entwickelt sich Literacy, vorerst an dieser Stelle verstanden als Umgang mit einer Erzähl-, Lese-, Schreib- und Buchkultur, zu einem zentralen Thema der elementarpädagogischen Arbeit, denn dort hat Literacy den traditionellen Bildungsbereich Sprache um ganz neue Facetten erweitert. Wörtlich heißt "Literacy" Lese- und Schreibkompetenz, aber der Begriff beschreibt weit mehr als die Grundfertigkeit des Lesens und Schreibens. Er umfasst Kompetenzen wie Textverständnis und Sinnverstehen, sprachliche Abstraktionsfähigkeit, Lesefreude, Vertrautheit mit Büchern, die Fähigkeit sich schriftlich auszudrücken, Vertrautheit mit Schriftsprache oder mit "literarischer" Sprache, oder sogar Medienkompetenz. Aber was hat das alles mit der frühen Kindheit zu tun? Sehr viel, denn die Entwicklung dieser Kompetenzen beginnt bereits in der frühen Kindheit.

Inhalte:
Wortspiele, Satzspiele
Grober Umriss der Sprachentwicklung des Kindes
Vom Laut zum Wort zum Satz ... zu den Satzspielen

Ziel:
Möglichkeiten der Sprachförderung in elementaren Bildungseinrichtungen kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Plenum
Kleingruppenarbeit
Austausch

Beispiele aus der Praxis für die Praxis, um mit Kindern in der Vorweihnachtszeit inne zu halten und zur Ruhe zu kommen.
In dieser Fortbildungsveranstaltung werden zahlreiche Angebote aus der Montessoripädagogik, wie das Gehen auf der Linie, das Schütten, Ordnen, Zählen und Sortieren mit weihnachtlichem Material sowie Anregungen zur sprachlichen Förderung und zum Experimentieren vorgestellt. Die Übungen dienen sowohl der Koordination der Bewegungsabläufe als auch der Schreibvorbereitung und lassen die Kinder zur Ruhe kommen. Die tiefe Konzentration, in die sie verfallen, nennt Maria Montessori Polarisation der Aufmerksamkeit und ist ein Grundpfeiler ihrer Pädagogik.
Verbringen Sie mit mir ein paar Stunden und lassen Sie sich auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen.

Inhalt:
Übungen des täglichen Lebens

Ziele:
Angebote, um Kinder ruhig werden zu lassen, kennenlernen.
Den Wortschatz erweitern.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Üben
Austausch

Der Erwerb der Sprache ist eine der bedeutendsten Entwicklungsaufgaben in der frühen Kindheit. Ein großer Teil läuft in der Zeitspanne vor dem dritten Lebensjahr ab, die uns im weiteren Leben nicht mehr vollständig bewusst ist. Doch die Sprache bleibt unauslöschlich in unserem Gehirn verankert und steht uns lebenslang zur Verfügung.
Wie erfolgreich wir unser Leben meistern, hängt auch davon ab, wie gut wir eine oder mehrere Sprachen beherrschen und ob wir in der Lage sind, Dinge zu hinterfragen und von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten. Doch das will geübt sein! Gemeinsam "philosophieren" wir über das Bildmaterial zur frühen Sprachförderung und zeigen einfache Experimente, die das Kind zum Fragen und Nachdenken anregen.

Inhalte:
Erarbeitung von Begriffen
Kindgerechte Geschichten, die zum Philosophieren anregen

Ziele:
Die Neugier im Kind entfachen.
Physikalische Grundlagen begreifen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Entwicklungspsychologisch betrachtet gibt es die triebdynamische-, die kognitive- und die Ich-Entwicklung. Auf dem Boden der Beziehungen und Bindungen gibt es Prägungen des Kindes, Introjektionen wie sie in der Tiefenpsychologie bezeichnet werden, die für das ganze Leben bestehen bleiben. Abwehrmechanismen können entwicklungsbedingt gebildet werden. Symptome, die bei Kindern auftreten, werden beschrieben, sowie Abwehrmechanismen, die notwendigerweise entwickelt werden. Im späteren Leben wird auf diese, in der Kindheit erlernten, Prägungen zurückgegriffen. Glaubenssätze aus der Kindheit finden im Erwachsenen ihren Ausdruck. Aber auch Pathologien können ihren ersten Ausdruck in der Kindheit zeigen.

Inhalte:
Ich-Entwicklung
Bindung
Eigene Prägung und Glaubenssätze

Ziel:
Prägungen und Glaubenssätze erkennen. 


Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Gruppenarbeit

Wir wissen, dass zunehmend kleine Kinder immer häufiger in Kontakt mit Medien (Handy, PC, TV) kommen. Die negativen Folgen sind vielen von uns bekannt. Kinder zeigen Konzentrations-, Aufmerksamkeitsstörungen, soziale Auffälligkeiten, Auffälligkeiten in der Grob- und Feinmotorik und Bewegungsfrust. Wir Pädagogen/innen sind uns dieser medialen Gefahr durchaus bewusst, und deshalb sind attraktive Alternativen sehr wichtig. Im Kindergarten können wir mit musikalischer Bildung, durch Vernetzung verschiedener Aktionsbereiche (Musik, Stimme, Sprache, Bewegung und Wahrnehmung) das gesamte Potenzial des Kindes fördern, oder besser noch: aufwecken! Wir fördern die natürliche Kreativität und setzen schöpferische Prozesse in Gang. Ein tolles Ziel wäre, Musik zu einem festen und selbstverständlichen Teil im Leben des Kindes werden zu lassen. Wir wissen, dass sich Gefühle, Ängste und noch vieles mehr über die Musik am besten ausdrücken lassen.

Inhalte:
Die Kinderstimme ... über das Zuhören lernen
Die richtige Tonart und Begleitung
Die ORFF-Instrumente
Lieder aus verschiedenen Kulturen

Ziel:
Möglichkeiten zum einfachen Umsetzen im täglichen Gebrauch kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen

Das Projekt "gutbegleitet – Frühe Hilfen" unterstützt Schwangere, Eltern und Kinder im Alter von 0-3 Jahren – niederschwellig, individuell und bedarfsgerecht.
Durch eine möglichst frühe Reduktion von Belastungsfaktoren und durch die Stärkung der Elternkompetenzen soll die bestmögliche Entwicklung des Kindes gesichert werden.
Dabei können auch Sie als Expertin und Experte in Ihrem Arbeitsalltag Wesentliches beitragen.

Inhalte: 
Grundlagen der kindlichen Entwicklung
Angebote und Aufgaben von Familienbegleitung
Psychosoziale Risiken und deren Folgen
Möglichkeiten und Grenzen pädagogischen Handelns

Ziel:
Vernetzungsmöglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Vortag
Diskussion

Kindliche Bildungsprozesse zu beobachten und zu dokumentieren ist Sinnbild einer verantwortungsbewussten Elementarpädagogik und Ausdruck einer modernen pädagogischen Haltung. Grundlage und Ausgangspunkt einer ressourcenorientierten Bildungsdokumentation sind die "learning stories", die Margaret Carr 2001 in Neuseeland als Verfahren zur Beschreibung und Dokumentation der Bildungsprozesse von Kindern entwickelt hat. Kindliche Lern- und Bildungsprozesse, die  mit einer stärkenorientierten Sicht begleitet und dokumentiert werden, helfen dem Kind seine eigenen Fortschritte nachzuvollziehen. Neben dem Kind und der Fachkraft sind es auch die Eltern, die von dieser Art der Beobachtungsarbeit profitieren: im pädagogischen Alltag entstehend, helfen Lerngeschichten den Eltern, Lernprozesse des Kindes zu verstehen. Ziel des Seminars ist es, Bildungs- und Lerngeschichten kennen zu lernen und eine eigene erste Lerngeschichte zu schreiben.

Inhalte:
Kindliche Bildungs- und Lernprozesse dokumentieren
Wesentliche Merkmale von Lerngeschichten

Ziele:
Kindliche Selbstbildungsprozesse erkennen.
Soziale "Ko-Konstruktion" verstehen.
Eigene Bildungs- und Lerngeschichte verfassen.

Methoden:
Themeninput
Diskussionen, Erfahrungsaustausch
Arbeit in Kleingruppen
Videoanalysen
Schreiben

Weltweit befinden sich derzeit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Was besonders alarmierend ist, ist die Tatsache, dass die Hälfte aller Flüchtlinge Kinder sind (UNHCR). Die Gründe für Flucht sind vielfältig – was aber alle Menschen gemeinsam haben, ist die Hoffnung auf Frieden, Sicherheit und bessere Lebenschancen. Wenn Kinder flüchten, sind sie gefährlichen, meist existenzbedrohenden Situationen ausgesetzt, die ein Leben lang Spuren in ihnen hinterlassen. Wenn geflüchtete Kinder einen Platz in österreichischen Bildungsinstitutionen bekommen, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der nicht minder herausfordernd ist. Das Aneignen der Deutschen Sprache, das Einleben in unbekannte kulturelle Gepflogenheiten, das Kennenlernen neuer Gesellschafts- und Familienbilder und nicht zuletzt die Tatsache, dass sie im neuen Bildungssystem als "Flüchtlingskinder" gelten, sind Lernfelder, die nicht nur die Kinder selbst, sondern alle in diesem Prozess Beteiligten vor neue Herausforderungen stellen. 

Inhalte:
Fluchtgründe und Fluchtbedingungen für Kinder
Interkulturelle Bildungsarbeit
Praktische Handlungsfelder der Elementarpädagogik

Ziele:
Ressourcen interkultureller Bildungsarbeit erkennen.
Interkulturelle Prozesse in der Kindergruppe verstehen.
Umsetzungsideen kennenlernen.

Methoden:
Themeninput
Diskussionen, Erfahrungsaustausch
Ideenbörse und Best Practice-Beispiele

In diesem Seminar können Sie erfahren, welche Anknüpfungspunkte es in der Welt des Kindes gibt, um seine Sprachkompetenz zu entwickeln und zu entfalten. 
Das alltagsorientierte/alltagsintegrierte Entdecken und Fördern der Sprache setzt voraus, die individuellen Fähigkeiten und Stärken des Kindes zu sehen und auf ihnen aufzubauen.
Die Sprachfreude des Kindes zu verstärken, bedeutet, es in seiner Kommunikation und Interaktion abzuholen. Der Sprachgebrauch und das Sprachverständnis sind die Bindeglieder des Kindes an die Personen- und Gegenstandswelt.

An der Sprechweise der Bezugsperson und der/des Pädagogin/en orientiert sich das Kind sprachlich. Eine gute Vorbildwirkung sowie eine sichere Bindung sind Voraussetzung für eine alltagsorientiere Sprachförderung.

Inhalte:
Qualität in der ganzheitlichen Sprachförderung
Meilensteine der Sprachentwicklung
Grundzüge kognitiver Entwicklung
Bedeutung von Interaktion und Bindung
Transfer der alltagsorientierten Sprachförderung ins Team und zu den Eltern

Ziele:
Selbstsicherheit stärken.
Eigene Vorbildwirkung bewusst machen.
Wissen über die sprachliche Begleitung erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Prof. Dr. Manfred Spitzer hat eindringlich basierend auf vielen internationalen Studien vor dem Fernsehkonsum in Kinderjahren gewarnt. Je früher im 2. und 3. Lebensjahr die Kinder kritiklos vor den Fernseher gesetzt und sich selbst überlassen werden, umso schlechter sind später die Konzentrationsfähigkeit und die kognitiven schulischen Leistungen.
Mit dem Handy haben wir das Problem, dass es bis heute keine Sicherheit bezüglich gesundheitlicher Folgen durch die Strahleneinwirkung gibt. Das kindliche Schädel- und Hirngewebe ist viel empfindlicher, zumal die Knochendicke noch nicht so stark ausgebildet ist wie beim Erwachsenen. Was spricht für ein I-phone und gegen ein Tastenhandy? Das Tastenhandy erfüllt genau die Notfallfunktion, wofür wir das Mobiltelefonieren benötigen. Alle anderen Funktionen des I-phones sind ein nicht notwendiger Luxus und ein Gefahrenpotenzial. Die Kinder verarmen durch die grassierende SMS-Kultur in ihrer Sprache und den verbalen Kommunikationsfähigkeiten. Die Selfie-Kultur mit ihren sozialen Foren bringt andere bisher nicht gekannte Gefahren. Die Jungen und Mädchen können die Tragweite bestimmter Fotos nicht abschätzen. Cybermobbing hat dadurch erhöhte Chancen. Dazu kommt, dass es Zeit ist, einen guten Handyumgang zu erlernen und nicht anlässlich von Familienfeiern eine endlose Zeit stumm über SMS-Chats zu verbringen.
Was ist mit der Verarmung des Bewegungsapparates unsere Kinder, die sich auf der Couch liegend an einem I-pad mit wildfremden Personen stundenlang austauschen? Die Herausforderungen der Natur im Wechsel der Jahreszeiten werden nicht mehr genützt und bald nicht mehr wahrgenommen. Es wird sehr früh im Leben ein Potenzial für spätere Internetsucht und ähnliche Probleme angelegt.

Im täglichen Zusammenleben entstehen zwischen Kindern immer wieder kleinere und größere Konflikte. Umso wichtiger ist die Position der Erwachsenen, denn mit Hilfe einer einfühlsamen und klaren Begleitung lernen Kinder diese leichter lösen.
Die Art und Weise, wie Kinder die täglichen Auseinandersetzungen zu bewältigen lernen, hat einen großen Einfluss auf das Beziehungsleben und auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Kinder können dabei profitieren und einen Reichtum an Möglichkeiten und Fähigkeiten sammeln, damit sie schwierige Situationen in ihrem Alltag mehr und mehr selbstständig meistern können. 

Inhalte:
Regeln und Grenzen für ein harmonisches Miteinander 
Möglichkeiten und Lösungswege
Bedeutung von Konflikten 

Ziel:
Kinder mit ihren Bedürfnissen besser verstehen.

Methoden:
Theoretische Impulsvorträge
Video und Bildmaterial
Fallbeispiele
Selbsterfahrung

Drachen sind die bekanntesten Fabelwesen des ostasiatischen Kulturkreises. Ein chinesischer Drache ist ein Zeichen für Glück, Frieden und ein langes Leben und ist meistens männlich, stellt also das Prinzip des Yang dar, Zeichen für Macht, Stärke und göttlichem Schutz.
In diesem Kurs lernen Sie einen Drachen mit einer Länge von über 2 Metern zu bauen und fliegen zu lassen.
Aus verschiedenen Papieren, wie China-, Seiden- und Glitzerpapier wird mittels Kleistern und Bemalen der Kopf und Körper des Glücksdrachens gestaltet. Anschließend wird der Drachenkopf mit einer Konstruktion aus Bambusstäbchen verstärkt. 
Die Waage-, die Spannschnur und die Flugleine werden befestigt.
Haben wir alles montiert und den Drachen getrimmt, wird er auf seine Flugtauglichkeit hin getestet. Hebt der Drachen ab und steigt auf und auf, zeigt er uns wie leicht das Fliegen ist.

Inhalte:
Theoretischer Input
Herstellung eines Drachens

Ziel:
Den Bau eines Papierdrachens erlernen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit Leib und Seele.
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz kommen können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (auch als Weihnachtskrippe), im Religionsunterricht, in der Behindertenarbeit, bei Kinder-gottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht. 

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren das Nachstellen von Körperausdruck und menschlicher Bewegungen üben.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Hunde gehören als Haustiere schon lange in unsere Gesellschaft. Sie begleiten oder begegnen uns im Alltag, sei es im Verwandten- oder Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder sogar in der eigenen Familie. Besonders Begegnungen zwischen Kind und Hund fordern viel Aufmerksamkeit, Feinfühligkeit und Beobachtung von uns Erwachsenen.
Für einige Kinder ist der Hund der beste Freund – so manches Geheimnis verschwindet im Hundeohr. Hunde können Kindern helfen, sich zu öffnen, dienen als "Eisbrecher", können aber auch zur Gefahr werden. Einige Kinder haben Angst vor Hunden und genau diese erhöht das Konfliktpotenzial. Auch die unterschiedliche Bedeutung der Körpersprache ist nicht selten Auslöser für Missverständnisse.
Wenn Kinder wissen, wie sie richtig mit dem Hund umgehen sollen, können Problemsituationen vermieden werden. 

Inhalte:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Kommunikation zwischen Kind und Hund
Begleitung von Kindern im Umgang mit Hunden
Angstverminderung bei Kindern im Umgang mit Hunden
Vorbereitung der Kinder auf unerwartete Begegnungen mit dem Hund
Trauerarbeit bei Verlust eines Hundes

Ziele:
Begegnungen zwischen Kind und Hund bewusster wahrnehmen.
Verhalten des Hundes besser einschätzen.

Methoden:
Vortrag
Übungen mit dem Hund

Erzählen ist Wissensvermittlung und Sprachförderung zugleich. Das Erzählen von Märchen kann als Österreichs immaterielles Kulturerbe angesehen werden. Märchen und Geschichten erzählen uns vom Umgang mit unseren Ängsten, zeigen uns Möglichkeiten zur Gewaltprävention und fördern das Verständnis für unsere Mitmenschen.
Durch das Erzählen vermitteln wir Werte, Sprachverständnis und erweitern den Wortschatz. Das Zuhören fördert die Konzentrationsfähigkeit und bringt Ruhe in den Alltag.

Inhalte:
Einführung in das Erzählen
Bedeutung der Geschichten für die Sprachförderung
Praktische Beispiele 

Ziele:
Geschichten frei erzählen.
Sprachbilder verstehen.

Methoden:
Gruppen- und Einzelarbeit
Reflexion

Die Beobachtungsbögen zur Erfassung der Sprachkompetenz in Deutsch von Kindern mit Deutsch als Erstsprache (BESK) und von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (BESK-DaZ) werden schon seit einigen Jahren im Kindergarten eingesetzt. Zum einen wird mit ihnen der Sprachstand und somit auch der Ansatzpunkt der individuellen Sprachförderung festgestellt, zum anderen dienen sie zur Dokumentation eines erhöhten Sprachförderbedarfs.
Die Anwendung der Bögen ist auf Grund ihrer Komplexität und der sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen und uns mit den Beobachtungsbögen besser vertraut machen. 

Inhalte:
Was ist der BESK bzw. BESK-DaZ?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Die Beobachtungsbögen zur Erfassung der Sprachkompetenz in Deutsch von Kindern mit Deutsch als Erstsprache (BESK) und von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (BESK-DaZ) werden schon seit einigen Jahren im Kindergarten eingesetzt. Zum einen wird mit ihnen der Sprachstand und somit auch der Ansatzpunkt der individuellen Sprachförderung festgestellt, zum anderen dienen sie zur Dokumentation eines erhöhten Sprachförderbedarfs.
Die Anwendung der Bögen ist auf Grund ihrer Komplexität und der sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen und uns mit den Beobachtungsbögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Was ist der BESK bzw. BESK-DaZ?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden. 

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Die Beobachtungsbögen zur Erfassung der Sprachkompetenz in Deutsch von Kindern mit Deutsch als Erstsprache (BESK) und von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (BESK-DaZ) werden schon seit einigen Jahren im Kindergarten eingesetzt. Zum einen wird mit ihnen der Sprachstand und somit auch der Ansatzpunkt der individuellen Sprachförderung festgestellt, zum anderen dienen sie zur Dokumentation eines erhöhten Sprachförderbedarfs.
Die Anwendung der Bögen ist auf Grund ihrer Komplexität und der sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen und uns mit den Beobachtungsbögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Was ist der BESK bzw. BESK-DaZ?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden. 

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Die international anerkannten Kindertageseinrichtungen in Reggio Emilia/Italien wurden von Newsweek (Amerika) weltweit als die innovativsten und anregungs-reichsten ausgezeichnet und von der UNESCO als Best Practice Modell für frühkindliche Bildung genannt. Das kompetente Kind mit seinen Begabungen, seiner Kreativität und vielfältigen Ausdrucksweisen sowie die Aktivierung und Stärkung der Bildungspotenziale des Kindes stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.


Die Prinzipien der Reggio-Pädagogik sind:

  • Das Verständnis von Kindern als Forscher, Entdecker und Konstrukteure von Wissen, Können und individuellen Lernstrategien
  • Die daraus folgende Notwendigkeit der Erhaltung von kindlicher Begeisterung und Neugierde, des Forschergeistes und der Kreativität
  • Die Orientierung an Interessen und Themen der Kinder
  • Die Bedeutung des entdeckenden und projektorientierten Lernens
  • Soziale Erfahrungen und ein dialogisches Beziehungsnetzwerk als Voraussetzung fürs Lernen

Inhalte:
Das Menschenbild der Reggio-Pädagogik
Grundprinzipien der Reggio-Pädagogik
Kreativitätsförderung

Ziel:
Möglichkeiten erarbeiten, um diese Pädagogik im eigenen Tätigkeitsfeld umzusetzen und der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Das kennen wir ja: ... Essenszeit, Fisch steht auf dem Speiseplan, und DAS KIND beginnt sich wieder "unmöglich" zu benehmen ... es wird unruhig, will sich nicht hinsetzen und beginnt "herumzukasperln" ... Beim Sitzen auf der Bank stößt es die anderen Kinder oft von sich weg, und in der Gruppe, wenn alle singen, hält es sich die Ohren zu und macht nicht mit! Knete wird weggeschleudert, und auf den Teppich will es sich auch nicht setzen! ... Oft genug fliegt auch ein Spielzeug oder ein anderes Objekt durch die Luft, mit dem etwas gemacht werden sollte ... das Kind kann sich wirklich nicht anpassen! STIMMT! So ein Verhalten ist für die Mitmenschen schwer nachzuvollziehen. Wir gehen von unserer eigenen Wahrnehmungsverarbeitung aus, und da ist es ja kein Problem, sich zum Beispiel einfach neben jemand anderen zu setzen, unwichtige Alltagsgeräusche und Gerüche "auszublenden" ... Kinder mit Wahrnehmungsstörungen reagieren anders auf Situationen, da sie Reize zum Teil völlig anders erfahren und verarbeiten, und das schafft Konflikte. Wahrnehmungsstörungen, oft auch in Verbindung mit Hypersensibilität und der breiten Palette an "Autismus-Spektrum-Störungen" fallen auf, werden aber meist nicht gleich als solche erkannt!

Inhalte:
Theoretische Einführung unter Berücksichtigung der Hypersensibilität und ASS
Darstellung und Analyse von praktischen Beispielen
Reflexion eigener Erfahrungen der Teilnehmer/innen


Ziele:
Das Verhalten auffälliger Kinder beobachten, mögliche Zusammenhänge erkennen und Hilfestellungen anbieten.
Einblicke bekommen, was alles eine Wahrnehmungsstörung sein kann.

Methoden:
Theoretischer Input
Fallbeispiele
Kleingruppenarbeit

Das Einhorn aus dem Wunderland als kleine Marionette, der bunte Vogel oder die Raupe Nimmersatt, die hungrig nach Essbarem suchen ...? Ohne allzu viel Aufwand und ohne Vorkenntnisse können individuelle und bestechende, einzigartige "Charaktere" mit der Technik des Nadelfilzens aus Schafwolle hergestellt werden. 
Figuren und Objekte können ganz nach eigenen Vorstellungen und Ideen, auch nach Vorlage aus einem Buch oder einer Geschichte, entstehen, und lassen sich vielfältig im Alltag mit Kindern einsetzen.
Auch scheinbar "einfache" Dinge, wie zum Beispiel ein selbst gefilzter Schafwollball (Verwendung als Erzählball, zum Bowlen, für motorische Übungen, als Tastspielzeug, um Spuren zu hinterlassen, als Melone im Kaufmannsladen etc.) regen zu sensorischen Erfahrungen und kreativen Verwendungsmöglichkeiten an.
Das Naturmaterial Schafwolle und die daraus entstehenden, ganz besonderen und individuellen Dinge faszinieren! 


Inhalte:
Einführung über das Material Schafwolle und die Technik des Nadelfilzens
Erprobung der Technik des Nadelfilzens, Umsetzung für verschiedene Objekte
Herstellung individuell gefilzter Figuren, Marionetten oder anderer Spieldinge

Ziele:
Die Technik des Nadelfilzens mit Schafwolle kennenlernen und praktisch ausprobieren.
Eigene Ideen kreativ umsetzen.
Ideen für den Einsatz in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung und Impulsgebung durch Anschauungsobjekte

Sprache, Bewegung und Wahrnehmung sind drei Entwicklungsbereiche, die sich gegenseitig beeinflussen. Jeder einzelne Bereich wirkt sich über kurz oder lang auf die allgemeine Entwicklung und die Sozialisation des Kindes aus.
In unserem Alltag lassen sich gerade für die ganze Gruppe oder Kleingruppe, sei es durch Bewegungsspiele oder durch wahrnehmungsfördernde Spiele oder Angebote, zahlreiche Anregungen finden, die das Arbeiten in der Gruppe sehr erleichtern können. 

Inhalte:
Theoretische Grundlagen
Der Zusammenhang der drei Teilbereiche
Impulse für den Alltag

Ziele:
Blick auf das Wesentliche schärfen.
Bewegungsspiele für die pädagogische Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Plenum
Erfahrungsaustausch

Zahlreiche Techniken wie Fingerhäkeln, Armstricken, Stricken und Weben mit Strohhalmen, die Strickgabel, Knüpftechniken wie der Knüpfstern oder Tunneln werden in diesem Seminar vorgestellt. Es gibt eine Vielzahl an einfachen, aber eindrucksvollen Techniken mit Wolle, die der eigenen Kreativität Raum geben und schöne sowie praktische Dinge wie Loops, Lesezeichen, Fingerpuppen, Armbänder etc. entstehen lassen. Rasch ist eine eigene "Strickliesl" aus einer WC Rolle hergestellt, ein Pappteller wird zum Webrahmen und aus alten T-Shirts entstehen einfach und schnell Textilgarn, Einkaufstaschen oder Pölster. Oder wie wäre es mit außergewöhnlichen Pinseln aus Wolle?

Wolle ist ein wunderbarer "Werkstoff", welcher in fast unzähligen Farben und vielen unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung steht. Sie ist ein wunderbares kreatives Gestaltungsmaterial und besticht durch eine Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten.

Inhalte:
Kurze Materialkunde
Erprobung verschiedener Techniken mit Wolle
Herstellung von "Werkstücken" aus Wolle

Ziele:
Verschiedene textile Techniken mit Wolle kennenlernen.
Eigene Ideen kreativ umsetzen.
Anregungen und Ideen für den Einsatz von Wolle in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Fotos und Anschauungsobjekte

Boomwhackers erzeugen Töne, wenn man sie gegeneinander, auf den Boden, den Körper oder jede beliebige Oberfläche schlägt. Boomwhackers für verschiedene Tonhöhen sind verschieden lang und bestehen aus verschiedenfarbigem Kunststoff.

Inhalte:
Vermittlung von Spieltechniken und verschiedener Klangeffekte
Entwicklung des rhythmischen Zusammenspiels
Spiele mit rhythmischen und melodischen Motiven
Vorstellung einfacher Tanzrhythmen in Verbindung mit Singen
Spielen moderner Rhythmen mit Boomwhackers (Pop, Rock ...)
Singen zu Boomwhacker-Begleitung
Kommunikation nach dem Motto "Call and Response"
Improvisation (individuell oder in der Gruppe)
Boomwhackers in Kombination mit der Cajón

Ziele:
Koordination und Konzentration aufgrund verschiedener Rhythmusübungen fördern.
Grundlegende Techniken des Instruments erlernen und Boomwhackers effektiv einsetzen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Diese Reformpädagogik ist heute aktueller denn je! Doch viele ihrer wertvollen Materialien liegen in unseren Kindergärten brach.
Die Montessori-Pädagogik gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit und dem vermehrten Hilfeschrei von überforderten Eltern wird eine Pädagogik benötigt, welche vielfältigen Anforderungen gerecht wird.
Maria Montessori legte schon vor mehr als 100 Jahren ihren Fokus auf die Entwicklung des Kindes. Die Beobachtung des Kindes, die vertiefte Konzentration, die Ruhe und Selbstständigkeit sind nach wie vor ein Eckstein in dieser Pädagogik. Ihre Materialien zur Schulung der Sinne, der Sprache oder der Mathematik sind ein Teil ihrer Pädagogik und lassen sich noch heute im Kindergarten umsetzen.
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, durch kurze Übungssequenzen das Material kennen zu lernen und die Arbeitshaltung zu verinnerlichen, damit sie diese in ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalte:
Einblick in das Leben und pädagogische Wirken von Maria Montessori
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik
Darbietung von ausgewählten Montessori-Materialien

Ziele:
Montessori-Pädagogik und ihre Schwerpunkte kennenlernen.
Montessori-Materialien im Kindergarten richtig einsetzen.
Vorteile der Montessori-Pädagogik erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Diskussion

In den vergangenen Jahrzehnten ist aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen das Zusammentreffen und Miteinanderleben von Menschen verschiedener kultureller und religiöser Formen in Österreich zum Alltag geworden. So wird auch die kulturelle Vielfalt in den Kindergärten vermehrt spürbar, welche viele Herausforderungen mit sich bringt. Zum einen wird der Mehrsprachigkeit im Kindergartenalltag mehr Beachtung geschenkt und zum anderen werden besonders vor großen religiösen Festen Kindergartenpädagogen/innen mit dem Thema Religiosität, und wie sollen diese naturgemäß von christlichen Elementen geprägten Feiern interkulturell sensibel gestaltet werden, konfrontiert.

Das friedvolle Zusammenleben sowie das Stärken des Selbstbewusstseins aller Kinder soll Ziel dieses Seminares sein.

Inhalte:
Klärung des Begriffs Kultur
Interkulturelle Arbeit im Kindergarten
Der Spracherwerb unter den Bedingungen der Mehrsprachigkeit
Die Bedeutung von Festen und Feiern im Kindergarten
Die Martinsfeier als Beispiel für ein christliches Fest
Konkrete Impulse für den Ablauf eines sensibel gestalteten multikulturellen Martinsfestes

Ziele:
Kulturspezifische Unterschiede erkennen.
Gemeinsamkeiten verschiedener Religionen erkennen.
Religiöse Arbeit im Kindergarten als wichtig erkennen und Traditionen weiterleben lassen.

Methoden:
Impulsreferat
Erfahrungsaustausch der Teilnehmer/innen
Diskussion

Der Fernseher ist im Kindergarten- und Vorschulalter eines der meistdiskutierten Medien, nicht nur innerhalb von Familien, sondern auch immer wieder auf Elternabenden und in Gesprächen mit Eltern. Wie kann mit dem Thema im Gespräch mit Eltern umgegangen werden? Was sehen Kinder, wenn sie fernsehen? Wie können (zu) aufregende Fernseherlebnisse verarbeitet werden? Warum werden Medienfiguren oft zu Identifikationsfiguren? Wie viel Verlass ist auf Altersfreigaben für Filme und Sendungen? Warum können Kinder Nachrichtensendungen (noch) nicht verarbeiten? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt dieses Fortbildungsangebots. Sie erhalten Einblicke in die Fernsehsendungen für Kinder. Des Weiteren erfahren Sie, welche Auswirkungen diese auf Kinder haben können.

Inhalte:
Fernsehen – ab welchem Alter und wie?
Was macht das Fernsehen mit dem Kind?
Keine Nachrichtensendungen für Kinder – Warum?
Medienfiguren als Identifikationsfiguren
Welche Sendungen ab welchem Alter?
Altersfreigaben für Filme und worauf zu achten ist
Hilfestellungen für unverarbeitete Fernseh-Erlebnisse von Kindern
Hilfestellungen für Gespräche mit Eltern zum Thema Fernsehen

Methoden:
Gemeinsames Arbeiten an den Fragestellungen
Videoanalyse
Erfahrungsaustausch

Durch die Entwicklung der neuen Medien verlagert sich Mobbing, wie viele es noch aus der Schulzeit vom Schulhof kennen, immer mehr ins Internet. Mobbing wird auch zu Cybermobbing, und diese Form des Mobbings hat eine neue, größere Dimension, da die Opfer nun öffentlich bloßgestellt werden.
In dieser Fortbildung wird anhand eines Films, der sich auch zum Einsatz in Horten eignet, das Thema Cybermobbing aufgegriffen, die Gesetzeslage vorgestellt und es werden Wege besprochen, wie in der Praxis mit dem Thema umgegangen werden kann.

Inhalte:
Film "Setze ein Zeichen"
Gesetzeslage zu Cybermobbing
Prävention
Wie kann das Thema mit Jugendlichen bearbeitet werden?

Ziele:
Einblick in die Brisanz des Themas bekommen.
Ideen für die Praxis mitnehmen.
Cybermobbing erkennen.
Betroffene unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Film
Erfahrungsaustausch in der Gruppe
Diskussion

In einer schnelllebigen Zeit geht die Wahrnehmung von Gefühlen des Gegenübers meist unter. Wo die gesellschaftliche und pädagogische Zuwendung gegenüber dem lachenden Kind dominiert, wird dem weinenden Kind kaum Beachtung geschenkt. Vielmehr empfindet man es als störend und unpassend. Kinder und Jugendliche erleben durch die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zahlreiche Gefühle. Veränderung bedeutet Neues, und Neues benötigt Zeit für die Annahme. Beginnend beim Trennungsprozess bis hin zum Trauerprozess gilt es besonders, Kinder in ihrer Gefühlswelt wahrzunehmen. Die elterliche Trennung hat Auswirkungen, die mit ganz unterschiedlichen Reaktionen verbunden sein können.
Plötzlich ist alles anders. Abschied nehmen von etwas sehr Vertrautem, etwas Liebgewonnenem, vom Tier, vom Mensch usw. verlangt sehr viel Kraft. Viele Fragen tauchen auf, und als Erwachsener kommt man ganz schnell auch an seine Grenzen. Mit der eigenen Trauer belastet, soll man noch als gute Stütze und Begleitung für das Kind agieren. Fragen wie: "Wo ist die Oma jetzt?", "Warum musste mein kleiner Hase sterben?" usw., sind Fragen, die Kinder altersgerecht und ehrlich beantwortet haben wollen.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auswirkungen der Trauer

Ziel:
Das Kind in seiner Gefühlswelt nach Trennung, Scheidung, Tod und Trauer begleiten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

"Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast" (Albert Einstein).
Das gemeinsame Singen und Musizieren stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit. In dieser Fortbildungsveranstaltung kann das Repertoire an Liedern, Sprüchen, Tänzen und Bewegungsspielen zum Thema Gemeinschaft für den Alltag in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen erweitert werden.
Basierend auf den Grundsätzen der "Elementaren Musikpädagogik", in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder
Tänze
Bewegungsspiele
Instrumentalspiel

Ziel:
Neue Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach den Grundsätzen der "Elementaren Musikpädagogik"

"Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast" (Albert Einstein).

Das gemeinsame Singen und Musizieren stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit. In dieser Fortbildungsveranstaltung kann das Repertoire an Liedern, Sprüchen, Tänzen und Bewegungsspielen zum Thema Gemeinschaft für den Alltag in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen erweitert werden.

Basierend auf den Grundsätzen der "Elementaren Musikpädagogik", in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder
Tänze
Bewegungsspiele
Instrumentalspiel

Ziel:
Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach den Grundsätzen der "Elementaren Musikpädagogik"

In unserem Seminar geht es um das praxisbezogene Umsetzen von kleinen Geschichten und Gedichten in einfache Puppenspiele für den Alltag. Die von uns angeregte Darstellungsweise bezieht sich auf Stehpuppen – im Gegensatz zu den allgemein bekannten Handpuppen (z.B. Kasperl).
Kinder lieben Puppenspiele besonders, wenn diese einfühlsam vorgetragen und mit zarten Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Im Seminar wird den Teilnehmern/innen vermittelt, dass es oft gar nicht viel braucht, um Geschichten lebendig werden zu lassen und Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Thema Puppenspiel
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren, Zwergen usw.
Anregungen für den Bühnenbau

Ziel:
Einfache Puppenspiele altersgerecht gestalten und auf den Jahresablauf abgestimmt umsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten
Aufführung eines kleinen Puppenspiels

Lesen und Rechtschreiben sind wesentliche Voraussetzungen, um sich im Alltag zurecht zu finden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Vorläuferfertigkeiten (zB. phonologische Bewusstheit) sowie das Arbeits- und das Langzeitgedächtnis. Bei Kindern mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche bestehen Beeinträchtigungen im Lese- und/oder Rechtschreiberwerb von frühen Stadien des Schriftspracherwerbs an. Deshalb ist eine Früherkennung und entsprechende Förderung von großer Bedeutung.


Inhalte:
Sprachentwicklung
Phonologische Bewusstheit
Förderkomponenten

Ziele:
Einen anderen Umgang mit Fehlern kennenlernen.
Erste Schritte zur Entwicklung eines diagnostischen Blicks setzen.

Methoden:
Plenum
Gruppenarbeit

Die Beziehung zwischen Geschwistern ist eine der innigsten Bindungen überhaupt. Wie verändern sich jedoch das Verhältnis und der Alltag, wenn der Bruder oder die Schwester mit einer Behinderung zur Welt kommt bzw. chronisch krank ist?
Diese besondere Situation fordert einiges von den gesunden Geschwistern ab. Oft müssen sie in Rollen schlüpfen, denen sie noch nicht gewachsen sind. Sie tragen häufig größere Belastungen mit, die jedoch zur Chance werden können, wenn die Eltern die Bedürfnisse und Probleme ihres gesunden Kindes wahrnehmen und verstehen.

Auch in unseren Institutionen lernen wir Kinder kennen, die Geschwister mit besonderen Bedürfnissen haben. Die Gefühle und Wünsche dieser Kinder müssen sehr ernst genommen und gegebenenfalls in die Tagesplanung eingebaut werden.

Inhalte:
Die frühe Konfrontation mit dem „Anderssein"
Überforderung
Entwicklung von Schuldgefühlen
Bevorzugung des Geschwisterchens durch die Eltern
Umgang mit Ängsten
Strategien, Bedingungen und Hilfen für eine günstige Entwicklung der Geschwister von Kindern mit Behinderungen

Ziel:
Die Bedürfnisse und Wünsche von Geschwisterkindern erkennen und verstehen.

Methoden:
Theoretischer Input
Erfahrungsaustausch
Fall- und Praxisbeispiele

Am Anfang steht der Schock. Werdende Eltern sind erfüllt mit Plänen für ihr Baby und malen sich die Zukunft in wunderschönen Bildern aus. In dem Moment jedoch, in dem man die Nachricht von der Behinderung, einer chronischen oder lebensbedrohlichen Krankheit eines Kindes erhält, zerbrechen all diese Träume. Eltern fallen sehr oft in ein tiefes Loch. Fragen wie "Was sollen wir jetzt machen?" oder "Warum gerade wir?" werden immer wieder gestellt. Sie stehen dann vor einer völlig unvorhersehbaren Situation, die fast schon übermenschliche Kräfte erfordert. 
Wenn die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen, können auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen viel lernen und erreichen. Dafür braucht es Pädagogen/innen, die diesen wertvollen Kindern einen geeigneten Platz zum Lernen, Reifen, Staunen und Begreifen zur Verfügung stellen – eine Umgebung, in der sie sich rundum "glücklich" entfalten können.

Ich möchte mit dieser Fortbildung ein Verständnis dafür erwecken, was Eltern besonderer Kinder leisten und wie viel Mut und Kraft es erfordert, das alltägliche Leben bestmöglich zu meistern.

Inhalte:
Inklusion – Was ist das?
Besondere Herausforderungen erfordern besondere Rahmenbedingungen
Selbsterfahrung, Weiterentwicklung, Lebensglück

Ziele:
Inklusives Gedankengut kennenlernen.
Besondere Kinder unterstützen und beschützen.


Methoden:
Theoretischer Input
Fall- und Praxisbeispiele
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Oft ist uns das Verhalten von Kindern ein Rätsel, und ebenso ist es uns ein Rätsel, wie wir darauf reagieren sollen. Das macht es für uns oft schwierig, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Ein beachtlicher Teil des Verhaltens eines Kindes entsteht aus dem Typus, zu dem das Kind gehört. Ist dies der Fall, liegt es nicht an uns, dass dieses Verhalten da ist, wohl aber liegt es an uns, wie wir darauf reagieren. Das macht einen großen Unterschied in der Interaktion.
Unterschiedliche Wahrnehmungstypen brauchen unterschiedliche Reize, um Informationen aufnehmen zu können und sie zeigen spezielle Reaktionsmuster. Diese gilt es zu verstehen. Unterschiedliche Motivationstypen brauchen eine andere Art des Umgangs. Unterschiedliche Zeittypen verlangen ebenfalls nach unterschiedlichem Umgang im Kontakt, um aggressive Tendenzen erst gar nicht aufkommen zu lassen. In diesem Workshop nutzen wir die Gelegenheit, uns mit diesen verschiedenen Arten von Menschentypen zu beschäftigen, um besser verstehen zu können, woraus konflikthafte Interaktionen entstehen und wie wir darauf reagieren können. Das hilft uns, Stress zu reduzieren und den Kindern ein liebevoller Begleiter zu sein.

Inhalte:
Wichtige Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung und des Lernens
Reaktionsmuster und Verhaltensweisen auf Grundlage unterschiedlicher Typusstrukturen

Ziel:
Stress reduzieren.

Methoden:
Vortrag und theoretischer Input
Einbringen eigener Fragen und Ideen aus dem Kreis der Teilnehmer/innen
Übungen zur Selbsterfahrung

Erforschen und Experimentieren ist für Kinder in jedem Alter interessant. Im Vorschulalter bieten sich vor allem die vier Elemente zum Experimentieren an, da die Kinder damit ständig und unmittelbar konfrontiert sind.
Schon kleine Kinder experimentieren und erforschen die Umwelt Tag für Tag und immer wieder sind sie fasziniert von den Abläufen und Ergebnissen, die sie beobachten.
Mit Experimenten kann man Kinder auf eine faszinierende Art motivieren, um Neues auszuprobieren, zu hinterfragen aber vor allem zu bestaunen.
Wir werden viele einfache Experimente selbst ausprobieren, die mit den Kindern dann gut nachgemacht werden können, ohne dass man viel Material besorgen muss.

Inhalte:
Grundlagen des Erforschens und Experimentierens mit Kindern
Die 4 Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) als Basis des Experimentierens 
Einfache Experimente für Kinder 

Ziele:
Die intrinsische Motivation der Kinder durch spannende aber einfache Experimente
erhalten.
Neue Experimente kennenlernen.

Methoden:
Vortag
Ausprobieren von Experimenten
Praktisches Arbeiten 

Der BildungsRahmenPlan ist eine Maßnahme zur Sicherung der pädagogischen Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen. Dazu gehören Krippen, Kindertagesstätten, Kindergärten aber auch Tagesmütter, -väter.
Als Pädagogen/innen in diesen Institutionen haben wir einen Bildungsauftrag. Der BildungsRahmenPlan gibt einen Rahmen für die Arbeit mit Kindern von 0-6 Jahren vor, die eine hohe Qualität haben sollte. Dadurch soll sichtbar gemacht werden, dass auch vorschulische Bildungseinrichtungen fixer Bestandteil des Bildungssystems sind. Tagesmütter und -väter, wie auch andere Pädagogen/innen, weisen vielseitige fachliche Kompetenzen auf, durch die sie die Kinder auch in den unterschiedlichen Bildungsbereichen unterstützen und fördern können.
Durch den BildungsRahmenPlan soll verdeutlicht werden, dass es eine große Vielfalt von Bildungsbereichen (zB. Ethik und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Bewegung und Gesundheit, Natur und Technik usw.) gibt, die in der pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden sollten.

Inhalte:
Vorstellen des BildungsRahmenPlans
Betrachtung und Erarbeitung der Bildungsbereiche
Beispiele für eine praktische Umsetzung des BildungsRahmenPlans im Alltag 

Ziele:
Die Ziele und Inhalte des BildungsRahmenPlans verdeutlichen.
Hilfestellungen für die praktische Umsetzung des BildungsRahmenPlans im Alltag kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten 

"Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre als die Wahrheit, die das Leben lehrt." Friedrich Schiller
Märchen und Vorlesegeschichten sind für die Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung. Sie beschreiben das menschliche Leben in seiner Universalität. Die Märchenbilder und Symbole entsprechen der inneren, unbewussten Realität des Kindes. Die Personen in den Märchen erlauben es dem Kind, ambivalente Gefühle auszuleben, was sehr wichtig ist, da das Kind noch nicht rational erfassen kann, dass diese Ambivalenz etwas Natürliches ist. Damit kann einerseits ein großer Teil der inneren Spannung abgebaut werden und andererseits werden Heldentaten selbst ausgeführt. Das Kind ist dann stark und erfolgreich und kann sein eigenes Ich durch diese Identifikation stärken.
Märchen- und Phantasiereisen vermitteln Trost, Hilfe, Mut und Anregungen, sie unterhalten, regen die Phantasie an, wecken die Neugier und lösen emotionale Spannungen.

Inhalte:
Die Bedeutung von Märchen für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Phantasie- und Märchenreisen

Ziel:
Die vermittelten Inhalte in der Arbeit mit Kindern praktisch anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kein Kind wird mit dem Wunsch nach Lilifee, Sony, Apple und Playmobil geboren. Diese erfreuliche Anspruchslosigkeit bleibt allerdings nicht lange erhalten. Spätestens im Kindergartenalter ist es dann soweit: Kinder wollen kaufen. Werbung und Konsum sind Teil unserer Gesellschaft und auch aus einem Kinderleben nicht mehr wegzudenken.
Wir leben im Überfluss – von "Vielem" haben wir viel zu viel – und wir leben unseren Kindern vor, dass Konsum, Perfektionismus, Leistung, Materialismus und Geschwindigkeit oberste Priorität haben.
Pädagogen/innen und Eltern werden ständig darauf hingewiesen, wie Kinder sein sollen, was sie lernen und beherrschen müssen und was sie besitzen müssen, um im Leben und vor anderen bestehen zu können.
Dieser Nachmittag soll helfen Bedürfnisse und Wünsche von Kindern zu unterscheiden und den Fokus darauf zu legen, was Kinder heute wirklich brauchen, und das ist weder im Shoppingcenter noch im Laden um die Ecke zu haben.

Inhalte:
Über Bedürfnisse und Wünsche von Kindern
5-Säulen Modell der Erziehung (Tschöppe-Scheffler)
Achtsamkeit im Alltag mit Kindern

Ziele:
Das eigene Konsumverhalten reflektieren.
Handlungskompetenzen im Umgang mit Kindern erweitern.
Wissenswertes über Wünsche und Bedürfnisse von Kindern erfahren.
5-Säulen Modell kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Plenum
Gruppenarbeit

Traumatisierung wird nicht nur durch katastrophale Ereignisse, wie Missbrauch oder Gewalt, verursacht. Manchmal können auch Vorfälle, deren Folgen harmlos erscheinen, der Auslöser sein: kleinere Autounfälle, medizinische Eingriffe, Trennungen, Krieg, Flucht aus der Heimat etc. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen müssen oft ganz auf sich selbst gestellt den Verlust ihres Landes und ihrer Eltern bewältigen, die erlebten Traumatisierungen verarbeiten und daneben in neue soziale Beziehungen im Kontext unbekannter soziokultureller Normen investieren. Oft fühlen sich die Minderjährigen durch den nicht gelebten Abschied von Familie und Freunden traurig, entwurzelt und depressiv.

Inhalte:
Trauma und Folgen
Posttraumatische Belastungsreaktion, -störung
Überlebensstrategien bei Traumata

Ziele:
Die Traumatisierungen hinter psychotischen Symptomen erkennen.
Überlebensstrategien bei Traumata erkennen.
Methoden der Ich-Stärkung von Menschen an Beispielen erfahren.

Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Selbstreflexion
Diskussion

Die Welt trifft sich im Kindergarten. In ihrer täglichen Arbeit haben es Pädagogen/innen im Kindergarten mit Kindern unterschiedlicher Herkunftsländer und Kulturen zu tun – und mit deren Eltern. Im Fokus des Seminars stehen Chancen, Vorteile, aber auch mögliche Stolpersteine in Hinblick auf den Erwerb der deutschen Sprache als zweite Sprache – Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Was ist eine "stille Phase" und wie geht man als Pädagoge/in damit um? Wie "korrigiert" man richtig? Welchen Rat soll man Eltern geben, die wissen möchten, in welcher Sprache sie mit ihrem Kind kommunizieren sollen? Wie kann man den Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern mit einer anderen Muttersprache integrativ in der Kindergartengruppe bestmöglich fördern?

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte theoretische Grundlagen zu DaM, DaF und DaZ im Überblick
Erfahrungsaustausch zum Themenkomplex "DaZ im Kindergarten"
Sensibilisierung, Leitfäden, Grundsätze und Umsetzungsmöglichkeiten
Material-Analyse, Spiele, Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung DaZ in der Gesamtgruppe

Ziele:
Für den Themenkomplex "Zweitspracherwerb" sensibilisieren.
Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung DaZ in der Gesamtgruppe erhalten.

Methoden:
Vortrag, Powerpoint
Kleingruppenarbeit, Flipchart
Erfahrungsaustausch und offene Diskussionen in der Kleingruppe und im Plenum

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Spiel-Räume: frei von Erwachsenen, frei von Anleitungen, frei von pädagogischen Förderprogrammen. Sie drohen zu verschwinden. Es gibt auch außerhalb der Betreuungseinrichtungen kaum noch Erfahrungsfreiräume, in denen Kinder unter Kindern sich selbstorganisiert und bedürfnisorientiert erproben und entwickeln können.
Schlecht steht es auch um die ungeplante und unverplante Zeit – Zeit für Stille, Ruhe und Langeweile. Stattdessen drängen sich die "Handlanger" unserer konsum- und leistungsorientieren Gesellschaft in den Betreuungsalltag unserer Kinder: mehr, schneller, besser und außergewöhnlicher.

Inhalte:
Bedeutung und Bedingungen des freien Spiels
Pädagogische Haltung des Beobachtens und Begleitens
Umgang mit den Gegensatzpaaren von Freiheit – Grenzen und Individualität –Gemeinschaft

Ziele:
Den Alltag entschleunigen.
Angebote reduzieren.
Möglichkeiten zum selbstaktiven Spiel bieten.
Dem Entwicklungsdrang des Kindes vertrauen.

Methoden:
Interaktionsreferat
Praktische Beispiele
Gruppenarbeit

In dieser Fortbildung werden der Zweitspracherwerb von Kindern mit nichtdeutscher Erstsprache zwischen drei und sechs Jahren und seine Konsequenzen für Pädagogen/innen im Kindergartenalltag in seinen vielen Facetten dargestellt. 
Im Unterschied zu Kindern, die von Geburt an eine Sprache lernen, beginnen manche Kinder mit einer zweiten Sprache, nachdem sie bereits einiges in ihrer Muttersprache (Erstsprache) gelernt haben.
Unter der Voraussetzung, dass die Kinder trotz der Zweitsprache regelmäßig im Kontakt mit ihrer Erstsprache sind, verläuft die Weiterentwicklung in der Muttersprache meist wie bei einsprachigen Kindern. Die Entwicklung der Zweitsprache unterscheidet sich davon jedoch erheblich.

Ausgehend von dem allgemeinen Sprachentwicklungsprozess eines jeden Kindes in seiner Erstsprache wird ein kurzer Entwicklungsüberblick über den frühen Zweitspracherwerb unter Berücksichtigung des Einflusses der Muttersprache gegeben. Neben der Muttersprache spielen unzählige Einflussfaktoren eine wichtige Rolle für den Zweitspracherwerb, welche, wenn sie im pädagogischen Wahrnehmen und Handeln mitbedacht werden, im Normalfall zu einem positiven Sprachverhalten von zweisprachigen Kindern führen. Eine solide Sprachstandsfeststellung ist Voraussetzung für kompetente Sprachförderung.

Ziel:
Verständnis für Sprachentwicklungsprozesse – Erstsprache/Zweitsprache – entwickeln.

Methoden:
Kurzvortrag
Impulsreferate
Gruppenarbeit
Praktische Übungen
Reflexion

Das Zusammenleben in sozialpädagogischen Einrichtungen und auch in Familien verläuft nicht immer nur harmonisch. Was tun, wenn Vorstellungen, Wünsche und Handlungen von Pädagogen/innen und Kindern im Alltag zu scheinbar unlösbaren Streitigkeiten und Auseinandersetzungen führen.
Manchmal haben Pädagogen/innen das Gefühl, dass sie auf Kinder kaum noch Einfluss haben. Gerade, wenn die Kleinen von der Krippe in den Kindergarten wechseln, oder in die Schule kommen, ist nicht selten plötzlich alles anders und die Pädagogen/innen und auch die Eltern wissen oft nicht mehr weiter, weil das Kind in einer persönlichen Krise steckt.
Ebenso spielt die körperliche Entwicklung in der Vorpubertät eine wichtige Rolle. Die körperliche Veränderung wirft manches Kind aus der Bahn. Vielem lässt sich mit Geduld, Verständnis und Konsequenz begegnen. Wenn aber alles aus dem Ruder läuft und die Krise da ist, braucht es Unterstützung, Schutz und Hilfe von außen.

Inhalte:
Was ist eine Krise?
Welche kindlichen Krisen gibt es?
Wie kann sich eine Krise beim Kind äußern?

Ziele:
Einblicke in kindliche Krisen und deren Auswirkungen erhalten.
Umgang mit Krisen kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Gestaltpädagogisches Arbeiten
Diskussion

Trauer und Verlust begleiten uns ein Leben lang. Trauer ist ein großer Begriff der nicht immer mit Verlust zu tun haben muss. Wenn Kinder ihren Schnuller hergeben müssen oder ihr geliebtes Kuscheltier ist verloren gegangen, dann kann  das viele Tränen und unruhige Nächte bedeuten. Gründe, traurig zu sein, gibt es viele. Doch häufig trauern Kinder etwa aufgrund der Trennung ihrer Eltern oder auch wegen des Verlustes durch den Tod eines Großelternteiles, eines Elternteiles oder auch eines Haustieres.
Im Gegensatz zu Erwachsenen sind Kinder während ihrer Trauerphase auf die Unterstützung von erwachsenen Personen angewiesen. Dies ist eine bedeutende Aufgabe, der sich Eltern und Pädagogen/innen widmen sollten.

Inhalte:
Definition Trauer/Verlust
Kindliche Trauerphasen
Trauerbegleitung eine Kindes
Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern

Ziele:
Kindliche Trauerphasen erkennen.
Gestaltpädagogisches Arbeiten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Gestaltpädagogisches Arbeiten
Austausch 

Wir alle wünschen uns, dass unsere Kinder sich gesund entwickeln – geistig, körperlich und seelisch. Der amerikanisch-israelische Medizin-Soziologe Aaron Antonovsky (1923-1994) gilt als Vater der "Salutogenese", die sich allem voran mit inneren und äußeren gesundheitsförderlichen Faktoren beschäftigt. Ein zentraler Begriff des Salutogenese-Konzeptes ist der der "Kohärenz": Damit ist eine Grundstimmung, Grundsicherheit gemeint, ein Gefühl, innerlich zusammen gehalten zu werden, aber auch sicher sein zu können, dass Hilfe, Halt und Unterstützung von außen vorhanden sind. Was Antonovsky für die gesundheitsförderlichen Faktoren im Allgemeinen herausgearbeitet hat, lässt sich auch auf die kindliche Entwicklung und die Begleitung von Kindern übertragen. Neben den Komponenten der
Verstehbarkeit, der Handhabbarkeit, der Sinnhaftigkeit stellt auch der Begriff der "Resilienz" (Widerstandskraft) einen wichtigen Begriff im Salutogenese-Konzept dar.

Inhalte:
Vorstellung des Salutogenese-Konzepts
Praktische Beispiele

Ziel:
Das Salutogenese-Konzept als Sensibilisierungs-Möglichkeit für Faktoren, die Gesundbleiben fördern, kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Austausch in Kleingruppen
Diskussion

Fundamentalkompetenzen beruhen auf Eigenerfahrung, sie sind Erfahrungsschätze, die nur vom Kind gehoben werden können. Eigene Erfahrungen machen zu können, stellt eigentlich den "magischen Kern" der Kindheit dar und sie sind die Grundlage einer starken, selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeit sowie die Voraussetzung dafür, freudvoll lebenslang zu lernen.
Kinder haben auf ihrem Entwicklungsweg eine Menge zu lernen. Sie müssen lernen, mit sich selbst und ihrer eigenen Gefühlswelt, ihren Impulsen und Emotionen klarzukommen. Aber auch mit anderen Menschen, also soziale Kompetenzen zu erwerben, sich in andere hinein zu versetzen und die Welt aus deren Perspektive zu sehen und zu bewerten. Sie müssen innere Stärke und Widerstandskraft (Resilienz) aufbauen. Und sie müssen Kreativität und Phantasie entwickeln, um Bestehendes verändern und Neues formen zu können.

Inhalte:
Verstärkung des pädagogischen Blicks auf die Fundamentalkompetenz des Kindes
Begleitung des Entdeckerdrangs des Kindes
Die Bedeutung von gemischtaltrigen Gruppen als Voraussetzung für das Erlernen von sozialen Normen und Regeln sowie dem eigenen Umgang mit Emotionen

Ziele:
Fundamentalkompetenzen des Kindes als Bildungsauftrag sehen.
Erfolgreiche Kindheit als Kindheit mit möglichst viel "Selbsterfahrung" definieren.
Den Blick wieder stärker auf "das Fundament richten, den Teil also, der später alles tragen wird" (vgl. Renz-Polster Herbert).

Methoden:
Theorie-Inputs
Praktische Beispiele
Kleingruppenarbeit
Selbsterfahrungsübungen
Diskussion 

In den ersten drei Lebensjahren des Kindes werden die Bindungsmuster in der Psyche des Kindes grundlegend verankert. Eine frühe sichere Bindung ist die Basis für ein gelungenes Leben! Der theoretische Hintergrund und die Bedeutung der sicheren Bindung für ein gesundes Aufwachsen werden theoretisch kurz erklärt. Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt aber in der Praxis: Wie kann die gute und sichere Bindung zwischen Kleinkind und Bezugspersonen gefördert werden? Was stört einen sicheren Bindungsaufbau? In Videobeispielen werden außerdem die verschiedenen Bindungsmuster veranschaulicht dargestellt. Dies ist den Pädagogen/innen bei ihrer täglichen Arbeit sehr hilfreich.

Inhalte:
Theoretischer Einblick
Bindungsfördernde Maßnahmen
Abgrenzung und Nein-Sagen ohne Schaden für die Bindung
Wutecke und achtsamer Umgang mit Aggression

Ziele:
Bindungstypen erkennen.
Hilfestellung geben.
Praktisches Handwerkzeug zum Bindungsaufbau anwenden.

Methoden:
Vortrag
Videobeispiele
Rollenspiele
Fallbeispiele

Tiere haben im Allgemeinen eine besondere Wirkung auf den Menschen, insbesondere auf Kinder. Sie können Kinderseelen trösten, Mut machen, Lebensfreude wecken, Aggressionen abbauen, Vertrauen schenken. Tiere geben klare Zeichen und sind authentisch.
In der "Tiergestützten Intervention" wird das Tier als Mittler und Co-Therapeut herangezogen, um gewisse Ziele zu erreichen. Beispielsweise kann taktile Wahrnehmungsförderung durch streicheln und bürsten der Schafe oder Pferde stattfinden. Oder die Versorgung der Tiere fördert das Verantwortungsbewusstsein, die Handlungsplanung und Durchführung, bei einer Sache bleiben ist hier sehr wichtig und das Kind bekommt augenblicklich die Rückmeldung, denn wenn die Versorgung nicht gewährleistet ist, wird sich das Tier melden und sich bemerkbar machen. Aktion und Reaktion sind in der Arbeit mit Tieren ganz klar und für jeden Menschen unübersehbar.
Die "Tiergestützte Intervention" mit Nutztieren, also auf einem Bauernhof, bietet noch zusätzlich die Erfahrungen der natürlichen Kreisläufe. Menschen dürfen erleben wie Tiere uns versorgen, wenn wir uns um sie kümmern. Tiere schenken uns Vertrauen und hören uns zu ohne Wenn und Aber. Tiere können die Gesundheit, die Mobilität sowie positive Emotionen der Kinder aktivieren.

Inhalte:
Theoretischer Input "Tiergestützte Intervention" am Bauernhof
Rundgang am Hof
Einblick in die Tierarten und ihre Wesenszüge und Einsatzbereiche am Hof
Verschiedene praktische Übungen

Ziele:
Einblick in die Arbeit  der "Tiergestützten Intervention" gewinnen.
Möglichkeiten der Vernetzung erfahren.

Methoden:
Kurzvortrag
Selbst mit den Tieren arbeiten

Bei diesem Workshop erfahren Sie auf praktische Weise die Vielfältigkeit der Rhythmen und gleichzeitig werden Ihnen grundlegende Techniken des Spielens auf dem Schlagwerk beigebracht. Sie haben die Möglichkeit, eigene Rhythmen zu erschaffen. Dies geschieht nach dem Prinzip der Improvisation, dadurch wird auch die eigene Kreativität gefördert.

Inhalte:
Die Geschichte des Cajóns und sein Ursprung
Vermittlung von Spieltechniken und verschiedener Klangeffekte
Vorstellung einfacher Tanzrhythmen (Walzer, Polka, Cha-Cha-Cha ...)
Spielen moderner Rhythmen (Pop, Rock, Techno ...)
Praktische Handhabung der Rhythmen bei Musikbegleitungen
Kommunikation nach dem Motto "Call and Response"
Improvisation (individuell oder in der Gruppe)
Verwendung des Shakers in Kombination mit dem Cajón

Ziele:
Eine praktische Vorstellung von der Vielfalt der Rhythmen bekommen.
Grundlegende Techniken des Instruments effektiv einsetzen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Ein Wunder sind die Kräfte der Natur. Wir erleben jedes Jahr, wie aus scheinbar toten Ästen und Zweigen sich zarte grüne Knospen entfalten.
Für Kinder, aber auch für jeden Menschen, ist es schön und spannend zu erleben, dass aus etwas Starrem sich Leben regt.

Bei diesem Seminar wollen wir in einzelnen Einheiten zu diesem Thema auf der Basis der "Ganzheitlich sinnorientierten Pädagogik" arbeiten, Bodenbilder gestalten und persönlich viel mitnehmen.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Werte, vor allem aber auch christliche, religiöse, wieder in das Bewusstsein bringen

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.
Bodenbilder gemeinsam gestalten und deuten. 

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe, aber auch Zeit für persönliche Gespräche mit der Referentin