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"Im Kindergarten wird ja nur gespielt" ... mit solchen und ähnlichen Sätzen werden Pädagogen/innen oft konfrontiert. Dabei wissen wir, welch elementare Bedeutung dem freien Spiel des Kindes zukommt. Denn Kinder spielen sich ins Leben! Spielen ist die wichtigste Lernform im Kindesalter, denn im Spiel sammelt das Kind Erfahrungen, löst Probleme, verknüpft und entwickelt Strategien. Spielen bedeutet Kompetenzen zu erwerben.
Was bedeutet es "nur zu spielen?"
Gemeinsam wollen wir dem Spiel auf den "Zahn" fühlen, um zu dem zu stehen, was lernen durch Spielen im Elementarbereich ausmacht – nämlich Kinder in ihrer Entwicklung durch das Spiel zu begleiten.

Inhalte:
Bedeutung des Spiels
Stärkung von Kompetenzen

Ziele:
Die Bedeutung des Spiels kennenlernen.
Impulse für den Alltag erhalten.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit

In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim Basteln und Handwerken Dinge zu verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt hier zu den einfachsten Möglichkeiten. Es gibt die verschiedensten Ideen dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Kinder unterschiedlicher Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam ausgesuchte Werke – vom Weihnachtsbaum, Osterei, Maus, Engel ... aus einem Buch gefalten, über 3D-Buchstaben und Formen aus Karton.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Bastelmaterial
Gefahren beim Recyceln  
Einzelne Projekte für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen 

Ziele:
Wissenswertes über Recycling-Material erfahren.
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten und Fotos Ideen für Recycling-Bastelprojekte bekommen.

Methoden:
Theorieinputs 
Praktisches Arbeiten 

Mit "Solami und Tati" starten wir sofort ins Tun!
An diesem Tag tauchen wir in die Welt der Rhythmen und Töne ein. Mit ansprechenden Materialien aus der "Solami Tati Kiste" erfinden wir coole Rhythmusstücke und schöne Melodien, die wir mit Bodypercussion, Rhythmusinstrumenten und unserer Stimme zum Klingen bringen.
Tati lehrt uns, wie wir sofort zu unterschiedlichsten Liedern flotte Rhythmen legen und diese mit Klanghölzern, Trommeln, Rasseln und anderen Orff-Instrumenten begleiten können.
Notenköpfe aus Filz und drei Notenlinien aus Wolle reichen aus, um mit Solami die Klangwelt der Töne zu entdecken. Wir werden Lieder singen und einfache Melodien selber legen. Unsere eigenen Kompositionen musizieren wir dann mit Stimme oder Xylophonen und untermalen sie mit abwechslungsreichen Begleitmustern.
Mit der Methode "GANZ in der Musik®" von Verena Unterguggenberger können Kinder ab drei Jahren Musikstücke gestalten. 


Inhalte:
Vorstellung der "Solami Tati Kiste"
Ideen und praxisorientierte Wege für die Umsetzung in einer Kindergruppe

Ziele:
Umgang mit elementaren Bausteinen der Musik vertiefen.
Musikalische Momente erleben.
Musikstücke gestalten.

Methoden:
Praktische Übungen
Gruppenarbeit

Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" sollen Wege aufgezeigt werden, wie unsere Kinder Beziehung zu sich selbst, zum Mitmenschen und vor allem zu Gott finden können.
Symbole sind Sinnbilder, die in ihrer äußerlichen, sensorisch erfassbaren Realität eine weitaus größere, nicht fassbare Wirklichkeit repräsentieren.
Bodenbilder zu diesem Thema werden gemeinsam gestaltet, das Stroh kann zur Wahrnehmung der wärmenden, sich zuneigenden Menschwerdung Gottes führen. Der Weg vom Tannenbaum zum Christbaum bis zur Geburt von Jesus wird mit Liedern vertieft und verfeinert. Achtsamkeit und Wertschätzung sind Grundhaltungen dieser Pädagogik.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Religiöse Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Jede gute Förderung beginnt mit einer genauen Beobachtung. Wenn man Kleinkinder in ihrer Entwicklung unterstützen will, muss man als erstes lernen, sich zurückzunehmen und genau hinzusehen.
• Was kann das Kind schon?
• Mit welchen Entwicklungsaufgaben ist es gerade beschäftigt?
• Womit hat es noch Schwierigkeiten?
• Welcher Schritt steht als nächstes an?
Erst wenn diese Fragen präzise genug beantwortet sind, besteht die Chance herauszufinden, wie man dem Kind dabei behilflich sein kann, die Welt zu entdecken und zu verstehen. Schon Maria Montessori fordert eine neue Art des/der "Erziehers/in", der/die sich zurücknimmt und das Kind beobachtet, aber sehr wohl Bedingungen setzt, die dem Kind helfen sich selbstständig weiterzuentwickeln. Die Beobachtung ist die Basis, um eine vorbereitete Umgebung zu schaffen, die den Bedürfnissen der Kinder entspricht.
Der BildungsRahmenPlan zeigt auf, welche Bildungsbereiche im Kleinkindbereich im Vordergrund stehen sollten. 

Inhalte:
Bedeutung der Beobachtung
Beobachtungsbereiche

Ziele:
Vor- und Nachteile der Beobachtung bewusst machen.
Beobachtungsfelder erkennen.
Elementare Spielhandlungen durch gutes Beobachten erkennen und dadurch auf sensible Phasen der Kinder aufmerksam werden.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Beispiele

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung als auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Erzieher/dritte Erzieherin" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziele:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Ob es nun die flauschige Konsistenz der Wolle, oder ihre prächtigen Farben, oder das Spiel mit der Seife während der Verarbeitung ist – Filzen kann Kinder zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen!
Dabei ist die Herstellung von Kugeln eine leichte Übung und die Möglichkeiten ihrer Weiterverarbeitung durch Aufschneiden, Aufnähen oder Auffädeln scheinen unendlich.
Oder sie bleibt wie sie ist – kugelrund und wird ein Ball!

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens

Ziel:
Kugeln von unterschiedlichen Größen erarbeiten.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

"Sprache ist die Kleidung der Gedanken." (Samuel Johnson)
Grundlegende sprachliche Kompetenzen wie Bitten, Wünschen, Fragen und in weiterer Folge das Erzählen von Erlebnissen oder Geschichten sind eng verbunden mit kognitiv-sprachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten im Bereich des Wortschatzerwerbs.
Das Erzählen ist eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der späteren schulischen Anforderungen hinsichtlich des Verstehens und Verfassens von schriftlichen Texten.
In diesem Workshop werden die Voraussetzungen des Erzählens genauer betrachtet. Die Pädagogen/innen erhalten Ideen für Erzählanlässe im Rahmen der täglichen Sprachbildung und Anregungen zur lebendigen Gestaltung von Geschichten.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der sprachlichen Entwicklung
Ideen, Anregungen, Materialien zur Förderung des Erzählens
Beobachtung der kindlichen Erzählkompetenzen
Rolle der/des Pädagogin/Pädagogen als Sprachvorbild

Ziele:
Impulse zu neuen Sprachbildungs- und Sprachfördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit

Geschichten, Bilder und Märchen sind aus dem kindlichen Alltag nicht wegzudenken. Doch sind diese Erzählformen neben "Toniebox", Tablets und einer Vielzahl von Kinderfilmen und Kinderkanälen überhaupt noch zeitgemäß?
Mit neuen, spannenden und zeitgemäßen Erzählformen können Pädagogen/innen den Sprachschatz und den kreativen Gebrauch von Sprache persönlich und individuell fördern.
Spracherwerb mit allen Sinnen, Bewegung und Sprache, Erzählungen aus dem Erzählsäckchen, Geschichten aus dem Koffer, faszinieren Kinder in allen Altersgruppen.
Ein kurzer theoretischer Einblick in die Sprachentwicklung und in die Bedeutsamkeit von Erzählungen soll die Wichtigkeit vom persönlichen Vortragen verdeutlichen.
Gemeinsames Erproben von unterschiedlichen Methoden des Vortragens und Erzählens runden den theoretischen Teil ab.

Inhalte:
Grundlagen des Spracherwerbs vom Baby bis zum Schuleintritt
Spracherwerb bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache
Bedeutung von Erzählungen
Vorteile der neuen Medien

Ziel:
Sprache kreativ im elementarpädagogischen Bereich einsetzen.

Methoden:
Impulsreferat
Kreative Auseinandersetzung mit Sprache
Einzel- und Gruppenübungen

Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und sind notwendig, um einer möglichen Reizüberflutung, einem eventuellen fehlenden Körperbewusstsein etc. entgegenzuwirken. Oft fehlt die Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Lebendigkeit und Ruhe, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Mit Fantasiereisen können wir einen wunderbaren Ausgleich zu all den täglichen Herausforderungen schaffen. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit, dass unsere Kinder wieder Kraft schöpfen können. Fantasiegeschichten lassen innere Bilder und Impulse entstehen, welche die Kreativität anregen und Regeneration ermöglichen.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder bringen von Anfang an Forschergeist mit. Ausgehend von eigenen Fragen und Beobachtungen entdecken sie die Welt. Zahlreiche Möglichkeiten, um das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, liegen im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wie können Pädagogen/innen den Forscherdrang der Kinder unterstützen? Die Vermittlung von naturwissenschaftlich-technischen Kompetenzen ist im BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen fest verankert. Welches Selbstverständnis brauchen Pädagogen/innen, um mit Kindern auf Augenhöhe die Welt zu entdecken? Wie gelingt es im Alltag auf die Fragen der Kinder einzugehen? Welche Bedeutung haben Forscherecken beziehungsweise Forschertage und was muss man dabei bedenken? Welche konkreten Überlegungen stehen hinter dem Bildungsansatz des "Forschenden Lernens"? Kindergartenpädagogen/innen aus einem Montessorikindergarten mit dem Schwerpunkt "Naturwissenschaften" geben Einblicke in ihr pädagogisch-didaktisches Konzept.

Inhalte:
"Forschendes und Entdeckendes Lernen" im Kindergarten
Die Rolle der Gruppe und der/des Pädagogin/Pädagogen – "Ko-Konstruktives Lernen"
Kinderfragen analysieren und wahrnehmen
Mit welchen Fragen beginnen wir eine Forschungsreise?
Wann ist Forschung forschen? 
Wann sind wir Pädagogen/innen bereit Lernprozesse zu initiieren?

Ziele:
Methode des "Forschenden Lernens" als Prozess des Erkenntnisgewinns erläutern.
Konkrete Handlungsanleitungen zum Projekteinstieg vermitteln.
Praxisnahe Experimentieranleitungen als Einstieg mit auf den Weg geben.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Dieser Fortbildungstag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern im Kinderalltag über Anschauungen Geschichten erzählend, gestaltend, deutend dem Frühling begegnen und in ihm ein Sinnbild für die Botschaft von der Auferstehung Jesu finden.
Lieder fließen in diesen Tag ein.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Durch die Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen und deren Differenzierung sowie durch Interaktionen im sozialen Miteinander erwirbt das Kind hohe emotionale und soziale Kompetenz – ein wesentlicher Entwicklungsschritt auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit. 
Zusätzlich entwickelt das Kind in diesem sozialen Lernprozess wichtige Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention, denn: sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein und sie auch verbal ausdrücken zu können, bestärkt ein Kind in seinem Selbstbewusstsein, seiner Selbstbestimmtheit und seiner Fähigkeit, seine eigene Meinung klar und deutlich auszudrücken. Die eigenen Gefühle erkennen und ihnen vertrauen zu können, stärkt das Selbstvertrauen eines Kindes und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und für sich selbst und seine Meinung einzutreten. 
Den Kindern auf einer Liste die entsprechenden Begriffe einfach vorzugeben, hieße, (sich selbst) am Thema vorbeizuschleichen. 

Inhalte:
Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention
Individuelle Gefühlsäußerungen der Kinder
Mein Umgang mit meinen Gefühlen und den Gefühlen anderer

Ziele:
Meine und andere Gefühle wahrnehmen und deuten.
Gefühle ausdrücken bzw. aussprechen.

Methoden:
Impulsvortrag
Interaktionsspiele
Erfahrungsaustausch

Die soziale Konstruktion von Geschlecht – gibt es das überhaupt?
"Lasst mich in Ruh´ mit Gender" – was habe ich damit zu tun? Sensibilisierungstraining, Geschlechterdemokratie und Vielfalt – was geht mich das an? Kinder sollen die Chance haben, sich vielfältig und uneingeschränkt zu entwickeln und auszuprobieren, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzureifen. Gleichzeitig schränken tradierte Rollen und Zuschreibungen ihren Handlungsspielraum ein. Begeben wir uns auf eine Reise, zurück in unsere Kindheit und Jugend, zu den Bildern in unseren Köpfen über Männlichkeit und Weiblichkeit und zu unseren "noch" blinden Flecken im Berufsalltag.

Inhalte:
Biografische Einstimmung
Genderreflektierte diversitätsbewusste Pädagogik – Konzept und Handreichung
Beobachtung und Wahrnehmung
Raumgestaltung und Raumnutzung
Spielmaterialien: Spielzeug, Spiele, Spielverhalten
Gefühle und Sexualität
Sprache
MINT im Kindergarten
Geschlechtersensible Bildungskooperation mit Erziehungsberechtigten

Ziele:
Gender-/Diversity-Kompetenzen und die damit verbundenen Handlungsstrategien aneignen.
Anregungen für die eigene Praxis erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen
Reflexion

In vielen Gruppen wird nicht mehr nur Deutsch als Muttersprache gesprochen. Diese bunte Mischung macht den Alltag in den Bildungseinrichtungen besonders spannend. Noch spannender wird es, wenn die Kinder mit großen Unterschieden in ihrer Entwicklung, zu uns in die Gruppen kommen. Auch kulturelle Besonderheiten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und spielen dennoch eine Rolle bei der Einschätzung der Sprachentwicklung bzw. bei der Mehrsprachigkeit.
Wie finde ich heraus, auf welchem Entwicklungsstand das Kind aus pädagogischer Sicht sein könnte?
Wie schaffe ich ein Klima der "Verständigung", sodass Kinder den Mut haben, zu sprechen?
Was ist mein persönlicher Anteil an dieser Herausforderung?
Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Mehrsprachigkeit und finden Möglichkeiten der Unterstützung für das Kommunizieren im Alltag.
"Mehrsprachigkeit ist bunt – Suchen wir gemeinsam die Farben"

Inhalte:
Eckpfeiler der Sprachentwicklung
Beobachtungsmöglichkeiten
Hilfestellungen

Ziele:
Kulturelle Besonderheiten erkennen.
Klima der Verständigung schaffen.
Unterstützung für das Kommunizieren finden.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziele:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Da jedes Kind seine individuelle Veranlagung, sein eigenes Entwicklungstempo und seine Erfahrungen hat, braucht es Zeit, Raum und eine wertschätzende Begleitung, um das "freie Spiel" wieder als Schatzkiste des individuellen Lernens anzuerkennen.
In der heutigen Zeit fehlen den Kindern Freiräume, um in ein wirkliches Spiel zu kommen.
Das beginnt schon sehr früh in der Lebensumwelt der Kinder. Bewegungserfahrungen und lebenspraktische Erfahrungen werden in einem geringeren Ausmaß gemacht als früher.
In den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist es somit noch wichtiger geworden, dass Kinder einen guten Platz zum Spielen und Wachsen vorfinden. Wie dieser Platz und der Zeitrahmen für das "freie Spiel" eröffnet oder auch erweitert werden kann und wie wichtig in dieser Zeit die Regeln des Miteinander und die Werte des Teams sind, wird an diesem Tag diskutiert und erarbeitet.

Inhalte:
Spiel aus der Sicht der Neurobiologie
Das Kind, das Spiel und die Rolle des/der Pädagogen/in im BildungsRahmenPlan
Erarbeitung verschiedener Modelle des Tagesablaufs, in denen Freispielzeit Platz findet

Ziele:
Verständnis für die Wichtigkeit des "freien Spiels" entwickeln.
Werte und Regeln erarbeiten, die dem "freien Spiel" den Rahmen eröffnen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeiten
Diskussion im Plenum

Die Sprach- und Sprechentwicklung baut auf vielen unterschiedlichen Säulen der Entwicklung auf. Es ist ein aufeinander aufbauendes System, dessen Meilensteine ineinander übergreifen. Muskulatur, Motorik und Bindung, Sprechen und Sprache sind nur wenige Beispiele dafür, mit welchen Anforderungen unsere Kinder sich täglich auseinandersetzen. Diese Bereiche bilden und reifen schon in den frühen Kindestagen heran. Damit die Kinder altersentsprechend begleitet und unterstützt werden, muss ein fundiertes Basiswissen angeeignet werden.
Erziehungsberechtigte, Sonderkindergartenpädagogen/innen und Therapeuten/innen müssen bei Entwicklungsabweichungen eng zusammenarbeiten und vorausschauend, aufbauend und motivierend arbeiten.

Inhalte:
Basiswissen über Sprechen und Sprache
Sprechen und Sprache und andere Entwicklungsbereiche
Bindung und Sprache
Sprechen und Sprache im Kindergartenalltag 

Ziele:
Die Kompetenz der Sonderkindergartenpädagogen/innen stärken.
Zusammenhänge in Bezug auf die Sprach- und Sprechentwicklung und anderen Entwicklungsbereichen (Gehör, Motorik, Bindung, ...) aufzeigen und erklären.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

"Medienerziehung" gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hineingeboren in eine Welt der Medien gehen schon die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und Co. um. Beinahe jeder von uns hat das Internet immer in der (Hosen-)Tasche – und ist immer online! Betrachten wir die letzten 30 bis 40 Jahre, so erkennen wir rasch, dass das nicht immer so war. Der erste Schritt für eine gelingende Medienerziehung ist die Reflexion der eigenen Erfahrungen und das bewusste Beobachten des Umfeldes. Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Chancen und Risiken, die Medien heute mit sich bringen. WWW ... Woher kommt es? Wohin führt es? Wozu dieses Theater? Mit Elementen wie Poetry Slam, Teilnehmender Beobachtung, Interventionsforschung und Theaterpädagogik wird diese Fortbildung zu einem ganz persönlichen Erlebnis, das alles ist, nur nicht langweilig. Wir beantworten Fragen, wie:
Wie schütze ich mich und Kinder vor Cyber-Mobbing?
Warum steckt ein Funke Wahrheit in der Aussage: Im Internet lauert die Gefahr!
Wie lauten die 10 Gebote der Medienerziehung?

Inhalte:
Grundlagen der Medienerziehung
Reflexion als Ort des Lernens
Die Kunst der Beobachtung
Gemeinsames Erkennen der Medienwelten der Kinder

Ziele:
Medienkompetenz erweitern.
Orientierungshilfen für Erziehungsberechtige und Kinder kennenlernen.
Bezogen auf den Medienumgang sensibilisieren.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Video- und Internetbeiträge
Reflexion

Eine neue Sichtweise auf das Kind, ein Perspektivenwechsel und mehr Freiraum für Elementarpädagogen/innen und Kinder stehen im Zentrum des Bildungsdiskurses in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen.
"Frühkindliche Bildung ist zuallererst Bildung im und durch den Alltag. Der Alltag ist nicht nur die Quelle von Themen, die Kinder interessieren, sondern selbst das wahrscheinlich einflussreichste, pädagogische Angebot." (Gerd E. Schäfer) Hinzu kommt, dass der Prozess des pädagogischen Angebotes an sich das Kind bildet und "Forschendes Lernen" das Fundament dafür darstellt. Genau hier setzen wir Elementarpädagogen/innen an! Als Bildungsbegleiter/innen brauchen wir Vertrauen in uns selbst und vor allem in jedes einzelne Kind. Durch eine vorbereitete, bildungsmotivierende Umgebung werden Selbstbildungsprozesse angeregt, welche Kinder als Konstrukteure/innen ihrer eigenen Entwicklung individuell durchleben. Der Bildungsgehalt von ein und demselben Lernarrangement zeigt sich bei jedem Kind anders und es wird deutlich, wie wichtig Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit in der Entwicklung des Kindes sind. Nehmen wir uns zurück und nutzen den Alltag, der ein unendliches Lernfeld für die Kinder und uns bietet.

Inhalte:
Grundlagen frühkindlicher Bildungsprozesse
Die Rolle als Bildungsbegleiter/in
Professionelles Werkzeug zur Gestaltung von Bildungsprozessen

Ziele:
Die eigene Rolle als Elementarpädagoge/in reflektieren.
Neue pädagogische Orientierungen kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Im täglichen Tun mit Kindern entstehen immer wieder Konflikte. Im Arbeitsalltag kann dies mitunter eine Herausforderung sein. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft das Wissen über die eigenen Konfliktmuster und die der Konfliktpartner/innen. Weitere Themen an den beiden Seminartagen werden sein: Wie können wir Kinder in den immer heterogener werdenden Gruppen bei Konflikten sinnvoll begleiten? Was brauchen Kinder, um konfliktfähig zu sein bzw. zu werden? Wie kann ich präventiv bezogen auf Konflikte in meiner Arbeit tätig sein? Wie kann das Wissen über Mediation praktisch auf die Begleitung von Kindern umgelegt werden?
Die beiden Seminartage werden praxisorientiert sein und es kann sehr individuell auf die Gruppe und ihre konkreten Fragen zum Thema eingegangen werden.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Konflikt und Konfliktmanagement
Möglichkeiten der Umsetzung im alltäglichen Tun

Ziel:
Möglichkeiten des Konfliktmanagements für den beruflichen Alltag kennenlernen. 

Methoden:
Impulsreferat
Arbeiten in der Gruppe

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Menschen mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Die taktile Wahrnehmung, auch Tastsinn genannt, ist für uns besonders wichtig. Unsere Haut ist das größte Sinnesorgan. Bei einem Erwachsenen nimmt die Fläche der Haut bis zu 2 Quadratmeter ein. Über die vielen Sinneszellen, auch Rezeptoren genannt, die in unserer Haut liegen, können wir unterschiedliche Berührungen, Schmerz, Druck, Temperatur, Vibration und Oberflächenbeschaffenheiten spüren. Über den Tastsinn erfahren wir unsere Umwelt. Bereits ein Baby kann sich selbst im Mutterleib spüren, wenn es am Daumen nuckelt. Das taktile System ist das erste sensorische System, welches im Mutterleib entwickelt wird und das wichtig für das ganze weitere Leben ist. Säuglinge und Kleinkinder stecken alles in den Mund, um über die Tastsinne im Mundbereich die Dinge zu erforschen. Somit werden Oberflächenstruktur, Größe, Form und Gewicht eines Gegenstandes erspürt. Damit diese wichtigen Funktionen erhalten bleiben, sollen wir den Kindern immer wieder Angebote im Alltag setzen, bei denen sie die Möglichkeit haben, haptische Erfahrungen zu sammeln. Wir werden die unterschiedlichsten Materialien, die Kinder dabei unterstützen, ausprobieren und zum Teil auch selber herstellen. 

Inhalte:
Bedeutung der taktilen Wahrnehmung
Fördermöglichkeiten im Kleinkindalter

Ziele:
Bedeutung der haptischen Erfahrung im Kleinkindalter bewusst machen.
Möglichkeiten erkennen, wie man haptische Erfahrungen im Alltag einbauen kann.
Für gezielte Förderangebote Ideen entwickeln.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn das Schulkind bei der eigenständigen Bewältigung der Hausübung oder dem Lesen Probleme hat, stellt sich jeder/jede Erzieher/in wohl oft die Frage: "Woran liegt es?"
Ob der störende Sitznachbar die Ursache von Unkonzentriertheit ist, eine belastende Familiensituation vorliegt, ob das Kind einfach einmal keine Lust hat oder nach subjektiver Wahrnehmung von Erziehungsberechtigten oder Lehrer/innen wohl "nur faul" ist – die Anzahl von möglichen Erklärungen ist groß. Woran der/die Erzieher/in erkennen kann, ob es sich um eine Teilleistungsstörung handeln könnte, was genau eine Legasthenie kennzeichnet, und ob diese auch bereits im Kindergarten feststellbar ist, wie und ob dem Kind im normalen Tagesablauf geholfen werden kann, sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhalte:
Merkmale von Legasthenie
Teilleistungen, die ein Kind erbringen muss, um eine fehlerfreie Ansage zu schreiben
Erkennung von Fehlerkategorien

Ziele:
Unterschiede zwischen "Unwillen" und "Unfähigkeit" erkennen.
Zuordnung in die entsprechende Fehlerkategorie durchführen.
Für die Problematik bereits im letzten Kindergartenjahr vor der Schule sensibilisieren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan, doch trotzdem geht professionelles pädagogisches Handeln von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen erforderlich ist.
Das Entscheidende ist eine ressourcenorientierte und praxiskompatible Beobachtungsstrategie zu entwickeln, die aus den Bildungsbereichen des "Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlans" für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2009) entspringt, sich an entwicklungspsychologischen Kenntnissen orientiert und den Fokus bereits schon frühzeitig auf den Übergang Kindergarten – Schule richtet.
Daraus ergibt sich ein Benefit für alle am Bildungsgeschehen Beteiligten (Elementarpädagogen/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrer/innen), da Bildungsdialoge konkreter werden und die Kinder die Schuleinschreibung stressfreier erleben. Ziel ist eine "anschlussfähige Bildung", damit der Übergang Kindergarten – Schule fließend und ohne Leistungsdruck gelingt.

Inhalte:
Grundlagen der ressourcenorientierten Bildungsdokumentation
Gestaltung des Übergangs Kindergarten – Schule
Umsetzung in der Praxis

Ziele:
Wichtigkeit von ressourcenorientierter Bildungsdokumentation erkennen.
Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Ressourcenorientierte Bildungsdokumentation in den elementarpädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Licht, Farbe, Sehsinn sind ausgesprochen wichtige Bestandteile unseres täglichen Lebens, denen wir oft keine besondere Bedeutung schenken. Wir müssen schon bewusst über unsere Augen und ihre Funktionsweise nachdenken, um ihrem Wunder auf die Spur zu kommen. Kinder kennen jede Menge optischer Phänomene aus ihrem Alltag. Sie erleben, dass es am Tag hell und nachts dunkel ist. Sie bemerken, dass sie die Farben in ihrem Zimmer in der Dämmerung anders wahrnehmen als tagsüber und träumen davon, einmal einen Regenbogen zu fangen.
Nur selten jedoch haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Sehens gemeinsam auf den Grund. Wie kann aus braun wieder bunt werden? Wie kann man Licht umlenken oder transportieren? Gemeinsam knacken wir ein Schattenrätsel und tauchen ein in die Wunderwelt der Farben.

Inhalte:
Was ist Licht, wie entsteht es und wie breitet es sich aus?
Der Sehsinn – die Biologie des Sehens bei Mensch und Tier
Farben aus der Natur – Licht enthält viele Farben – Farben in Flora und Fauna
Ohne Licht – vielfältige Schattenspiele
Forscheraufgaben und viele praxisnahe Experimente bzw. Projektideen

Ziele:
Wichtige grundlegende physikalische Aspekte unserer Umwelt erfahren.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie visuelle Signale kennenlernen.
Experimentieranleitungen und Forscheraufgaben mit auf den Weg nehmen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Die Welt der Kinder ist voll intensiver Erfahrungen. Trauer, Wut, Abschied, Verlust, Alleinsein, Eifersucht, aber auch Übermut und Vorfreude schaffen heftige Emotionen. Den Kindern ist es oft nicht möglich, ihre Gefühle auszudrücken. Für die Pädagogen/innen ist es deshalb schwer, einen Weg zu finden, damit umzugehen.
Märchen und Geschichten bieten eine wunderbare Möglichkeit, um der Seele des Kindes wieder Kraft zu geben.
Um die passenden Märchen als Wegbegleiter in den jeweiligen Situationen anzuwenden, braucht es ein Verständnis für die Bilder und Symbole der Märchen sowie der Wirkung des Erzählens generell.

Inhalte:
Wege der Begleitung
Hilfestellung bei Angst und Trauer

Ziel:
Resilienz – durch erzählen und erzählen lassen – fördern.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen

Sind Märchen für Kinder heute noch zeitgemäß? Wie wirken Märchen und welche Bedeutungen haben sie? Welche Märchen eignen sich für welches Lebensalter? Welche Rolle spielt das Böse in den Märchen? Warum können Märchen Kinder stark machen? Diese und ähnliche Fragen werden im Seminar gemeinsam auch anhand von Beispielen erarbeitet.
Auch die Vermittlung von Werten ist mit Märchen möglich. Welche Märchen dafür besonders gut geeignet sind und welche Werte mit welchen Märchen in Verbindung gebracht werden können, wird ebenfalls in der Fortbildung gemeinsam betrachtet.
Märchen können aber noch viel mehr: den Wortschatz von Kindern erweitern und beim Verarbeiten von Emotionen hilfreich sein.

Inhalte:
Die Bedeutung von Märchen in unserer Zeit
Vermittlung und Wirkungsweise von Märchen
Wertevermittlung mit Märchen

Ziele:
Märchen besser kennenlernen.
Märchen in der pädagogischen Arbeit richtig einsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Eine frühe positiv geprägte Begegnung mit Mathematik kann die spätere Haltung zur Mathematik beeinflussen und das Erlernen von Mathematik fördern. Mathematische Bilderbücher bieten die Chance, schon mit Kindergartenkindern und auch mit Volksschulkindern der ersten Klassen eine solche mathematische Begegnung herzustellen. Zusätzliches Lernmaterial und mathematische Spiele setzen das Erleben der Bücher fort und regen zu ersten mathematischen Fragen der Kinder an. In der Fortbildung werden mathematische Bilderbücher der Referentin für die mathematische Förderung im Kindergarten und im Hort für Kinder von 4 bis 8 Jahre vorgestellt. Praktische Fördermöglichkeiten mit Hilfe der Bücher werden erläutert und können mit Lernmaterial ausprobiert werden.

Inhalte:
Grundlagen der mathematischen Frühförderung
Inhalt von verschiedenen mathematischen Bilderbüchern der Referentin
Mathematische Spiele und Materialien zum Ausprobieren

Ziel:
Mathematische Bilderbücher und deren Einsatz im Kindergarten und im Hort kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktisches Arbeiten

Österreich nimmt im Ranking von Mobbing in Schulen einen der ersten Plätze im OECD-Vergleich ein. Oft trauen sich betroffene Kinder und Jugendliche nicht, darüber zu reden. Und immer wieder werden Mobbing-Täter/innen deswegen zu Tätern/innen, damit sie nicht selbst die nächsten Opfer werden. Gruppenzwang spielt hier eine Rolle. Unter Mobbing fällt das Ausschließen Einzelner aus einer Gruppe sowie das Schneiden – "mit dem reden wir nicht" –. Auch Beschimpfungen und Erniedrigungen sind Mobbing-Taktiken.
Durch Smartphones und das Internet wird Mobbing zunehmend zu Cybermobbing. Damit erreicht Mobbing für die Opfer eine größere Dimension, da sie vor den Augen und Ohren der ganzen Welt online bloßgestellt werden.
Wie kann ich Mobbing erkennen, was kann man im Hort präventiv mit den Kindern und Jugendlichen tun und wie kann man im Hort damit umgehen, dass Smartphones als Werkzeuge für Mobbing dienen? 

Inhalte:
Definition von Mobbing
Cybermobbing als neues Phänomen im Mobbing
Bewältigungsstrategien bei Mobbing 
Hilfe für Mobbingopfer 
Präventionsmöglichkeiten

Ziele:
Mit Mobbingsituationen im Hort besser umgehen und präventive Möglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Inklusion ist in aller Munde und stellt uns oft vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Es geht schon lange nicht mehr darum, ob ein Kind aufgenommen werden kann, sondern wie sich eine Einrichtung verändern muss, um ein Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen bestmöglich fördern zu können.
Wie können wir also erreichen, dass in unseren Institutionen jedes Kind willkommen ist und teilhaben kann?

Inhalte:
Was ist Inklusion/Integration
Inklusionsziele
Formen der Beeinträchtigung
Fördermöglichkeiten
Pro und kontra von Inklusion

Ziele:
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Möglichkeiten zur Hilfestellung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen erfahren.
Inklusion als Chance sehen.

Methoden:
Fachvortrag
Praktisches Arbeiten in Gruppen

Wenig bekannt ist, dass Maria Montessori ein völlig eigenständiges pädagogisches Konzept für Kinder zwischen ein und drei Jahren entwickelt hat, das Konzept der sogenannten Kleinkindgemeinschaft. Kinder in diesem Altersbereich wollen so viel wie möglich selbst machen. Wie kann die Betreuungseinrichtung diesen Drang nach Selbstständigkeit gut begleiten und unterstützen und was können Pädagogen/innen den Kindern anbieten. In diesem Seminar möchte ich Ihnen die wichtigsten theoretischen Hintergründe und jede Menge praktische Tipps zur Umsetzung in der eigenen Gruppe vermitteln.
Es wird ausreichend Zeit gegeben, die Materialien selbst zu erkunden und auszuprobieren. Angebote im Bereich Sprache, Kunst, Musik, Übungen des täglichen Lebens, Auge-Hand- und Hand-Hand-Koordination sowie der Bewegungsverfeinerung werden uns den Seminartag über begleiten.

Inhalte:
Einblick in das Konzept der Kleinkindgemeinschaft – Montessori für ein- bis dreijährige Kinder
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik 
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Konzept von Maria Montessori für ein- bis dreijährige Kinder kennenlernen.
Das Potenzial des Montessori-Konzepts für eine optimale Entwicklung der Kleinkinder erkennen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Kurzfilm
Diskussion

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Erziehungsberechtigten wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Erziehungsberechtigten wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Der Lebensweg unserer Kinder ist geprägt von großen und kleinen Abschieden. Manche Abschiede werden schneller verkraftet, manche sind schwer zu be-/verarbeiten und es braucht länger Zeit, sich wieder zurechtzufinden. Trauer wird durch Verlust ausgelöst – Abschied von Dingen (geliebtes Kuscheltier), vertrauten Menschen, Tieren. Kinder leiden aber auch unter Veränderungen und trauern z.B., wenn sie umziehen müssen, die Eltern sich trennen, oder der Abschied vom Schnuller ansteht.
Wie reagieren Kinder auf Verluste? Kinder zeigen ihre Trauer mehr über ihr Verhalten, als mit Worten. Oft zeigen Kinder Trauerreaktionen, die für die Erwachsenen unverständlich oder sogar verwirrend sein können (Wut, Aggression usw.). Kinder können auf Verluste auch mit einem Rückschritt in der Entwicklung reagieren. Schuldgefühle können sich entwickeln.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auseinandersetzen mit verschiedenen Verlustarten
Verlusterlebnis in den Altersstufen
Hilfestellungen (Rituale, Bücher, Living Puppets, Kraftquellen)

Ziele:
Das Kind bei Verlusterlebnissen besser verstehen, unterstützen und begleiten.
Möglichkeiten über Ressourcen kennenlernen. 

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Austausch

Kinder lieben den Umgang mit Hammer, Säge und anderem Werkzeug. Sie erleben sich im gestalterischen Tun als selbstwirksam, trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten und sind stolz auf ihre Werkstücke.
Sie möchten Ihre Fähigkeiten mit dem Werkstoff Holz auffrischen? Oder die Holzwerkstatt Ihrer Einrichtung endlich mit den Kindern sinnvoll nutzen?
Auch wenn Sie keine Erfahrung mit der Holzbearbeitung haben sind Sie hier richtig, denn Sie werden durch die Begeisterung der Kursleiterin angesteckt.
Sie erhalten im praktischen Tun zahlreiche Anregungen und werden erfahren, welche Holzarten, Holzstärken und welche Werkzeuge, aber auch welche Sicherheitsvorkehrungen, notwendig sind.

Inhalte:
Geeignetes Werkzeug und Material für die Holzbearbeitung
"Herausfordernde" Holzkonstruktionen

Ziele:
Kenntnisse über kindgerechtes Werkzeug und Holz erlangen.
Ideen und Anregungen für die Holzwerkstatt bekommen.

Methoden:
Theorieinputs
Erfahrungsaustausch

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen, bewegungsorientierten Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Von Anfang an lernen Kinder spielend ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreise, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Der Umgang der elementarpädagogischen Fachkraft mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge ist in manchen Situationen jedoch kein Kinderspiel, es häufen sich Irritationen und Unsicherheiten können entstehen. Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke oder am WC bemerkt? Wie reagieren, wenn das Spielen in der Hose interessanter ist als die Jause am Tisch? Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?
Im Seminar erfahren Sie neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Gleichzeitig erarbeiten wir uns gemeinsam unterschiedliche Handlungsoptionen für sexualpädagogische Themen auch im Kontext einer gelungenen Elternkooperation.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Sexualerziehung im Spannungsfeld der Elternkooperation
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Ideen für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion

Sprache lässt die Welt groß werden, erklärt sie und strukturiert das Denken. Sprache hilft die Aufmerksamkeit zu lenken. Kinder lernen in allen Bildungsbereichen Sprache durch Sinn- und Handlungszusammenhänge kennen und dieses Wirken eröffnet die sprachliche Welt.
Daher soll die alltagsorientierte sprachliche Förderung/Begleitung kreativ, freud- und lustvoll sein. Durch die persönliche Reflexion und das Verständnis soll die Möglichkeit eröffnet werden, die Fähigkeiten und Ressourcen jedes einzelnen Kindes in seiner Individualität im Kindergartenalltag zu erkennen und zu begreifen. Eine gute Vorbildwirkung sowie eine sichere Bindung sind Voraussetzung für eine alltagsorientierte und -integrierte Sprachbildung und -förderung, da sich das Kind sprachlich an der Sprechweise der Bezugsperson und des/der Pädagogen/in orientiert.

Inhalte:
Ganzheitliche, alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung
Intermodale Förderung (Sinneswahrnehmung)
Sprachentwicklung und Sprachkompetenz
Emotionale und kognitive Entwicklung
Körperwahrnehmung und Körperbewusstsein
Praktische sprachliche Fördermöglichkeiten und Umsetzung sowie Reflexion

Ziele:
Selbstsicherheit und Reflexionsfähigkeit stärken.
Vorbildwirkung bewusst werden.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Trauer tritt schon im Kleinkindalter auf. Auch wenn im Umfeld des Kindes noch kein Mensch gestorben ist, so kann ein Kind auch trauern, wenn es sein Lieblingsstofftier verloren hat, wenn Eltern sich trennen, wenn Haustiere versterben oder bei Umzügen. 

Rituale können hier helfen, mit der Trauer umzugehen. Sie sind ein Baustein, um Kinder dabei zu unterstützen, ihre Situation zu bewältigen. Rituale verdichten das, was Menschen fühlen und sagen wollen, was aber nur schwer in Worte zu fassen ist. Rituale helfen das, was über jede Versprachlichung hinaus geht, zu konkretisieren. Dadurch wird eine neue Wirklichkeit geschaffen, die den Betroffenen ein neues Leben ermöglicht.

Inhalte:
Grundlagen der Trauer und der Traueraufgaben
Grundlagen der Ritualtheorie

Ziele:
Rituale selber entwerfen.
Einen Bezug zur Trauerverarbeitung als auch zur neu geschaffenen Wirklichkeit herstellen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Der BESK (DaZ) KOMPAKT nimmt gezielt die Kategorie "Erzählen" als Indikator für den Sprachstand der Kinder im letzten und vorletzten Kindergartenjahr in den Blick. Damit wird die Schlüsselkompetenz für den Bildungserfolg, nämlich die Textkompetenz, zum zentralen Zielbereich der spezifischen Sprachförderung. Warum diese Entwicklung aus sprachwissenschaftlicher und bildungstheoretischer Sicht ein Durchbruch ist und was sie für die Bildungszukunft der Kinder bedeutet, soll in diesem Workshop beleuchtet werden. Vor allem aber soll diskutiert werden, weshalb die Förderung von Textkompetenz bereits im Elementarbereich ansetzen soll und wie man sie im Kindergartenalltag praktisch umsetzen kann (vgl. "Scaffolding").

Inhalte:
Hintergründe zur Entstehung des Begriffs "Textkompetenz" und seiner Bedeutung für die Bildungslandschaft
Textbeispiele aus der Volksschule (Bildgeschichten) zur Veranschaulichung des Zielbereichs
Umsetzungsmöglichkeiten zur Förderung von Textkompetenz im Elementarbereich ("Scaffolding")

Ziel:
Angebote für die Kindergartenpraxis kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
PowerPoint
Kleingruppenarbeit

Die Sprach- und Sprechentwicklung baut auf vielen unterschiedlichen Säulen der Entwicklung auf. Es ist ein aufeinander aufbauendes System, deren Meilensteine in einander übergreifen. Muskulatur, Motorik und Bindung, Sprechen und Sprache sind nur wenige Beispiele dafür, mit welchen Anforderungen unsere Kinder sich täglich auseinandersetzen. Diese Bereiche bilden und reifen schon in den frühen Kindestagen heran. Die Sprech- und Sprachentwicklung sollte während der Kindergartenzeit erlernt, gefestigt und abgeschlossen sein. Damit die Kinder altersentsprechend begleitet, unterstützt und auf die Schule vorbereitet werden können, muss ein fundiertes Basiswissen angeeignet werden. Dann ist es den Fachpersonen auch möglich, Erziehungsberechtigte mit kompetenten Argumenten darauf aufmerksam zu machen, weitere Abklärungen in dem Bereich Sprache und Sprechen vorzunehmen, unterschiedliche Verhaltensmuster der Kinder für sich und die Erziehungsberechtigten zu erklären und präventiv und unterstützend zu handeln.

Inhalte:
Grundbausteine für Sprechen und Sprache
Physiologischer Sprach- und Sprecherwerb
Abweichungen
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellungen 

Ziele:
Blick für Abweichungen schulen.
Für Elterngespräche sensibilisieren.
Sprechen, Sprache und andere Entwicklungsbereiche beleuchten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Fragen bearbeiten

Jede Kultur hat ihre "eigenen" Rhythmen und Trommeln. Trotzdem findet man überall rhythmische Figuren, die sich gleichen. Deshalb finden Musiker/innen aus aller Welt sehr leicht eine gemeinsame Kommunikationsbasis. Musik hat auch heilende Kräfte. Emotionale und körperliche Probleme werden positiv beeinflusst und wir beginnen unseren Körper wieder intensiver zu spüren. Durch gemeinsames Trommeln empfinden und erfahren wir das noch stärker.
Im Seminar werden Grundlagen des "Trommel-Spiels" gezeigt und gemeinsam geübt. Wir spielen Rhythmen aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient auf verschiedenen Trommeln und Percussion-Instrumenten, wie der afrikanischen Djembe, der kubanischen Conga, der Cajon aus Peru und der Darabouka aus dem Orient.

Inhalte:
Grundlagen des "Trommel-Spiels"
Kulturspezifische Rhythmen 

Ziele:
Wissenswertes über das Trommeln mit Kindern erfahren.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Das Trauma ist ein vitales Diskrepanzerleben zwischen bedrohlichen Situationen und den Bewältigungsmöglichkeiten. Dieses Erleben geht mit Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit einher, es erschüttert das Weltbild und das Selbstbild. Traumatisierungen können ein Leben lang nachwirken und das Leben maßgeblich mitbestimmen.
Belastende Kindheitserfahrungen sind relativ häufig und treten in den "besten" Familien auf, bleiben aber oft verborgen. In der Pubertät zeigen sich erst oft die schwerwiegenden Folgen. Das, was in der psychiatrischen Diagnostik als posttraumatische Belastungsstörung bzw. Traumafolgestörung bezeichnet wird, hat seinen Ursprung häufig in der Kindheit.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Konzept der Traumatheorie nach Peter Levine
Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung
Aktive und passive Gewalterfahrung in der Kindheit
Symptome des Traumas 
Alltagspädagogische Methoden zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Ziele:
Anzeichen von Traumatisierungen bei Kindern erkennen.
Verständnis für ein traumatisierendes Geschehen bekommen.
Alltagspädagogische Methoden kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen
Vorstellen von Geschichten für Kinder, die der Traumaverarbeitung dienen

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern können entwicklungsbedingt verstanden werden. Je nach Alter und zu erreichender Entwicklungsstufe ist das Verhalten bei einem Kleinkind als durchaus angemessen zu sehen, was bei einem Schulkind unangemessen ist. Dem Alter entsprechend sind Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und das Verhalten je nach erreichter Entwicklungsstufe zu betrachten. Auffälliges Verhalten ist unangemessenes Verhalten, weil es eben nicht der Entwicklungsstufe entspricht.

In der systemischen Therapie wird die Verhaltensauffälligkeit als Antwort, als Ausdruck oder Kompensation des Kindes auf das System (meist Familie) gesehen, in dem sich das Kind bewegt, in dem es lebt. Die Art und Weise der Verhaltensauffälligkeit ist durch das bio-psycho-soziale Modell erklärbar.

Inhalte:
Entwicklungsaufgaben von Kindern
Einführung in die systemische Therapie
Verhaltensauffälligkeiten

Ziele:
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern erkennen.
Abgrenzung zu entwicklungsbedingtem Verhalten verstehen. 

Methoden:
Vortrag
Übungen

Tiere üben seit jeher eine besondere Faszination auf Kinder aus. Tiere und Tierfiguren begegnen Kindern im täglichen Leben überall. In diesem Seminar werden ausschließlich Tierlieder vorgestellt. Von A bis Z stellen sich Tiere in vertonten Liedern vor.
Diese Lieder können in Bewegung umgesetzt werden, Bestandteile einer Geschichte sein, mit Instrumenten begleitet oder auch bei der Gestaltung eines Fests eingesetzt werden.

Inhalte:
Erarbeitung von Liedern, Tänzen, Bewegungsspielen
Bewegungsabfolgen zu den Liedern

Ziel:
Musikalische Angebote, die sofort im Alltag umgesetzt werden können, kennenlernen.

Methoden:
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Erarbeiten von Liedern

Fingerpuppen sind ein wunderbares, kreatives und beliebtes Spielzeug. Selbst hergestellt werden sie zu etwas ganz Besonderem, dabei sind Anwendungsmöglichkeiten und Rollenvielfalt schier unbegrenzt!
Papier ist ein wunderbares Material, aus dem sich neben Fingerpuppen, Stab- und Schattenfiguren noch viele andere lustige Spieldinge herstellen lassen. Es dauert nicht lange und es entstehen verschiedene Kreisel, ein Kaleidozyklus oder ein Papierbumerang. Ein (Schuh-)Karton kann zur Theaterkulisse, zu einer Kugelbahn oder einem Labyrinth gestaltet werden. Papiermännchen machen Purzelbäume und das Thaumatrop fasziniert durch seine Einfachheit. Dieses und anderes bewegliches Spielzeug kann rasch und einfach hergestellt werden. Papier ist hier der Star!

Inhalte:
Einführung über das Material und kurze Materialkunde
Verschiedene Techniken
Bewegliches Spielzeug

Ziele:
Verschiedene Techniken der Papierbearbeitung kennenlernen und umsetzen.
Einfache Falttechniken erproben.
Eigene Ideen kreativ umsetzen und Spielzeug aus Papier herstellen und gestalten.

Methoden:
Ideensammlung und Inputs
Praktisches Arbeiten

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder verschiedene und vielfältige Sinneserfahrungen. Unsere Wahrnehmung ermöglicht es, uns in der Umwelt zurechtzufinden und sie mit allen Sinnen zu erfahren. Was wir sehen, hören, spüren, riechen und fühlen sollte im Gehirn zu einem Ganzen verbunden werden, dazu braucht es immer wieder Input – spielerisch und im Alltag integriert.
Rascheldosen, Sensorikbeutel oder Entdeckerflaschen sind rasch hergestellt und üben eine ungeheure Faszination und Explorationsfreude aus. In kurzer Zeit entsteht ein einfaches Tastspiel oder eine Wahrnehmungstafel. Womit kann man eigentlich Sinnesboxen füllen? Kann man mit Fingern malen ohne die Farbe zu berühren? Und was sucht man in einer Suchflasche?

Inhalte:
Theoretischer Überblick über Wahrnehmung/Wahrnehmungsverarbeitung und Wahrnehmungsbesonderheiten
Verschiedene Spiele/Ideen, welche die Sinne ansprechen

Ziele:
Einblick bekommen.
Einfache sensorische Spieldinge herstellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Ideensammlung von Wahrnehmungsspielen

Das Ziel elementarer Bildungseinrichtungen sollte nicht nur die reine Wissensvermittlung sein, sondern die Förderung der spezifischen Fähigkeiten eines jeden Kindes, die sich in vielfältiger Weise zeigen können. Um jedem Kind gerecht zu werden, ist also eine individuelle Förderung notwendig. Begabungen früh zu erkennen und zu fördern, ist für die Entwicklung der Kinder von grundlegender Bedeutung. Auch neuropsychologische Befunde bestätigen: das menschliche Gehirn reagiert besonders in jungen Jahren auf die Stimulation der Umwelt. Wenn die Begabungen der Kinder früh geweckt und gefördert werden, gelangen sie zur optimalen Entfaltung und das Kind gelangt so zu einem positiven Selbstbild.

Inhalte:
Merkmale von begabten Kindern
Inklusive Lern- und Begabtenförderung 
Stärkenorientierte Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation
Auswahl von begabungsförderlichen Materialien

Ziele:
Wichtigkeit der Begabungsförderung erkennen.
Erzieherische Haltung reflektieren.
Begabungsfördernde Entwicklungsimpulse in den Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps 

Musik ist die Sprache, die alle Menschen verstehen. Trotzdem hat jedes Instrument eigene, besondere "Buchstaben" und "Wörter" – seinen Klang, die unterschiedlichen Töne und Rhythmen. So können wir mit unserer Trommel "sprechen", denn die Trommel ist nach der Stimme das zweitälteste Instrument auf der Erde.
Im Seminar werden verschiedene Trommeln und Percussion-Instrumente aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient vorgestellt. Sie werden bekannte Trommeln sehen und hören, wie die Djembe, aber auch andere, wie die Udu aus Afrika und das Berimbau aus Brasilien. Wir machen eine Reise nach Afrika, in die Karibik und nach Griechenland und spielen gemeinsam Djolé, Calypso und Sirto. Dazu erzähle ich Geschichten zu den Trommeln und Rhythmen.

Inhalte:
Trommeln und Percussion-Instrumente aus aller Welt
Verschiedene Trommelspiele

Ziele:
Wissenswertes über das Trommeln mit Kindern erfahren.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben. Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles professionelles pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogigsche Bildungseinrichtungen
Umsetzung in die pädagogische Praxis

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Transfer des Werte- und Orientierungsleitfadens (2018) "Werte leben. Werte bilden" in die pädagogische Praxis.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Kinder trauern anders – ganz anders als Erwachsene. Sie trauern nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft. Sie brauchen Spiel, Bewegung und Ablenkung. Sie reagieren mit Fragen, Ängsten, Wut, Appetitlosigkeit oder Rückzug. Und manche Kinder reagieren "gar nicht" – zumindest nicht offensichtlich. Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren oder mit Trennung, Umzug oder anderen schmerzlichen Verlustängsten konfrontiert werden, wird ihre heile Welt aus den Angeln gehoben. Als ersten Impuls verspüren viele Erwachsene den Wunsch, die Kinder vor der Begegnung mit dem Tod zu schützen. Aber: Kinder können trauern! Wie Sie betroffene Kinder in ihrem Trauerprozess begleiten und unterstützen können, erfahren Sie in diesem Workshop.

Inhalte:
Grundlagen aus der Entwicklungspsychologie
Grundwissen über Trauer und Traumata bei Kindern
Typische Verhaltensweisen von trauernden Kindern
Grundlagen über relevante Störungsbilder
Trauerbewältigung und hilfreiche Rituale
Abschiednehmen mit Kindern

Ziel:
Kinder in schwierigen Trauerzeiten sicher begleiten.

Methoden:
Impulsvortrag
Gemeinsames Üben
Erfahrungsaustausch

Maria Montessori hat bereits vor 100 Jahren erkannt, dass es wichtig ist, im Kleinkind- und Kindergartenalter gewisse Werte in Bezug auf die Vielfalt und Wunder unserer Erde und der Kultur des Menschen zu vermitteln. Lernen Sie die Prinzipien und Materialien von Maria Montessori kennen, um mit den Kindern gemeinsam die eigene, aber auch fremde Kultur, Bräuche und die Geschichte des eigenen Landes auf spielerische Art und Weise zu entdecken.
Die Verbindung von Montessori-Material und die aktive Einbindung des Gartens in die alltäglichen Aktivitäten der Kinder ermöglichen es, das ganze Jahr über den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung für ihre Entwicklung zu geben. Ideen und die praktische Umsetzung durch eigenes Ausprobieren für "Gartenkunst", Handwerken und tägliche Aktivitäten im Garten erwarten die Teilnehmer/innen im zweiten Teil des Seminars.

Inhalte:
Einblick in das pädagogische Wirken von Maria Montessori im Bereich Natur und Kultur
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik im Bereich Natur, Kultur und Wissenschaft
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Montessori im Bereich Natur, Kultur und Wissenschaft kennenlernen.
Darbietungen in diesem Bereich umsetzen.
Praktische Tipps und Ideen (ohne großen finanziellen Aufwand) erhalten.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Diskussion

Die Ausdrucksformen kindlicher Sexualität können vielseitig sein, oft entstehen daraus Situationen in denen Unsicherheit aufkommen kann. Welches kindliche Verhalten ist stimmig für eine gesunde Sexualentwicklung? Wo beginnen Grenzverletzungen oder Übergriffe und welches kindliche Verhalten gibt Grund zur Besorgnis?
Im Seminar gehen wir der Frage nach, wie wir sexuelle Übergriffe von Kindern bemerken und adäquat darauf reagieren können, wie wir sexuellen Missbrauch erkennen und helfen können ihn zu beenden. Der Inhalt reicht von einer Definition von sexueller Gewalt über Täter-/innenprofil und Täter-/innenstrategien, Dynamik sexueller Ausbeutung, Hinweise auf sexuelle Gewalt und Umgang bei Verdacht bis zu Interventionsschritten bei erwiesener sexueller Gewalt.
Ebenso werden Handlungsmöglichkeiten, wie wir Kinder bei einer gesunden Sexualentwicklung unterstützen und stärken können, erarbeitet.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung
Die Situation der Opfer, Umgang bei Verdacht, Interventionsschritte 
Prävention sexueller Grenzverletzungen in Institutionen

Ziele:
Wissenserweiterung in Bezug auf Sexualentwicklung erfahren.
Handlungskompetenz erweitern.
Missbrauch erkennen und darauf reagieren.
Präventionsmöglichkeiten bezogen auf sexuelle Grenzverletzungen kennenlernen.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Kinder lernen ihre Umwelt anders kennen als wir Erwachsenen. Wahrnehmung, Bewegung und Berührung sind dabei wesentlich, um eigene Erfahrungen zu machen. Und oft sind genau diese Bereiche für Kinder schwer einzuschätzen: Was nehme ich um mich herum und an anderen Menschen wahr? Wie kann ich mich mit mir selbst und auch in einer Gruppe bewegen? Wie fühlt sich Berührung an und wie berühre ich andere? Samurai-Shiatsu ist ein leicht erlernbares Übungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Durch Berührungen, Bewegung und Wahrnehmungsschulung fördert es die Gesundheit, eine altersgerechte Entwicklung und die kindliche Selbstwahrnehmung. Der respektvolle Umgang miteinander stärkt das so wichtige "Wir-Gefühl". Berührung und Aktivität sowie Ruhe und Entspannung helfen dem Kind in seiner gesunden Entwicklung.

Inhalte:
Einführung in die Lehre der 5 Elemente aus Sicht des Shiatsu
Grundlagen der Meridianlehre im Kindesalter
Gemeinsames Erarbeiten des Samurai-Programms
Erarbeiten von Übungen für die pädagogische Praxis

Ziele:
Das Samurai-Programm kennenlernen.
Grundlegendes Verständnis für die kindliche Entwicklung unter Aspekten der Meridianlehre und des Shiatsu entwickeln.
Inhalte im pädagogischen Alltag anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Aromatherapie mit hochwertigen rein ätherischen Ölen ist für Erwachsene eine tolle Bereicherung. Sowohl gesundheitliche als auch emotionale Themen können unterstützend mit den kostbaren Essenzen der Natur ganzheitlich ins Gleichgewicht gebracht werden. Es gibt eine Einführung in die Welt der ätherischen Öle (CPTG®) und wie die natürlichen Pflanzenessenzen Körper, Geist und Seele ausbalancieren. Im Anschluss stellen wir gemeinsam eine Wind- und Wettersalbe und einen Lippenbalsam her, die gleich mit nach Hause genommen werden können. 

Inhalte:
Was sind ätherische Öle?
Sichere Anwendung im Alltag
Qualitätsmerkmale
Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens 
Auf natürliche Weise das Immunsystem stärken 

Ziele:
Die kostbaren Essenzen der Natur kennenlernen und ausprobieren.
Die vielfältigen Möglichkeiten entdecken, die reine ätherische Öle bieten. 
Gemeinsame Herstellung von natürlichen Salben und Rezepte.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktisches Arbeiten

Jeder kennt das – plötzliche Kopfschmerzen, Magendruck, Völlegefühl, Rückenschmerzen oder ähnliche "Freunde". Auch Kinder haben plötzlich mal Bauchweh, Halsschmerzen, eine volle Nase, Fieber oder Nasenbluten etc.
Es gibt einige gute Möglichkeiten, dem "Übel" schon früher und somit auch vorbeugend zu begegnen. Gezielte Übungen und Techniken als Vorbeugung, um innerhalb weniger Minuten diese individuellen "Freunde" auch unter Umständen ganz verschwinden zu lassen.
Durch Anwendung dieser Methoden, Techniken und Selbstbehandlungen können die Gesundheit, Vitalität und Widerstandsfähigkeit des Körpers erhalten und unterstützt werden.

Inhalte:
Methoden und Techniken zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Körpers

Ziele:
Gezielte Übungen und Techniken zur Erhaltung der Gesundheit kennenlernen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktische Übungen

Bunte Blätter finden wir überall in der Natur, besonders im Herbst.
Sie eignen sich für Drucke, zum Gestalten von Bildern, aber auch zur Farbgewinnung mittels Eco-Print.
Bei guter Vorbereitung können die Techniken zumindest teilweise auch mit den Kindern zu einfachen Laubbüchern oder Laternen verarbeitet werden.
Durch das kreative, spielerische Gestalten mit den Blättern lernen die Kinder so ganz nebenbei auch noch die Merkmale und Unterschiede unserer wichtigsten Bäume und Pflanzenarten kennen.

Inhalte:
Verschiedene Baum- und Pflanzenarten
Techniken mit Blättern
Praktische Naturerfahrungen

Ziel:
Neue Kreativ-Techniken ausprobieren.

Methoden:
Theorieinput
Kreatives Arbeiten mit Papier und Blättern

Auf Basis der geschmacklichen Basissinne (olfaktorisch und gustatorisch) wird in die faszinierende Welt der Gewürze, Masalas und Currys eingetaucht. Im Duft von Zimt, Kardamom & Co. werden die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten und die gesundheitlichen Bedeutungen der Gewürze vermittelt. Weiters werden Aspekte aufgezeigt, wie eine spielerische und pädagogisch sehr wertvolle Vermittlung mit allen Sinnen für Kinder möglich ist. Durch die enge Koppelung an das limbische System, das Zentrum für Emotionen und Gedächtnis, kommt es zu einer starken Vermischung von Geschmack und Geruch mit Emotionen und Erinnerungen. Es können somit Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse direkt und ohne Beteiligung des Bewusstseins durch Schulung und Reizung dieser Basissinne beeinflusst werden.

Inhalte:
Exkurs zur gesundheitlichen Wirkung der Gewürze
Tipps zu Verwendung und Handhabung
Vorstellung eines Riechspiels
Anregungen für die Aufbereitung eines Gewürz- und Ernährungsschwerpunkts
Gemeinsame Zubereitung und Verkostung eines Currysalates

Ziel:
Schulung der Basissinne.

Methoden:
Impulsreferat
Praktisches Arbeiten

Denkt man an Ballspiele für Kinder, dann fallen einem zuerst die Klassiker wie Fußball, Handball etc. ein. In dieser Fortbildung werden Ihnen verschiedene Spielideen mit dem Ball nähergebracht – bei Ballspielen steht der Ball im Mittelpunkt! Zudem fördern Ballspiele die Ausdauer, die Motorik, die koordinativen Fähigkeiten, das Körpergefühl und vieles mehr. 
Für Kinder, welche noch nicht so viele Erfahrungen mit Bällen haben, kann man einfache Bewegungsanregungen anbieten, bevor mit einem "echten" Ballspiel begonnen wird. Der Umgang mit Bällen sowie die Grundfertigkeit Werfen oder Fangen sind Voraussetzungen, um Ballspiele erfolgreich und mit Spaß spielen zu können.

Inhalte:
Spiele zur Entwicklung des Ballgefühls
Ballspiele zum Rollen
Spiele zum Werfen, Fangen, Prellen
Koordinations- und Geschicklichkeitsspiele
Lauf-, Fang- und Abwerfspiele

Ziel:
Ideenpool für Ballspiele erweitern.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Der Einfluss der Augen und des Sehens auf den Körper ist sehr komplex; Körperempfindungen beeinflussen stark die Fähigkeit des Wahrnehmens. 
Der Kurs geht weit über die klassischen Übungen zu Stärkung der Augen hinaus. Es soll ein tieferes Verständnis für die Gesamtprozesse des Körpers in Bezug auf das Sehen gezeigt werden. 
Es werden Möglichkeiten erarbeitet, sich in einem oftmals nicht optimalen Umfeld effizient und bequem zu bewegen, zu sitzen und zu arbeiten.

Inhalte:
Methoden von Bates, Meridian, Energielehre und Qigong
Balance-Mechanismen zur Lösung von Blockaden
Einfluss der Körperhaltung auf unsere Sehfähigkeit und Wahrnehmung

Ziele:
Die Aufgaben des Berufsalltags gesund bewältigen.
Methoden zur Umsetzung im Berufsalltag kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen

Faszie bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Das Fasziengewebe wird leider vielfach unterschätzt; verleiht dem Körper Form, Stabilität und Flexibilität; es versorgt unsere Zellen mit Nährstoffen und befreit sie von Schadstoffen. Sind sie jedoch verklebt, verhärtet oder verletzt, so kann dies zu diversen Schmerzen führen. Faszien sind trainierbar und relevant für sportliche Leistungen und generelles Wohlbefinden.

Faszien haben signifikanten Einfluss auf

Muskulatur,
Bewegung,
Kraftübertragung,
Haltung,
Schmerzempfinden und
Körperwahrnehmung.

Inhalte:
Die Bedeutung der Faszien für unsere Gesundheit
Möglichkeiten der Anwendung

Ziel:
Faszien "bearbeiten", damit man sich beweglicher fühlt.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Die Auseinandersetzung mit der Natur und Umwelt kann bei Kindern die Einsicht in ökologische Zusammenhänge sowie die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Ressource Natur ermöglichen. Um diesbezügliche Bildungsinhalte vermitteln zu können, sollten sich Pädagogen/innen im Vorfeld verstärkt mit der Natur auseinandersetzen.
Im Seminar erkunden wir gemeinsam die heimischen Bäume und Sträucher am Kreuzbergl im Spätwinter und lernen die Vielfalt der Knospen kennen. In den Knospen steckt die Kraft des ganzen Baumes im Kleinen. Eine Art Homöopathie direkt aus der Natur, der wir uns bedienen können. Die meisten Knospen sind essbar, nicht alle schmecken gut, aber fast alle sind gesund. Im Seminar wird besprochen, welche wir essen dürfen und von welchen wir die Finger lassen müssen (zum Glück sind dies sehr wenige). Weiters erfahren wir auch welche Heilkräfte die Bäume und Sträucher uns das ganze Jahr bieten. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt, welches als E-Mail verschickt wird.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Bäume und Sträucher

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kursvortrag
Praktisches Arbeiten

Natürliche ätherische Öle haben weit mehr zu bieten als nur schönen Duft. Sie enthalten die gebündelte Lebenskraft der Pflanzen. Ätherische Öle können physische Prozesse im Körper positiv beeinflussen. Das Immunsystem des Menschen ist die Schutzfunktion des Körpers vor Krankheiten. Ein gut funktionierendes Immunsystem stellt die Grundlage für unsere Gesundheit und die Leistungsfähigkeit dar. Ätherische Öle können dabei helfen, die körpereigene Abwehr aufzubauen, zu stärken und intakt zu halten! Mithilfe ätherischer Öle ist es ein leichtes, auch im Winter und in der Grippezeit das Immunsystem fit zu halten und vor Erkältungen und Grippe zu schützen. Die wunderbare Vielfalt der Natur regt das Immunsystem dazu an, seinen natürlichen Schutz aufzubauen. 

Inhalte:
Wirkung von Ölen
Einsatz von Ölen

Ziele:
Verschiedene Öle und deren Wirkung kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Mischen eines RollOn

Die faszinierenden Übungen des Qigong und der Alexandertechnik ermöglichen es uns, den Körper aus den Blockaden zu lösen. Gelenke, Muskeln und Energieleitbahnen werden wieder durchlässig.
Mit Übungen aus Qigong, Meditation und Alexandertechnik arbeiten wir an unserer Flexibilität und der Beweglichkeit der Wirbelsäule und des gesamten Körpers. Wir erfahren, erleben und spüren den Einfluss unseres Körperbewusstseins auf unser Wohlbefinden. Es werden Möglichkeiten erarbeitet, sich in einem oftmals nicht optimalen Umfeld effizient und bequem zu bewegen, zu sitzen und zu arbeiten.

Inhalte:
Einführung in die Methoden von Qigong, Taiji Quan, Alexandertechnik und Meditation 
Blockaden der Wirbelsäule 
Methoden zur Umsetzung in den Berufsalltag
Der Einfluss vom Körper-bewusst-sein auf den Sprechberuf

Ziel:
Die Aufgaben des Berufsalltags gesund bewältigen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Diskussion

In vielen Kinderbildungs- und betreuungsinstitutionen wird die Jause zumindest einmal wöchentlich für die Kinder zubereitet. Gesund soll sie sein, nährstoffreich und möglichst abwechslungsreich, sagen die Fachleute. Der Arbeitsaufwand soll bewältigbar sein, sagen die Pädagogen/innen. Schmecken muss es, sagen die Kinder. Wie bekommt man das alles unter einen Hut? Und vor allem: gibt es da noch mehr außer Apfelspalten, Gemüserohkost und Vollkornbrot mit Kräutertopfen?

Inhalte:
Gesundes Essen vs. passendes Essen: Essen ist nicht für alle gleich bekömmlich
Nährstofforientierte Sicht auf Lebensmittel
Umgang mit Süßigkeiten und Zucker 
Essen mit sog. "heiklen" Kindern und "kleinen" Essern
Anregungen für entspanntes Essen mit Kindern

Ziele:
Einen Umdenkprozess anstoßen.
Entspannteren Zugang zum Thema "gesunde Ernährung" finden.
Das eigene Essverhalten sowie eigene Vorlieben und Abneigungen betrachten.
Wertigkeit und Wertschätzung von Nahrung und Lebensmitteln reflektieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Gruppenübung
Praktisches Arbeiten

Frühkindliche Bewegungsmuster bzw. frühkindliche Reflexe/Reaktionen sind genetisch vorprogrammierte Entwicklungshelfer, die unser Überleben sichern und weitergehende, nützliche Anpassungsreaktionen vorbereiten (z.B. Halte- und Stellreaktionen). Sie beginnen sich bereits im Mutterleib zu entwickeln. Ausgelöst werden diese automatischen Bewegungen durch unsere Sinne, gelenkt werden sie vom Hirnstamm. Jedes dieser Bewegungsmuster erfüllt eine bestimmte und sehr wichtige Aufgabe in der Bewegungsentwicklung. Für die Entwicklung sind sie gut und notwendig, später sollten sie jedoch in den Körper "integriert" oder ganz verschwunden sein.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der wichtigsten frühkindlichen Reflexe und Reaktionen
Moro Reflex, ATNR, STNR, FLR, TLR
Erkennungsmerkmale
Basismotorische Übungen und Spiele

Ziele:
Frühkindliche Bewegungsmuster erkennen.
Übungen und Bewegungsspiele erarbeiten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Frühkindliche Bewegungsmuster bzw. frühkindliche Reflexe/Reaktionen sind genetisch vorprogrammierte Entwicklungshelfer, die unser Überleben sichern und weitergehende, nützliche Anpassungsreaktionen vorbereiten (z.B. Halte- und Stellreaktionen). Sie beginnen sich bereits im Mutterleib zu entwickeln. Ausgelöst werden diese automatischen Bewegungen durch unsere Sinne, gelenkt werden sie vom Hirnstamm. Jedes dieser Bewegungsmuster erfüllt eine bestimmte und sehr wichtige Aufgabe in der Bewegungsentwicklung. Für die Entwicklung sind sie gut und notwendig, später sollten sie jedoch in den Körper "integriert" oder ganz verschwunden sein. 

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der wichtigsten frühkindlichen Reflexe und Reaktionen
Moro Reflex, ATNR, STNR, FLR, TLR
Erkennungsmerkmale 
Basismotorische Übungen und Spiele

Ziele:
Frühkindliche Bewegungsmuster erkennen.
Übungen und Bewegungsspiele erfahren

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Beim "Pulsen" wird der Körper systematisch durch Berühren in eine sanfte, schaukelnde Bewegung versetzt, die sich wellenartig durch die gesamten Körperflüssigkeiten, die Muskeln und Gelenke, bis hinein in die Zellen fortsetzt. Der Körper kommt dabei mit seinen sensomotorischen Erfahrungen, dem Fundament seiner Selbstempfindung, in Kontakt. Körperliche und seelische Blockaden werden eingeladen, sich zu lösen. Ein Prozess des Integrierens und Verarbeitens wird eingeleitet und ermöglicht Gefühlsreaktionen und Gedanken neu zu ordnen. Der dadurch einsetzende Stressabbau hilft bei der Krisenbewältigung, dient der eigenen Entwicklung, unterstützt den Heilungsprozess bei vielen Krankheiten und Beschwerden und hat grundsätzlich eine beruhigende und ausgleichende Wirkung. Das Pulsen kann zudem für besseren Schlaf sorgen, löst Verspannungen, ist verdauungsfördernd und die Wirbelsäule und andere Gelenke werden dabei flexibler und beweglicher. Es hilft bei Hyperaktivität, Konzentrationsproblemen und Stress. Eine leicht erlernbare und sofort umsetzbare Methode, die für alle Altersgruppen geeignet ist.


Inhalte:
Kurze Einführung in die Geschichte und Entwicklung von Holistic Pulsing
Erlernen einiger Basisgriffe in Zweiergruppen (Pulsing-Austausch)

Ziel:
Einige Griffe des Holistic Pulsing in verschiedenen Körperlagen als wertvolle Unterstützung erlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Der Körper ist die Bühne für unbewusstes seelisches Geschehen. Er macht Stress und psychische Belastungen – unabhängig von ihren Ursachen – sichtbar. Da es die Wirbelsäule ist, die dem Körper Halt gibt, zeigen sich in Beschwerden und Fehlhaltungen auch die Auswirkungen psychischer Belastungen. Sie bringen das seelische und körperliche Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht.

Um dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, gilt es, nicht nur körperliche Fehlhaltungen der Wirbelsäule, sondern vor allem die seelisch-geistigen Konflikte als dahinter liegende Ursachen aufzuspüren und zu lösen.

Beim Entdecken und Bewusstmachen von tieferen, unbewussten Ursachen der Beschwerden, wie z.B. verdrängte Enttäuschungen, psychischer Stress, Ängste, Aggressionen sowie Abwehr- und Fluchtreaktionen, können gezielte Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen unterstützend wirken.

Inhalte:
Stress und seine Signale – Woran erkennt man Stress bei sich?
Stressreaktion – Wie entsteht Stress im Gehirn?
Wechselwirkung zwischen Körper und Geist – Wie die innere die äußere Haltung beeinflusst
Körperübungen und Entspannungstechniken

Ziele:
Stressreaktionen erkennen.
Eigene belastende Glaubenssätze bewusst machen.
Mögliche Lösungsansätze kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Theorieinput
Praktische Übungen

Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen, wird in unserer Zeit immer wichtiger und ist notwendig, um der Reizüberflutung durch Medien entgegenzuwirken. Wir wollen den Kindern schöne und klangvolle Erfahrungen bieten, damit sie so früh wie möglich in Einklang mit sich selbst, den eigenen Bedürfnissen und den Bedürfnissen anderer kommen können. Es ist wichtig, sich selbst zu spüren, um dann in Resonanz mit dem Außen gehen zu können. Die Verbindung von Yoga und Klang bietet einen wundervollen Ausgleich zwischen Bewegung und Entspannung.

Inhalte:
Die Bedeutung von Entspannungsangeboten für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Gestalten und Anleiten von Klang-Yoga Einheiten für Kinder
Das vielseitige Einsatzgebiet der Klangschalen

Ziel:
Die praktische Anwendung von Klangschalen in der Arbeit mit den Kindern kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Früher war die Verarbeitung von Kräutern etwas Alltägliches in der heimischen Küche. Unsere Vorfahren wussten um die Wirksamkeit der heimischen Kräuter und versorgten sich mit diversen Hausmitteln selbst, um ihre Gesundheit zu unterstützen. Dieses alte Wissen wollen wir neu beleben und dabei erleben, wie einfach Selbstversorgung sein kann.
Wir werden einen Thymian-Brustbalsam, eine Karotten-Ringelblumencreme sowie einen Notfallbalsam mit Wegerich herstellen.

Inhalte:
Grundlagen der Kräuterverarbeitung
Beschreibung der Rohstoffe und der verwendeten Pflanzen

Ziele:
Produkte in Bio-Qualität selber herstellen.
Natur "hautnah erleben".

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Der Lavendel wird auch wegen seiner Vielseitigkeit als "blaues Wunder" bezeichnet. Der Lavendel ist eine starke Heilpflanze und kann mit seinem intensiven Aroma sowohl den Körper als auch die Seele entspannen. Die Lavendelblüten besitzen zahlreiche heilende Inhaltsstoffe, weswegen er 2008 zur Heilpflanze des Jahres ernannt wurde. Er schenkt uns Kraft und Ruhe, wirkt entspannend, ausgleichend und konzentrationsfördernd. Viele lieben seinen unvergleichlichen Duft – und schon das Ernten dieser Pflanze und das Rühren eines selbst gemachten Lavendelbalsams ist Aromatherapie pur.
Wir werden einen beruhigenden Lavendelbalsam, eine Lavendel-Bademilch, einen Roll-On und eine Lavendelblütencreme herstellen.

Inhalte:
Inhaltsstoffe und Wirkungsweise des Lavendels
Anwendungen des Lavendels in der Hautpflege

Ziele:
Kenntnisse über die Heilpflanze Lavendel gewinnen.
Herstellung von Lavendelprodukten.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Rhythmik und Sport sind wesentliche Elemente des Kindergartenalltags. Entsprechend sollen die Kinder spielerisch gefordert und gefördert werden. Im Zuge der Fortbildung werden Rhythmik- und Sporteinheiten gestaltet, ausprobiert und reflektiert. Theoretische Basis bilden der Motoriktest: Mot 4-6 und das Schulbuch: Rhythmisch-Musikalische Erziehung: Bewegung erklingt – Musik bewegt.

Inhalte:
Vorstellung des Mot 4-6 als Basis der Bewegungseinheiten
Selbstständiges Planen von Rhythmik- und Sporteinheiten für den Kindergartenalltag
Unterschiedliche Bewegungselemente 

Ziele:
Theoretisches und praktisches Wissen im Bereich Sport und Rhythmik vertiefen.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion und Erfahrungsaustausch

Salben selber machen geht ganz einfach und Kinder lieben es in der Salbenküche mitzuhelfen. Früher wurden sie aus Schweineschmalz hergestellt, denn die Konsistenz ist bei Raumtemperatur genau die richtige. Heute werden stattdessen wertvolle Öle, Kakaobutter oder Bienenwachs verwendet. Bei der Zugabe von ätherischen Ölen, Kräutern und Co. sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein für Kinder immer wieder aufregendes Erlebnis, die Verarbeitung von gesammelten Kräutern bis hin zum fertigen Produkt verfolgen zu können bzw. dabei mithelfen zu dürfen.

Inhalte:
Heilpflanzen richtig bestimmen
Heilpflanzen zu Salben verarbeiten

Ziele:
Pflanzen kennenlernen und verarbeiten.
Kindern verantwortungsvollen Umgang mit Heilpflanzen vermitteln.

Methoden:
Vortrag 
Praktisches Arbeiten

In der körperlichen Gesamtentwicklung eines Kindes spielt die motorische Grundfertigkeit "Gleiten" eine wesentliche Rolle, um in weiterer Folge Sportarten wie Eislaufen und Schifahren zu erlernen. Im Kleinkind- und Vorschulalter haben wir die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise die Kinder in deren Entwicklung richtungsweisend zu unterstützen. Im Rahmen des Seminars werden Bewegungstipps vermittelt, die speziell zur Verbesserung des Eislaufens beitragen können.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der motorischen Fertigkeit Gleiten
Übungs- und Spielformen für das Gleiten
Methodische Übungsreihen für das Eislaufen
Übungs- und Spielformen am Eis

Ziel:
Förderung von motorischen Grundfertigkeiten erlernen.

Methoden:
Kurzer theoretischer Input
Praktische Übungen

Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit sind nur einige koordinative Komponenten, die in kürzester Zeit bei Kindern mit diversen Spielgeräten hervorragend entwickelt werden können. Sozial- und Materialerfahrung in Gruppenspielen verbessern Kooperation und Wahrnehmung. Im Rahmen des Seminars werden Übungsformen und Spiele in kleinen und größeren Gruppen für Kinder vermittelt. Die Fortbildungsveranstaltung richtet sich an Pädagogen/innen, die einen Turnsaal zur Verfügung haben.

Inhalte:
Alternative Spielformen zur Verbesserung der Koordination
Kooperationsspiele
Wurf- und Ballspiele
Spielformen für Großgruppen

Ziel:
Neue Spiele kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Tanz und Bewegung führen den Menschen auf einfachste Weise in ein Gefühl von Leichtigkeit, Beschwingtheit, Unbeschwertheit und Freude. Kreistanz im Besonderen lässt uns erfahren, dass wir Teil des Ganzen sind. Jeder hat seinen Platz. Die gebundene Form fördert das Gemeinschaftsgefühl und vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Kreistänze machen neugierig auf fremde Kulturen und das Miteinander-Tanzen spendet Kraft und Energie. In neuen Kreistanzformen sind Elemente aus traditionellen Volkstänzen enthalten, die mit modernen Elementen kombiniert werden. Dadurch finden Kinder und Erwachsene aus der Erfahrung ihrer eigenen Musikwelt leicht Zugang. Profitiere von der Kraft der Gruppenenergie und freu' dich auf einen Tag voller Lebenslust, mit leicht anwendbaren Tänzen für die Arbeit mit Kindern und Familien!

Inhalte:
Traditionelle und moderne Kreistänze
Beschwingt und meditativ
Bedeutung und kultureller Hintergrund der Tänze
Freie Bewegungselemente in Abwechslung mit kurzen, (selbst) choreografierten Abläufen

Ziele:
Kreative und bewegte Methoden für die Arbeit mit Kindern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Tänze

"Was mich interessiert sind nicht bewegliche Körper, sondern bewegliche Gehirne." (Moshé Feldenkrais)

Die Feldenkrais® Methode bietet einen geschützten Rahmen, um mit uns selbst zu experimentieren. Wir lernen unsere Aufmerksamkeit zu lenken und uns bei unserem Tun zu beobachten. Dabei wird eine wertfreie Handlung kultiviert, in der wir wahrnehmen ohne zu urteilen. Dadurch entsteht ein Prozess des individuellen Lernens, der seinem eigenen Tempo folgt und losgelöst von einem außen erkennbaren Ziel die Möglichkeit gibt, uns selbst besser kennen zu lernen.

Inhalte:
Persönlichkeitsentwicklung
Verfeinerung der Wahrnehmung
Verbesserung der Koordination
Stressbewältigung

Ziel:
Sich besser kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

Die Auseinandersetzung mit der Natur und Umwelt kann bei Kindern die Einsicht in ökologische Zusammenhänge sowie die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Ressource Natur ermöglichen. Um diesbezügliche Bildungsinhalte vermitteln zu können, sollten sich Pädagogen/innen im Vorfeld verstärkt mit der Natur auseinandersetzen.
Man braucht in Österreich nicht weit reisen, um Natur zu entdecken. Natur beginnt bereits vor unserer Haustür und der Spruch "was gut für uns ist, wächst in unserer Umgebung" hat viel Wahres. Wir erkunden gemeinsam die Gegend um Völkermarkt auf der Suche nach heilkräftigen Pflanzen und werden staunen, wie viele Pflanzen man verwenden kann. Fast jede unserer heimischen Wildpflanzen ist auch eine Heilpflanze für uns Menschen. Die meisten wachsen auch in unserer Umgebung, wir müssen sie nur entdecken. Manche haben sich etabliert, wie Schafgarbe, Spitzwegerich oder Brennnessel. Andere wurden früher genutzt, sind heute noch häufig anzutreffen, aber werden nur mehr von "Kräuterkundigen" genutzt, wie z.B. Flockenblume, Schwarznessel oder Labkraut. Manche wurden schon vor 2000 Jahren verwendet, andere sind neu zu uns gekommen und stehen uns zur Verfügung.
Wir erleben einen interessanten Nachmittag mit vielen Kräuterschätzen. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt, welches als E-Mail verschickt wird.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Kräuter

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kursvortrag
Praktisches Arbeiten

Schmetterlinge gehören wie zum Beispiel auch Käfer, Fliegen, Bienen, oder Ameisen zu den Insekten. Besonders Tagfalter sind mit ihren großen und meist bunten Flügeln die auffälligsten Vertreter dieser Gruppe.
Auf Kinder üben die beliebten Insekten einen besonders starken Reiz aus. Sie bewundern ihre Schönheit, ihre Anmut und ihre Leichtigkeit und bestaunen jedes Mal aufs Neue ihre faszinierende Wandlung von der Raupe zum Falter.
Wie alt wird ein Schmetterling? Was frisst er? Wo und wie überwintert ein Schmetterling? All diese Fragen und noch viele mehr werden im Rahmen dieser Fortbildung beantwortet. Die Teilnehmer/innen bekommen auch wichtige Informationen und praktische Tipps zur Haltung und Beobachtung von Schmetterlingsraupen im Kindergarten und zur Gestaltung eines für Schmetterlinge nutzbaren Gartens.

Inhalte:
Grundbegriffe zur Schmetterlings- und Insektenkunde
Tipps zur schmetterlingsfreundlichen Gartengestaltung und zur eigenen Schmetterlingshaltung/-zucht /-beobachtung
Einheimische Schmetterlinge und ihre Entwicklungsstadien werden zur Beobachtung und zum Kennenlernen mitgebracht

Ziele:
(Kindgerechte) Fakten zu Schmetterlingen vermitteln.
Wissen zur Zucht von Schmetterlingen und zur schmetterlingsfreundlichen Gartengestaltung erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Bestimmungsübungen

Schokolade, Gummibärchen, Kuchen oder Saft – wir lieben alles, was süß schmeckt. Es beruhigt uns, hebt die Stimmung, gibt Energie. Und es macht krank. Wir konsumieren Zucker in einem nie dagewesenen Ausmaß. Das betrifft Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Laut einer englischen Studie verzehren Kinder 22 Kilo Zucker pro Jahr. Das entspricht dem Durchschnittsgewicht eines/einer Fünfjährigen. Das Zappelphilipp-Syndrom wird ebenso mit Zucker in Verbindung gebracht wie Übergewicht, Diabetes oder Karies. In diesem Workshop vertiefen Sie Ihr Wissen rund um Zucker. Wir beleuchten das Suchtpotenzial und den menschlichen Stoffwechsel im Zusammenhang mit Zucker und kommen so zu einem umfassenderen Verständnis der negativen gesundheitlichen Auswirkungen eines hohen Zuckerkonsums. Gemeinsam nehmen wir alternative Süßungsmittel unter die Lupe und bewerten sie, denn nicht immer sind sie echte Alternativen. Wir betrachten diverse Lebensmittel und Süßigkeiten. Dabei lernen Sie, Zucker zu identifizieren, den Zuckergehalt von Lebensmitteln einzuschätzen und eine Zutatenliste zu "lesen". 


Inhalte:
Wissenschaftliche Erkenntnisse über Zucker und dessen negativen Einfluss 
Zuckerstoffwechsel und Suchtpotenzial
Bewertung alternativer Süßungsmittel

Ziele:
Einen undogmatischen, wenngleich bewussteren Umgang mit Zucker erlangen.
Ideen für eine weitestgehend zuckerfreie Bildungseinrichtung kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Gruppenübungen
Küchenpraxis

Erziehungsberechtigte zu wichtigen Entwicklungsfragen ihrer Kinder zu beraten, ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Arbeit. Manche Gespräche stellen jedoch selbst gestandene Profis vor besondere Herausforderungen, denn sie laufen nicht immer so, wie man es vorher geplant hat. Dabei hat man doch eigentlich das gleiche Ziel: die positive Entwicklung des Kindes!
In diesem Seminar werden Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung praxisnah vermittelt. An konkreten Beispielen aus dem Alltag werden Gesprächsstrategien und Kommunikationsformen erarbeitet, die Sie sofort in den (Berufs-)Alltag umsetzen können.
Dabei liegt ein spezieller Schwerpunkt auf dem souveränen Führen von besonders herausfordernden Gesprächen. Im Seminar werden Möglichkeiten aufgezeigt, einen individuellen Kommunikationsstil zu entwickeln und in den beruflichen Alltag zu integrieren.

Inhalte:
"Herausfordernde Gespräche" in der Bildungskooperation mit Erziehungsberechtigten
Methoden der Gesprächsführung
Umgang mit Forderungen und Beschwerden der Erziehungsberechtigten

Ziele:
Eigenen Gesprächsstil reflektieren.
Schwierige Gespräche erfolgreich führen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten
Erfahrungsaustausch

Die wichtigste Grundlage einer erfolgreichen Erziehungspartnerschaft ist die gute Beziehung zwischen Pädagogen/innen und Erziehungsberechtigten. Wie in jeder Partnerschaft entscheidet sich der Erfolg oder Misserfolg auf der Beziehungsebene. Wenn zwei Menschen gut miteinander können, fällt es auch leichter, sich über strittige, schwierige Themen auszutauschen und gemeinsame Lösungen zu finden. Daher gehört es zu einer der wichtigsten Aufgaben der Pädagogen/innen, Erziehungsberechtigten zu signalisieren "Schön, dass Sie hier sind". Im Seminar wollen wir uns damit befassen, wie wir, jede/r für sich, in eine solche Haltung kommen können und mit den Instrumenten einer positiven Gesprächsführung den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten finden und erhalten können, aber auch zu sehen, wo unsere Grenzen bei diesem Vorhaben gesetzt sind.

Inhalte:
Prinzipien, Grundlagen und hilfreiche Instrumente der positiven Gesprächsführung und Erziehungspartnerschaft
Gesprächstypen
Beziehungsdreieck und Verschiebungen  
Konflikte und schwierige Gesprächsthemen

Ziele:
Gelingende Bildungspartnerschaft anleiten.
Instrumente der Gesprächsführung reflektieren und vertiefen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Reflexion
Rollenspiele

Konflikte sind integraler Teil unserer privaten und beruflichen Kommunikation. Unsere Lebenserfahrungen haben uns diesbezüglich sicher schon einiges an Lehrstoff beschert. Und doch kommen wir immer wieder in Situationen, in denen uns das Gegenüber ganz besonders reizt und wir zu explodieren drohen. Die Sachebene wird schnell verlassen und emotionale Befindlichkeiten übernehmen das Gespräch. Dann werden Konflikte zu wahrem Zündstoff jeder Beziehung.
Einmal hinter die Leinwand geblickt, zeigt sich, dass in diesen Situationen individuelle Stressanker in uns zu wirken beginnen. Diese "inneren Stressantreiber" haben wir in der Vergangenheit entwickelt. Sie waren uns früher einmal wichtige Wegbegleiter, um so manche schwierige Begebenheit zu bewältigen. In der Gegenwart beeinflussen sie uns aber oft unbewusst mit negativem Beigeschmack. Diese "Stressantreiber" kommen in derartigen Streitgesprächen auf die Bühne, auch wenn sie mit dem gegenwärtigen Konflikt in keinerlei Zusammenhang stehen. Auf Grund dessen ist es wichtig, diese zu erkennen, um sie ihrer Bedeutung für die Vergangenheit zuzuordnen. Denn wenn sie ihre unbewusste Macht verlieren, werden wir wieder Frau/Mann der gegenwärtigen Situation. Erst dann ist es möglich, bewusst emotionale Befindlichkeiten und Bedürfnisse offen auszusprechen.

Inhalte:
Konfliktanalyse
"Innere Stressantreiber" 
Lösungsstrategien 
Selbstmanagement

Ziele:
Eigene "Stressantreiber" in Konfliktsituationen bewusstmachen.
Konfliktstrategien entwickeln.

Methoden:
Theoretischer Input
Besprechung eigener Konfliktbeispiele
Praktische Übungen

Nur eine professionelle Form der Reflexion kann sicherstellen, dass aus den täglichen Erfahrungen wertvolle Erkenntnisse für die pädagogische Arbeit entwickelt werden. Jeder Mensch ist anders, hat unterschiedliche Motive, Wahrnehmungs- und Bewertungsmuster, mit denen er sich identifiziert. Sich auf die Andersartigkeit anderer aktiv einzulassen, ist anspruchsvoll. Die regelmäßige Arbeit an der eigenen Wahrnehmung – die Selbstreflexion – ist für Pädagogen/innen unerlässlich. Sie ermöglicht, blinde Flecken zu verkleinern, den Zugang zum Selbst zu verbessern, die eigenen Wahrnehmungen kritisch zu hinterfragen und Orientierung für die eigenen Handlungen zu bekommen. Pädagogen/innen, die sich selbst kennen und ihre Leistungen realistisch einschätzen, können das auch bei anderen Menschen.

Inhalte:
Selbstbeobachtung
Perspektivenwechsel
Neue Blickweise auf Herausforderungen
Reflexionsmethoden
Kollegiale Teamberatung

Ziele:
Beobachten und Beschreiben können, ohne zu werten.
Interpretation und Bewertung vor dem Hintergrund meiner Wertehaltungen erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Was können humorvolle, provokative Interventionen bewirken und wo, wie und wann kann man diese einsetzen. Genau das werden Sie in diesem Seminar selbst erleben und ausprobieren.
Der Provokative Ansatz wurde von Frank Farrelly entwickelt, der Humor und Herausforderung als wesentliche Elemente der provokativen Vorgehensweise herausstellte. Mittlerweile ist das befreiende Lachen gesellschaftsfähig und zeigt, dass wirkungsvolles Arbeiten sowohl kurzweilig als auch kurz sein kann. Je mehr wir in der Gemeinschaft lachen, desto intensiver werden die sozialen Beziehungen in der Gruppe. In der Gruppe lachen wir übrigens dreißigmal häufiger als allein. Und mehr noch, das Lachen hält nachweislich gesund. Es gibt eine direkte positive Wirkung auf unser Immunsystem, Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone, wie Endorphine, produziert.

Inhalte:
Humor und Herausforderung
Denk- und Gefühlsblockaden
Effizienz bei der Arbeit

Ziele:
Kreativität steigern.
Provokante Gesprächsführung anwenden.
Sich selber nicht so wichtig nehmen und über sich lachen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Fallbeispiele

Ärger ist kein von Natur aus im Menschen angelegter Wesenszug. Aber warum ärgert sich dann fast jeder?
Die meisten von uns sind fest davon überzeugt, dass Ärger von außen kommt, deshalb glauben wir auch, dass Ärger nicht zu vermeiden ist. Überwiegend stellt sich Ärger als Folge einer unberechtigten Erwartungshaltung ein. Wenn Sie sich für eine neue Lebenseinstellung öffnen, wird sich Ihr Leben von allein verändern. Wir können uns über jeden geringsten Anlass ärgern – wir können es aber auch bleiben lassen. Es ist unsere ganz persönliche Entscheidung.
Der einzige auf der Welt, der Sie ärgern kann, sind Sie selbst.

Inhalte:
Das Gefühl des Ärgers
Auswirkungen des Ärgers auf unsere Gesundheit
Das Problem – ein Lernprozess
Einstellung – Nur ich habe die Macht über mich
Schritte zur Problemlösung
Der Ärger-Schlüssel

Ziele:
Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.
Das Wesen des Ärgers erkennen.
Neue Möglichkeiten für ein "glückliches" Leben entdecken.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Kleingruppenarbeit

Erfolgreiches Miteinander mit unterschiedlichsten Menschen erfordert Austausch, Verständigung, Abstimmung. Kooperation auf Augenhöhe ist notwendige Voraussetzung, um komplexe Aufgaben zu lösen. Feedback ist ein Instrument, das uns hilft, andere besser zu verstehen sowie Verständigungs- und Abstimmungsprozesse "gütlich" zu gestalten. In vertrauensvollen von Akzeptanz geprägten zwischenmenschlichen Beziehungen wirkt konstruktives Feedback orientierend und unterstützend. Oft wird Feedback mit Lob oder Kritik verwechselt. Feedback ist eine konkrete Information darüber, wie unser Verhalten bei anderen ankommt. Feedback prägt das Bild, das man von sich selbst hat. Konstruktives Feedback wirkt entwicklungsfördernd und stärkt das Selbstbewusstsein. Es fördert die Gemeinschaftsfähigkeit und das gegenseitige Verstehen. Wir helfen uns gegenseitig, unsere jeweils eingeschränkte Sicht zu erweitern.

Inhalte:
Feedback als Chance
Wirkung von Körpersprache
Feedback im Team

Ziele:
Mehr über sich selbst erfahren.
Konstruktive Feedbackgespräche führen.
Zusammenarbeit optimieren.
Konflikten vorbeugen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Kleingruppenübungen

Die Sichtweise auf die ersten Lebensjahre des Kindes hat sich in den letzten Jahrzehnten rapide verändert.
Das Kind besitzt eine angeborene Neugier und Erkundungsbereitschaft, welche die Basis für die Exploration der sozialen und materialen Umwelt bildet. Das Kind ist von Geburt an fähig zur Bildung von Theorien, die es durch das eigene Handeln überprüft, verwirft, bestätigt, modifiziert. Lernprozesse laufen selbst initiiert, selbst organisiert und erfahrungsabhängig ab.
Pädagogen/innen sind nicht mehr in erster Linie die Programmgestalter/innen für den Alltag der Kinder. Ihre Aufgabe hat sich verändert. Dazu gehört mehr denn je das aufmerksame Wahrnehmen dessen, was Kinder interessiert und was sie können. Es gehört dazu, dass sie es aushalten können, wenn Kinder eigene Wege gehen.
Pädagogen/innen sind nicht Lehrende und Allwissende, sondern forschende Begleiter/innen, die Kinder auf ihrem individuellen Weg unterstützen.
Wie soll die neue, veränderte Rolle des/der Pädagogen/in und der pädagogische Alltag in der Praxis aussehen und welche Erleichterungen sind damit verbunden?

Inhalte:
Das neue Bild vom Kind 
Die Rolle des/der Pädagogen/in 
Gestaltung des pädagogischen Alltags mit einer veränderten Haltung

Ziele:
Neue Sichtweisen auf das Kind, den pädagogischen Alltag und die Rolle des/der Pädagogen/in erfahren.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Einzelarbeit

Körpersprachliche Signale wirken ständig auf uns ein, da sie auch zwischen den gesprochenen Worten zum Ausdruck kommen. Sie bestimmen zu einem überwiegenden Teil unsere Wirkung auf die Außenwelt, finden jedoch meist unbewusst statt. Unsere Körpersprache vermittelt unserer Umwelt was wir von uns selber halten, sie definiert unsere Ausstrahlung und unser Image. Der bewusste Einsatz der Körpersprache steigert die Selbstsicherheit im Umgang mit Menschen, und verstärkt unsere Wirkung.
Wer die Vokabeln der Körpersprache kennt, ist klar im Vorteil!

Inhalte:
Die Wirkung der Körpersprache
Die 7 Vokabeln der Körpersprache
Die einzelnen Körperteile
Der erste Eindruck
Die Reiz-Reaktionsmethode
Der Halo-Effekt
Mann und Frau
Der Körpersprache-"Knigge"

Ziele:
Das Potenzial der Körpersprache erkennen und bewusst einsetzen.
Gesprächssituationen aktiv gestalten und selbstsicher auftreten.
Das Selbstwertgefühl über ein verbessertes Körpergefühl steigern.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch
Praktische Übungen

Möchten Sie einen Tag verzaubert werden, Glücksmomente erleben und den Alltag hinter sich lassen? Möchten Sie mit fröhlichen Menschen wohltuende und vergnügliche Stunden verbringen? Dann lassen Sie sich inspirieren und überraschen. Tauchen Sie mit uns in eine Wohlfühloase für Körper, Geist und Seele ein. 

Inhalte:
Bedeutung von Glück
Umgang mit Energiegebern und Energieräubern
Sensibilisierung für "glückliche" Momente 
Glückskette – Perlen im Alltag 

Ziele:
Den Zauber von Glück spüren.
Mehr Zufriedenheit und Leichtigkeit im Alltag erleben.
Gezielt entspannen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Zielarbeit – so legen Sie Ihren persönlichen Fokus!
Techniken und Methoden aus dem Mentalen Training und Glückstraining

Zunehmender Leistungs- und Zeitdruck führen zu Überforderung und Überlastung. Dieser Druck macht auch vor den Fachkräften in den Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen nicht Halt. Viele Pädagogen/innen jonglieren täglich mit vielen unterschiedlichen Anforderungen und Aufgaben in Beruf und Familie, die sie oft an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen. Wie es gelingen kann, aus dem ganz persönlichen Hamsterrad auszusteigen, um wieder zu mehr Entspannung und Gelassenheit im Alltag zu finden, das versuchen wir an diesem Tag herauszufinden.

Inhalte:
Grundlagen der Stress- und Burnoutprävention
Achtsamkeit im Alltag
Spannung und Entspannung
Entspannungstechniken

Ziele:
Hilfreiche Informationen zum Umgang mit Stress kennenlernen.
Persönlichen Grenzen und Bedürfnisse erkennen und wahrnehmen.
Von der Fremdbestimmtheit in die Eigenverantwortung finden.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Reflexion

"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden. Sie wollen leben!" (Ekkehard von Braunmühl)

In diesem Workshop geht es darum, wie durch Bewusstmachung und Beherzigung sechs einfacher Prinzipien (Schlüssel) beste Bildungsbedingungen für die Kinder geschaffen werden.
Bei der Auseinandersetzung mit den sechs Schlüsseln dreht sich alles um alltagsintegrierte, qualitativ hochwertige Bildungsarbeit, losgelöst von zeitlich festgelegten Förderprogrammen.
Wir wollen Ihre Neugierde wecken und Ihnen in ungewohnter Weise Denkanstöße geben, dass der Alltag deutlich entspannter und harmonischer für alle empfunden werden kann.
Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie neues Gedankengut und positive Energien mit in Ihren pädagogischen Alltag!

Inhalte:
Sechs Schlüssel der Bildungsqualität
Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
Stärkung der Selbstwirksamkeit

Ziel:
Einfache Prinzipien für die Gestaltung effektiver pädagogischer Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Praktische Gruppenintervention

Wir leben in einer Welt des Tuns, von früh bis spät sind wir damit beschäftig, innere und äußere Anforderungen zu bewältigen, wir kommen kaum zur Ruhe. Das Sein hingegen, nachdem wir uns immer öfter sehnen, verlangt Zeit zur Ruhe, Selbstbesinnung, folgt dem Herzen und der inneren Weisheit. Erst beides zusammen ergibt ein Ganzes. Wie oft fühlen wir uns leer, abgeschnitten und den Herausforderungen des Alltags ausgeliefert? Wir identifizieren uns mit dem was wir tun müssen und vergessen dabei häufig auf uns selbst, was zu einem enormen Energieverlust führt. Am Ende steht Erschöpfung und die traurige Frage, wo eigentlich der lockere, lebensfreudige, spontane und kraftvolle Mensch geblieben ist, der man einmal war!? Vielleicht fragen Sie sich spätestens an dieser Stelle, wo es doch speziell um Stress und Zeitnot des modernen Menschen geht, was kann ich tun, um wieder in meine Kraft zu kommen, dann sind Sie in diesem Workshop richtig und "Herzlich Willkommen".

Inhalte:
Gefangen im Gedankenkarussell
Ein Leben, viele Gefühle – richtiger Umgang mit Emotionen
Kinesiologische Bewegungsübungen zur Stressreduktion
Entspannungsübungen für jeden Tag

Ziel:
Den persönlichen "Zustand" verbessern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Ob wir in unserem Leben zufrieden oder zeitweise glücklich sein können, hängt entscheidend davon ab, wie wir im Laufe unserer Lebenszeit wachsen und reifen und wie wir die Chance nützen, unsere Identität in Achtsamkeit und Gelassenheit zu entwickeln.
Identität ist ein Haus, das von 5 Säulen getragen wird und meint damit, dass 5 Lebensbereiche unser menschliches Dasein in besonderer Weise prägen. Dabei geht es auch um die grundlegende Frage: „Wer bin ich?"
Dieses Modell eignet sich sehr gut dazu, sich selbst zu prüfen und zu schauen, wo man im Moment steht und welche Bereiche vielleicht mehr Aufmerksamkeit brauchen. Diese Prüfung ist hilfreich, um an schwächeren Säulen gezielt arbeiten zu können.

Inhalte:
Der Begriff Identität
Selbst- und Fremdbild
Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen
Das 5 Säulen Modell der Identität (lt. Petzold): Leiblichkeit – soziales Netzwerk – Arbeit und Leistung – Materielle Sicherheit – Werte
Praktische Auseinandersetzung mit jeder einzelnen Säule 
Länger-, mittel- und kurzfristige Ziele für die 5 Säulen

Ziele:
Persönliche Stärken ausbauen.
Das eigene Lebenshaus überprüfen.
Veränderungs-/Entwicklungsbedarf erkennen.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Bären stehen für Werte, die vielen von uns abhandengekommen sind und die wir uns wieder aneignen sollten. Was wir vom Bären lernen können: Leben im Hier und Jetzt und die Tiefe des Augenblicks wahrnehmen und seinem Leben Sinn geben. Bären scheinen langsam, sind aber schnell, wenn es darauf ankommt. Sie können ruhen und sich zurückziehen, aber eignen sich ein dickes Fell an. Bären symbolisieren die Kunst Körper und Geist vollkommen zu entspannen – Relaxen in Reinkultur.

Inhalte:
Werte in unserer Leistungsgesellschaft
Termin- und Zeitstress

Ziel:
Möglichkeiten zur Stressbewältigung kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Miteinander in Kommunikation zu treten scheint sehr einfach.
Doch was geschieht, wenn Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen aufeinandertreffen? Einfache Mitteilungen, Tür-Angel-Gespräche und die tägliche Kommunikation können zu einem großen Problem werden.
Wie kann eine gemeinsame Basis geschaffen werden, damit die tägliche Kommunikation möglich wird? Indem wir uns mit unserer eigenen Muttersprache beschäftigen, können wir einen besseren Zugang zu anderen Sprachen und deren persönlicher Wichtigkeit bekommen.
Wir nähern uns der Frage, was bedeutet interkulturelle Kommunikation und wie könnte interkulturelles Zusammenleben gelingen. Wo finden wir Gemeinsamkeiten, wie können wir uns annähern und vielleicht auch voneinander lernen?

Inhalte:
Grundlagen des Muttersprachenerwerbs
Grundlagen des Fremdsprachenerwerbs
Einblicke in Methoden und Techniken interkultureller Kommunikation
Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Muttersprache

Ziel:
Einen individuellen Weg finden, wie interkulturelle Kommunikation im aktuellen Arbeitsumfeld gelingen kann.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Erfahrungsaustausch und "Ideenbörse"

In der Zusammenarbeit mit Kindern werden Erzieher/innen mit verschiedenen, teils heftigen Affekten und schwierigen Situationen konfrontiert. Sowohl die Kinder als Persönlichkeiten, als auch das Verhalten der Kinder rufen in den Pädagogen/innen Gefühle hervor. Die Psychoanalyse bezeichnet diese Gefühle als Gegenübertragung, Verena Kast beschreibt die Gefühle, die andere Menschen in uns hervorrufen als Belebung unserer Schattenseiten. In der psychoanalytischen Psychotherapie stellt das Reflektieren über die eigenen Gefühle ein wichtiges Instrumentarium in der Behandlung dar. Die eigenen Gefühle zu verstehen hilft den Umgang mit Kindern professionell und ohne belastende Interaktion zu gestalten. Der/Die Erzieher/in kann sich zum Beispiel in der Identifikation mit dem Kind befinden und empfindet Mitleid, Trauer, Wut etc. oder mit dem Eltern-Ich identifiziert sein.

Inhalte:
Bedeutung von Emotionen
Haltung und Rolle des/der Pädagogen/Pädagogin
Reflexionsprozesse in der Psychotherapie

Ziele:
Belastungsfaktoren erkennen und eine professionelle Haltung in schwierigen Situationen bewahren.

Methoden:
Vortrag
Übungen

Die Digitalisierung hält weitestgehend Einzug in den Berufsalltag. Von Kinderlisten über Kassabuch bis hin zu Wochen- und Schwerpunktplanungen, Bildungs- und Lerngeschichten. Dies sind nur einige Beispiele von Vorbereitungen mit denen Pädagogen/innen tagtäglich arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass man mit den verschiedensten Programmen am PC und/oder Laptop vertraut wird. Diese Fortbildung soll dazu dienen, dass Pädagogen/innen wertvolle Tipps für die tägliche Vorbereitung am PC und/oder Laptop mitnehmen können.

Inhalte:
Excel: einfache Formeln (Alter des Kindes ausrechnen, Datum, Summe, Mittelwert, fortlaufende Nummerierung etc.), Spalten uvm.
Word: Tabellen, Diagramme, Grafiken/ClipArt einfügen und bearbeiten, Kopf- und Fußzeile uvm.
Bildbearbeitungsprogramme (Gimp, Irfanview): Hintergrund eines Bildes transparent machen, Dateigröße eines Bildes verkleinern uvm.
Bei Interesse bestünde die Möglichkeit, auf das Schreiben von Infoblättern, Einladungen etc. einzugehen (Wie wirken Infoblätter interessanter?) 
Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen

Ziele:
Neue Formeln kennenlernen.
Medienkompetenz erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen
Praktische Beispiele

Wir alle kennen den Trend – den gesellschaftlichen Mainstream – hin zur Achtsamkeit. Burnout, Resilienz und Präventionsmaßnahmen sind in aller Munde. Wissenschaftliche Studien zeigen ganz klar, dass die Schulung von Achtsamkeit positive Effekte für uns selbst haben kann. Auch wissen wir mittlerweile, dass Selbstmitgefühl für einen gesunden Lebensstil ebenso wichtig ist. Freundlich mit sich selbst sein, Verständnis für sich selbst aufbringen und einen fürsorglichen Umgang mit sich selbst zu pflegen – das ist Selbstmitgefühl.
An diesem Tag stehen Sie im Mittelpunkt. Immer wieder auf sich selbst achten, lohnt sich. Wohltuende Methoden, die Sie achtsamer machen, Übungen für mehr Selbstmitgefühl und der Praxistransfer in den elementarpädagogischen Bereich sind Schwerpunkte für diesen achtsamen Tag.

Inhalte:
Theorie zum Thema Achtsamkeit
Sinn und Nutzen der Achtsamkeitspraxis
Wie achtsam können Kinder sein – praktische Umsetzungsmöglichkeiten
Mitgefühl und Dankbarkeit als Basis für ein Projekt

Ziele:
Den eigenen Umgang mit dem Thema Achtsamkeit reflektieren.
Verständnis für die Wichtigkeit von Selbstmitgefühl schaffen.
Das Erlernte in den privaten und beruflichen Alltag einbetten.
Ein Projekt – die achtsame Kindergruppe planen.

Methoden:
Kreative Flipcharts
Gruppenarbeit
Praktische Übungen

Die Körpersprache macht einen weitaus größeren Teil unserer Kommunikation aus als unsere Worte. Wie hängen Emotionen und körperliche Signale zusammen? Was sind eigentlich Emotionen und wie entstehen sie? In diesem Seminar lernen Sie die gezielte Wahrnehmung körpersprachlicher Signale und mögliche Lösungsansätze für Ihre emotionale Balance kennen.

Inhalte:
Emotionen – Die Entstehung von Gefühlen
Körperliche Reaktion als Bestandteil des emotionalen Prozesses
Stresstheorie 
Grundlagen gezielter Wahrnehmung
Haltung – die innere und die äußere
Mimik und Physiognomie
Gestik – die Sprache unserer Hände
Abstand und Zonen
Tonfall, Sprachrhythmus und Sprachmelodie
Lautstärke und Deutlichkeit
Interpretation von körpersprachlichen Signalen
Kongruenz und Inkongruenz

Ziele:
Körpersprachliche Signale gezielt wahrnehmen.
Durch Körperübungen und Entspannungstechniken mögliche Lösungsansätze für
emotionale Balance kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzel- und Gruppenübungen

Wer immer allen Erwartungen nachkommen will, wird seine Grenzen bald schmerzhaft spüren. Aber wer seine Grenzen kennt, kann auf den anderen zugehen und ihm wirklich begegnen. Viele Menschen leiden an Überforderung. Ein Grund dafür: Überforderte und ausgebrannte Menschen haben ihre Grenzen nicht beachtet. Andere grenzen sich sosehr ab, dass sie in ihrer Enge stecken bleiben.

Inhalte:
Die Bedeutung von Grenzen
Meine und andere Grenzen
Liebevoll Grenzen setzen und NEIN sagen
Grenzen schaffen Beziehung

Ziele:
Meine Muster erkennen.
Mit Grenzen gut umgehen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Gespräche um heikle Themen sind, auch zwischen Erziehungsberechtigten und pädagogischen Fachkräften, nicht immer ganz einfach; gerade, wenn beide Seiten beherzt und engagiert ans Werk gehen. Und es geht im Kontext Kind, Erziehungsberechtigten und Sonderkindergartenpädagogen/innen um viel, das kann schon mal stressig werden. Diese Fortbildung soll Ihnen Tipps aufzeigen, um gestärkt in Elterngespräche zu gehen. Sie soll Ihnen aber auch dazu dienen, um ein paar Methoden kennen zu lernen, um sich selbst zu stärken und um Möglichkeiten zur Abgrenzung zu bieten.

Inhalte:
Tipps für die Vorbereitung von Elterngesprächen
Methoden für Elterngespräche
Verschiedene Kommunikationstechniken 
Methoden zur Stärkung und Abgrenzung
Übungen für sich selbst

Ziele:
Strategien für schwierige Elterngespräche erproben.
Mehr Sicherheit für ein Elterngespräch erlangen.
Neue Methoden und Übungen kennenlernen.
Methodenkompetenz erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Diskussion
Gruppenarbeit
Praktische Beispiele
Raum für eigene Beispiele

Es ist eine ganz besondere Kunst, Wunder zu visualisieren, um von der Problemtrance in die Lösungsfindung zu gelangen.
Dies soll ein besonderer Tag am Ende des Jahres sein, denn Sie tauchen ein in die Welt der Magie. In zauberhafter Atmosphäre lassen wir das Jahr ausklingen und erwarten das Neue. Ein ganzer Tag im Zeichen der eigenen Psychohygiene.
Abrakadabra. Simsalabim.
"Alles, was du brauchst ist Glaube, Vertrauen. Und manchmal etwas Feenstaub." (Peter Pan)

Inhalte:
Magic Moments 
Kreatives Material für die innere Einkehr
Zauberhafte Impulse zum Nachdenken 
Jahresende und Ausblick 

Ziele:
Ressourcen und Veränderungsprozesse aktivieren.
Pläne schmieden und Ausblick schaffen.
Die Depot-Wirkung der systemischen Zauberkunst erfahren und für sich nutzen.

Methoden:
Einzelübungen
Kleingruppenarbeit
Reflexion

Flüchten, kämpfen, erstarren, aushalten und darüber grübeln?
Unser Leben ist komplexer geworden. Oft fällt es uns schwer, zwischen Wichtigem und Unwichtigem zu unterscheiden. Stress, Überforderung, Burnout sind ständig präsent.
In den vielen lauten Tönen, überhört man oft das "Leise-Ich"! Positives Denken, positives Fühlen, Gelassenheit, ein Leben im Hier und Jetzt, gelingt nur mäßig bis gar nicht. Wo sind meine "Energieräuber", wo meine "Tankstellen"? In diesem Workshop machen wir einen Rundumblick und begeben uns auf die Reise zu uns selbst, mit dem Ziel: "Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben."

Inhalte:
Was ist Burnout
Negativer Stress und positive Eile
Innere Antreiber – Glaubenssätze
Positives Denken – Positives Fühlen
Die 4 Punkte im "Mehr W.E.R.T"
Mentale Entspannungstechniken

Ziele:
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen können.
Stressbewältigungstechniken kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch 

Ein Mensch ärgert sich durchschnittlich fünfzehn- bis zwanzigmal am Tag ... Und hat man erst einmal damit angefangen, sich aufzuregen, bringt einen jedes weitere Ärgernis nur noch mehr auf die "Palme". Oft ärgern wir uns über uns selbst – ein anderes Mal wieder über andere. Oft ärgern wir uns über kleine Dinge, manchmal auch über große. Lange Zeit hieß es, dass man seinen Ärger und seine Aggressionen besser ausleben sollte anstatt sie hinunter zu schlucken. Beides – die Aggressionen auszuleben und sie in uns "hineinzufressen" – ist jedoch nicht gesund.
Dieser Zustand ist nicht nur für das Umfeld belastend, sondern auch für sich selbst. "Nörgeln" kann schnell zur Gewohnheit werden. Aber wie kann man aus diesem Teufelskreis ausbrechen?

Inhalte:
Positive Kommunikation
Vom Schimpfen zum Genießen
Situationsanalyse

Ziel:
Möglichkeiten finden, wie man gelassener bleibt.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Auftreten und Stimme sind das erste, das die anderen von uns sehen und hören können. Die Ausstrahlung eines jeden Menschen hängt von seiner Stimme und Rhetorik ab.
Wer in Beruf und Alltag erfolgreich sein will, braucht eine gesunde, ausdrucksvolle Stimme und Selbstvertrauen. Mit richtiger Betonung vortragen – ausdrucksvoll sprechen – Körpersprache, Haltung und Klangqualität sind das "Um und Auf" in der heutigen Berufswelt.
Ob Zuhörer Ihren Ausführungen interessiert und fasziniert folgen, bestimmen Sie selbst. Es sollte uns bewusst werden, dass es auf viele Kleinigkeiten ankommt, auf die wir großen Einfluss haben, die uns zum Erfolg führen.
Im Seminar üben wir selbstbewusstes Auftreten und verständliches Sprechen. Wir bauen unsere rednerischen Fähigkeiten aus, überwinden Redeängste und gewinnen Sicherheit wie auch Überzeugungskraft.

Inhalte:
Persönlichkeitsentwicklung – Wege aus der Angst.
Körpersprache – Haltung
Klangqualität – Rhetorik
Selbstbewusstes, ausdruckvolles Vortragen – hinein ins Rampenlicht
Atemfühlen – "Stütze"
Die eigene Wirkung verstehen

Ziele:
Sicherheit und Überzeugungskraft gewinnen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Motivation ist nicht nur eine berufliche Anforderung im Arbeitsalltag sondern auch die Basis für Erfolg, Glück und Gesundheit. Das Thema füllt zwischenzeitlich tausende Bücher und dennoch scheint Motivation ein allgegenwärtiges Manko zu sein. Dieses Seminar zeigt einfache und praktikable Wege zur Selbst- und Fremdmotivation auf.

Inhalte:
Kurze Einführung in die Neuromotivation
Erklärung von Motivationshormonen
Selbst- und Fremdmotivation
Basis der Motivation

Ziele:
Tools welche zur Selbstmotivation eingesetzt werden.
Instrumente welche zur Fremdmotivation zur Verfügung stehen.
Funktionsweise von Motivation kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Die eigene Offenheit, Herzlichkeit und Ehrlichkeit des/der Pädagogen/in eröffnen den Kindern und Bezugspersonen die Möglichkeit sich einzulassen, sich angenommen und sicher zu fühlen. Jedes Kind zeigt den Wunsch, sich zu spiegeln, erkannt zu werden, Ähnlichkeiten herzustellen und verstanden zu werden.
Daher braucht es immer ein lebendes Gegenüber, um Sprache zu erfassen – alleine ist diese Erfahrung nicht schaffbar. Sprachliche Begleitung und Bildung erfordern eine komplexe individuelle Intervention durch die Pädagogen/innen. Als Gestaltungselemente werden die Zuwendung der Pädagogen/innen, die fachliche Kompetenz sowie die pädagogische Verantwortung der Beratung gesehen.

Inhalte:
Motivationsfähigkeit
Intrinsisches – extrinsisches Lernen
Feinfühliges und empathisches Eingehen 
Eigene kommunikative Fertigkeiten
Innere, positive Haltung des/der Pädagogen/in – Menschenbild
Spiegelneuronen und geteilte Aufmerksamkeit

Ziele:
Eigene Selbstsicherheit und Reflexionsfähigkeit stärken.
Eigener Vorbildwirkung bewusstwerden.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Pädagogen/innen sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, die Druck, Stress und negative Emotionen auslösen können. Vorgesetzte, Kollegen/innen und/oder Erziehungsberechtige können Belastungen hervorrufen, die zu bewältigen sind. Immer mehr Pädagogen/innen sind von Depressionen und Burnout betroffen. Hier gilt es rechtzeitig – und zwar schon bevor erste Anzeichen auftauchen – vorzusorgen. Die Lösung heißt "Resilienz".

Inhalte:
Muster und Prägungen
Denk- und Verhaltensmuster
Einflussmöglichkeiten von Mustern

Ziele:
Bedeutung der Muster kennenlernen.
Konkrete Instrumente zur Veränderung individueller Muster und Prägungen finden.
Persönlichen Nutzen erkennen.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Die Kinderbildungs- und -betreuungseinichtungen sind ein Ort der Vielfalt. Ein wichtiges Prinzip der Bildungsarbeit ist Diversität. Religiöse Vielfalt, Migration, Behinderung, Geschlechterzuschreibungen, Sprachenvielfalt, die Vielfalt der Familien u.a. bereichern den pädagogischen Alltag, erfordern jedoch ein hohes Maß an Situationsorientierung, Offenheit und Selbstreflexion.
Durch die Schaffung einer vorurteilsbewussten Bildungs- und Lernumgebung arrangieren wir uns mit den Differenzen und geben den Kindern, wie auch den "Familien", den Impuls die Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung als einen Ort der Gemeinschaft und Vielfalt zu erleben.
Es geht hierbei um eine pädagogische Haltung, die Vielfalt als Chance unentdeckter Ressourcen anerkennt und schätzt. Nutzen wir gemeinsam diese Chance und beweisen Mut, den Möglichkeiten der Vielfalt mehr Glauben zu schenken als dem Erlebten.

Inhalte:
Grundlagen vorurteilsbewusster Bildung
Gestaltung einer vorurteilsbewussten Lern- und Bildungsumgebung
Interaktion mit Kindern und Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten
Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis

Ziele:
Die eigene Rolle als Elementarpädagoge/in reflektieren.
Für Veränderungen im pädagogischen Alltag offen sein.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Miteinander reden bedarf weit mehr, als ein paar Worte auszutauschen. Mit unserer Körpersprache, Mimik, Gestik und Haltung, mit dem Klang unserer Stimme berühren wir unsere Mitmenschen. Kommunikation findet immer statt, selbst wenn wir nichts sagen und scheinbar sprachlos sind. Wir reagieren ständig auf unsere Umwelt und unsere Umwelt auf uns. Erfolgreiche Kommunikation beinhaltet eine achtsame innere Haltung und das Beherzigen einiger Grundsätze. Jeder ist in der Lage, sein Kommunikationsverhalten zu verändern und positiv zu entwickeln. Im Seminar werden dazu Wege und Schritte erarbeitet und aufgezeigt.

Inhalte:
Die Beeinflussung von Kommunikationsprozessen durch Gefühle und Bedürfnisse 
Die Wirkung von Selbstbewusstsein und Selbstwert auf das Gesprächsverhalten
Klar in der Sache – beziehungsorientiert zu den Menschen
Das ABC erfolgreicher Kommunikation
Türöffner und Kommunikationskiller
Das Dramadreieck

Ziel:
Die eigene Persönlichkeit in der Kommunikation zum Ausdruck bringen.

Methoden:
Theoretische Impulse
Einzel- und Gruppenarbeiten
Kreative Seminartechniken
Praktische Übungen

In der modernen Welt nimmt das Bedürfnis nach Orientierung immer weiter zu. Durch die Aufgabe der klassischen Rollenbilder ist auch der Prozess der Selbstfindung komplexer geworden. Wir haben neue Freiheiten und dadurch viele Möglichkeiten unser Leben zu führen, andererseits ergeben sich aus dieser Freiheit auch viele, zum Teil widersprüchliche Rollen, die wir erfüllen müssen – oder glauben erfüllen zu müssen.
Das Lebensumfeld bestimmt mit, ob wir unser Potenzial voll erfüllen können.
"Passen die Entscheidungen, die ich getroffen habe, wirklich zu mir?"
"Kann ich mein Leben bejahen und Schwierigkeiten bewältigen?"
"Fühlt sich das, was ich tue, stimmig an?"

Inhalte:
Meine Leitbilder
Souveränität 
Selbstfindung 

Ziele:
Die eigenen Ansprüche hinterfragen und Erwartungshaltungen überprüfen.
Kraft und Ressourcen für sich selbst entwickeln.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen
Erfahrungsaustausch

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarung
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung von neuen Mitarbeitern/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen etc.)
  • Nonverbale Kommunikation

Inhalte:

  • Leitung
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung

Inhalte:

  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk

Inhalte:

  • Neurowissenschaftliche Perspektive des Lernens
  • Das Bild des Kindes
  • Neurodidaktik
  • Systemisch-konstruktivistische Pädagogik
  • Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan

Inhalte:

  • Administration auf EDV-Basis
  • Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Ressource Homepage
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Arbeitsformen und Methoden
  • Planung, Organisation und Durchführung von Kooperationsprozessen mit Eltern
  • Neuere Entwicklung in der Kooperation mit Eltern

Inhalte:

  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Führungsstil
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarungen
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung neuer Mitarbeiter/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Nonverbale Kommunikation
  • Leitung und Moderation von Gesprächen (Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung
  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Zur gegenwärtigen Situation der Elementarpädagogik
  • Kärntner Kinderbetreuungsgesetz
  • Kärntner Tagesbetreuungsverordnung
  • Aufsichtspflicht in Kindertagesstätten
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen von Leitern/innen

Inhalte:

  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Medienarbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk
  • Arbeitsformen und Methoden der Bildungskooperation zwischen Pädagogen/innen und Eltern
  • Planung, Organisation und Durchführung der Bildungskooperation
  • Praktische Beispiele für gelungene Kooperationsprozesse zwischen Pädagogen/innen und Eltern bei der Gestaltung von Bildungsprozessen bei Kindern

Inhalte:

  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich
  • Das Bild vom Kind
  • Bildung und Kompetenzen
  • Bildungsbereiche
  • Transitionen

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • EDV-unterstützte Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Methoden für Gestaltung von Besprechungen
  • Erstellen einer persönlichen "Toolbox"
  • Atem- und Sprechtechnik
  • Stimmpflege
  • Stimmbildung
  • Stimmtherapie
  • Auftreten
  • Rhetorik

Inhalte:

  • Gestaltung einer Präsentation für einen Elternabend in einer Kindertagesstätte zu einem elementarpädagogischen Thema
  • Präsentation des Themas

Förderung der allgemeinen Psychomotorik gilt als eine effiziente Maßnahme zur Unfallprävention. Der Ball ist hierfür ein einfaches wie wirkungsvolles Medium. Ballspiele sind vom Kleinkindalter bis ins hohe Alter beliebt und bekannt. Das schlichte Zuwerfen, Zurollen und Fangen bilden dabei die Basis für viele weitere Spiele.
Dieses Seminar vermittelt erlebnispädagogisch einfache Wurf- und Fangspiele. Die Inhalte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Handverletzungen. Die eigene Freude am Ballspielen wird wieder geweckt. Diese stellt einen unschätzbaren Wert für die Vermittlung dar.

Inhalte:
Ballübungen und Ballspiele 

Ziele:
Freude am Ballspiel wecken.
Angst vor dem Ball verlieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

FREUNDE ist ein österreichweites Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm basierend auf dem aktuellen Lebenskompetenz-Ansatz der WHO. In FREUNDE Schulungen werden wichtige Fakten und Methoden sowohl zum systematischen Aufbau der Emotionsregulation als auch zur Stärkung von Resilienz bei Kindern im Kindergartenalter vermittelt. Die gezielte Förderung notwendiger Lebenskompetenzen sowie das erneute Hinterfragen der eigenen pädagogischen Haltung spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Modul 1:
Was ist FREUNDE? – konzeptionelle Eckpunkte
Kindliche Entwicklung unter dem Blickwinkel von Ressourcen und Belastungen
Prävention von Sucht und Gewalt – Lebenskompetenzen und ihre Förderung
Pädagogisches Vorhaben: "Mit viel Gefühl" (Thema Emotionale Kompetenz)

Modul 2:
Kommunikation – eigene Muster reflektieren und bearbeiten
Pädagogisches Vorhaben: "Platz zum Streiten" (Thema Konflikte)
Pädagogisches Vorhaben: "Selber-mach-Tag" (Thema Kommunikation)

Ziele:
Das Konzept kennenlernen.
Förderliche Haltungen und Methoden für die Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis entwickeln.

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans. Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt, wird hier vorgestellt. Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI ist es, die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten und stellen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
"Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?

Die Pädagogen/innen erfahren Einblicke in den Stand der Technik und erlernen technische Grundlagen. Ziel ist es, Techniken den Elementarpädagogen/innen und deren Anwendungsmöglichkeiten zu erläutern. Für die Umsetzung der Übungen sind sowohl Hardware als auch Software notwendig. 
Modul 1: Robotik und Informatik
Aufbauend auf der aktuellen Entwicklung und der Verwendung unterschiedlicher Techniken wird die Programmierung für Kindergartenkinder leicht und verständlich erklärt. Unterschiedliche Roboter werden getestet und analysiert. Weitere Themen sind der Aufbau eines Computers und die Verwendung von Software.
Modul 2: Einführung in die Naturwissenschaften
Physikalische Freihandversuche werden nach dem Motto "Die Physik aus der Hosentasche" vorgeführt. Den Teilnehmern/innen wird die Möglichkeit geboten, alles selbst auszuprobieren. Gerade im Kindergartenalter wird oft das "Warum" bei verschiedensten Phänomenen hinterfragt. Um diese rege Neugier zu erhalten, werden zahlreiche mögliche Experimente aus dem Bereich Alltags-Chemie vorgestellt und getestet.
Modul 3: Mechatronik / Maschinenbau
Anhand einfacher Beispiele wird die 3D-Konstruktion von Bauteilen bis hin zur Simulation mittels "Augmented Reality" den Pädagogen/innen nähergebracht. 3D-gedruckte Teile den Kindergartenkindern gezeigt werden.
Abschließend kann jeder selbst entweder frei oder nach Vorlagen mittels 3D-Stiften ein dreidimensionales Modell erstellen.

Die  Pädagogen/innen erlernen in praktischen Übungen technische Grundlagen. Mit Alltagsmaterialien werden kreative Modelle gebaut und manuell in Bewegung gesetzt. Wie funktioniert ein einfacher Stromkreis – praktischer Aufbau des Stromkreises mit Glühlämpchen und Motor. Dafür ist eine technische Grundausstattung im Kindergarten notwendig. Die Ausstattung des mobilen Werkzeug- und Materialkoffers für die Durchführung der Übungen im Kindergarten wird den Teilnehmer/innen im Detail erklärt und vorgestellt. 
Modul 1: Einführung
Theoretische Grundlagen zu den drei Modulen mit zusätzlicher Erklärung des Kooperationsprojekts und Besonderheiten in der Umsetzung. Der mobile Trolley und sein Inhalt. Wir bauen mit Alltagsmaterialien ein Fahrzeug mit "kreativer Gestaltung", welches im 2. Modul mit einem Motor betrieben wird. 
Modul 2: Der Stromkreis im Detail
Experimentieren an konkreten Beispielen und Werkstücken. Komponenten und deren Funktion sowie einfache Messübungen an den Bauteilen. Wie kann unser Modellauto mit einem Gleichstrommotor betrieben werden? Weitere Beispiele: Malroboter, kleiner elektronischer Putzroboter mit Vibrationsmotor, Hovercraft mit einer CD usw.
Modul 3: Projekt
Kreative Umsetzung der Beispiele für den Kindergartenalltag – Organisation und Umsetzung des Kooperationsprojekts. Übungen zum Magnetismus als Grundlage für den Motor. Einfache Herstellung eines Gehäuses für die kreative Gestaltung mit den Kindern im Einsatz bei einer Vibrobot-Maus, dem Hovercraft oder des selbstfahrenden Modellautos. Die Teilnehmer/innen werden dabei von den Tutor/innen der HTL unterstützt. Diese Projekte werden mit der Unterstützung der Tutor/innen der HTL im Kooperationsprojekt realisiert.

Spiel, Freude und Kreativität mit natürlichen Materialien aus Garten, Wald und Feld! Wir wissen, dass viele Kinder heute wenig Naturbezug haben. Diese Erkenntnis hat in jüngster Zeit sogar einen Namen erhalten: "Naturdefizitsyndrom". In diesem Workshop bekommen Sie eine kurze Einführung, warum der Kontakt mit der Natur für Kinder so wichtig ist. Einen großen Teil des Seminars verbringen wir damit, Methoden aus der Naturvermittlung mit viel Freude und Kreativität draußen auszuprobieren. Wir werden die Natur begreifen, all unsere Sinne entdecken und erleben, nebenbei motorische Fähigkeiten entwickeln und trainieren, ökologische Zusammenhänge erkennen und Ängste vor Unbekanntem abbauen. Sie bekommen schriftliche Anleitungen für alle Spiele und weiterführende Themenkreise – ein Tag zum "Kreativ-Sein", um vielfältige Sinneserfahrungen zu sammeln.

Inhalte:
Naturvermittlung
Vorstellung aktueller Bildungsangebote 

Ziele:
Die Natur in ihrer Vielfalt kennenlernen.
Natur mit allen Sinnen erleben.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Das kennen wir ja ... Essenszeit, Fisch steht auf dem Speiseplan, und DAS KIND beginnt sich wieder "unmöglich" zu benehmen ... es wird unruhig, will sich nicht hinsetzen und beginnt herumzukaspern. Es hält sich die Ohren zu und macht nicht mit! Knete wird weggeschleudert, ... das Kind kann sich wirklich nicht anpassen! STIMMT!
Die Wahrnehmungsstörung hat viele Facetten. Es gibt verschiedene Ausprägungen und Arten und so zeigt sie sich auch bei jedem Kind unterschiedlich. Es muss also herausgefunden werden, ob das Kind im Sehen, Hören, Riechen oder Fühlen beeinträchtigt ist, oder ob sogar mehrere Störungen/Besonderheiten der Sinneswahrnehmung vorliegen. Betroffene Kinder wirken häufig anders als gleichaltrige Kinder. Sie verhalten sich in "üblichen" Situationen völlig anders als erwartet, und werden dadurch auch leicht falsch oder gar nicht verstanden. 

Inhalte:
Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung/Wahrnehmungsstörungen, auch im Zusammenhang mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematik und ASS
Praktische Beispiele anhand beschriebener Informationen aufschlüsseln
Reflexion eigener Erfahrungen/Beispiele der Teilnehmer/innen

Ziele:
Einblicke bekommen, was alles eine Wahrnehmungsstörung sein kann.
Durch Beobachtung Zusammenhänge auffälliger Sinnesverarbeitung erkennen.
Unterstützung von Kindern mit Wahrnehmungsbesonderheiten erfahren.

Methoden:
Impulsreferat
Fallbeispiele 
Diskussionen 

Impulse und Ideen für wahrnehmungsanregende Angebote im Bereich der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung und des Gleichgewichts, sowohl für die Umsetzung im Gruppenraum als auch im Bewegungsraum oder Turnsaal, stehen im Zentrum dieser Fortbildung.
Wir werden unterschiedlichste Angebote, Materialien und Spiele zur sensorischen und motorischen Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne kennenlernen und in die spielerische Auseinandersetzung damit gehen, um so konkrete Ideen für die Umsetzung im beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalt:
Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne

Ziel:
Gemeinsame Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag in Gruppenraum, Bewegungsraum und Turnsaal erarbeiten.

Methoden:
Theorieinput
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen

Der kindliche Spracherwerb ist ein faszinierender Prozess, bei dem Kinder innerhalb eines begrenzten Zeitfensters die sprachlichen Strukturen ihrer Umgebung mühelos und ohne gezielte Instruktionen lernen. Kinder bringen angeborene Fähigkeiten zum Spracherwerb mit, damit sich jedoch diese Fähigkeiten entfalten können, ist das sprachliche Angebot aus der Umgebung notwendig und ganz wichtig. Grundsätzlich verläuft der Erwerb der menschlichen Sprache bei allen Kindern in Bezug auf die einzelnen Aspekte sehr ähnlich. Folglich lassen sich Meilensteine ableiten, die besagen, über welche sprachlichen Komponenten ein Kind wann verfügen sollte.
Das Sprachverständnis ist ein innerer Prozess und ist folglich nicht direkt beobachtbar. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit, Wörtern, Sätzen und Texten den Sinn zu entnehmen und somit Kommunikationssituationen Bedeutung zu geben. Das Sprachverständnis ist für die Gesamtentwicklung des Kindes von großer Bedeutung. In der frühen Entwicklung lernt das Kind, dass Gegenstände und Situationen durch Worte benannt werden. Nur durch das Verstehen von Sprache kann es auch lernen, die Welt zu verstehen. Zu jeder Zeit der Sprachentwicklung ist das Kind in der Lage, mehr Worte zu verstehen als es zu produzieren vermag.

Inhalte:
Verschiedene Sprachebenen
Normative Sprachbereiche
Gestützte Kommunikationsmöglichkeiten (Bildkarten ...)

Ziel:
Möglichkeiten der Sprachförderung in elementaren Bildungseinrichtungen kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Es ist möglich, schon ganz kleine Kinder mit Achtsamkeit und Sinnschulung vertraut zu machen.
Speziell in den ersten sieben Lebensjahren sind Achtsamkeit und Sinneswahrnehmungen essentiell für die emotionale und soziale Entwicklung unserer Kinder (soziale und emotionale Kompetenzen stehen im direkten Zusammenhang mit der Gewaltprävention).
Eine von Beginn an fundierte Sinnesentwicklung bildet somit die Grundlagen für soziale und emotionale Kompetenzen und unterstützt alle Lernprozesse im späteren Leben. Achtsamkeit und Sinnesentwicklung bringen auch Freude im pädagogischen Alltag mit sich, diese wiederum wirken sich auf das persönliche und familiäre Umfeld aus. Alles was wir über unsere Sinne aufnehmen, nimmt man ungefiltert im Innersten auf.

Inhalte:
Achtsamkeit kultivieren
Sinnesübungen

Ziel:
Neue Übungen und Techniken kennenlernen.

Methode:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim Basteln und Handwerken Dinge zu verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt hier zu den einfachsten Möglichkeiten. Es gibt die verschiedensten Ideen dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen möchte und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Kinder unterschiedlicher Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam ausgesuchte Werke – vom Weihnachtsbaum, Osterei, Maus, Engel ... aus einem Buch gefalten, über 3D-Buchstaben und Formen aus Karton.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Bastelmaterial
Gefahren beim Recyceln  
Einzelnen Projekte für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen 

Ziele:
Wissenswertes über Recycling-Material erfahren.
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten und Fotos Ideen für Recycling Bastelprojekte bekommen.

Methoden:
Theorieinputs 
Praktisches Arbeiten 

In einer schnelllebigen Zeit geht die Wahrnehmung von Gefühlen des Gegenübers meist unter. Wo die gesellschaftliche und pädagogische Zuwendung gegenüber dem lachenden Kind dominiert, wird dem weinenden Kind kaum Beachtung geschenkt. Vielmehr empfindet man es als störend und unpassend. Kinder und Jugendliche erleben durch die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zahlreiche Gefühle. Veränderung bedeutet Neues, und Neues benötigt Zeit für die Annahme. Beginnend beim Trennungsprozess bis hin zum Trauerprozess gilt es besonders, Kinder in ihrer Gefühlswelt wahrzunehmen. Die elterliche Trennung hat Auswirkungen, die mit ganz unterschiedlichen Reaktionen verbunden sein können.
Plötzlich ist alles anders. Abschied nehmen von etwas sehr Vertrautem, etwas Liebgewonnenem, vom Mensch, vom Tier usw. verlangt sehr viel Kraft. Viele Fragen tauchen auf, und als Erwachsener kommt man ganz schnell auch an seine Grenzen. Mit der eigenen Trauer belastet, soll man noch als gute Stütze und Begleitung für das Kind agieren. Fragen wie: "Wo ist die Oma jetzt?", "Warum musste mein kleiner Hase sterben?" usw. sind Fragen, die Kinder altersgerecht und ehrlich beantwortet haben wollen.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auswirkungen der Trauer

Ziel:
Das Kind in seiner Gefühlswelt nach Trennung, Scheidung, Tod begleiten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Sprache ist der Schlüssel zu fast allen Lebensbereichen. Für unsere Kinder ist die Sprache Werkzeug und Brücke zugleich, sie ermöglicht ihnen die Aneignung von Wissen, Erkenntnissen und Einsichten, so dass aus lernenden Kindern bewusste Erwachsene werden, die sich in der Welt von morgen zurechtfinden und sie angemessen gestalten können. Die Sprachentwicklung eines Kindes stellt einen komplexen Lernprozess dar, der im zwischenmenschlichen Miteinander erfolgt und entscheidend beeinflusst wird durch Anregungen aus dem sozialen Umfeld. Alle Sinne und Emotionen sind in diesem Prozess einbezogen, alle Fähigkeiten bauen aufeinander auf, werden weiterentwickelt und miteinander verknüpft. Im Regelfall wird ein Kind auf dieses Weise bis zum Schuleintritt seine Sprachentwicklung abgeschlossen haben.

Inhalte:
Sprachentwicklung
Sprachanbahnung
Herstellung eines einfachen Spiels

Ziel:
Möglichkeiten zur Hilfestellung für das Kind finden.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Die Förderung der phonologischen Bewusstheit ist Teil der täglichen sprachlichen Bildungsarbeit in elementaren Kinderbetreuungseinrichtungen.
Inhalte wie das Zerlegen von Wörtern in Silben, das Bilden von Reimen oder auch das Erkennen von Anlauten unterstützen die Fähigkeit des Kindes, die Aufmerksamkeit auf die formalen Inhalte der Sprache zu lenken.
In den letzten Jahren wird, unter anderem durch zahlreiche Studien in diesem Bereich, immer deutlicher, dass die phonologische Bewusstheit eine wichtige Bedingung für den Schriftspracherwerb darstellt. Eine gezielte Förderung kann den Kindern das Erlernen des Lesens und Schreibens erleichtern.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Sprachentwicklung und der Entwicklung phonologischer Bewusstheit
Programme und Spiele zur Förderung der phonologischen Bewusstheit in der täglichen Bildungsarbeit

Ziele:
Theoretisches Wissen zur phonologischen Bewusstheit und ihrer Bedeutung erfahren.
Impulse zu neuen Spielen und Fördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktisches Arbeiten

Das "Gespür" für unseren eigenen Körper und das Wahrnehmen unserer Bedürfnisse geht in der heutigen, reizüberfluteten Zeit oft verloren. Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt und Stress ausgeliefert. Mangelnde Konzentration, motorische Unruhe und Wahrnehmungsstörungen sind mögliche Folgen. Hier ermöglicht die Klangschale "Stille und Bewegung" am und im Körper zu spüren. Denn nur mit einer guten Wahrnehmung – von uns selbst und anderen – können wir fühlen, was uns gut tut und darauf basierende Entscheidungen treffen.

Inhalte:
Die Wirkung vom Klang
Spiel mit allen Sinnen – Klangspiele für Kinder
Abenteuer Klanggeschichte
Erlebnis Klangreise

Ziele:
Eigene Wahrnehmung fördern.
Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung bei Kindern kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Materialerfahrung meint das Wahrnehmen (Sinnesschulung), das Begreifen (Bewegungserfahrung) von Material und das Einordnen des Erlebten in bisherige Erfahrungen (Integration). Das Kind benötigt Material, um die Sinnessysteme und die Bewegungsmuster auszubilden, zu verfeinern und weiter zu entwickeln.
Indem das Kind seinen Körper in Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien erlebt und spürt, setzt es sich mit verschiedenen Reizen auseinander. Durch das Ausprobieren eignet sich das Kind Wissen im Umgang mit dem "begriffenen" Material an, wodurch es Sicherheit bekommt, neues Material und neue Situationen selbstbewusst zu entdecken.
Abfallmaterialien sind leicht zu beschaffen und kosten nichts. Sie wecken die Phantasie und die Kreativität, weil sie nicht durch bestimmte Bewegungs- und Spielmuster besetzt sind. Man kann sie vielfältig und variabel einsetzen. Abfallmaterial kann attraktiv und reizvoll für das Kind sein. Es regt an, entdeckt, begriffen und eingesetzt zu werden.

Inhalte:
Materialerfahrung in den verschiedenen Entwicklungsstufen
Materialerfahrung und Wahrnehmung
Einsatzmöglichkeiten von Abfallmaterial

Ziel:
Vielseitige Möglichkeiten für die Verwendung von Abfallmaterial kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung
Praktische Umsetzung

Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" sollen Wege aufgezeigt werden, wie unsere Kinder Beziehung zu sich selbst, zum Mitmenschen und vor allem zu Gott finden können.
Bodenbilder zum Thema Advent und Weihnachten werden gemeinsam gestaltet und mit Liedern vertieft und verfeinert. Achtsamkeit und Wertschätzung sind Grundhaltungen dieser Pädagogik.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Aufbereitung und Deutung der verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" mit besonderer Berücksichtigung der Adventzeit
Werte, vor allem aber auch christliche, religiöse, wieder in das Bewusstsein bringen

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.
Bodenbilder gemeinsam gestalten und deuten.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Bindung ist die besondere Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern oder Personen, die es ständig bilden, erziehen und betreuen. Sie ist in Emotionen verankert und verbindet das Individuum mit anderen, besonderen Personen über Raum und Zeit hinweg. In Bezug auf die Bindungserfahrungen und Bindungsfähigkeiten erfolgen wesentliche Prägungen und Ausbildungen von Beziehungsmustern bereits in der Regel im familiären Kontext, bevor das Kind zur/zum Tagesmutter/Tagesvater, in die Kindertagesstätte oder den Kindergarten kommt.
Durch selbstkritische Verhaltensanalyse und Reflexion des pädagogischen Geschehens soll das Konzept Bindung und seine Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes ins Bewusstsein gehoben werden. Des Weiteren wird die Frage beantwortet, wie sich Bindungserfahrungen des Kindes im Alltag zeigen und welche verstärkt in der Eingewöhnungsphase zum Tragen kommen; denn genau da wird Bindung spürbar. Die ersten Tage in der "Fremdbetreuung" sind für Kinder und ihre Erziehungsberechtigten nicht selten verbunden mit Ängsten und Spannungen. Kinder benötigen gerade in dieser Phase besondere Aufmerksamkeit. Als Pädagoge/in stehen Sie der anspruchsvollen Aufgabe gegenüber, Kinder dabei zu unterstützen, einen noch völlig fremden Ort zu erkunden, sich einzugewöhnen und Beziehungen aufzubauen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bindungstheorie sowie die unterschiedlichsten Bindungstypen 
Theoretische Grundlagen des Berliner Eingewöhnungsmodells (Institut INFANS)
Entwicklung von Sicherheit bei der kreativen und flexiblen Umsetzung

Ziele:
Theorie zum Thema Bindung erfahren.
Berliner Eingewöhnungsmodell kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praxisnahe Plenumsrunden
Übungen in der Kleingruppe

Beim Konzept der "Inklusion" geht es um die Etablierung einer inklusiven Gesellschaft, in der Vielfalt respektiert wird und alle Menschen gleiche Rechte und Teilhabechancen vorfinden. Sowohl die UN-Behindertenrechtskonvention als auch österreichische Gesetze geben uns Vorgaben für die Inklusion von Kindern mit Behinderungen, die auch in Kärnten schrittweise umgesetzt werden. Elementarpädagogen/innen stellen sich im Alltag immer wieder den großen Herausforderungen, Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen zu integrieren. Diese Impulsveranstaltung informiert über die aktuellen Ansätze und zukünftige Trends der Inklusion von Kindern, will Bewusstsein für eine inklusive Haltung schaffen und über Best Practice-Beispiele berichten.

Inhalte:
Rechtliche Rahmenbedingungen zur Inklusion im elementarpädagogischen Bereich
Der inklusive pädagogische Ansatz
Beispiele erfolgreicher Inklusion und deren Bedeutung für die Gesellschaft

Ziel:
Inklusion als Chance erkennen.

Methoden:
Fachvortrag
Best Practice-Beispiele (Fotos, Film etc.)
Podiumsdiskussion

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, in wenigen Stunden den Bau eines Weidenhauses zu erlernen. Das Weidenhaus besteht aus "Palmkätzchen" und grünen Weiden. Die frisch geschnittenen Stauden werden in einer bestimmten Form in die Erde gesteckt, gebunden und verflochten. Zudem werden Anregungen für die Pflege des grünen, lebenden Hauses gegeben.
Durch den Prozess des gemeinsamen Bauens sind die Pädagogen/innen durchaus in der Lage, selbst im eigenen Garten ein solches Weidenhäuschen herzustellen.
Sie erhalten auch Anregungen, wie mit Kindern und deren Erziehungsberechtigten ein solches Bauwerk im Garten verwirklicht werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder zu jeder Jahreszeit dieses grüne Häuschen sehr lieben und viele Aktivitäten in dieses "Naturgebäude" verlagern.

Inhalt:
Bau eines Weidenhäuschens

Ziel:
Ein Naturgebäude erbauen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Die Beobachtungsbögen BESK (Version 2.0) und BESK-DaZ (Version 2.0) dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von Kindern im Alter von 3,5 bis 6 Jahren in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen erhöhten Förderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Die Dokumentation der Beobachtungen ist auf Grund des komplexen Aufbaus der Bögen und der verwendeten sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, die Grundlagen und den Aufbau der Beobachtungsbögen anschauen und uns mit den Bögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Was ist der BESK 2.0 bzw. BESK-DaZ 2.0?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Am Anfang steht der Schock. Werdende Eltern sind erfüllt mit Plänen für ihr Baby und malen sich die Zukunft in wunderschönen Bildern aus. In dem Moment jedoch, in dem man die Nachricht von der Behinderung, einer chronischen oder lebensbedrohlichen Krankheit eines Kindes erhält, zerbrechen all diese Träume. Eltern fallen sehr oft in ein tiefes Loch. Fragen wie "Was sollen wir jetzt machen?" oder "Warum gerade wir?" werden immer wieder gestellt. Sie stehen dann vor einer völlig unvorhersehbaren Situation, die fast schon übermenschliche Kräfte erfordert. 
Wenn die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen, können auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen viel lernen und erreichen. Dafür braucht es Pädagogen/innen, die diesen wertvollen Kindern einen geeigneten Platz zum Lernen, Reifen, Staunen und Begreifen zur Verfügung stellen – eine Umgebung, in der sie sich rundum "glücklich" entfalten können.

Ich möchte mit dieser Fortbildung ein Verständnis dafür erwecken, was Eltern besonderer Kinder leisten und wie viel Mut und Kraft es erfordert, das alltägliche Leben bestmöglich zu meistern.

Inhalte:
Inklusion – Was ist das?
Besondere Herausforderungen erfordern besondere Rahmenbedingungen
Selbsterfahrung, Weiterentwicklung, Lebensglück

Ziele:
Inklusives Gedankengut kennenlernen.
Besondere Kinder unterstützen und beschützen.


Methoden:
Theoretischer Input
Fall- und Praxisbeispiele
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Professionelles pädagogisches Handeln geht von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen erforderlich ist. Mit einem aufmerksamen und wertschätzenden Blick auf jedes einzelne Kind, vor allem aber auf seine Fähigkeiten, Talente und Stärken, können Vorbereitung, Durchführung und Reflexion pädagogischer Angebote zielgerichteter umgesetzt werden. Der Alltag mitsamt den Materialien bietet unzählige Spielanlässe, welche für die Bildungsdokumentation aussagekräftige Ergebnisse beinhalten. Diese Spielanlässe heißt es zu nutzen, um eine alltagstaugliche, zeitsparende und effiziente Bildungsdokumentation zu erstellen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bildungsdokumentation
Erstellung von Bildungsdokumentationen
Umsetzungsbeispiele aus der Praxis

Ziele:
Wichtigkeit von Bildungsdokumentation erkennen.
Verschiedener Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Bildungsdokumentation in den elementarpädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Alltag mit Kindern ist für alle Beteiligten oftmals nicht leicht. Umso wichtiger ist es, Kinder im Alltag zu unterstützen. Brain-Gym ist eine Möglichkeit dies zu tun, da keine zusätzlichen Belastungen entstehen, sondern die Übungen spielerisch in den Alltag integriert werden können.
Es gibt immer mehr Kinder, die unter Stress leiden und unter Stress ist lernen nicht möglich – auch nicht für uns Erwachsene!
Der Amerikaner, Paul Dennison, hat Brain-Gym entwickelt. Er hat erkannt, dass Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Legasthenie usw. oft die Folgen einer fehlenden Zusammenarbeit beider Gehirnhälften sind. Durch einfache Übungen kann die Zusammenarbeit der Gehirnhälften wieder hergestellt und das Lernen erleichtert werden.
Brain-Gym hilft, zu neuer Kraft zu kommen sowie Energie- und Lernblockaden zu lösen. Mit bestimmten Bewegungsübungen, dem Drücken und Rubbeln von Körperpunkten – sogenannten Energiepunkten – können Blockaden und Verspannungen im Körper aufgelöst und Stress abgebaut werden.

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund der Gehirngymnastik
Einfache Übungen für Brain-Gym

Ziele:
Energieblockaden aufspüren.
Stress abbauen.

Methoden:
Theorieinput
Brain-Gym-Übungen
Diskussion

Sind Märchen heute noch zeitgemäß oder hoffnungslos veraltet in Zeiten von Smartphone, Tablet, YouTube & Co? Was bewirken erzählte und vorgelesene Märchen und Geschichten mit den Kindern im Vergleich zu Geschichten und Märchen, die sie auf Tablets, Computern oder dem Smartphone konsumieren? Die Wirkung der sogenannten "neuen Medien" auf die Kinder wird ebenso betrachtet wie auch die Wirkung und Förderung von Kindern durch Geschichten, die gemeinsam erzählt werden. Die Fortbildungsteilnehmer/innen erhalten auch Material zum Thema, welches sie bspw. an Elternabenden weitergeben und verwenden können.

Inhalte:
Märchen und Kinderbücher im Vergleich zu den neuen Medien
Bedeutung von Geschichten für die Gehirnentwicklung
Was macht eine gute Geschichte aus?
Wie kann das Thema mit Eltern bearbeitet werden?

Ziele:
Bedeutung von Märchen und Geschichten bewusst machen.
Umgang mit neuen Medien kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Übungen

Alle Kinder lieben Puppenspiele – besonders, wenn diese einfühlsam aufgeführt und mit zarten, einfachen Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters mit Stehpuppen und Tieren werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Ein Puppenspiel bringt zudem einen qualitativen Ruhepol in den Tagesablauf im Kindergarten bzw. in der Kindertagesstätte.
Die Teilnehmer/innen können einfache Puppenspiele gleich am nächsten Tag im Kindergarten, Kindertagesstätte oder zu Hause umsetzen. Weiters gibt es eine Kostprobe der "Märchenbühne", um zuerst an sich selbst die wohltuende und heilsame Langsamkeit und den davon ausgehenden Zauber zu erleben. Danach erarbeiten wir in Kleingruppen einfache Puppenspiele anhand von mitgebrachten kurzen Geschichten.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater (wir verwenden Stehpuppen und keine Handpuppen wie z.B. Kasperl)
Herstellung von Knotenpuppen, Tier-, Zwergfiguren etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau und musikalische Untermalung
"Schoßspiele"

Ziel:
Einfache Puppenspiele gestalten und kindgerecht einsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung wie auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Erzieher/als dritte Erzieherin" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Laut Duden werden Prinzipien wie folgt definiert: "Prinzipien sind feste Regeln, die jemand zur Richtschnur seines Handelns macht, durch die er sich in seinem Denken und Handeln leiten lässt."
Welche didaktischen Prinzipien leben Sie in Ihrer Institution? Woran orientieren Sie sich? Am Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan?
Wenn Sie Interesse daran haben, weitere didaktische Prinzipien kennen zu lernen, um dieses Wissen in Ihren Arbeitsalltag einfließen zu lassen (sowohl in der Bildungsarbeit mit Kindern als auch in die Gespräche mit Erwachsenen), ist dies die richtige Veranstaltung für Sie.

Inhalte:
Didaktische Prinzipien 
Von der Gesellschaft ausgehende Prinzipien
Reflexion der institutionell gelebten Prinzipien

Ziele:
Handlungsstrategien erarbeiten.
Fachwissen erweitern.

Methoden:
Vortrag
Übung
Einzelarbeit
Kollegialer Austausch
Selbstreflexion

Pflegesituationen im Alltag wert zu schätzen ist der Beginn einer professionellen Beziehungsarbeit. Pädagogen/innen haben in Situationen des Händewaschens, Anziehens, Wickelns, Fütterns und Schlafens die Möglichkeit, das Kind besser kennen zu lernen und es zu unterstützen. Somit kann sich das Kind selbst immer besser kennenlernen und das Selbstständigwerden gelingt aus Freude und echtem Interesse!

Inhalte:
Raum und Zeit während der Pflege
Wickeln im Stehen – Was ermöglicht die aufrechte Position im Bezug auf Selbstständigkeit?
Feinfühlige Begleitung von Eltern und Kind im Abschiednehmen von der Windel 
Kooperation zwischen Kind und Pädagoge/in
Die Bedeutung der Sprache während der Pflege

Ziel:
Pflege und respektvolles Miteinander kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbsterfahrung
Videosequenzen
Praxisbeispiele

Kinder sind sexuelle Wesen und das von Anfang an. Spielend lernen sie ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreisen, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Oft entstehen jedoch Irritationen und Verunsicherungen im Umgang mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge: Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke bemerkt?
Wie reagieren, wenn das Spielen in der Hose viel interessanter ist als die Jause am Tisch? Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?

Sie erfahren neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Sie werden auch erkennen, wie viel Sie bereits jetzt zu einer gesunden kindlichen Sexualentwicklung in Ihrer Institution beigetragen haben und sich Ihr sexualpädagogisches Tun mehr ins Bewusstsein holen.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen erweitern.
Konkrete Tipps für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch und Reflexion

Filzen ist mehr, als nur Wolle mithilfe von Wasser und Seife zum Schrumpfen zu bringen.
Das weiche, zarte, luftige Element der Wolle und das warme Seifenwasser haben etwas Ursprüngliches und Beruhigendes.
Diese Arbeit schult die Konzentrationsfähigkeit, da der Filzprozess in sich viel Abwechslung beinhaltet. Kinder haben die Möglichkeit, sich ganz ins Tun im Hier und Jetzt zu vertiefen und einen Schaffensprozess zu erleben.
Alte Kinderspiele feiern ein Comeback! Fadenspiele und Seilspringen gehören zweifelsfrei dazu, entsprechen sie doch einerseits dem Bedürfnis nach Bewegung und Spaß und fördern andererseits die Entwicklung von Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl.

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens

Ziel:
Springseile und Fadenspiele herstellen.

Methoden:
Kursvortrag
Praktisches Arbeiten

Erforschen und Experimentieren ist für Kinder in jedem Alter interessant. Im Vorschulalter bieten sich vor allem die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) zum Experimentieren an, da die Kinder damit ständig und unmittelbar konfrontiert sind.
Schon kleine Kinder experimentieren und erforschen die Umwelt Tag für Tag und immer wieder sind sie fasziniert von den Abläufen und Ergebnissen, die sie beobachten.
Mit Experimenten kann man Kinder auf eine faszinierende Art motivieren, um Neues auszuprobieren, zu hinterfragen aber vor allem zu bestaunen.
Wir werden viele einfache Experimente selbst ausprobieren, die mit den Kindern dann gut nachgemacht werden können, ohne dass man viel Material besorgen muss.

Inhalte:
Grundlagen des Erforschens und Experimentierens mit Kindern
Einfache Experimente für Kinder 

Ziel:
Neue Experimente für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Ausprobieren von Experimenten
Praktisches Arbeiten 

Fingerhäkeln, Armstricken, Stricken und Weben mit Strohhalmen, die Strickgabel, verschiedene Knüpftechniken wie der Knüpfstern oder Tunneln .... Es gibt eine Vielzahl an einfachen, aber eindrucksvollen Techniken mit Wolle, die der Kreativität Raum geben und schöne sowie praktische Dinge wie Loops, Lesezeichen, Fingerpuppen, Armbänder etc. entstehen lassen. Rasch ist eine eigene "Strickliesel" aus einer WC Rolle hergestellt, gearbeitete Wollschnüre aus verfilzbarer Wolle werden zu Sitzpolstern oder Gartendekorationen, ein Pappteller wird zum Webrahmen, und aus alten T-Shirts entstehen einfach und schnell Textilgarn, Einkaufstaschen oder Pölster. Oder wie wäre es mit außergewöhnlichen Pinseln aus Wolle? Wolle ist ein wunderbarer "Werkstoff", welcher in fast unzähligen Farben und vielen unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung steht. 

Inhalte:
Einführung über das Material und kurze Materialkunde
Erprobung verschiedener Techniken mit Wolle
Herstellung von "Werkstücken" aus Wolle (wie einen Loop mit Armstricken, Textilgarn aus T-Shirts und dann weiterverarbeiten, etc.)

Ziele:
Verschiedene textile Techniken mit Wolle kennenlernen und umsetzen können.
Ideen kreativ mit Kindern umsetzen.
Anregungen und Ideen für den Einsatz von Wolle in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Anschauungsobjekte

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

Ziel der Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Gerhard Preiß ist es, Kindern bereits vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und dieses Wissen mit ihrem Leben zu verbinden. Dabei wird mathematische Bildung als ganzheitlicher Prozess verstanden, der weit über rein mathematische Ziele hinausgeht und jedes einzelne Kind mit seinen Begabungen anspricht und fördert.
Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Bei den Entdeckungen im Zahlenland wird die abstrakte mathematische Welt als ein den Sinnen zugängliches »Zahlenland« gestaltet. Die Kinder begegnen den Zahlen im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den Zahlenländern.

Inhalte:
Umfassender Überblick über das Projekt "Entdeckungen im Zahlenland"
Zahlenhaus, Zahlenweg und Zahlenländer: Übungen, Spiele, Materialien
Praxis-Ideen: Struktur, Planung, Organisation, Stundenbilder

Ziele:
Ziele und Methoden der "Entdeckungen im Zahlenland" kennenlernen.
Wichtigkeit der Mathematik und des logischen Denkens im Kleinkindalter erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Diskussion
Praktische Übungen

Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und ist notwendig, um einer möglichen Reizüberflutung, einem eventuellen fehlenden Körperbewusstsein etc. entgegenzuwirken. Oft fehlt die Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Lebendigkeit und Ruhe, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Mit Fantasiereisen können wir einen wunderbaren Ausgleich zu all den täglichen Herausforderungen schaffen. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit, dass unsere Kinder wieder Kraft schöpfen können. Fantasiegeschichten lassen innere Bilder und Impulse entstehen, welche die Kreativität anregen und Regeneration ermöglichen.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder bringen von Anfang an Forschergeist mit. Ausgehend von eigenen Fragen und rätselhaften Beobachtungen entdecken sie die Welt. Die Sternstunde, um das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, liegt im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wie können Pädagogen/innen den Forscherdrang der Kinder unterstützen? Die Vermittlung von naturwissenschaftlich-technischen Kompetenzen ist im BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen fest verankert. Doch wie steigt man in dieses Thema ein, welche Vorarbeit ist notwendig? Wie gestaltet man eine Forscherecke und welche konkreten Überlegungen stehen hinter dem Bildungsansatz des "Forschenden Lernens"? Kindergartenpädagogen/innen aus einem "Forscherkindergarten" geben Einblicke in ihr pädagogisch-didaktisches Konzept und möchten die eigenen Erfahrungen gerne an interessierte Kollegen/innen weitergeben.

Inhalte:
Naturwissenschaften und Technik – der pädagogisch-didaktische Ansatz
Aus der Sicht der Kinder – warum "Forschen und Entdecken" so viel Freude bereitet
Voraussetzungen für den Projektbeginn schaffen 

Ziele:
"Forschendes Lernen" als Prozess des Erkenntnisgewinns bei Kindern kennenlernen.
Konkrete Handlungsanleitungen zum Projekteinstieg ausprobieren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Kommunikation mit hörbeeinträchtigten Kindern kann sehr schwierig sein. Einen guten Einblick über viele hilfreiche und gelungene Wege, auch über missglückte Versuche, können Selbstbetroffene am besten vermitteln. Besonders spannend ist, wenn diese Personen die Seiten wechseln und selbst mit Pädagogen/innen über viele Jahre hinweg mitarbeiten. Ein reicher Erfahrungsschatz steht damit zur Verfügung. Damit das Seminar nicht zur Erzählstunde wird, wird viel miteinander erprobt, werden Elemente aus der Praxis selbst erfahren und selbstverständlich ist das Erlernen der Gebärdensprache auch wichtiges Thema. In der Vergangenheit sind zum Teil recht widersprüchliche Sichtweisen zur Verwendung dieser Kommunikationsform entstanden. Um etwas von der Faszination dieser Sprache zu erleben, soll eine gute Einführung in die Gebärdensprache genügen. Hilfreicher ist für die Praxis nur passende Anleihen zu nehmen – besonders auch, weil nur diese Form im Umgang mit Kindern mit einer Hörminderung förderlich ist. Gebärdensprache ist kein "Allheilmittel". Wie fühlt sich ein bekanntes Lied, ein oft erlebtes Spiel in einer neuen Form an, wenn es einmal mit geeigneten, leicht erfassbaren Gebärden unterstützt wird? Lassen Sie sich darauf ein und erleben Sie Neues!

Inhalte:
Einführung in die Gebärdensprache und Klarstellungen zu ihrer Funktion
Einübung kindgemäßer Gebärden zur Unterstützung der Lautsprache
Erfahrungen zu Kommunikationsformen im Umgang mit hörbeeinträchtigten Kindern

Ziele:
Effektive Kommunikationshilfen erlernen.
Kindgemäße Lieder und Spiele visuell bzw. mit Gebärden unterstützen.

Methoden:
Impulsvorträge
Übungen in Gruppen

Aufgrund der Veränderungen durch die Globalisierung brauchen "Zukunftspädagogen/innen" neue Kompetenzen und Fähigkeiten. Eine interkulturelle Handlungskompetenz ist eine der wichtigsten Kompetenzen, weil Kultur und Früherziehung ineinandergreifen. Unsere Wahrnehmung beeinflusst sowohl unseren pädagogischen Ansatz als auch unsere Lebenseinstellung.
Dieser praxisorientierte Workshop unterstützt die Weiterentwicklung der erforderlichen Handlungskompetenz im Umfeld der Früherziehung.

Inhalte:
Die mentalen Modelle als das Bindeglied zwischen der Realität und unserer Wahrnehmung
Wahrnehmungsfalle: Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
Einfluss der Wahrnehmung auf unser Verhalten und unsere Persönlichkeit
Lernen in anderen Kulturen – wie beeinflusst Kultur das Lernen

Ziele:
Intuitiv und handlungsorientiert erfahren, wie Sie in einer heterogenen Gruppe die Lernmotivation der Kinder aus unterschiedlichen Kulturen erhöhen können.
Interkulturelle Handlungskompetenz und kreatives Denkvermögen entwickeln. 

Methoden:
Interaktives "Learning by Doing" mit audiovisuellem Material
Der Lernfokus wird nicht durch einen kulturspezifischen Ansatz verengt, sondern ist an der Entwicklung einer entsprechenden Geisteshaltung für die globale Effizienz ausgerichtet
Keine vorgefertigten Lösungen! Wir werden tatsächliche Themen der Teilnehmer/innen in der Echtzeit bearbeiten

Eine neue Sichtweise auf das Kind, ein Perspektivenwechsel und mehr Freiraum für Elementarpädagogen/innen und Kinder sprechen für den Bildungsdiskurs in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen.
"Frühkindliche Bildung ist zuallererst Bildung im und durch den Alltag. Der Alltag ist nicht nur die Quelle von Themen, die Kinder interessieren, sondern selbst das wahrscheinlich einflussreichste, pädagogische Angebot." (Gerd E. Schäfer) Hinzu kommt, dass der Prozess des pädagogischen Angebotes an sich das Kind bildet und "Forschendes Lernen" das Fundament dafür darstellt. Genau hier setzen wir Elementarpädagogen/innen an! Als Bildungsbegleiter/innen brauchen wir Vertrauen in uns selbst und vor allem in jedes einzelne Kind. Durch eine vorbereitete, bildungsmotivierende Umgebung werden Selbstbildungsprozesse angeregt, welche Kinder als Konstrukteure/innen ihrer eigenen Entwicklung individuell durchleben. Der Bildungsgehalt von ein und demselben Lernarrangement zeigt sich bei jedem Kind anders und es wird deutlich, wie wichtig Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit in der Entwicklung des Kindes sind. Nehmen wir uns zurück und nutzen den Alltag, der ein unendliches Lernfeld für die Kinder und uns bietet.

Inhalte:
Grundlagen frühkindlicher Bildungsprozesse
Die Rolle als Bildungsbegleiter/in
Professionelles Werkzeug zur Gestaltung von Bildungsprozessen

Ziele:
Die eigene Rolle als Elementarpädagoge/in reflektieren.
Neue pädagogische Orientierungen kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Menschen mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Wahrnehmungsprobleme, -störungen und Entwicklungsverzögerungen fordern uns im elementarpädagogischen Alltag besonders heraus. Unterstützung für die Gruppe und die Kollegen/innen ist meist nur einmal wöchentlich angedacht, sodass Pädagogen/innen sehr häufig auch selbst aktiv werden.
Nahezu in jeder Gruppe lassen sich Kinder finden, die uns besonders brauchen und teilweise förmlich nach Unterstützung rufen. Mit ihnen den Alltag zu erleben ist eine große Herausforderung und ein Auftrag, welcher nicht immer ganz einfach zu erfüllen ist. Oftmals macht man sich über ein bestimmtes Kind sehr viele Gedanken und findet nicht den Grund bzw. die Basis für sein "schwieriges Verhalten". Kinder können Wahrnehmungsschwächen oft sehr gut kompensieren.
Diese Tatsache wird oftmals sehr spät bemerkt bzw. in Erwägung für eine mögliche "Störung" gezogen.
Ziel ist es, die Bedeutung der Wahrnehmung als Auswirkung auf die Entwicklung zu erforschen und Möglichkeiten zur alltagstauglichen Unterstützung für das Kind zu finden.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen
Wahrnehmungsentwicklung
Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen
Impulse für den Alltag
Erfahrungsaustausch

Ziel:
Möglichkeiten zur Unterstützung für das Kind kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Einzelarbeit
Gruppenarbeit

Wie vielseitig die Ausdrucksformen kindlicher Sexualität sein können, zeigen die alltäglichen Beobachtungen in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Mädchen und Burschen. Das Wissen um kindliche Sexualentwicklung kann Unsicherheiten im Umgang mit dieser Thematik vorbeugen und ermöglicht es, diesen so wesentlichen menschlichen Entwicklungsaspekt noch achtsamer begleiten zu können.
Im Seminar erfahren Sie neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Gleichzeitig erarbeiten wir uns gemeinsam unterschiedliche Handlungsoptionen für sexualpädagogische Themen auch im Kontext einer gelungenen Elternkooperation.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern  
Sexualerziehung im Spannungsfeld der Elternkooperation
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Ideen für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion

Kinder sind umgeben von akustischen Phänomenen: morgens klingelt der Wecker, beim Frühstück läuft das Radio und auf dem Weg in den Kindergarten lauschen sie dem Straßenverkehr oder dem Vogelgezwitscher. Viele akustische Phänomene, wie das "Leiserwerden" von Geräuschen, wenn man sich von ihnen entfernt, oder das Fühlen von Vibrationen, wenn man an der Lautsprecherbox steht, kennen Kinder aus ihrem Alltag. Aber nur selten haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Hörens gemeinsam auf den Grund. Wir überlegen uns, wie die Ohren bei verschiedenen Tieren aussehen und versuchen unter anderem Klänge und Geräusche sichtbar zu machen.

Inhalte:
Der Hörsinn: die Biologie des Hörens bei Mensch und Tier
Spiele und Aufmerksamkeitsübungen, um die Wahrnehmung zu schärfen
Forscheraufgaben und viele praxisnahe Experimente zum Thema
Musikinstrumente selber bauen

Ziele:
Spielerische Auseinandersetzung mit akustischen Phänomenen erlernen.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie akustische Signale kennenlernen.
Praxisnahe Experimentieranleitungen und Forscheraufgaben erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Im Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich wird das Kind als Entdecker und Erforscher seiner Umwelt dargestellt. Das neue Bild vom Kind erfordert ein neues Rollenverständnis von Pädagogen/innen. Sie treten in einem Klima der Wertschätzung und des Vertrauens mit Kindern in Beziehung und achten deren Bedürfnisse und Interessen. Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder, die durch wertschätzende Beobachtung und Dokumentation der Pädagogen/innen sichtbar gemacht werden, können von diesen durch pädagogische Handlungsprozesse unterstützt werden, sodass die Bedürfnisse der Kinder eine bestmögliche Berücksichtigung finden.
Im Seminar wollen wir den Alltag von Kleinstkindern unter die Lupe nehmen und uns damit auseinandersetzen, welche Bedürfnisse die Kinder zwischen null und drei Jahren haben und welche Begleitungsmaßnahmen gestaltet werden können.

Inhalte:
Der BildungsRahmenPlan für Kinder unter drei Jahren
Qualitätssicherung in elementaren Bildungseinrichtungen und bei Tagesmüttern/Tagesvätern
Die Bildungsbereiche des BildungsRahmenPlans

Ziel:
Pädagogische Qualität durch Kenntnisse über den BildungsRahmenPlan sichern.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Herstellen von praktischen Materialien für die sechs Bildungsbereiche

Das Wort "Trauer" weckt in uns unterschiedlichste Emotionen. Im Alltag sind wir in Situationen der Trauer oft überfordert und wissen nicht, wie wir Kinder in diesen Momenten unterstützend begleiten können. Unterschiedlichste Gefühle, ausgelöst durch Trennung/Scheidung der Eltern oder dem Verlust eines nahestehenden Menschen, bringen Kinder mit in die elementaren Bildungseinrichtungen. Trauerarbeit darf durch liebevolle Begegnung Platz finden. Kinder trauern ungeteilt und aus ganzem Herzen. Kreativität und Spiel in der Trauerarbeit können ein Tor zu den verschlossenen Bildern öffnen, den Ausdruck erleichtern sowie eine gesunde Basis für das Thema Trauer schaffen.

Inhalt:
Durch Kreativität Trauer bearbeiten

Ziele:
Möglichkeiten zum kreativen Gestalten in der Trauerarbeit kennenlernen.
Einsatz von Handpuppen erlernen.
Unterstützungsspiele ausprobieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten
Gruppenarbeit

Immer wieder benötigen wir Ideen und Anregungen für die musikalische Gestaltung des Tagesablaufes oder für gemeinsame Feste und Feiern im Jahreskreis (z.B. Geburtstag, Ostern, Nikolo, Laternenfest ...)
Dafür werden Lieder mit Gitarrenbegleitung erarbeitet.
Aus dem thematischen Aufbau der Lieder lernen Pädagogen/innen Inhalte und Methoden der musikalisch-rhythmischen Bildung im Elementarbereich kennen.
Dabei soll vor allem die enge Verbindung zwischen Musik, Bewegung, Tanz, Stimme und Sprache berücksichtigt werden. Viele praktische Beispiele können sofort in die tägliche Arbeit mit den Kindern aufgenommen werden, andere wiederum finden einen Platz in der musikalischen Planung von Festen im Jahresablauf.

Inhalte:
Erarbeiten von Liedern, Tänzen, Bewegungsspielen 
Methodische und didaktische Schritte zur spielerischen Aufbereitung musikalischer Angebote

Ziel:
Musikalische Angebote, die sofort im Alltag umgesetzt, bzw. für die Jahresplanung verwendet werden können, kennenlernen.

Methoden:
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Gemeinsames Erarbeiten von Liedern

Die Welt der Kinder ist voll intensiver Erfahrungen. Trauer, Wut, Abschied, Verlust, Alleinsein, Eifersucht, aber auch Übermut und Vorfreude schaffen heftige Emotionen. Den Kindern ist es oft nicht möglich, ihre Gefühle auszudrücken. Für die Pädagogen/innen ist es deshalb schwer, einen Weg zu finden, damit umzugehen.
Märchen und Geschichten bieten eine wunderbare Möglichkeit, die Not zu erkennen und der Seele wieder Kraft zu geben.
Um die passenden Märchen als Wegbegleiter in den jeweiligen Situationen anzuwenden, braucht es ein Verständnis für die Bilder und Symbole der Märchen sowie der Wirkung des Erzählens generell.

Inhalte:
Wege der Begleitung
Hilfestellung bei Angst und Trauer

Ziel:
Resilienz – durch Erzählen und Erzählen lassen – fördern.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen

Eine frühe positiv geprägte Begegnung mit Mathematik kann die spätere Haltung zur Mathematik beeinflussen und das Erlernen von Mathematik fördern. Mathematische Bilderbücher bieten die Chance, schon mit Kindergartenkindern und auch mit Volksschulkindern der ersten Klassen eine solche mathematische Begegnung herzustellen. Zusätzliches Lernmaterial und mathematische Spiele setzen das Erleben der Bücher fort und regen zu ersten mathematischen Fragen der Kinder an. In der Fortbildung werden mathematische Bilderbücher der Referentin für die mathematische Förderung im Kindergarten und im Hort für Kinder von 4 bis 8 Jahre vorgestellt. Praktische Fördermöglichkeiten mit Hilfe der Bücher werden erläutert und können mit Lernmaterial ausprobiert werden.

Inhalte:
Grundlagen der mathematischen Frühförderung
Inhalt von verschiedenen mathematischen Bilderbüchern der Referentin
Mathematische Spiele und Materialien zum Ausprobieren

Ziel:
Mathematische Bilderbücher und deren Einsatz im Kindergarten und im Hort kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Erlernen von mathematischen Spielen und Ausprobieren von Fördermaterialien

Die Montessori-Pädagogik gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit und dem vermehrten Hilfeschrei von überforderten Erziehungsberechtigten wird eine Pädagogik benötigt, welche vielfältigen Anforderungen gerecht wird.
Maria Montessori legte schon vor mehr als 100 Jahren ihren Fokus auf die Entwicklung des Kindes. Die Beobachtung des Kindes, die vertiefte Konzentration, die Ruhe und Selbstständigkeit sind nach wie vor Ecksteine dieser Pädagogik. Die von ihr entwickelten Materialien zur Schulung der Sinne, der Sprache oder der Mathematik sind ein Teil ihrer Pädagogik und lassen sich heute – mehr denn je – zur Unterstützung pädagogischer Handlungsprozesse einsetzen.
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, durch kurze Übungssequenzen das Material kennenzulernen und die damit verbundene Arbeitshaltung zu erfahren, damit sie diese in ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalte:
Einblick in das Leben und pädagogische Wirken von Maria Montessori
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik
Darbietung von ausgewählten Montessori-Materialien

Ziele:
Montessori-Pädagogik und ihre Schwerpunkte kennenlernen.
Montessori-Materialien richtig einsetzen.
Vorteile der Montessori-Pädagogik erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Diskussion

Was prägt uns, was weckt Gefühle in uns?
An welchen Plätzen in der Natur fühlen wir uns wohl und wo nicht? Welche Geschichten aus unserer Kindheit sind in unserer Erinnerung und wie lenken sie uns?
Wir machen uns bewusst auf Spurensuche, schärfen unsere Sinne und erhalten eine bessere Wahrnehmung, sammeln Eindrücke und bringen sie in unterschiedlichster Form zum Ausdruck. Momente bewusst erleben, Dinge entdecken und kreativ sein. Kind sein!

Inhalte:
Wahrnehmungsförderung
Verbindung von Natur und Märchen
Sinnesübungen

Ziel:
Selbst erkennen, was prägt und bindet, um Kindern einen bewussten Umgang mit Märchen und Natur zu ermöglichen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Naturerfahrung
Erfahrungsaustausch

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Eltern wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der Neuen Autorität
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Eltern

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Heute halten bereits im Kleinkindalter Smartphone, Tablet usw. Einzug in den Alltag der Kinder. Was machen unsere Kinder mit den Medien, und was machen die Medien mit den Kindern? Wie können wir im Alltag in unserer Einrichtung mit dem Thema umgehen? Wie mit Medienerlebnissen, welche die Kinder in die Gruppe mitbringen? Welche Tipps können Eltern gegeben werden, wenn sie hinsichtlich des Umgangs mit Medien Fragen stellen? Wie kann man den Medienkonsum in der Bildungsarbeit mit Eltern thematisieren? Diese Fragen und weitere zu dem Thema, welche die Pädagogen/innen mitbringen, werden im Seminar gemeinsam bearbeitet und die Teilnehmer/innen erhalten auch Material zum Thema, welches sie bspw. an Elternabenden weitergeben und verwenden können.

Inhalte:
Bedeutung der neuen Medien für die Gehirnentwicklung
Auswirkung der neuen Medien auf die Kinder
Umgang mit Medienerlebnissen der Kinder in der Gruppe
Wie kann das Thema mit Eltern bearbeitet werden?

Ziele:
Bewusstsein der Pädagogen/innen für neue Medien im Kinder-Alltag stärken.
Anregungen für die Gestaltung eines Elternabends bekommen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Praktische Übungen

Wer kann noch staunen über die vielfältigen kleinen Wunder des Lebens? Kleine Kinder können sehr lange von einer Blüte fasziniert sein und einfach staunen.
In diesem Staunen können wir erahnen und spüren, dass es etwas Größeres gibt. Da ist jemand, der Menschen, Tieren und Pflanzen das Leben gegeben hat.
Mit dem Staunen fängt der Glaube an. Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" wollen wir Bodenbilder zu diesem Thema gestalten und mit Musik vertiefen.

Inhalte:
Geschichte zum Thema Staunen
Biblische Erzählungen
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" speziell auf dieses Thema aufbereiten und deuten
Werte, vor allem aber auch christliche Werte, wieder in das Bewusstsein bringen

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen, bewegungsorientierten Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Die Sprach- und Sprechentwicklung baut auf unterschiedlichen Säulen der Entwicklung auf. Beim Spracherwerb wirken vielfältige Prozesse, Strategien und Ressourcen ineinander, stehen in einem interdependenten Verhältnis.
Damit die Kinder in elementaren Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten) altersentsprechend im Bereich der "Sprachentwicklung" bestmöglich begleitet und unterstützt werden können, benötigen Pädagogen/innen ein fundiertes Basiswissen. Bei entsprechendem Wissen ist es den Fachpersonen auch möglich, eventuell vorhandene Sprech- bzw. Sprachauffälligkeiten der Kinder zu bemerken und diese den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten auch mitzuteilen, sodass diese weitere Maßnahmen einleiten können. Eine präventive und unterstützende Förderung jener Kinder, die Probleme in der Sprech- und Sprachkompetenz aufweisen, erfordert ein fundiertes Basiswissen über die Sprach- und Sprechentwicklung der Kinder.

Inhalte:
Basiswissen über Sprache und Sprechen
Sprache und Sprechen im Zusammenhang mit anderen Entwicklungsbereichen
Die Rolle der Bezugsperson
Sprechen und Sprache im Alltag

Ziele:
Kompetenzen von Kleinkinderzieher/innen stärken.
Zusammenhänge in Bezug auf die Sprach- und Sprechentwicklung und anderen Entwicklungsbereichen erkennen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Ausgehend von den Inhalten und Haltungen der Reformpädagogik und der elementaren Musikpädagogik werden in diesem Seminar musikalische Impulse, Lieder, Tänze und Bewegungsspiele angeboten, die in die Sprachfrühförderung (Deutsch als Zweitsprache) einfließen und diese lustvoll gestalten können.
Diese kreativen Methoden werden gemeinsam erarbeitet und mit den Ressourcen der Gruppe weiterentwickelt. Neben diesen musikalischen Komponenten werden auch grundsätzliche theoretische Aspekte der Sprachförderung (je nach individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer/innen) thematisiert.

Inhalte:
Lieder, Bewegungsspiele und andere musikalisch-kreative Impulse, welche die Sprachförderung positiv beeinflussen können
Auseinandersetzung mit den Aspekten der Sprachförderung

Ziel:
Musikalisch-kreative Impulse für den sprachförderlichen Arbeitsalltag erhalten.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Umsetzung

Die sprachfördernden Herausforderungen für Pädagogen/innen im Kindergarten sind mannigfaltig: Da kommen Kinder zu uns, die nicht oder nur sehr wenig Deutsch sprechen. Da sind Kinder schon längere Zeit bei uns in der Einrichtung und verfügen trotz integrativer Sprachförderung nur über sehr basale Sprachmittel in Deutsch. Und schließlich betreuen wir auch Kinder mit deutscher Muttersprache, die in Hinblick auf die Bildungssprache Deutsch auch nicht zu kurz kommen sollen und die wir fördern möchten. Wie können Kindergartenpädagogen/innen all diesen Ansprüchen gerecht werden? Wir versuchen gemeinsam Lösungen in diesem Workshop zu finden.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen zu Deutsch als Muttersprache, Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache im Überblick
Erfahrungsaustausch zum Themenkomplex "Sprachprobleme im Kindergarten"
Sensibilisierung, Grundsätze und Umsetzungsmöglichkeiten
Material-Angebot, Spiele, Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung

Ziele:
Für den Themenkomplex "Sprachprobleme im Kindergarten" sensibilisieren.
Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung erhalten. 

Methoden:
Vortrag
Powerpoint
Materialien und Spiele ausprobieren
Erfahrungsaustausch

Jede Kultur hat ihre "eigenen" Rhythmen und Trommeln. Trotzdem findet man überall rhythmische Figuren, die sich gleichen. Deshalb finden Musiker/innen aus aller Welt sehr leicht eine gemeinsame Kommunikationsbasis. Musik hat auch heilende Kräfte. Emotionale und körperliche Probleme werden positiv beeinflusst und wir beginnen unseren Körper wieder intensiver zu spüren. Durch gemeinsames Trommeln empfinden und erfahren wir das noch stärker.
Im Seminar werden Grundlagen des Trommel-Spiels gezeigt und gemeinsam geübt. Wir spielen Rhythmen aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient auf verschiedenen Trommeln und Percussion-Instrumenten, wie der afrikanischen Djembe, der kubanischen Conga, der Cajon aus Peru und der Darabouka aus dem Orient.

Inhalte:
Trommeln gemeinsam spielen
Erlernen der Fertigkeiten für den Einsatz mit Kindern

Ziele:
Grundlagen für das Trommeln mit Kindern erlernen.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Übergänge bedeuten immer eine Veränderung, diese positiv unterstützen zu können und sie sich bewusst zu machen, hilft bei der Bewältigung.
Vorläuferkompetenzen, wie die phonologische Bewusstheit, Fähigkeiten der emotionalen Entwicklung und der sprachliche Entwicklungsstand zeigen sich als Chance oder auch als Risiko.
Das Kind in seinen individuellen Entwicklungsschritten bezüglich Sprache, Erzählen und Interaktion zu begleiten, wird Fokus in diesem Seminar sein. Achten und fördern der Selbstwirksamkeit und unterstützen der kommunikativen Kompetenzen des Kindes können eine gute Übergangsgestaltung ermöglichen.

Inhalte:
Sprache – Entwicklungsstand
Erzählen – Vorläuferfähigkeiten und Kompetenzen
Interaktion – Beziehung und Kommunikation

Ziel:
Übergänge professionell gestalten.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Diskussion

Das Trauma ist ein vitales Diskrepanzerleben zwischen bedrohlichen Situationen und den Bewältigungsmöglichkeiten. Dieses Erleben geht mit Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit einher, es erschüttert das Weltbild und das Selbstbild. Traumatisierungen können ein Leben lang nachwirken und das Leben maßgeblich mitbestimmen.
Belastende Kindheitserfahrungen sind relativ häufig und treten in den "besten" Familien auf, bleiben aber oft verborgen. In der Pubertät zeigen sich erst oft die schwerwiegenden Folgen. Das, was in der psychiatrischen Diagnostik als posttraumatische Belastungsstörung bzw. Traumafolgestörung bezeichnet wird, hat seinen Ursprung häufig in der Kindheit.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Konzept der Traumatheorie nach Peter Levine
Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung
Aktive und passive Gewalterfahrung in der Kindheit
Symptome des Traumas 
Alltagspädagogische Methoden zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Ziele:
Anzeichen von Traumatisierungen bei Kindern erkennen.
Verständnis für ein traumatisierendes Geschehen bekommen.
Alltagspädagogische Methoden kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen
Vorstellen von Geschichten für Kinder, die der Traumaverarbeitung dienen

Die Trauer von Kindern stellt viele Menschen vor Herausforderungen und Fragen. Obwohl es in der Begleitung von Kindern gilt, dem "natürlichen" Verlauf der Trauer zu folgen, entstehen bei Erwachsenen viele Unsicherheiten.
Diese Fortbildung geht speziell auf Trauer nach dem Tod eines Menschen oder Tieres ein. Neben theoretischen Grundlagen über die Trauer von Kindern sollen auch konkrete Methoden für den Einsatz in Gruppen vorgestellt werden. Außerdem will dieses Seminar eine Plattform für Erfahrungsaustausch sein, bei der die Teilnehmer/innen die Möglichkeit haben sollen, Best Practice-Beispiele aus der eigenen Praxis zu erzählen.

Inhalte:
Grundlagen zu Tod und Trauer im Kindesalter
Kinderbücher
Brettspiele
Puppenspiel
Magie als Ressource
Entspannungsübungen
Fantasiereisen

Ziele:
Im Umgang mit trauernden Kindern Sicherheit gewinnen.
Konkrete methodische Ansätze kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Methoden selbst erfahren und ausprobieren

Die Kinderärztin Dr. Emmi Pikler und ihr Team forschten über die frühkindliche Entwicklung und die Bedürfnisse junger Kinder und revolutionierten damit die Sichtweise auf Säuglinge und Kleinkinder. Aus der täglichen Beobachtung der Kinder wurden umfassende Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen, die sich sowohl in einer spezifischen Haltung zum jungen Kind als auch in konkretem Fachwissen über die frühe Bildung, Erziehung und Betreuung wiederfinden.
In diesem Seminar werden grundlegende Erkenntnisse über die Spiel-, Bewegungs- und Persönlichkeitsentwicklung des jungen Kindes vorgestellt. Es wird erarbeitet, welche Bedeutung dieses Wissen für das tägliche freudvolle Zusammensein im pädagogischen Alltag mit dem jungen Kind haben kann.

Inhalte:
Frühkindliche Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern nach Emmi Pikler
Bedürfnisse junger Kinder
Begleitung und Unterstützung des Kindes durch den/die Pädagogen/in

Ziele:
Den Blick auf den Säugling/das Kleinkind erweitern.
Das Wissen und das Verständnis für die Bedürfnisse junger Kinder vergrößern.

Methoden:
Vortrag
Videoanalyse
Gruppenarbeit
Rollenspiele

Naturbegegnungen können zum Anlass einer intensiven Beschäftigung mit der belebten und unbelebten Umwelt werden. Indem Kinder ihre bisherigen Erfahrungen und ihr Können zu den neuen Eindrücken in der Natur setzen, konstruieren sie neues Wissen und neue Verhaltensweisen. Die Auseinandersetzung mit der Natur und Umwelt fördert die Einsicht in ökologische Zusammenhänge und ermöglicht den Kindern die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen der Natur. "Garteln" im Jahreskreis beinhaltet zwei Themenschwerpunkte:

Inhalte: Teil 1: Herbst und Winter – "Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens"
Herbstliche Kräuter, Tees und Säfte
Pflanzungen im Herbst
Die Verwendung von herbstlichen Lebensmittel aus der Natur (Rezepte)
Inhalte: Teil 2: Frühling und Sommer – "Jeder Tag bringt kleine Geschenke"
Kräuterwissen (ungiftige und giftige Pflanzen)
Pflanzenarten und Berücksichtigung ihrer Anwendbarkeit
Tiere im Boden

Ziele:
Wissenswertes über die Ressource Natur erfahren.
Heimische Pflanzenarten kennenlernen und daraus Tees und Säfte selbst herstellen.
Die hohe Bedeutung der "Naturerfahrung" für Kinder erkennen.

Methoden:
Verbale Information in Form von Kurzvorträgen
Praktisches Arbeiten