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Kursliste (PädagogInnen in Kindergärten)

Immer wieder benötigen wir Ideen und Anregungen für die musikalische Gestaltung des Tagesablaufes oder für gemeinsame Feste und Feiern im Jahreskreis (z.B. Geburtstag, Ostern, Nikolo, Laternenfest ...)
Dafür werden Lieder mit Gitarrenbegleitung erarbeitet.
Aus dem thematischen Aufbau der Lieder lernen Pädagogen/innen Inhalte und Methoden der musikalisch-rhythmischen Bildung im Elementarbereich kennen.
Dabei soll vor allem die enge Verbindung zwischen Musik, Bewegung, Tanz, Stimme und Sprache berücksichtigt werden. Viele praktische Beispiele können sofort in die tägliche Arbeit mit den Kindern aufgenommen werden, andere wiederum finden einen Platz in der musikalischen Planung von Festen im Jahresablauf.

Inhalte:
Erarbeiten von Liedern, Tänzen, Bewegungsspielen 
Methodische und didaktische Schritte zur spielerischen Aufbereitung musikalischer Angebote

Ziel:
Musikalische Angebote, die sofort im Alltag umgesetzt, bzw. für die Jahresplanung verwendet werden können, kennenlernen.

Methoden:
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Gemeinsames Erarbeiten von Liedern

Impulse und Ideen für wahrnehmungsanregende Angebote im Bereich der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung und des Gleichgewichts, sowohl für die Umsetzung im Gruppenraum als auch im Bewegungsraum oder Turnsaal, stehen im Zentrum dieser Fortbildung.
Wir werden unterschiedlichste Angebote, Materialien und Spiele zur sensorischen und motorischen Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne kennenlernen und in die spielerische Auseinandersetzung damit gehen, um so konkrete Ideen für die Umsetzung im beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalt:
Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne

Ziel:
Gemeinsame Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag in Gruppenraum, Bewegungsraum und Turnsaal erarbeiten.

Methoden:
Theorieinput
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Menschen mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Eine neue Sichtweise auf das Kind, ein Perspektivenwechsel und mehr Freiraum für Elementarpädagogen/innen und Kinder sprechen für den Bildungsdiskurs in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen.
"Frühkindliche Bildung ist zuallererst Bildung im und durch den Alltag. Der Alltag ist nicht nur die Quelle von Themen, die Kinder interessieren, sondern selbst das wahrscheinlich einflussreichste, pädagogische Angebot." (Gerd E. Schäfer) Hinzu kommt, dass der Prozess des pädagogischen Angebotes an sich das Kind bildet und "Forschendes Lernen" das Fundament dafür darstellt. Genau hier setzen wir Elementarpädagogen/innen an! Als Bildungsbegleiter/innen brauchen wir Vertrauen in uns selbst und vor allem in jedes einzelne Kind. Durch eine vorbereitete, bildungsmotivierende Umgebung werden Selbstbildungsprozesse angeregt, welche Kinder als Konstrukteure/innen ihrer eigenen Entwicklung individuell durchleben. Der Bildungsgehalt von ein und demselben Lernarrangement zeigt sich bei jedem Kind anders und es wird deutlich, wie wichtig Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit in der Entwicklung des Kindes sind. Nehmen wir uns zurück und nutzen den Alltag, der ein unendliches Lernfeld für die Kinder und uns bietet.

Inhalte:
Grundlagen frühkindlicher Bildungsprozesse
Die Rolle als Bildungsbegleiter/in
Professionelles Werkzeug zur Gestaltung von Bildungsprozessen

Ziele:
Die eigene Rolle als Elementarpädagoge/in reflektieren.
Neue pädagogische Orientierungen kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Das Trauma ist ein vitales Diskrepanzerleben zwischen bedrohlichen Situationen und den Bewältigungsmöglichkeiten. Dieses Erleben geht mit Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit einher, es erschüttert das Weltbild und das Selbstbild. Traumatisierungen können ein Leben lang nachwirken und das Leben maßgeblich mitbestimmen.
Belastende Kindheitserfahrungen sind relativ häufig und treten in den "besten" Familien auf, bleiben aber oft verborgen. In der Pubertät zeigen sich erst oft die schwerwiegenden Folgen. Das, was in der psychiatrischen Diagnostik als posttraumatische Belastungsstörung bzw. Traumafolgestörung bezeichnet wird, hat seinen Ursprung häufig in der Kindheit.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Konzept der Traumatheorie nach Peter Levine
Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung
Aktive und passive Gewalterfahrung in der Kindheit
Symptome des Traumas 
Alltagspädagogische Methoden zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Ziele:
Anzeichen von Traumatisierungen bei Kindern erkennen.
Verständnis für ein traumatisierendes Geschehen bekommen.
Alltagspädagogische Methoden kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen
Vorstellen von Geschichten für Kinder, die der Traumaverarbeitung dienen

Sind Märchen heute noch zeitgemäß oder hoffnungslos veraltet in Zeiten von Smartphone, Tablet, YouTube & Co? Was bewirken erzählte und vorgelesene Märchen und Geschichten mit den Kindern im Vergleich zu Geschichten und Märchen, die sie auf Tablets, Computern oder dem Smartphone konsumieren? Die Wirkung der sogenannten "neuen Medien" auf die Kinder wird ebenso betrachtet wie auch die Wirkung und Förderung von Kindern durch Geschichten, die gemeinsam erzählt werden. Die Fortbildungsteilnehmer/innen erhalten auch Material zum Thema, welches sie bspw. an Elternabenden weitergeben und verwenden können.

Inhalte:
Märchen und Kinderbücher im Vergleich zu den neuen Medien
Bedeutung von Geschichten für die Gehirnentwicklung
Was macht eine gute Geschichte aus?
Wie kann das Thema mit Eltern bearbeitet werden?

Ziele:
Bedeutung von Märchen und Geschichten bewusst machen.
Umgang mit neuen Medien kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Übungen

Heute halten bereits im Kleinkindalter Smartphone, Tablet usw. Einzug in den Alltag der Kinder. Was machen unsere Kinder mit den Medien, und was machen die Medien mit den Kindern? Wie können wir im Alltag in unserer Einrichtung mit dem Thema umgehen? Wie mit Medienerlebnissen, welche die Kinder in die Gruppe mitbringen? Welche Tipps können Eltern gegeben werden, wenn sie hinsichtlich des Umgangs mit Medien Fragen stellen? Wie kann man den Medienkonsum in der Bildungsarbeit mit Eltern thematisieren? Diese Fragen und weitere zu dem Thema, welche die Pädagogen/innen mitbringen, werden im Seminar gemeinsam bearbeitet und die Teilnehmer/innen erhalten auch Material zum Thema, welches sie bspw. an Elternabenden weitergeben und verwenden können.

Inhalte:
Bedeutung der neuen Medien für die Gehirnentwicklung
Auswirkung der neuen Medien auf die Kinder
Umgang mit Medienerlebnissen der Kinder in der Gruppe
Wie kann das Thema mit Eltern bearbeitet werden?

Ziele:
Bewusstsein der Pädagogen/innen für neue Medien im Kinder-Alltag stärken.
Anregungen für die Gestaltung eines Elternabends bekommen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Praktische Übungen

Der Alltag mit Kindern ist für alle Beteiligten oftmals nicht leicht. Umso wichtiger ist es, Kinder im Alltag zu unterstützen. Brain-Gym ist eine Möglichkeit dies zu tun, da keine zusätzlichen Belastungen entstehen, sondern die Übungen spielerisch in den Alltag integriert werden können.
Es gibt immer mehr Kinder, die unter Stress leiden und unter Stress ist lernen nicht möglich – auch nicht für uns Erwachsene!
Der Amerikaner, Paul Dennison, hat Brain-Gym entwickelt. Er hat erkannt, dass Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Legasthenie usw. oft die Folgen einer fehlenden Zusammenarbeit beider Gehirnhälften sind. Durch einfache Übungen kann die Zusammenarbeit der Gehirnhälften wieder hergestellt und das Lernen erleichtert werden.
Brain-Gym hilft, zu neuer Kraft zu kommen sowie Energie- und Lernblockaden zu lösen. Mit bestimmten Bewegungsübungen, dem Drücken und Rubbeln von Körperpunkten – sogenannten Energiepunkten – können Blockaden und Verspannungen im Körper aufgelöst und Stress abgebaut werden.

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund der Gehirngymnastik
Einfache Übungen für Brain-Gym

Ziele:
Energieblockaden aufspüren.
Stress abbauen.

Methoden:
Theorieinput
Brain-Gym-Übungen
Diskussion

Der kindliche Spracherwerb ist ein faszinierender Prozess, bei dem Kinder innerhalb eines begrenzten Zeitfensters die sprachlichen Strukturen ihrer Umgebung mühelos und ohne gezielte Instruktionen lernen. Kinder bringen angeborene Fähigkeiten zum Spracherwerb mit, damit sich jedoch diese Fähigkeiten entfalten können, ist das sprachliche Angebot aus der Umgebung notwendig und ganz wichtig. Grundsätzlich verläuft der Erwerb der menschlichen Sprache bei allen Kindern in Bezug auf die einzelnen Aspekte sehr ähnlich. Folglich lassen sich Meilensteine ableiten, die besagen, über welche sprachlichen Komponenten ein Kind wann verfügen sollte.
Das Sprachverständnis ist ein innerer Prozess und ist folglich nicht direkt beobachtbar. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit, Wörtern, Sätzen und Texten den Sinn zu entnehmen und somit Kommunikationssituationen Bedeutung zu geben. Das Sprachverständnis ist für die Gesamtentwicklung des Kindes von großer Bedeutung. In der frühen Entwicklung lernt das Kind, dass Gegenstände und Situationen durch Worte benannt werden. Nur durch das Verstehen von Sprache kann es auch lernen, die Welt zu verstehen. Zu jeder Zeit der Sprachentwicklung ist das Kind in der Lage, mehr Worte zu verstehen als es zu produzieren vermag.

Inhalte:
Verschiedene Sprachebenen
Normative Sprachbereiche
Gestützte Kommunikationsmöglichkeiten (Bildkarten ...)

Ziel:
Möglichkeiten der Sprachförderung in elementaren Bildungseinrichtungen kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Sprache ist der Schlüssel zu fast allen Lebensbereichen. Für unsere Kinder ist die Sprache Werkzeug und Brücke zugleich, sie ermöglicht ihnen die Aneignung von Wissen, Erkenntnissen und Einsichten, so dass aus lernenden Kindern bewusste Erwachsene werden, die sich in der Welt von morgen zurechtfinden und sie angemessen gestalten können. Die Sprachentwicklung eines Kindes stellt einen komplexen Lernprozess dar, der im zwischenmenschlichen Miteinander erfolgt und entscheidend beeinflusst wird durch Anregungen aus dem sozialen Umfeld. Alle Sinne und Emotionen sind in diesem Prozess einbezogen, alle Fähigkeiten bauen aufeinander auf, werden weiterentwickelt und miteinander verknüpft. Im Regelfall wird ein Kind auf dieses Weise bis zum Schuleintritt seine Sprachentwicklung abgeschlossen haben.

Inhalte:
Sprachentwicklung
Sprachanbahnung
Herstellung eines einfachen Spiels

Ziel:
Möglichkeiten zur Hilfestellung für das Kind finden.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Laut Duden werden Prinzipien wie folgt definiert: "Prinzipien sind feste Regeln, die jemand zur Richtschnur seines Handelns macht, durch die er sich in seinem Denken und Handeln leiten lässt."
Welche didaktischen Prinzipien leben Sie in Ihrer Institution? Woran orientieren Sie sich? Am Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan?
Wenn Sie Interesse daran haben, weitere didaktische Prinzipien kennen zu lernen, um dieses Wissen in Ihren Arbeitsalltag einfließen zu lassen (sowohl in der Bildungsarbeit mit Kindern als auch in die Gespräche mit Erwachsenen), ist dies die richtige Veranstaltung für Sie.

Inhalte:
Didaktische Prinzipien 
Von der Gesellschaft ausgehende Prinzipien
Reflexion der institutionell gelebten Prinzipien

Ziele:
Handlungsstrategien erarbeiten.
Fachwissen erweitern.

Methoden:
Vortrag
Übung
Einzelarbeit
Kollegialer Austausch
Selbstreflexion

Übergänge bedeuten immer eine Veränderung, diese positiv unterstützen zu können und sie sich bewusst zu machen, hilft bei der Bewältigung.
Vorläuferkompetenzen, wie die phonologische Bewusstheit, Fähigkeiten der emotionalen Entwicklung und der sprachliche Entwicklungsstand zeigen sich als Chance oder auch als Risiko.
Das Kind in seinen individuellen Entwicklungsschritten bezüglich Sprache, Erzählen und Interaktion zu begleiten, wird Fokus in diesem Seminar sein. Achten und fördern der Selbstwirksamkeit und unterstützen der kommunikativen Kompetenzen des Kindes können eine gute Übergangsgestaltung ermöglichen.

Inhalte:
Sprache – Entwicklungsstand
Erzählen – Vorläuferfähigkeiten und Kompetenzen
Interaktion – Beziehung und Kommunikation

Ziel:
Übergänge professionell gestalten.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Diskussion

Ausgehend von den Inhalten und Haltungen der Reformpädagogik und der elementaren Musikpädagogik werden in diesem Seminar musikalische Impulse, Lieder, Tänze und Bewegungsspiele angeboten, die in die Sprachfrühförderung (Deutsch als Zweitsprache) einfließen und diese lustvoll gestalten können.
Diese kreativen Methoden werden gemeinsam erarbeitet und mit den Ressourcen der Gruppe weiterentwickelt. Neben diesen musikalischen Komponenten werden auch grundsätzliche theoretische Aspekte der Sprachförderung (je nach individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer/innen) thematisiert.

Inhalte:
Lieder, Bewegungsspiele und andere musikalisch-kreative Impulse, welche die Sprachförderung positiv beeinflussen können
Auseinandersetzung mit den Aspekten der Sprachförderung

Ziel:
Musikalisch-kreative Impulse für den sprachförderlichen Arbeitsalltag erhalten.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Umsetzung

Ziel der Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Gerhard Preiß ist es, Kindern bereits vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und dieses Wissen mit ihrem Leben zu verbinden. Dabei wird mathematische Bildung als ganzheitlicher Prozess verstanden, der weit über rein mathematische Ziele hinausgeht und jedes einzelne Kind mit seinen Begabungen anspricht und fördert.
Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Bei den Entdeckungen im Zahlenland wird die abstrakte mathematische Welt als ein den Sinnen zugängliches »Zahlenland« gestaltet. Die Kinder begegnen den Zahlen im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den Zahlenländern.

Inhalte:
Umfassender Überblick über das Projekt "Entdeckungen im Zahlenland"
Zahlenhaus, Zahlenweg und Zahlenländer: Übungen, Spiele, Materialien
Praxis-Ideen: Struktur, Planung, Organisation, Stundenbilder

Ziele:
Ziele und Methoden der "Entdeckungen im Zahlenland" kennenlernen.
Wichtigkeit der Mathematik und des logischen Denkens im Kleinkindalter erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Diskussion
Praktische Übungen

Die Montessori-Pädagogik gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit und dem vermehrten Hilfeschrei von überforderten Erziehungsberechtigten wird eine Pädagogik benötigt, welche vielfältigen Anforderungen gerecht wird.
Maria Montessori legte schon vor mehr als 100 Jahren ihren Fokus auf die Entwicklung des Kindes. Die Beobachtung des Kindes, die vertiefte Konzentration, die Ruhe und Selbstständigkeit sind nach wie vor Ecksteine dieser Pädagogik. Die von ihr entwickelten Materialien zur Schulung der Sinne, der Sprache oder der Mathematik sind ein Teil ihrer Pädagogik und lassen sich heute – mehr denn je – zur Unterstützung pädagogischer Handlungsprozesse einsetzen.
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, durch kurze Übungssequenzen das Material kennenzulernen und die damit verbundene Arbeitshaltung zu erfahren, damit sie diese in ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalte:
Einblick in das Leben und pädagogische Wirken von Maria Montessori
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik
Darbietung von ausgewählten Montessori-Materialien

Ziele:
Montessori-Pädagogik und ihre Schwerpunkte kennenlernen.
Montessori-Materialien richtig einsetzen.
Vorteile der Montessori-Pädagogik erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Diskussion

Beim Konzept der "Inklusion" geht es um die Etablierung einer inklusiven Gesellschaft, in der Vielfalt respektiert wird und alle Menschen gleiche Rechte und Teilhabechancen vorfinden. Sowohl die UN-Behindertenrechtskonvention als auch österreichische Gesetze geben uns Vorgaben für die Inklusion von Kindern mit Behinderungen, die auch in Kärnten schrittweise umgesetzt werden. Elementarpädagogen/innen stellen sich im Alltag immer wieder den großen Herausforderungen, Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen zu integrieren. Diese Impulsveranstaltung informiert über die aktuellen Ansätze und zukünftige Trends der Inklusion von Kindern, will Bewusstsein für eine inklusive Haltung schaffen und über Best Practice-Beispiele berichten.

Inhalte:
Rechtliche Rahmenbedingungen zur Inklusion im elementarpädagogischen Bereich
Der inklusive pädagogische Ansatz
Beispiele erfolgreicher Inklusion und deren Bedeutung für die Gesellschaft

Ziel:
Inklusion als Chance erkennen.

Methoden:
Fachvortrag
Best Practice-Beispiele (Fotos, Film etc.)
Podiumsdiskussion

Die Trauer von Kindern stellt viele Menschen vor Herausforderungen und Fragen. Obwohl es in der Begleitung von Kindern gilt, dem "natürlichen" Verlauf der Trauer zu folgen, entstehen bei Erwachsenen viele Unsicherheiten.
Diese Fortbildung geht speziell auf Trauer nach dem Tod eines Menschen oder Tieres ein. Neben theoretischen Grundlagen über die Trauer von Kindern sollen auch konkrete Methoden für den Einsatz in Gruppen vorgestellt werden. Außerdem will dieses Seminar eine Plattform für Erfahrungsaustausch sein, bei der die Teilnehmer/innen die Möglichkeit haben sollen, Best Practice-Beispiele aus der eigenen Praxis zu erzählen.

Inhalte:
Grundlagen zu Tod und Trauer im Kindesalter
Kinderbücher
Brettspiele
Puppenspiel
Magie als Ressource
Entspannungsübungen
Fantasiereisen

Ziele:
Im Umgang mit trauernden Kindern Sicherheit gewinnen.
Konkrete methodische Ansätze kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Methoden selbst erfahren und ausprobieren

Alle Kinder lieben Puppenspiele – besonders, wenn diese einfühlsam aufgeführt und mit zarten, einfachen Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters mit Stehpuppen und Tieren werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Ein Puppenspiel bringt zudem einen qualitativen Ruhepol in den Tagesablauf im Kindergarten bzw. in der Kindertagesstätte.
Die Teilnehmer/innen können einfache Puppenspiele gleich am nächsten Tag im Kindergarten, Kindertagesstätte oder zu Hause umsetzen. Weiters gibt es eine Kostprobe der "Märchenbühne", um zuerst an sich selbst die wohltuende und heilsame Langsamkeit und den davon ausgehenden Zauber zu erleben. Danach erarbeiten wir in Kleingruppen einfache Puppenspiele anhand von mitgebrachten kurzen Geschichten.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater (wir verwenden Stehpuppen und keine Handpuppen wie z.B. Kasperl)
Herstellung von Knotenpuppen, Tier-, Zwergfiguren etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau und musikalische Untermalung
"Schoßspiele"

Ziel:
Einfache Puppenspiele gestalten und kindgerecht einsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Es ist möglich, schon ganz kleine Kinder mit Achtsamkeit und Sinnschulung vertraut zu machen.
Speziell in den ersten sieben Lebensjahren sind Achtsamkeit und Sinneswahrnehmungen essentiell für die emotionale und soziale Entwicklung unserer Kinder (soziale und emotionale Kompetenzen stehen im direkten Zusammenhang mit der Gewaltprävention).
Eine von Beginn an fundierte Sinnesentwicklung bildet somit die Grundlagen für soziale und emotionale Kompetenzen und unterstützt alle Lernprozesse im späteren Leben. Achtsamkeit und Sinnesentwicklung bringen auch Freude im pädagogischen Alltag mit sich, diese wiederum wirken sich auf das persönliche und familiäre Umfeld aus. Alles was wir über unsere Sinne aufnehmen, nimmt man ungefiltert im Innersten auf.

Inhalte:
Achtsamkeit kultivieren
Sinnesübungen

Ziel:
Neue Übungen und Techniken kennenlernen.

Methode:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

Die sprachfördernden Herausforderungen für Pädagogen/innen im Kindergarten sind mannigfaltig: Da kommen Kinder zu uns, die nicht oder nur sehr wenig Deutsch sprechen. Da sind Kinder schon längere Zeit bei uns in der Einrichtung und verfügen trotz integrativer Sprachförderung nur über sehr basale Sprachmittel in Deutsch. Und schließlich betreuen wir auch Kinder mit deutscher Muttersprache, die in Hinblick auf die Bildungssprache Deutsch auch nicht zu kurz kommen sollen und die wir fördern möchten. Wie können Kindergartenpädagogen/innen all diesen Ansprüchen gerecht werden? Wir versuchen gemeinsam Lösungen in diesem Workshop zu finden.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen zu Deutsch als Muttersprache, Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache im Überblick
Erfahrungsaustausch zum Themenkomplex "Sprachprobleme im Kindergarten"
Sensibilisierung, Grundsätze und Umsetzungsmöglichkeiten
Material-Angebot, Spiele, Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung

Ziele:
Für den Themenkomplex "Sprachprobleme im Kindergarten" sensibilisieren.
Angebote zu Methodik und Didaktik für die Sprachförderung erhalten. 

Methoden:
Vortrag
Powerpoint
Materialien und Spiele ausprobieren
Erfahrungsaustausch

Materialerfahrung meint das Wahrnehmen (Sinnesschulung), das Begreifen (Bewegungserfahrung) von Material und das Einordnen des Erlebten in bisherige Erfahrungen (Integration). Das Kind benötigt Material, um die Sinnessysteme und die Bewegungsmuster auszubilden, zu verfeinern und weiter zu entwickeln.
Indem das Kind seinen Körper in Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien erlebt und spürt, setzt es sich mit verschiedenen Reizen auseinander. Durch das Ausprobieren eignet sich das Kind Wissen im Umgang mit dem "begriffenen" Material an, wodurch es Sicherheit bekommt, neues Material und neue Situationen selbstbewusst zu entdecken.
Abfallmaterialien sind leicht zu beschaffen und kosten nichts. Sie wecken die Phantasie und die Kreativität, weil sie nicht durch bestimmte Bewegungs- und Spielmuster besetzt sind. Man kann sie vielfältig und variabel einsetzen. Abfallmaterial kann attraktiv und reizvoll für das Kind sein. Es regt an, entdeckt, begriffen und eingesetzt zu werden.

Inhalte:
Materialerfahrung in den verschiedenen Entwicklungsstufen
Materialerfahrung und Wahrnehmung
Einsatzmöglichkeiten von Abfallmaterial

Ziel:
Vielseitige Möglichkeiten für die Verwendung von Abfallmaterial kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung
Praktische Umsetzung

Am Anfang steht der Schock. Werdende Eltern sind erfüllt mit Plänen für ihr Baby und malen sich die Zukunft in wunderschönen Bildern aus. In dem Moment jedoch, in dem man die Nachricht von der Behinderung, einer chronischen oder lebensbedrohlichen Krankheit eines Kindes erhält, zerbrechen all diese Träume. Eltern fallen sehr oft in ein tiefes Loch. Fragen wie "Was sollen wir jetzt machen?" oder "Warum gerade wir?" werden immer wieder gestellt. Sie stehen dann vor einer völlig unvorhersehbaren Situation, die fast schon übermenschliche Kräfte erfordert. 
Wenn die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen, können auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen viel lernen und erreichen. Dafür braucht es Pädagogen/innen, die diesen wertvollen Kindern einen geeigneten Platz zum Lernen, Reifen, Staunen und Begreifen zur Verfügung stellen – eine Umgebung, in der sie sich rundum "glücklich" entfalten können.

Ich möchte mit dieser Fortbildung ein Verständnis dafür erwecken, was Eltern besonderer Kinder leisten und wie viel Mut und Kraft es erfordert, das alltägliche Leben bestmöglich zu meistern.

Inhalte:
Inklusion – Was ist das?
Besondere Herausforderungen erfordern besondere Rahmenbedingungen
Selbsterfahrung, Weiterentwicklung, Lebensglück

Ziele:
Inklusives Gedankengut kennenlernen.
Besondere Kinder unterstützen und beschützen.


Methoden:
Theoretischer Input
Fall- und Praxisbeispiele
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Professionelles pädagogisches Handeln geht von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen erforderlich ist. Mit einem aufmerksamen und wertschätzenden Blick auf jedes einzelne Kind, vor allem aber auf seine Fähigkeiten, Talente und Stärken, können Vorbereitung, Durchführung und Reflexion pädagogischer Angebote zielgerichteter umgesetzt werden. Der Alltag mitsamt den Materialien bietet unzählige Spielanlässe, welche für die Bildungsdokumentation aussagekräftige Ergebnisse beinhalten. Diese Spielanlässe heißt es zu nutzen, um eine alltagstaugliche, zeitsparende und effiziente Bildungsdokumentation zu erstellen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bildungsdokumentation
Erstellung von Bildungsdokumentationen
Umsetzungsbeispiele aus der Praxis

Ziele:
Wichtigkeit von Bildungsdokumentation erkennen.
Verschiedener Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Bildungsdokumentation in den elementarpädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Was prägt uns, was weckt Gefühle in uns?
An welchen Plätzen in der Natur fühlen wir uns wohl und wo nicht? Welche Geschichten aus unserer Kindheit sind in unserer Erinnerung und wie lenken sie uns?
Wir machen uns bewusst auf Spurensuche, schärfen unsere Sinne und erhalten eine bessere Wahrnehmung, sammeln Eindrücke und bringen sie in unterschiedlichster Form zum Ausdruck. Momente bewusst erleben, Dinge entdecken und kreativ sein. Kind sein!

Inhalte:
Wahrnehmungsförderung
Verbindung von Natur und Märchen
Sinnesübungen

Ziel:
Selbst erkennen, was prägt und bindet, um Kindern einen bewussten Umgang mit Märchen und Natur zu ermöglichen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Naturerfahrung
Erfahrungsaustausch

Die Welt der Kinder ist voll intensiver Erfahrungen. Trauer, Wut, Abschied, Verlust, Alleinsein, Eifersucht, aber auch Übermut und Vorfreude schaffen heftige Emotionen. Den Kindern ist es oft nicht möglich, ihre Gefühle auszudrücken. Für die Pädagogen/innen ist es deshalb schwer, einen Weg zu finden, damit umzugehen.
Märchen und Geschichten bieten eine wunderbare Möglichkeit, die Not zu erkennen und der Seele wieder Kraft zu geben.
Um die passenden Märchen als Wegbegleiter in den jeweiligen Situationen anzuwenden, braucht es ein Verständnis für die Bilder und Symbole der Märchen sowie der Wirkung des Erzählens generell.

Inhalte:
Wege der Begleitung
Hilfestellung bei Angst und Trauer

Ziel:
Resilienz – durch Erzählen und Erzählen lassen – fördern.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Eltern wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der Neuen Autorität
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Eltern

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Fingerhäkeln, Armstricken, Stricken und Weben mit Strohhalmen, die Strickgabel, verschiedene Knüpftechniken wie der Knüpfstern oder Tunneln .... Es gibt eine Vielzahl an einfachen, aber eindrucksvollen Techniken mit Wolle, die der Kreativität Raum geben und schöne sowie praktische Dinge wie Loops, Lesezeichen, Fingerpuppen, Armbänder etc. entstehen lassen. Rasch ist eine eigene "Strickliesel" aus einer WC Rolle hergestellt, gearbeitete Wollschnüre aus verfilzbarer Wolle werden zu Sitzpolstern oder Gartendekorationen, ein Pappteller wird zum Webrahmen, und aus alten T-Shirts entstehen einfach und schnell Textilgarn, Einkaufstaschen oder Pölster. Oder wie wäre es mit außergewöhnlichen Pinseln aus Wolle? Wolle ist ein wunderbarer "Werkstoff", welcher in fast unzähligen Farben und vielen unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung steht. 

Inhalte:
Einführung über das Material und kurze Materialkunde
Erprobung verschiedener Techniken mit Wolle
Herstellung von "Werkstücken" aus Wolle (wie einen Loop mit Armstricken, Textilgarn aus T-Shirts und dann weiterverarbeiten, etc.)

Ziele:
Verschiedene textile Techniken mit Wolle kennenlernen und umsetzen können.
Ideen kreativ mit Kindern umsetzen.
Anregungen und Ideen für den Einsatz von Wolle in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Anschauungsobjekte

Das kennen wir ja ... Essenszeit, Fisch steht auf dem Speiseplan, und DAS KIND beginnt sich wieder "unmöglich" zu benehmen ... es wird unruhig, will sich nicht hinsetzen und beginnt herumzukaspern. Es hält sich die Ohren zu und macht nicht mit! Knete wird weggeschleudert, ... das Kind kann sich wirklich nicht anpassen! STIMMT!
Die Wahrnehmungsstörung hat viele Facetten. Es gibt verschiedene Ausprägungen und Arten und so zeigt sie sich auch bei jedem Kind unterschiedlich. Es muss also herausgefunden werden, ob das Kind im Sehen, Hören, Riechen oder Fühlen beeinträchtigt ist, oder ob sogar mehrere Störungen/Besonderheiten der Sinneswahrnehmung vorliegen. Betroffene Kinder wirken häufig anders als gleichaltrige Kinder. Sie verhalten sich in "üblichen" Situationen völlig anders als erwartet, und werden dadurch auch leicht falsch oder gar nicht verstanden. 

Inhalte:
Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung/Wahrnehmungsstörungen, auch im Zusammenhang mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematik und ASS
Praktische Beispiele anhand beschriebener Informationen aufschlüsseln
Reflexion eigener Erfahrungen/Beispiele der Teilnehmer/innen

Ziele:
Einblicke bekommen, was alles eine Wahrnehmungsstörung sein kann.
Durch Beobachtung Zusammenhänge auffälliger Sinnesverarbeitung erkennen.
Unterstützung von Kindern mit Wahrnehmungsbesonderheiten erfahren.

Methoden:
Impulsreferat
Fallbeispiele 
Diskussionen 

Wahrnehmungsprobleme, -störungen und Entwicklungsverzögerungen fordern uns im elementarpädagogischen Alltag besonders heraus. Unterstützung für die Gruppe und die Kollegen/innen ist meist nur einmal wöchentlich angedacht, sodass Pädagogen/innen sehr häufig auch selbst aktiv werden.
Nahezu in jeder Gruppe lassen sich Kinder finden, die uns besonders brauchen und teilweise förmlich nach Unterstützung rufen. Mit ihnen den Alltag zu erleben ist eine große Herausforderung und ein Auftrag, welcher nicht immer ganz einfach zu erfüllen ist. Oftmals macht man sich über ein bestimmtes Kind sehr viele Gedanken und findet nicht den Grund bzw. die Basis für sein "schwieriges Verhalten". Kinder können Wahrnehmungsschwächen oft sehr gut kompensieren.
Diese Tatsache wird oftmals sehr spät bemerkt bzw. in Erwägung für eine mögliche "Störung" gezogen.
Ziel ist es, die Bedeutung der Wahrnehmung als Auswirkung auf die Entwicklung zu erforschen und Möglichkeiten zur alltagstauglichen Unterstützung für das Kind zu finden.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen
Wahrnehmungsentwicklung
Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen
Impulse für den Alltag
Erfahrungsaustausch

Ziel:
Möglichkeiten zur Unterstützung für das Kind kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Einzelarbeit
Gruppenarbeit

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung wie auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Erzieher/als dritte Erzieherin" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Die Förderung der phonologischen Bewusstheit ist Teil der täglichen sprachlichen Bildungsarbeit in elementaren Kinderbetreuungseinrichtungen.
Inhalte wie das Zerlegen von Wörtern in Silben, das Bilden von Reimen oder auch das Erkennen von Anlauten unterstützen die Fähigkeit des Kindes, die Aufmerksamkeit auf die formalen Inhalte der Sprache zu lenken.
In den letzten Jahren wird, unter anderem durch zahlreiche Studien in diesem Bereich, immer deutlicher, dass die phonologische Bewusstheit eine wichtige Bedingung für den Schriftspracherwerb darstellt. Eine gezielte Förderung kann den Kindern das Erlernen des Lesens und Schreibens erleichtern.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Sprachentwicklung und der Entwicklung phonologischer Bewusstheit
Programme und Spiele zur Förderung der phonologischen Bewusstheit in der täglichen Bildungsarbeit

Ziele:
Theoretisches Wissen zur phonologischen Bewusstheit und ihrer Bedeutung erfahren.
Impulse zu neuen Spielen und Fördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktisches Arbeiten

Die Beobachtungsbögen BESK (Version 2.0) und BESK-DaZ (Version 2.0) dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von Kindern im Alter von 3,5 bis 6 Jahren in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen erhöhten Förderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Die Dokumentation der Beobachtungen ist auf Grund des komplexen Aufbaus der Bögen und der verwendeten sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, die Grundlagen und den Aufbau der Beobachtungsbögen anschauen und uns mit den Bögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Was ist der BESK 2.0 bzw. BESK-DaZ 2.0?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim Basteln und Handwerken Dinge zu verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt hier zu den einfachsten Möglichkeiten. Es gibt die verschiedensten Ideen dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen möchte und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Kinder unterschiedlicher Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam ausgesuchte Werke – vom Weihnachtsbaum, Osterei, Maus, Engel ... aus einem Buch gefalten, über 3D-Buchstaben und Formen aus Karton.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Bastelmaterial
Gefahren beim Recyceln  
Einzelnen Projekte für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen 

Ziele:
Wissenswertes über Recycling-Material erfahren.
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten und Fotos Ideen für Recycling Bastelprojekte bekommen.

Methoden:
Theorieinputs 
Praktisches Arbeiten 

Das Wort "Trauer" weckt in uns unterschiedlichste Emotionen. Im Alltag sind wir in Situationen der Trauer oft überfordert und wissen nicht, wie wir Kinder in diesen Momenten unterstützend begleiten können. Unterschiedlichste Gefühle, ausgelöst durch Trennung/Scheidung der Eltern oder dem Verlust eines nahestehenden Menschen, bringen Kinder mit in die elementaren Bildungseinrichtungen. Trauerarbeit darf durch liebevolle Begegnung Platz finden. Kinder trauern ungeteilt und aus ganzem Herzen. Kreativität und Spiel in der Trauerarbeit können ein Tor zu den verschlossenen Bildern öffnen, den Ausdruck erleichtern sowie eine gesunde Basis für das Thema Trauer schaffen.

Inhalt:
Durch Kreativität Trauer bearbeiten

Ziele:
Möglichkeiten zum kreativen Gestalten in der Trauerarbeit kennenlernen.
Einsatz von Handpuppen erlernen.
Unterstützungsspiele ausprobieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten
Gruppenarbeit

Bindung ist die besondere Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern oder Personen, die es ständig bilden, erziehen und betreuen. Sie ist in Emotionen verankert und verbindet das Individuum mit anderen, besonderen Personen über Raum und Zeit hinweg. In Bezug auf die Bindungserfahrungen und Bindungsfähigkeiten erfolgen wesentliche Prägungen und Ausbildungen von Beziehungsmustern bereits in der Regel im familiären Kontext, bevor das Kind zur/zum Tagesmutter/Tagesvater, in die Kindertagesstätte oder den Kindergarten kommt.
Durch selbstkritische Verhaltensanalyse und Reflexion des pädagogischen Geschehens soll das Konzept Bindung und seine Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes ins Bewusstsein gehoben werden. Des Weiteren wird die Frage beantwortet, wie sich Bindungserfahrungen des Kindes im Alltag zeigen und welche verstärkt in der Eingewöhnungsphase zum Tragen kommen; denn genau da wird Bindung spürbar. Die ersten Tage in der "Fremdbetreuung" sind für Kinder und ihre Erziehungsberechtigten nicht selten verbunden mit Ängsten und Spannungen. Kinder benötigen gerade in dieser Phase besondere Aufmerksamkeit. Als Pädagoge/in stehen Sie der anspruchsvollen Aufgabe gegenüber, Kinder dabei zu unterstützen, einen noch völlig fremden Ort zu erkunden, sich einzugewöhnen und Beziehungen aufzubauen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bindungstheorie sowie die unterschiedlichsten Bindungstypen 
Theoretische Grundlagen des Berliner Eingewöhnungsmodells (Institut INFANS)
Entwicklung von Sicherheit bei der kreativen und flexiblen Umsetzung

Ziele:
Theorie zum Thema Bindung erfahren.
Berliner Eingewöhnungsmodell kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praxisnahe Plenumsrunden
Übungen in der Kleingruppe

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

Kommunikation mit hörbeeinträchtigten Kindern kann sehr schwierig sein. Einen guten Einblick über viele hilfreiche und gelungene Wege, auch über missglückte Versuche, können Selbstbetroffene am besten vermitteln. Besonders spannend ist, wenn diese Personen die Seiten wechseln und selbst mit Pädagogen/innen über viele Jahre hinweg mitarbeiten. Ein reicher Erfahrungsschatz steht damit zur Verfügung. Damit das Seminar nicht zur Erzählstunde wird, wird viel miteinander erprobt, werden Elemente aus der Praxis selbst erfahren und selbstverständlich ist das Erlernen der Gebärdensprache auch wichtiges Thema. In der Vergangenheit sind zum Teil recht widersprüchliche Sichtweisen zur Verwendung dieser Kommunikationsform entstanden. Um etwas von der Faszination dieser Sprache zu erleben, soll eine gute Einführung in die Gebärdensprache genügen. Hilfreicher ist für die Praxis nur passende Anleihen zu nehmen – besonders auch, weil nur diese Form im Umgang mit Kindern mit einer Hörminderung förderlich ist. Gebärdensprache ist kein "Allheilmittel". Wie fühlt sich ein bekanntes Lied, ein oft erlebtes Spiel in einer neuen Form an, wenn es einmal mit geeigneten, leicht erfassbaren Gebärden unterstützt wird? Lassen Sie sich darauf ein und erleben Sie Neues!

Inhalte:
Einführung in die Gebärdensprache und Klarstellungen zu ihrer Funktion
Einübung kindgemäßer Gebärden zur Unterstützung der Lautsprache
Erfahrungen zu Kommunikationsformen im Umgang mit hörbeeinträchtigten Kindern

Ziele:
Effektive Kommunikationshilfen erlernen.
Kindgemäße Lieder und Spiele visuell bzw. mit Gebärden unterstützen.

Methoden:
Impulsvorträge
Übungen in Gruppen

Wie vielseitig die Ausdrucksformen kindlicher Sexualität sein können, zeigen die alltäglichen Beobachtungen in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Mädchen und Burschen. Das Wissen um kindliche Sexualentwicklung kann Unsicherheiten im Umgang mit dieser Thematik vorbeugen und ermöglicht es, diesen so wesentlichen menschlichen Entwicklungsaspekt noch achtsamer begleiten zu können.
Im Seminar erfahren Sie neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Gleichzeitig erarbeiten wir uns gemeinsam unterschiedliche Handlungsoptionen für sexualpädagogische Themen auch im Kontext einer gelungenen Elternkooperation.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern  
Sexualerziehung im Spannungsfeld der Elternkooperation
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Ideen für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion

Kinder sind sexuelle Wesen und das von Anfang an. Spielend lernen sie ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreisen, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Oft entstehen jedoch Irritationen und Verunsicherungen im Umgang mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge: Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke bemerkt?
Wie reagieren, wenn das Spielen in der Hose viel interessanter ist als die Jause am Tisch? Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?

Sie erfahren neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Sie werden auch erkennen, wie viel Sie bereits jetzt zu einer gesunden kindlichen Sexualentwicklung in Ihrer Institution beigetragen haben und sich Ihr sexualpädagogisches Tun mehr ins Bewusstsein holen.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen erweitern.
Konkrete Tipps für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch und Reflexion

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, in wenigen Stunden den Bau eines Weidenhauses zu erlernen. Das Weidenhaus besteht aus "Palmkätzchen" und grünen Weiden. Die frisch geschnittenen Stauden werden in einer bestimmten Form in die Erde gesteckt, gebunden und verflochten. Zudem werden Anregungen für die Pflege des grünen, lebenden Hauses gegeben.
Durch den Prozess des gemeinsamen Bauens sind die Pädagogen/innen durchaus in der Lage, selbst im eigenen Garten ein solches Weidenhäuschen herzustellen.
Sie erhalten auch Anregungen, wie mit Kindern und deren Erziehungsberechtigten ein solches Bauwerk im Garten verwirklicht werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder zu jeder Jahreszeit dieses grüne Häuschen sehr lieben und viele Aktivitäten in dieses "Naturgebäude" verlagern.

Inhalt:
Bau eines Weidenhäuschens

Ziel:
Ein Naturgebäude erbauen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Wer kann noch staunen über die vielfältigen kleinen Wunder des Lebens? Kleine Kinder können sehr lange von einer Blüte fasziniert sein und einfach staunen.
In diesem Staunen können wir erahnen und spüren, dass es etwas Größeres gibt. Da ist jemand, der Menschen, Tieren und Pflanzen das Leben gegeben hat.
Mit dem Staunen fängt der Glaube an. Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" wollen wir Bodenbilder zu diesem Thema gestalten und mit Musik vertiefen.

Inhalte:
Geschichte zum Thema Staunen
Biblische Erzählungen
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" speziell auf dieses Thema aufbereiten und deuten
Werte, vor allem aber auch christliche Werte, wieder in das Bewusstsein bringen

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" sollen Wege aufgezeigt werden, wie unsere Kinder Beziehung zu sich selbst, zum Mitmenschen und vor allem zu Gott finden können.
Bodenbilder zum Thema Advent und Weihnachten werden gemeinsam gestaltet und mit Liedern vertieft und verfeinert. Achtsamkeit und Wertschätzung sind Grundhaltungen dieser Pädagogik.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Aufbereitung und Deutung der verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" mit besonderer Berücksichtigung der Adventzeit
Werte, vor allem aber auch christliche, religiöse, wieder in das Bewusstsein bringen

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.
Bodenbilder gemeinsam gestalten und deuten.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und ist notwendig, um einer möglichen Reizüberflutung, einem eventuellen fehlenden Körperbewusstsein etc. entgegenzuwirken. Oft fehlt die Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Lebendigkeit und Ruhe, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Mit Fantasiereisen können wir einen wunderbaren Ausgleich zu all den täglichen Herausforderungen schaffen. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit, dass unsere Kinder wieder Kraft schöpfen können. Fantasiegeschichten lassen innere Bilder und Impulse entstehen, welche die Kreativität anregen und Regeneration ermöglichen.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder bringen von Anfang an Forschergeist mit. Ausgehend von eigenen Fragen und rätselhaften Beobachtungen entdecken sie die Welt. Die Sternstunde, um das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, liegt im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wie können Pädagogen/innen den Forscherdrang der Kinder unterstützen? Die Vermittlung von naturwissenschaftlich-technischen Kompetenzen ist im BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen fest verankert. Doch wie steigt man in dieses Thema ein, welche Vorarbeit ist notwendig? Wie gestaltet man eine Forscherecke und welche konkreten Überlegungen stehen hinter dem Bildungsansatz des "Forschenden Lernens"? Kindergartenpädagogen/innen aus einem "Forscherkindergarten" geben Einblicke in ihr pädagogisch-didaktisches Konzept und möchten die eigenen Erfahrungen gerne an interessierte Kollegen/innen weitergeben.

Inhalte:
Naturwissenschaften und Technik – der pädagogisch-didaktische Ansatz
Aus der Sicht der Kinder – warum "Forschen und Entdecken" so viel Freude bereitet
Voraussetzungen für den Projektbeginn schaffen 

Ziele:
"Forschendes Lernen" als Prozess des Erkenntnisgewinns bei Kindern kennenlernen.
Konkrete Handlungsanleitungen zum Projekteinstieg ausprobieren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Kinder sind umgeben von akustischen Phänomenen: morgens klingelt der Wecker, beim Frühstück läuft das Radio und auf dem Weg in den Kindergarten lauschen sie dem Straßenverkehr oder dem Vogelgezwitscher. Viele akustische Phänomene, wie das "Leiserwerden" von Geräuschen, wenn man sich von ihnen entfernt, oder das Fühlen von Vibrationen, wenn man an der Lautsprecherbox steht, kennen Kinder aus ihrem Alltag. Aber nur selten haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Hörens gemeinsam auf den Grund. Wir überlegen uns, wie die Ohren bei verschiedenen Tieren aussehen und versuchen unter anderem Klänge und Geräusche sichtbar zu machen.

Inhalte:
Der Hörsinn: die Biologie des Hörens bei Mensch und Tier
Spiele und Aufmerksamkeitsübungen, um die Wahrnehmung zu schärfen
Forscheraufgaben und viele praxisnahe Experimente zum Thema
Musikinstrumente selber bauen

Ziele:
Spielerische Auseinandersetzung mit akustischen Phänomenen erlernen.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie akustische Signale kennenlernen.
Praxisnahe Experimentieranleitungen und Forscheraufgaben erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Eine frühe positiv geprägte Begegnung mit Mathematik kann die spätere Haltung zur Mathematik beeinflussen und das Erlernen von Mathematik fördern. Mathematische Bilderbücher bieten die Chance, schon mit Kindergartenkindern und auch mit Volksschulkindern der ersten Klassen eine solche mathematische Begegnung herzustellen. Zusätzliches Lernmaterial und mathematische Spiele setzen das Erleben der Bücher fort und regen zu ersten mathematischen Fragen der Kinder an. In der Fortbildung werden mathematische Bilderbücher der Referentin für die mathematische Förderung im Kindergarten und im Hort für Kinder von 4 bis 8 Jahre vorgestellt. Praktische Fördermöglichkeiten mit Hilfe der Bücher werden erläutert und können mit Lernmaterial ausprobiert werden.

Inhalte:
Grundlagen der mathematischen Frühförderung
Inhalt von verschiedenen mathematischen Bilderbüchern der Referentin
Mathematische Spiele und Materialien zum Ausprobieren

Ziel:
Mathematische Bilderbücher und deren Einsatz im Kindergarten und im Hort kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Erlernen von mathematischen Spielen und Ausprobieren von Fördermaterialien

Erforschen und Experimentieren ist für Kinder in jedem Alter interessant. Im Vorschulalter bieten sich vor allem die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) zum Experimentieren an, da die Kinder damit ständig und unmittelbar konfrontiert sind.
Schon kleine Kinder experimentieren und erforschen die Umwelt Tag für Tag und immer wieder sind sie fasziniert von den Abläufen und Ergebnissen, die sie beobachten.
Mit Experimenten kann man Kinder auf eine faszinierende Art motivieren, um Neues auszuprobieren, zu hinterfragen aber vor allem zu bestaunen.
Wir werden viele einfache Experimente selbst ausprobieren, die mit den Kindern dann gut nachgemacht werden können, ohne dass man viel Material besorgen muss.

Inhalte:
Grundlagen des Erforschens und Experimentierens mit Kindern
Einfache Experimente für Kinder 

Ziel:
Neue Experimente für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Ausprobieren von Experimenten
Praktisches Arbeiten 

Aufgrund der Veränderungen durch die Globalisierung brauchen "Zukunftspädagogen/innen" neue Kompetenzen und Fähigkeiten. Eine interkulturelle Handlungskompetenz ist eine der wichtigsten Kompetenzen, weil Kultur und Früherziehung ineinandergreifen. Unsere Wahrnehmung beeinflusst sowohl unseren pädagogischen Ansatz als auch unsere Lebenseinstellung.
Dieser praxisorientierte Workshop unterstützt die Weiterentwicklung der erforderlichen Handlungskompetenz im Umfeld der Früherziehung.

Inhalte:
Die mentalen Modelle als das Bindeglied zwischen der Realität und unserer Wahrnehmung
Wahrnehmungsfalle: Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
Einfluss der Wahrnehmung auf unser Verhalten und unsere Persönlichkeit
Lernen in anderen Kulturen – wie beeinflusst Kultur das Lernen

Ziele:
Intuitiv und handlungsorientiert erfahren, wie Sie in einer heterogenen Gruppe die Lernmotivation der Kinder aus unterschiedlichen Kulturen erhöhen können.
Interkulturelle Handlungskompetenz und kreatives Denkvermögen entwickeln. 

Methoden:
Interaktives "Learning by Doing" mit audiovisuellem Material
Der Lernfokus wird nicht durch einen kulturspezifischen Ansatz verengt, sondern ist an der Entwicklung einer entsprechenden Geisteshaltung für die globale Effizienz ausgerichtet
Keine vorgefertigten Lösungen! Wir werden tatsächliche Themen der Teilnehmer/innen in der Echtzeit bearbeiten

Jede Kultur hat ihre "eigenen" Rhythmen und Trommeln. Trotzdem findet man überall rhythmische Figuren, die sich gleichen. Deshalb finden Musiker/innen aus aller Welt sehr leicht eine gemeinsame Kommunikationsbasis. Musik hat auch heilende Kräfte. Emotionale und körperliche Probleme werden positiv beeinflusst und wir beginnen unseren Körper wieder intensiver zu spüren. Durch gemeinsames Trommeln empfinden und erfahren wir das noch stärker.
Im Seminar werden Grundlagen des Trommel-Spiels gezeigt und gemeinsam geübt. Wir spielen Rhythmen aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient auf verschiedenen Trommeln und Percussion-Instrumenten, wie der afrikanischen Djembe, der kubanischen Conga, der Cajon aus Peru und der Darabouka aus dem Orient.

Inhalte:
Trommeln gemeinsam spielen
Erlernen der Fertigkeiten für den Einsatz mit Kindern

Ziele:
Grundlagen für das Trommeln mit Kindern erlernen.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen, bewegungsorientierten Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

In einer schnelllebigen Zeit geht die Wahrnehmung von Gefühlen des Gegenübers meist unter. Wo die gesellschaftliche und pädagogische Zuwendung gegenüber dem lachenden Kind dominiert, wird dem weinenden Kind kaum Beachtung geschenkt. Vielmehr empfindet man es als störend und unpassend. Kinder und Jugendliche erleben durch die Trennung oder Scheidung ihrer Eltern zahlreiche Gefühle. Veränderung bedeutet Neues, und Neues benötigt Zeit für die Annahme. Beginnend beim Trennungsprozess bis hin zum Trauerprozess gilt es besonders, Kinder in ihrer Gefühlswelt wahrzunehmen. Die elterliche Trennung hat Auswirkungen, die mit ganz unterschiedlichen Reaktionen verbunden sein können.
Plötzlich ist alles anders. Abschied nehmen von etwas sehr Vertrautem, etwas Liebgewonnenem, vom Mensch, vom Tier usw. verlangt sehr viel Kraft. Viele Fragen tauchen auf, und als Erwachsener kommt man ganz schnell auch an seine Grenzen. Mit der eigenen Trauer belastet, soll man noch als gute Stütze und Begleitung für das Kind agieren. Fragen wie: "Wo ist die Oma jetzt?", "Warum musste mein kleiner Hase sterben?" usw. sind Fragen, die Kinder altersgerecht und ehrlich beantwortet haben wollen.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auswirkungen der Trauer

Ziel:
Das Kind in seiner Gefühlswelt nach Trennung, Scheidung, Tod begleiten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Das "Gespür" für unseren eigenen Körper und das Wahrnehmen unserer Bedürfnisse geht in der heutigen, reizüberfluteten Zeit oft verloren. Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt und Stress ausgeliefert. Mangelnde Konzentration, motorische Unruhe und Wahrnehmungsstörungen sind mögliche Folgen. Hier ermöglicht die Klangschale "Stille und Bewegung" am und im Körper zu spüren. Denn nur mit einer guten Wahrnehmung – von uns selbst und anderen – können wir fühlen, was uns gut tut und darauf basierende Entscheidungen treffen.

Inhalte:
Die Wirkung vom Klang
Spiel mit allen Sinnen – Klangspiele für Kinder
Abenteuer Klanggeschichte
Erlebnis Klangreise

Ziele:
Eigene Wahrnehmung fördern.
Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung bei Kindern kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder wollen ihre Kraft spüren und sich selbst als kraft- und energievoll erleben. Sie wollen Kräfte zusammenwirken lassen aber auch mal gegenüber stellen. Sie wollen kräftig anfassen, aber auch zart berühren. Im Rahmen dieser Fortbildung wollen wir uns spielerisch und bewegt dem Spiel der Kräfte nähern.
Wir werden unterschiedlichste Angebote, Materialien und Spiele zum Thema "Kraft spüren" kennenlernen und in die persönliche Auseinandersetzung damit gehen, um so konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen pädagogischen Alltag mitzunehmen. Der Bogen spannt sich von Bewegungsspielen mit Krafteinsatz über spielerisches Kräftemessen bis hin zu Bewegungsangeboten für Turnsaal oder Bewegungsraum mit dem Schwerpunkt der Tiefenwahrnehmung.

Inhalt:
Umgang mit Kräften

Ziel:
Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Wer sich zur Musik bewegt, kann sich ausdrücken und zeigen, welche Gefühle in ihm stecken – ohne ein einziges Wort zu sprechen. In diesem Tanz- und Bewegungsworkshop werden Lern- und Erfahrungsfelder angeboten, die Migrationsthemen wie Ausgrenzung, Einsamkeit, Verständigungsschwierigkeiten, körperlich erfahrbar machen können.

Inhalte:
Interkulturelles Lernen durch Tanz und Bewegung
Bewegte Methoden, z.B. Assimilierungsübung, walk like an egyptian etc. für Jung und Alt
Körperwahrnehmungsübungen
Internationale (Kinder)Tänze 

Ziele:
Eigene Reaktionsmuster wahrnehmen und sich selbst reflektieren.
Kreative und bewegte Methoden für die Arbeit mit Kindern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Gruppen- und Kreistänze

Reaktionsfähigkeit, Differenzierungsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit sind nur einige koordinative Komponenten, die in kürzester Zeit bei Kindern mit diversen Spielgeräten hervorragend entwickelt werden können. Sozial- und Materialerfahrung in Gruppenspielen verbessern Kooperation und Wahrnehmung. Im Rahmen des Seminars werden Übungsformen und Spiele in kleinen und größeren Gruppen für Kinder vermittelt. Das Seminar richtet sich an Pädagogen/innen, die auch einen Turnsaal zur Verfügung haben.

Inhalte:
Alternative Spielformen zur Verbesserung der Koordination
Kooperationsspiele
Übungsformen zur Verbesserung der Wahrnehmung
Spielformen für Großgruppen

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

Naturbegegnungen können zum Anlass einer intensiven Beschäftigung mit der belebten und unbelebten Umwelt werden. Indem Kinder ihre bisherigen Erfahrungen und ihr Können zu den neuen Eindrücken in der Natur setzen, konstruieren sie neues Wissen und neue Verhaltensweisen. Die Auseinandersetzung mit der Natur und Umwelt fördert die Einsicht in ökologische Zusammenhänge und ermöglicht den Kindern die Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen der Natur. "Garteln" im Jahreskreis beinhaltet zwei Themenschwerpunkte:

Inhalte: Teil 1: Herbst und Winter – "Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens"
Herbstliche Kräuter, Tees und Säfte
Pflanzungen im Herbst
Die Verwendung von herbstlichen Lebensmittel aus der Natur (Rezepte)
Inhalte: Teil 2: Frühling und Sommer – "Jeder Tag bringt kleine Geschenke"
Kräuterwissen (ungiftige und giftige Pflanzen)
Pflanzenarten und Berücksichtigung ihrer Anwendbarkeit
Tiere im Boden

Ziele:
Wissenswertes über die Ressource Natur erfahren.
Heimische Pflanzenarten kennenlernen und daraus Tees und Säfte selbst herstellen.
Die hohe Bedeutung der "Naturerfahrung" für Kinder erkennen.

Methoden:
Verbale Information in Form von Kurzvorträgen
Praktisches Arbeiten

Alte Hausmittel und Naturheilmittel helfen der Gesundheit. Was früher von den Hausfrauen in den Speiseplan integriert wurde, um die Familie gesund zu erhalten und kleinen Wehwehchen – mit den bei uns wachsenden Kräutern – zu Leibe zu rücken, ist vielfach schon in Vergessenheit geraten.
Immer mehr Menschen erkennen, dass natürliche Hausmittel viele Vorteile bieten, denn schließlich haben sie keine Nebenwirkungen und sind enorm preiswert. Vieles bietet uns die Natur sogar kostenlos an. Sie sind jederzeit verfügbar und leicht zuzubereiten. Und noch ein großer Vorteil: Natürliche Hausmittel setzen da an, wo der Körper Hilfe braucht, um gesund zu werden.
Viele Heilkräuter aus dem eigenen Garten können in unsere tägliche Ernährung mit eingebaut werden, um kleinen Wehwehchen zu Leibe zu rücken.

Inhalte:
Heimische Kräuter 
Ansetzen von Kräutern

Ziel:
Diverse Kräutertinkturen für den täglichen Gebrauch herstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Immer größere medizinische Möglichkeiten vermitteln uns das Gefühl, dass "Kranksein" nicht mehr notwendig sei. Wir beobachten, dass akute Erkrankungen sofort bekämpft werden und gleichzeitig allergische und autoimmune Erkrankungen rasant zunehmen.
Gemeinsam wollen wir den Fragen nachgehen, warum die Natur "Kranksein" veranlagt hat, welche wichtige Bedeutung allgemeinen Infekten und Kinderkrankheiten für die Entwicklung unseres Immunsystems zukommt und ob wir uns "Kranksein" überhaupt noch leisten können.

Inhalte:
Immunsystem und "Kranksein" 
Einflussnahme von Fiebersenkern, Antibiotika und Impfungen

Ziel:
Wissenswertes über die Bedeutung von Infekten und Kinderkrankheiten erfahren.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Diskussion

In der körperlichen Gesamtentwicklung eines Kindes spielt das Erlernen der motorischen Grundfertigkeiten eine gewichtige Rolle. Im Kleinkind- und Vorschulalter haben wir die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise die Kinder in deren Entwicklung richtungsweisend zu unterstützen. Im Rahmen des Seminars werden Bewegungseinheiten vermittelt, die speziell die Verbesserung motorischer Grundfertigkeiten fördern.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Motorik
Bewegungseinheiten für Laufen, Rollen, Balancieren etc.

Ziel:
Förderung von motorischen Grundfertigkeiten erlernen.

Methoden:
Kurzer theoretischer Input
Praktische Übungen

Der Körper ist die Bühne für unbewusstes seelisches Geschehen. Er macht Stress und psychische Belastungen – unabhängig von ihren Ursachen – sichtbar. Da es die Wirbelsäule ist, die dem Körper Halt gibt, zeigen sich in Beschwerden und Fehlhaltungen auch die Auswirkungen psychischer Belastungen. Sie bringen das seelische und körperliche Wohlbefinden aus dem Gleichgewicht.

Um dieses Gleichgewicht wiederherzustellen, gilt es, nicht nur körperliche Fehlhaltungen der Wirbelsäule, sondern vor allem die seelisch-geistigen Konflikte als dahinter liegende Ursachen aufzuspüren und zu lösen.

Beim Entdecken und Bewusstmachen von tieferen, unbewussten Ursachen der Beschwerden, wie z.B. verdrängte Enttäuschungen, psychischer Stress, Ängste, Aggressionen sowie Abwehr- und Fluchtreaktionen, können gezielte Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen unterstützend wirken.

Inhalte:
Stress und seine Signale – Woran erkennt man Stress bei sich?
Stressreaktion – Wie entsteht Stress im Gehirn?
Wechselwirkung zwischen Körper und Geist – Wie die innere die äußere Haltung beeinflusst
Körperübungen und Entspannungstechniken

Ziele:
Stressreaktionen erkennen.
Eigene belastende Glaubenssätze bewusst machen.
Mögliche Lösungsansätze kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Theorieinput
Praktische Übungen

Wir leben in einer Welt des Tuns, von früh bis spät sind wir damit beschäftig, innere und äußere Anforderungen zu bewältigen, wir kommen kaum zur Ruhe. Das Sein hingegen, nachdem wir uns immer öfter sehnen, verlangt Zeit zur Ruhe, Selbstbesinnung, folgt dem Herzen und der inneren Weisheit. Erst beides zusammen ergibt ein Ganzes. Wie oft fühlen wir uns leer, abgeschnitten und den Herausforderungen des Alltags ausgeliefert? Wir identifizieren uns mit dem was wir tun müssen und vergessen dabei häufig auf uns selbst, was zu einem enormen Energieverlust führt. Am Ende steht Erschöpfung und die traurige Frage, wo eigentlich der lockere, lebensfreudige, spontane und kraftvolle Mensch geblieben ist, der man einmal war!? Vielleicht fragen sie sich spätestens an dieser Stelle, wo es doch speziell um Stress und Zeitnot des modernen Menschen geht, was kann ich tun, um wieder in meine Kraft zu kommen, dann sind Sie in diesem Workshop richtig und "Herzlich Willkommen".

Inhalte:
Gefangen im Gedankenkarussell
Ein Leben, viele Gefühle – richtiger Umgang mit Emotionen
Kinesiologische Bewegungsübungen zur Stressreduktion
Entspannungsübungen für jeden Tag

Ziel:
Den persönlichen "Zustand" verbessern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

MeMeMe – yes Me! Du stellst dein Licht viel zu oft unter den Scheffel? Du nimmst andere Personen viel wichtiger als dich selbst? Du glaubst, Achtsamkeit beginnt immer nur bei den anderen? Dann sollten wir uns kennenlernen. MeMeMe bringt dich näher zu dir selbst: Zeigt dir, wie du mit dir selbst in bewusstem Kontakt kommen kannst. Hilft dir, deinen Körper zu spüren und mit ihm aktiv zu arbeiten. Gibt dir Möglichkeiten in die Hand, deinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Klingt unmöglich? Nichts ist unmöglich. Alles ist in dir. Du brauchst nur deine Türe zu öffnen und deine Potenziale rauslassen.

Inhalte:
Einführung in die Lehre der 5 Elemente aus Sicht der TCM und Shiatsu
Grundlagen der klassischen Sitzmeditation mit Selbsterfahrung
Atemtechniken zur Aktivierung
Einführung ins Meridian-Yoga, zum Üben mit und ohne Matte (Alltagsübungen für zwischendurch)
Geführte Meditationen zur prozessorientierten Entwicklung

Ziele:
Dein Wohlbefinden steigern.
Körperenergien ausgleichen.
Ruhe in dir spüren.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Die Natur ist ein Spiegel, in dem ein Kind sich selbst erkennt. Andere Wesen, ja selbst Flüsse, Steine und Wolken lehren die Kinder eine Form der Selbsterkenntnis, die sie in einer allein menschengemachten Welt nicht erwerben könnten. Das Fehlen von "fertigem" Spielzeug regt die Fantasie und Kreativität an. Die eigenen Kräfte ausprobieren können sowie hüpfen, springen, klettern, balancieren und kriechen, stärken Sicherheit und Selbstbewusstsein. Das Erfahren von körperlichen Grenzerlebnissen schafft ein stabiles Fundament, um auch mit psychischen Belastungs- und Stresssituationen besser umgehen zu können.
Im Seminar wollen wir uns aufmachen, raus gehen und gemeinsam etwas erleben. In Form einer Methodenwerkstatt nutzen wir das Outdoor-Know-How der Vortragenden und die Expertise der Pädagogen/innen, um das Begleiten von Kindern beim Entdecken und Erleben des Naturraums zu unterstützen.

Inhalte:
Wildnispädagogische Basics
Spiele und Übungen zur Körperwahrnehmung und Sinneserfahrung
Konstruktions- und Kooperationsaufgaben mit Seilen
Reflexionsmöglichkeiten in der Natur
LandArt und Basteln mit Naturmaterialien im Jahreskreis

Ziele:
Methoden und konkrete Beispiele für abwechslungsreiche Naturerlebnisse im gesamten Jahreskreis kennenlernen.
Ein Bewusstsein für die vielfältigen erlebnispädagogischen Möglichkeiten in einem vorhandenen Naturraum (Park, Bach, Wald, Garten, Wiese, Berg etc.) schaffen.

Methoden:
Vortrag
Arbeiten in der Natur

Faszie bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Das Fasziengewebe wird leider vielfach unterschätzt. Das Fasziengewebe verleiht dem Körper Form, Stabilität und Flexibilität; es versorgt unsere Zellen mit Nährstoffen und befreit sie von Schadstoffen. Sind sie jedoch verklebt, verhärtet oder verletzt, so kann dies zu diversen Schmerzen führen. Faszien sind trainierbar und relevant für sportliche Leistungen und generelles Wohlbefinden.

Faszien haben signifikanten Einfluss auf

Muskulatur,
Bewegung,
Kraftübertragung,
Haltung,
Schmerzempfinden und
Körperwahrnehmung.

Inhalte:
Die Bedeutung der Faszien für unsere Gesundheit
Möglichkeiten der Anwendung

Ziel:
Faszien "bearbeiten", damit man sich beweglicher und wieder fit fühlt.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Shiatsu ist eine fernöstliche Behandlungsmethode zur Linderung und Korrektur körperlicher und psychologischer Leiden. Als eine besondere Form von Shiatsu hat sich Barfuß-Shiatsu entwickelt, das vor allem Fußtechniken benutzt, um den gleichmäßigen Energiefluss im Körper wiederherzustellen. Zudem gibt es noch andere, einfach zu erlernende Techniken. Denn Krankheiten entstehen, laut fernöstlicher Medizin, wenn der Energie-Kreislauf im Körper durch innere oder äußere Einflüsse blockiert oder geschwächt wird.

Inhalte:
Elemente aus Shiatsu
Gleichgewichtsübungen

Ziel:
Sich selbst stärken und seine Mitte finden.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

... klettern, krabbeln, kriechen, springen, laufen. Ziel der Musik- und Bewegungsbaustelle ist die spielerische Förderung motorischer Grundfertigkeiten. Basierend auf selbstkomponierten Kinderliedern und kleinen Bewegungsgeschichten in Reimform werden Bewegungsangebote vorgestellt. Selbstgebautes Material fördert die Eigenmotivation und Kreativität der Kinder.
Die möglichen Themen gestalten sich nach Alter und Interesse der Kinder. Die Grundfertigkeiten bilden verschiedene Fantasiewelten. Neben der Schulung motorischer Grundfertigkeiten verbessern sich Körpergefühl, Selbstvertrauen und Sozialkompetenz der Kinder.

Inhalte:
Kennenlernen und Ausprobieren verschiedenster Bewegungsbaustellen
Übungsmöglichkeiten im Stationsbetrieb
Richtige Sicherung für ein möglichst gefahrloses Spielen

Ziel:
Fördermöglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Neben Laufen, Springen oder Balancieren zählt das Klettern zu den Grundformen menschlicher Bewegung. Ziel dieser Fortbildung ist es, den Pädagogen/innen Möglichkeiten aufzuzeigen, um das natürliche Kletter- und "Kraxl"bedürfnis der Kinder zu erhalten und spielerisch zu erweitern. Wesentliches Augenmerk wird dabei auch auf Sicherheitsaspekte gelegt.
Neben der spielerischen Förderung von Motorik, speziell im Bereich der Kraft und Koordination, steht der Spaß im Vordergrund. Auflockernde Lieder und rhythmische Sprechstücke runden die Kletterspiele ab. Eigens angefertigte Kinderkletterwände und verschiedenste Spielmaterialien sorgen für Spannung und Herausforderung.

Inhalte:
Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Kletterspiele
Selbstständiges Erarbeiten von Kletterspielen
Materialerfahrungen und Knotenkunde

Ziel:
Kinder unter dem Aspekt der Sicherheit fördern.

Methoden:
Impulsvortrag
Partnerarbeit

Die Natur hält eine Fülle an Kräutern bereit. Sie schmücken auch unsere Gärten und verzaubern mit ihren Düften. Doch Kräuter können weit mehr als das! (Wild)Kräuter sind gesund, schmecken gut und lassen sich zu köstlichen Speisen und Getränken verarbeiten. Wie wäre es mit einem selbstgemachten Wiesen-Dudler oder einer schmackhaften Kräuter-Suppe? Auf einer kleinen Wanderung begegnen wir den wilden Pflanzen in der Wiese (Löwenzahn, Vogelmiere, Wiesenbocksbart, Schafgarbe) und überlegen gemeinsam, wie man Kindern spielerisch den richtigen Umgang mit Wildpflanzen vermitteln kann. Nach dem Motto "weniger ist mehr" legen wir Wert auf das sichere Bestimmen der Wildkräuter, die wir anschließend gemeinsam in der Kräuterküche des Nationalparks zu einer schmackhaften Jause verarbeiten wollen.

Inhalte:
Essbare (Wild)Pflanzen erkennen, richtig bestimmen und sammeln
Verarbeitung von Kräutern zu Getränken, Speisen und Kosmetika
Praktische Tipps für Kräuter-Projekte rund um das Bildungsjahr

Ziele:
Pflanzen kennenlernen und verarbeiten.
Verantwortungsbewussten Umgang mit (Wild)Kräutern Kindern vermitteln.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Äpfel sind wahre Kraftpakete der Natur – mit vielen Vorteilen. Sie wachsen praktisch vor unserer Haustüre. Für Kinder ist es ein Erlebnis, sie zu ernten, weiter zu verarbeiten und – vor allem sie zu genießen – am besten direkt vom Baum. Mit seinen zahlreichen, vitalisierenden Inhaltsstoffen ist der Apfel ein wertvolles Nahrungsmittel und Hautpflegemittel in einer runden, aromatischen Verpackung. Wir werden eine Apfelstrudelsalbe, ein Apfel-Karottenshampoo, eine Pflege-Sahne und eine Lippenpflege herstellen.

Inhalte:
Inhaltsstoffe und Beschreibung des Apfels
Der Apfel in der Hautpflege

Ziel:
Verschiedene Verwendungsmöglichkeiten des Apfels kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Das erste frische Grün im Frühling ist etwas Besonderes. Die Natur erwacht und verwöhnt uns mit den ersten Wildkräutern. Gänseblümchen, Giersch, Vogelmiere, Spitzwegerich und Co. bringen unseren Körper nach dem langen Winter wieder in Schwung. Diese vitalisierende Kraft der Frühlingskräuter können wir sowohl in der Ernährung nutzen als auch in der Hautpflege – als Grüne Kosmetik.

Die Grüne Kosmetik ist Selbstversorgung direkt aus der Natur und überzeugt durch ihre Einfachheit. Hautpflegemittel werden aus Bio-Rohstoffen, die wir in Küche, Garten, Wald und Wiese finden, auf einfache Weise "gekocht". Sie nähren und pflegen sanft die Haut, wirken gesundheitsfördernd und sind geeignet für alle Altersstufen und Hauttypen. Schon Kinder können unter Anleitung eines Erwachsenen ihre Vollwertkost für die Haut selbst zubereiten. Dadurch erleben sie die Natur hautnah und mit allen Sinnen, ihr Interesse an Kräutern wird geweckt, ihre Kreativität und Experimentierfreude gefördert.

Inhalte:
Frühlingskräuter – genaue Beschreibung und Wirkung
Nachhaltigkeit und Umweltschonung durch "Grüne Kosmetik"
Herstellung von Ölauszügen, Salben, Lippenpflege, Badepralinen

Ziele:
Hautpflege selbst herstellen und diese Fertigkeit weitervermitteln.
An der Natur und ihren Geschenken sich erfreuen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Die Arbeit mit Kindern ist oft fordernd, vor allem aber ist sie eine große Bereicherung, die sehr viel zu geben hat. Um von der wundervollen Arbeit mit Menschen auch selbst zu profitieren und sie genießen zu können, sind der Kontakt zu sich selber und die Gabe sich selbst wahrzunehmen, wichtige Grundlagen. Breathwalk verbindet achtsames Gehen (Walking), rhythmische und bewusste Atmung, einfache (Yoga)Übungen und Meditation. Er macht den Kopf frei, verbessert die Ausdauer und stärkt das Immunsystem. Man kann Breathwalk als körperliches Training bezeichnen, das die Vitalität und gleichzeitig das persönliche Wachstum und die meditative Erfahrung fördert – eine sehr einfache Technik mit dennoch tiefgehender Wirkung. Das bewusste Atmen beim Breathwalk kann verschiedene Bereiche unseres Körpers und unseres Geistes in Einklang bringen und damit erstaunliche Veränderungen hervorrufen.

Inhalte:
Was ist Breathwalk?
Die wichtigsten Wirkungen des Breathwalks
Die Bedeutung des Atems für unser Wohlbefinden

Ziel:
Zwei verschiedene Breathwalk-Programme kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Bei Spaziergängen durch Wald und Wiese oder entlang eines Feuchtgebietes entdecken wir viele verschiedene Pflanzen. Die meisten davon sind heilkräftig, aber nur von wenigen ist uns diese Heilkraft bekannt. Viele Pflanzen sind auch essbar und eignen sich gut als kulinarische Ergänzung, als Gewürz und/oder als Mineralstofflieferant für unseren Körper.
Auf Wunsch können wir auch einige Kräuter sammeln, um diese als Tinktur anzusetzen oder als Tee zu trocknen. Hierfür bitte einen Korb oder ein Marmeladenglas mitnehmen! Bei der Veranstaltung wird genau erklärt, wie man Heilpflanzen für den Hausgebrauch verwendet und zubereitet. Überdies erfahren wir einige interessante Details über die Pflanzen, einige Pflanzen bieten interessante Geschichten oder Experimente, die wir ebenso bei dieser Veranstaltung erfahren. Sie erhalten im Nachhinein ein Skript.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Früchte

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Oft sieht man bei einem Spaziergang schöne Blumen oder interessante Bäume und Sträucher und fragt sich: "Was ist denn das?". Bei einem Spaziergang in Südkärnten entdecken wir viele bekannte aber auch unbekannte Pflanzen unserer Heimat. Wir lernen diese kennen und erfahren einiges über ihre Verwendungsmöglichkeiten.
Auf Wunsch können wir auch einige Kräuter sammeln, um diese als Tinktur anzusetzen oder als Tee zu trocknen. Hierfür bitte einen Korb oder ein Marmeladenglas mitnehmen! Bei der Veranstaltung wird genau erklärt, wie man Heilpflanzen für den Hausgebrauch verwendet und zubereitet. Überdies erfahren wir einige interessante Details über die Pflanzen. Einige Pflanzen bieten interessante Geschichten oder Experimente, die wir ebenso bei dieser Veranstaltung erfahren.
Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung zur Verfügung gestellt, welches als E-Mail verschickt wird.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Kräuter

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kursvortrag
Praktisches Arbeiten

Kräuter, Pflanzen und Tees, all dies ist aus unserer Heilkunde nicht mehr wegzudenken! Pflanzliche Hilfsmittel oder auch ätherische Öle können bei kleinen Wehwehchen, Schlafstörungen oder auch bei Erkältungskrankheiten gut eingesetzt werden! 
Doch immer wieder stellt man sich die Fragen:  
Ätherische Öle für Kinder – geht das überhaupt? 
Ab welchem Alter darf ich welche Öle verwenden?
Wie dosiere ich sie? 
Welche verwende ich z.B. für Schnupfen, für Bauchweh oder Kopfweh?
Man sollte mit der Dosierung vertraut sein, da Kinder sehr schnell auf die Öle reagieren.

Inhalt:
Kennenlernen verschiedener Öle

Ziel:
Richtiges Dosieren und Einsetzen der Öle erlernen.

Methoden:
Vortrag
Mischen eines ErkältungsRollOn

Der Berufsalltag sollte klar strukturiert sein und ist an viele Vorgaben gerichtet. Die gesamte gesellschaftliche Struktur erfordert einen nach außen definierbaren und immer wiederholbaren Tagesablauf. Die Zeit, den Ablauf auch an eigene Rhythmen und Bedürfnissen anzugleichen, ist vielfach nicht mehr vorhanden. Wissen um die Rhythmen der Frau, welche Bedürfnisse sowohl körperlich als auch im Energiehaushalt gegeben sind, steht oft nicht mehr zur Verfügung. Im Seminar wird versucht, die Lebenszyklen der Frau nach der asiatischen Gesundheitslehre zu erklären. Den Teilnehmer/innen werden Wissen und Übungen vermittelt, um sich selbst zu stärken und somit zusätzliche Energiequellen im Berufsalltag nützen zu können.


Inhalte:
Theoretischer Hintergrund anhand der Lehre von Meridianen, Qi und Yin/Yang speziell für die Frau
Die Umsetzung dieses Wissens in den Lebensalltag

Ziel:
Den eigenen Lebensrhythmus erkennen.

Methoden:
Vortrag
Übungen in Stille
Praktische Übungen aus Meditation und Qigong

Der Beruf von Pädagogen/innen erfordert ein starkes Bewusstsein für die Anliegen vieler Personen im Umfeld. Nicht nur die Verantwortung für die Kinder, sondern zusätzlich auch die steigenden Erwartungen der Eltern stellen eine große Herausforderung dar.
In diesem Kurs wird anhand von Übungen aus der asiatischen Gesundheitslehre der Weg zu sich und seinem Körper aufgezeigt.

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund anhand der Lehre von Meridianen, Qi und Yin/Yang über die Auswirkung von hoher Verantwortung, Zeitdruck und emotioneller Belastung auf unseren Körper
Wie lernen wir auf Signale des Körpers rechtzeitig zu achten und mittels Qigongübungen, Meditation und Kräutern Ausgleich zu finden?
Theorie und praktisches Durchführen von Übungen aus Qigong und Meditationen
Fallbeispiele zur Umsetzung im Berufsalltag

Ziele:
Die Aufgaben des Berufsalltags gesund und zentriert bewältigen.
Die eigenen Grenzen und Möglichkeiten zum "Gegensteuern" in Zeiten hoher Anforderungen rechtzeitig erkennen.

Methoden:
Vortrag
Übungen in Stille
Praktische Übungen aus Meditation und Qigong

Bewegungserfahrungen, vielfältige Sinneseindrücke und deren Zusammenhang sind wesentliche Grundlagen der Selbst- und Weltbilder von Kindern. Durch Bewegung erforschen und erobern Kinder ihre Umwelt. Bewegung ist eine fundamentale Handlungs- und Ausdrucksform von Kindern. Ihr kommt eine Schlüsselfunktion im Rahmen der Entwicklung kognitiver, emotionaler, sozialer und kommunikativer Fähigkeiten zu.
Grundsätzlich lieben es Kinder sich zu bewegen, da sie ihren inneren Bewegungsdrang stillen wollen – sei es in der freien Natur oder im Bewegungsraum einer elementaren Bildungsinstitution. In den meisten Einrichtungen sind im Außengelände genügend Spielmöglichkeiten vorhanden. Für Pädagogen/innen stellt sich mitunter die Frage, welche Möglichkeiten zur Realisierung des Bildungsbereiches "Bewegung und Gesundheit" mit der Gesamt- oder Teilgruppe es im Bewegungsraum gibt. Im Seminar werden einfache und rasch umsetzbare Bewegungsspiele mit oder ohne Material vorgestellt, die in der alltäglichen Praxis gut eingesetzt werden können.

Inhalt:
Bewegungsspiele mit und ohne Material

Ziel:
Neue Ideen für den Bewegungsraum erfahren.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

"Was mich interessiert sind nicht bewegliche Körper, sondern bewegliche Gehirne."

Die Feldenkrais® Methode bietet einen geschützten Rahmen, um mit uns selbst zu experimentieren. Wir lernen unsere Aufmerksamkeit zu lenken und uns bei unserem Tun zu beobachten. Dabei wird eine wertfreie Handlung kultiviert, in der wir wahrnehmen ohne zu urteilen. Dadurch entsteht ein Prozess des individuellen Lernens, der seinem eigenem Tempo folgt und losgelöst von einem außen erkennbaren Ziel die Möglichkeit gibt, uns selbst besser kennen zu lernen.

Inhalte:
Persönlichkeitsentwicklung
Verfeinerung der Wahrnehmung
Verbesserung der Koordination
Stressbewältigung

Ziel:
Sich besser kennenlernen.

Methode:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

Beim "Pulsen" wird der Körper systematisch durch Berühren in eine sanfte, schaukelnde Bewegung versetzt, die sich wellenartig durch die gesamten Körperflüssigkeiten, die Muskeln und Gelenke, bis hinein in die Zellen fortsetzt. Der Körper kommt dabei mit seinen sensomotorischen Erfahrungen, dem Fundament seiner Selbstempfindung, in Kontakt. Körperliche und seelische Blockaden werden eingeladen, sich zu lösen. Ein Prozess des Integrierens und Verarbeitens wird eingeleitet und ermöglicht dem Kind/Erwachsenen, seine Gefühlsreaktionen und Gedanken neu zu ordnen. Der dadurch einsetzende Stressabbau hilft bei der Krisenbewältigung, dient der eigenen Entwicklung, unterstützt den Heilungsprozess bei vielen Krankheiten und Beschwerden und hat grundsätzlich eine beruhigende und ausgleichende Wirkung. Das Pulsen kann zudem für besseren Schlaf sorgen, löst Verspannungen, ist verdauungsfördernd, reguliert den Muskeltonus von sowohl hypotonen als auch hypertonen Kindern. Die Wirbelsäule und andere Gelenke werden dabei flexibler und beweglicher. Es hilft bei Hyperaktivität, Konzentrationsproblemen und Schulstress. Eine leicht erlernbare und sofort umsetzbare Methode, die für alle Altersgruppen geeignet ist.


Inhalte:
Kurze Einführung in die Geschichte und Entwicklung von Holistic Pulsing
Pulsen bei Kindern mit Restreflexen
Erlernen einiger Basisgriffe in Zweiergruppen (Pulsing-Austausch)

Ziel:
Einige Griffe des Holistic Pulsing in verschiedenen Körperlagen als wertvolle Unterstützung in der Arbeit mit Kindern erlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Kennen Sie das? Ein Kind ist lustlos, kann sich nur schwer konzentrieren und schon nach kurzer Anstrengung versiegen Kraft und Ausdauer. Sie beobachten vielleicht auch, dass das Kind eine schlechte Verdauung hat und häufig krank ist oder chronische Hautprobleme wie Neurodermitis hat.
Kinder sind "Springginkerl". Sie lieben es, sich zu bewegen und manchmal fragt man sich, wo sie diese Energie hernehmen. Deshalb ist eine länger andauernde Lust- und Kraftlosigkeit immer ein Anzeichen dafür, dass der Körper – vor allem der Darm – überfordert ist. Mit einer einfachen, hypoallergenen Kost kann sich der kindliche Darm rasch regenerieren. Die Symptome bessern sich und das Kind findet zu mehr Kraft und Lebensfreude zurück. Ähnliches gilt übrigens für Erwachsene!

Inhalte:
Die unterschiedlichen Bauchtypen in der Bauch-gut-Diätetik kennenlernen
Sensible Bauchtypen identifizieren
Die Bauch-gut-Diät und ihre Umsetzung im Alltag – einfach, praktikabel, kindgerecht
Vorschläge für Bauch-gut-Gerichte und deren praktische Umsetzung in der Küche

Ziele:
Bauchsensible Kinder erkennen.
Bauch-gut-Gerichte kennenlernen. 

Methoden:
Impulsvortrag
Küchenpraxis

Schokolade, Gummibärchen, Kuchen oder Saft – wir lieben alles, was süß schmeckt. Es beruhigt uns, hebt die Stimmung, gibt Energie. Und es macht krank. Wir konsumieren Zucker in einem nie dagewesenen Ausmaß. Das betrifft Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Laut einer englischen Studie verzehren Kinder 22 Kilo Zucker pro Jahr. Das entspricht dem Durchschnittsgewicht eines/einer Fünfjährigen. Das Zappelphilipp-Syndrom wird ebenso mit Zucker in Verbindung gebracht wie Übergewicht, Diabetes oder Karies. In diesem Workshop vertiefen Sie Ihr Wissen rund um Zucker. Wir beleuchten das Suchtpotenzial und den menschlichen Stoffwechsel im Zusammenhang mit Zucker und kommen so zu einem umfassenderen Verständnis der negativen gesundheitlichen Auswirkungen eines hohen Zuckerkonsums. Gemeinsam nehmen wir alternative Süßungsmittel unter die Lupe und bewerten sie, denn nicht immer sind sie echte Alternativen. Wir betrachten diverse Lebensmittel und Süßigkeiten. Dabei lernen Sie, Zucker zu identifizieren, den Zuckergehalt von Lebensmitteln einzuschätzen und eine Zutatenliste zu "lesen". Gesunde Ideen für den (kindlichen und erwachsenen) Süßgusto werden vorgestellt und gemeinsam zubereitet und verkostet.


Inhalte:
Wissenschaftliche Erkenntnisse über Zucker und dessen negativen Einfluss 
Zuckerstoffwechsel und Suchtpotenzial
Bewertung alternativer Süßungsmittel
Lebensmittel einschätzen und bewerten lernen

Ziele:
Einen undogmatischen, wenngleich bewussteren Umgang mit Zucker erlangen.
Ideen für eine weitestgehend zuckerfreie Bildungseinrichtung kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Gruppenübungen
Küchenpraxis

Nacken verspannt? Ein Druck auf den großen Zeh kann helfen. Die Fußreflexzonenmassage soll Schmerzen lindern, die Durchblutung fördern und die Selbstheilungskräfte anregen.
Ein Druck auf gewisse Stellen kann helfen ...
Durch das eigenständige Wissen der Zonen an den Füssen kann ich mir sofort erste Hilfe leisten. Die Technik der Fußreflexzonenmassage kann leicht erlernt werden und entspannt zudem auch den Körper. Kinder sind besonders offen für eine entspannte Massage mit einer Fantasiereise. Weiters kann man gezielt für jedes Organ das richtige Öl einsetzen und Positives bewirken.

Inhalte:
Verbesserung des Wohlgefühls
Wissenswertes über den Einsatz der Öle

Ziele:
"Landkarte" der Organe am Fuß kennenlernen.
Fußreflexzonenmassage anwenden.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Heimweh – wer seine Familie einmal für längere Zeit verlassen musste, kennt diesen Schmerz. Personen mit Migrationshintergrund in Österreich fühlen sich, je nach Herkunft, gesundheitlich schlechter als Personen ohne Migrationshintergrund. Was spielt sich dabei biologisch ab? Wie sind die kulturellen Unterschiede im Umgang mit Gesundheit und Krankheit? Welche Auswirkungen hat das auf unsere Arbeit mit Kindern und Eltern?

Inhalte:
Gesundheit und Krankheit im kulturellen Vergleich
Symptome des Heimwehs; Phasen der Migration
Körperwahrnehmungsübungen
Erprobte Tipps, Methoden und Übungen für die Praxis

Ziele:
Hintergrundwissen über kulturelle Unterschiede zum Thema Gesundheit erfahren. Einfache Methoden und kreative Ideen für die Arbeit mit Kindern und Eltern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppen- und Einzelübungen
Präsentieren von praxiserprobten Methoden

Tauchen wir gemeinsam ein in die Welt der Bewegung, des Rhythmus, des Klanges, der Formen, der Farben. Erleben wir ein Zusammenspiel der Melodie- und Farbwelten.
Gearbeitet wird mit Pastellkreiden, Xylophonen, Rhythmusinstrumenten, Tempera, Klassik, Collagen, Stimme, Wolle, Steinen und vielem mehr.
Wir entdecken unsere Lebendigkeit, indem wir all unsere Sinne aktivieren.
Innere Bilder werden durch den Gestaltungsprozess im "Außen" sichtbar.
Motiviert durch unser Interesse und unsere Experimentierfreude begeben wir uns auf diese besondere Erlebnisreise.

Inhalte:
Töne und Farben als kreatives Gestaltungselement
Unterschiedliche Materialien

Ziele:
Körperliches und seelisches Wohlbefinden stärken.
Kreatives Potenzial ausdrücken.

Methoden:
Paar- und Gruppenarbeit
Prozessbegleitung durch Reflexion in der Gruppe

Kennen Sie Situationen, in denen Sie eine Beschwerde eines aufgebrachten Elternteils entgegen genommen haben? Oder haben Sie sogar Situationen erlebt, in denen Sie beschimpft wurden und eine kleine Beschwerde in einem großen Konflikt endete? Fakt ist, dass, wo Menschen aufeinander treffen, es immer "menschelt". Effektives Beschwerdemanagement und professioneller Umgang mit Beschwerden und Reklamationen gehören zum Alltag. Sie lernen in dieser Fortbildung Methoden und Techniken kennen und anwenden, die für ein souveränes und menschenorientiertes Beschwerdemanagement die Voraussetzung sind. Sie erfahren, wie Sie selbst schwierigste Gesprächssituationen meistern und mit Ihrem Konfliktpartner eine gemeinsame Lösung finden.

Inhalte:
Die 3 Phasen eines Beschwerdegespräches
Praxis-Schritte zur Gesprächsführung bei Beschwerden
Souveränes Reagieren bei persönlichen Angriffen/Notprogramm
Positive Rhetorik/Gesprächskiller vermeiden
Vielredner unterbrechen und Gespräche taktvoll beenden

Ziel:
Schwierige Gesprächssituationen leichter meistern.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Fallbeispiele

Es hat wieder nicht geklappt – Warum???
Oft setzen sich nicht die besten Ideen durch, sondern die, die mit dem größten Nachdruck vertreten werden – denn wer sich nicht behaupten kann, geht unter. Wer sich besser durchsetzen will, muss nicht nur seine Bedürfnisse, Wünsche und Ziele kennen, sondern auch seine eigene Persönlichkeit. Erlernte Denkmuster und unbewusstes Handeln führen häufig dazu, dass wir – gerade in Situationen, in denen wir was erreichen wollen – klein beigeben und dem Gegenüber die Tür aufmachen, sodass er sich durchzusetzen kann. Für uns bleibt dann noch: Frust und Enttäuschung. 

Inhalte:
Hinderliche Denkmuster 
Unterschied zwischen Wunsch und Ziel 

Ziele:
Seine Interessen mit mehr Gelassenheit, Konzentration und Souveränität durchsetzen.
Ängste abbauen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Diskussion

Kränkung heißt immer Verletzung und persönliche Betroffenheit. Wir werden gekränkt und kränken auch andere – alles Missverständnisse? Oder was steckt hinter diesen missglückten Versuchen im sozialen Kontext miteinander auszukommen? Werden persönliche Beziehungen mit Arbeitsbeziehungen verwechselt? Sind Selbstbilder und Selbstwahrnehmung kompatibel mit dem Fremdbild und der Fremdwahrnehmung? Die persönliche Sicht verhindert den Perspektivenwechsel und die Empathie für andere und anderes. Die eigene Kränkung kann nicht verarbeitet werden und verhindert die Kommunikation und die Freude an der Arbeit. Die systemische Aufstellung bedient sich des Perspektivenwechsels, um Situationen und Menschen aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können und Konflikte zu verstehen.

Inhalte:
Psychologie der Kränkung
Klärung des Begriffs Projektion
Theoretisches Modell des Konstruktivismus
Selbstreflexion
Psychogramm

Ziele:
Eigene Kränkungen verstehen.
Das Verhalten des Gegenübers richtig deuten und eine Wahrnehmung aus einer anderen Perspektive entwickeln.
Kommunikationsstile verstehen lernen.
Distanzierung zu Konflikten finden.

Methoden:
Gruppenarbeit
Diskussion
Übungen
Vortrag

Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Mit Neugier und Faszination begegnen sie der Welt der Musik. Viele Kinder haben große Freude daran, wenn Pädagogen/innen zur Gitarre greifen und ein Lied mit dieser begleiten.
Wer die Basics schon gelernt hat, findet hier neue herausfordernde Übungen und Lektionen, um sein Gitarrenspiel noch weiter zu verbessern und seine Kenntnisse auszubauen.
Spielerisch werden Sie soweit ausgerüstet, dass Sie Lieder wirkungsvoll begleiten können.

Inhalte:
Varianten der Akkordspieltechnik
Fingerstyle, fortgeschrittene Technikübungen
Begleittechniken
Rhythmische Übungen

Ziel:
Einfache Liedbegleitung ohne Noten durchführen.

Methode:
Praktisches Üben

Die Körpersprache macht einen weitaus größeren Teil unserer Kommunikation aus als unsere Worte. Wie hängen Emotionen und körperliche Signale zusammen? Was sind eigentlich Emotionen und wie entstehen sie? In diesem Seminar lernen Sie die gezielte Wahrnehmung körpersprachlicher Signale und mögliche Lösungsansätze für Ihre emotionale Balance kennen.

Inhalte:
Emotionen – Die Entstehung von Gefühlen
Körperliche Reaktion als Bestandteil des emotionalen Prozesses
Stresstheorie 
Grundlagen gezielter Wahrnehmung
Haltung – die innere und die äußere
Mimik und Physiognomie
Gestik – die Sprache unserer Hände
Abstand und Zonen
Tonfall, Sprachrhythmus und Sprachmelodie
Lautstärke und Deutlichkeit
Interpretation von körpersprachlichen Signalen
Kongruenz und Inkongruenz

Ziele:
Körpersprachliche Signale gezielt wahrnehmen.
Durch Körperübungen und Entspannungstechniken mögliche Lösungsansätze für
emotionale Balance kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzel- und Gruppenübungen

Die neue Bezeichnung "Bildungspartnerschaft" vermittelt den Eindruck, mit Eltern sehr eng und vertraut zusammen zu arbeiten. Wenn wir elementare Bildungseinrichtungen auch als Dienstleistungsbetriebe sehen, verändert sich unsere Sichtweise auf unser Arbeitsfeld. In diesem Zusammenhang wird auch von "Kundenorientierung" gesprochen. Kinder als Kunden und Eltern als ihre Experten/innen anzusehen, kann für eine konstruktive Zusammenarbeit hilfreich sein.
Wenn Sie (wie ich) der Generation "Elternarbeit" angehören, möchte ich Ihnen anbieten, sich mit mir auf die Reise zur "Bildungspartnerschaft" zu begeben und Ihre Rolle im elementarpädagogischen Arbeitsfeld aus einer anderen Perspektive zu sehen und ev. Ihre Rolle diesbezüglich neu zu definieren.

Inhalte:
Elternarbeit, Bildungspartnerschaft oder Zusammenarbeit mit Eltern?
Qualitätsbereiche der Bildungspartnerschaft
Ziele der Bildungspartnerschaft

Ziele:
Fachwissen erweitern.
Haltungen und Einstellungen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Diskussion

Sprache ist ein gestaltendes, formendes, wunderbares und einzigartiges Instrument, um mit anderen Mitmenschen zu interagieren, sich auszutauschen, sich zu verständigen und in andere Welten/Realitäten einzutauchen. Beziehung ist eine Interaktion zwischen zwei Personen, die ihre Emotionen, Gedanken, Erinnerungen, Bedürfnisse und ihre Wahrnehmung einschließt. Beziehung ist die Basis jeder Begegnung. Ein imitierendes, nachahmendes Verhalten ist für das Erlernen von Sprache (gestützt auf neueste Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, z.B. der Bedeutung der Spiegelneuronen) bedeutend, es ermöglicht Verbundenheit. Sprache ist das wichtigste Medium zur Auseinandersetzung eines Menschen mit seiner Welt: Sprache ist notwendig, um Gefühle und Eindrücke in Worte zu fassen und damit sich selbst und andere zu verstehen. Sie ist die Grundlage für die Gestaltung sozialer Beziehungen und die Partizipation am kulturellen, sportlichen, politischen usw. Leben. Aufgrund globaler gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse gewinnt die Mehrsprachigkeit ständig an Bedeutung. Im Seminar wird nicht nur der Reflexion der eigenen Haltung und Einstellung gegenüber Mehrsprachigkeit ausreichend Platz geboten, sondern vor allem Chancen aufgezeigt, die mit Interkulturalität, Diversität und Mehrsprachigkeit sich in elementaren Bildungseinrichtungen ergeben können.

Inhalte:
Innere Haltung zur Chance der Mehrsprachigkeit
Praktische Umsetzung, um sprachliches Vorbild zu sein
Wichtigkeit von Beziehungs-, Interaktions- und Bindungsverhalten
Wissen aus der Neurobiologie – "Lernen am Modell"

Ziel:
Seine inneren Haltungen und Denkweisen erkennen.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

In diesem Seminar stehen die wertfreie Musikvermittlung, die Erweiterung der musikalischen Eigenkompetenz, die experimentelle Erfahrung und der kreativ- künstlerische Ausdruck von Stimme, Klang und Musik im Vordergrund. Wir tauchen in ein Klang- und Farbenbad ein und setzen uns mit der bunten Vielfalt der musisch- kreativen Möglichkeiten (Stimme, Malen, Musizieren) auseinander.
Folgende Schwerpunkte werden angeboten:
Klang(körper)Stimme – Die eigene Stimme ist unser tägliches Werkzeug, unser Instrument und unser Klangkörper
Stimmhygiene, Körperarbeit, stimmliche Experimente
Musik(instrumente) – Kreative Prozesse mit und ohne Instrument(en)
Musik – Klang und Bewegung, bildnerisches Tun, schöpferisches Tun

Inhalte:
Grundlagen der Elementaren Musikpädagogik
Lieder, Bewegungsspiele und andere musikalisch-kreative Impulse

Ziele:
Reformpädagogische Ansätze und ihre möglichen Auswirkungen in der Musikvermittlung kennenlernen.
Musikalisch-kreative Eigenkompetenz weiterentwickeln.
Musikalisch-kreative Impulse für den Arbeitsalltag erhalten.
Musikalisch-kreative Psycho- und Stimmhygiene kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Umsetzung 

Stress – Seine Ursachen und Erscheinungsformen.
Mentale, körperliche und soziale Aspekte.
Was ist Stress überhaupt und was passiert im Körper, wenn wir unter Stress stehen? Wie können wir mit aktivem Stressmanagement die Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit bewältigen? Erleiden wir ihn oder gehen wir konstruktiv damit um?

Inhalte:
Die 5 R´s (hilfreiche Faktoren für den gelungenen Arbeitsalltag): Rolle, Ritual, Reden, Reflexion, Ressourcen.
Weg vom Stress – hin zum Portionieren und Bewältigen von Anforderungen
Die Chancen des Scheiterns

Ziele:
Das (Arbeits)Leben als eine Abfolge von bewältigbaren Herausforderungen und ruhigeren Phasen verstehen und aktiv gestalten.

Methoden:
Inputs
Kleingruppengespräche
Körperorientierte Übungen

Unser Selbstwert beeinflusst alle unsere Gespräche und Beziehungen.
In diesem Seminar stellen wir uns folgenden Fragen: "Wie werde ich wahrgenommen?", "Hört man mir zu?", "Bestimme ich bei Entscheidungen mit?", "Fühle ich mich stark in schwierigen Gesprächen?", "Kann ich meine Meinung einbringen?".
Der entscheidende Erfolgsfaktor im Kontakt und in der Kommunikation mit anderen Menschen ist das eigene Selbstwertgefühl. Jeder ist dazu in der Lage, seine Selbsteinschätzung zu verändern und positiv zu entwickeln. Im Seminar werden dazu Wege und Schritte aufgezeigt und erarbeitet.

Inhalte:
Grundbedürfnisse von Menschen und schlussfolgernde Prinzipien für eine erfolgreiche Kommunikation
Unser Selbstwert beeinflusst unser Denken und unser Handeln
Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens
Ich bin OK – Du bist OK
Klar in der Sache – beziehungsorientiert zum Menschen
Spannungsfeld zwischen der Beziehungs- und der formalen Funktionsebene

Ziele:
Das Selbstwertgefühl steigern.
Erfolgreich kommunizieren lernen.
Sicherheit in Gesprächen gewinnen.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praktische Übungen
Kreative Techniken

Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Mix aus Kompetenzen und "Schwächen". Wir streben danach, mit unseren ganz persönlichen Bedürfnissen und Begabungen im Einklang mit uns und den anderen zu leben. Dies bezeichnet Remo Largo als das "Fit-Prinzip".
Doch genau das fällt oft so schwer. Wiederholt geraten wir in "Misfit-Konstellationen", in denen wir uns zu sehr anpassen, uns zu wenig abgrenzen und nicht mehr authentisch leben. Immer wieder ins Gleichgewicht zu kommen ist eine lebenslange Herausforderung. Letztlich geht es aber darum, die eigenen Kompetenzen so zu akzeptieren, wie sie sind, und sich zu trauen, ein passendes Leben zu führen.
Im Seminar stellen wir uns dazu die entscheidenden Fragen: Welches Leben passt zu mir? Lebe ich meine eigene Individualität oder ziehe ich mir immer wieder die Schuhe der anderen an?
Aus den gewonnenen Selbsterkenntnissen können in der Folge persönliche Handlungsabsichten abgeleitet werden, die uns dem Ziel näherbringen, immer mehr wir selbst zu werden.

Inhalte:
Individualität – Wie kann sie gelebt werden?
Die Bedeutung der "eigenen Bedürfnisse und Interessen" für die Lebensgestaltung
"Misfit-Konstellationen"

Ziel:
Sich selbst besser kennenlernen.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Kreative Methoden
Reflexion

Die Digitalisierung hält weitestgehend Einzug in den Berufsalltag. Von Kinderlisten über Kassabuch bis hin zu Wochenplanungen, Schwerpunktplanungen, Bildungs- und Lerngeschichten. Dies sind nur einige Beispiele von Vorbereitungen mit denen Pädagogen/innen tagtäglich arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass man vertraut wird mit den verschiedensten Programmen am PC und/oder Laptop. Diese Fortbildung soll dazu dienen, dass Pädagogen/innen wertvolle Tipps für die tägliche Vorbereitung am PC und/oder Laptop mitnehmen können.

Inhalte:
Excel: einfache Formeln (Alter des Kindes ausrechnen, Datum, Summe, Mittelwert, fortlaufende Nummerierung etc.), Spalten uvm.
Word: Tabellen, Diagramme, Grafiken/ClipArt einfügen und bearbeiten, Kopf- und Fußzeile uvm.
Bildbearbeitungsprogramme (Gimp, Irfanview): Hintergrund eines Bildes transparent machen, Dateigröße eines Bildes verkleinern uvm.
Bei Interesse bestünde die Möglichkeit, auf das Schreiben von Infoblättern, Einladungen etc. auch einzugehen (Wie wirken Infoblätter interessanter?) 
Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen

Ziele:
Neue Formeln kennenlernen.
Medienkompetenz erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen
Praktische Beispiele

Unser Leben und unser Wesen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Es gibt unterschiedliche Lebensabschnitte, in denen man verschiedenartige Rollen einnimmt, die man mehr oder weniger gerne innehat und in bestimmten Kontexten einsetzt.
Viele Rollen prägen uns sehr und einigen von ihnen kann man auch nur sehr schwer ausweichen. In hochkomplexen und technisierten Gesellschaften wird die Rollenvielfalt stets größer. So gibt es in der heutigen Welt sogar die „Rolle" in sozialen Netzwerken, wo Menschen mitunter vorgeben, jemand zu sein, der sie in der Realität nicht sind. Pädagogen/innen in elementaren Bildungseinrichtungen nehmen ebenfalls unterschiedliche Rollen ein; jene des/der Leiters/in, des/der Kollegen/in, des pädagogischen Fachmanns/der pädagogischen Fachfrau usw. Permanent wechseln wir die Rolle und sind uns dieses Prozesses oft nicht bewusst. Im Seminar geht es nicht nur um die Erkennung unterschiedlicher Verhaltensweisen im Zusammenhang mit bestimmten Rollen, sondern auch darum, zu erkennen, welche "Rollenausübung" zu einer Belastung führen kann.

Inhalte:
Unterschiedliche Rollen im privaten und beruflichen Leben
Verschiedene Rollen und ihr Zusammenhang
Chancen und Risiken von Rollen

Ziele:
Unterschiedliche Rollen erkennen.
Rollen bestimmte Verhaltensweisen zuordnen.
Mögliche Auswirkungen der eigenen "beruflichen Rolle" verstehen und situationsadäquat handeln.

Methoden:
Theoretischer Input
Reflexion
Übungen

Veränderungen sind ein fixer Bestandteil unseres Lebens. Wir können nur wachsen, wenn wir uns verändern. Dennoch stehen wir Veränderungen nicht immer positiv gegenüber. Wann kann ich mich selbst verändern und trotzdem für Stabilität sorgen? Was ist in einer Organisation zu tun, um einen erfolgreichen Wandel einzuleiten?

Inhalte:
Die Bedeutung von Veränderung und Stabilität
Veränderungen stören unsere Gewohnheiten (Denkmuster, Vorstellungen etc.)
Der Abbau von Ängsten und Widerständen bei Veränderungen 
Der Preis der Veränderung – 5 Schlüsselkompetenzen

Ziel:
Veränderungen als Chance sehen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Im Laufe eines langen Lebens sammelt sich Vieles an. Manches trägt man ständig mit sich herum. Anderes füllt Kästen und Schränke. Jede Menge "Gerümpel" wird auch in der Seele und im Geist angesammelt und blockiert unser tägliches Miteinander am Arbeitsplatz, in der Familie, im Freundeskreis.

Inhalte:
Kennen Sie Adrian Monk?
Der Begriff "Gerümpel"
Ordnung fängt zuhause an – bei mir und in mir
Entrümpeln – eine ungeliebte Arbeit
Unser Körper, das Haus von Geist und Seele

Ziele:
Erkennen, dass Entrümpeln keine einmalige Sache ist.
Innere Stärke entwickeln.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele

Unsere Gesellschaft ist geprägt von einer Übergangsphase, die uns fordert, der Vielfalt der Kulturen mit Verständnis und Toleranz zu begegnen, um zu einem neuen Miteinander mit gegenseitiger Akzeptanz zu kommen.
Interkulturelle Kompetenz wird im Zeitalter von Globalisierung und Migration immer wichtiger und ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts.
Indem wir uns mit unseren eigenen Wurzeln beschäftigen, können wir es besser schaffen, offener auf andere Menschen zuzugehen.
Schwerpunktmäßig nähern wir uns den Fragen, wie Kulturen entstehen und worin die Unterschiede erkennbar sind. Wo können wir Gemeinsamkeiten erkennen, uns annähern und vielleicht auch voneinander lernen? Wie kommuniziert man erfolgreich mit Mitgliedern anderer Kulturen? Wie hängen Fremdbilder, Vorurteile und Identität zusammen?

Inhalte:
Grundlagen des Fremdspracherwerbs
Einblicke in die interkulturelle Kommunikation und das interkulturelle Zusammenleben
Meine Identität – Deine Identität
Die "Kulturzwiebel"

Ziel:
Möglichkeiten zum interkulturellen Miteinander kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung

Pädagogische Fachkräfte stehen heute mehr denn je vor großen Herausforderungen. Angesichts veränderter organisatorischer und struktureller Rahmenbedingungen sowie einer Vielzahl an Konzepten, Bildungsplänen und Qualitätsdiskussionen stellen sich viele Kollegen/innen die Frage: "Wie sollen wir das alles noch schaffen?" Sie geben täglich ihr Bestes, um Kinder und Eltern zu begleiten und bringen dabei viel Engagement und Herzlichkeit auf. Eine großartige und wertvolle Aufgabe, die jedoch auch sehr kräftezehrend sein kann. Wer gut für andere sorgen will, sollte jedoch erstmal gut für sich selbst sorgen – dann besteht die Möglichkeit, mehr Freude am Beruf zu erleben.

Inhalte:
Grundlagen der Stressforschung und Burnout-Prävention
Meine Stresslandkarte – Welcher Stresstyp bin ich?
Zeit- und Prioritätenmanagement
WERT-voll und selbstbestimmt – Was ist mir wirklich wichtig?
Bedeutung von Ernährung und Bewegung
Abgrenzung als Selbstschutz

Ziele:
Bewussten Umgang mit den eigenen Stressoren und Zeiträubern erlernen.
Von der Fremdbestimmtheit zur Eigenverantwortung finden.
Die eigenen Werte finden und überprüfen.
Persönliche Grenzen und Bedürfnisse erkennen und wahrnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Reflexion
Praktische Übungen

Pädagogen/innen stehen im Spannungsfeld verschiedener Anspruchsgruppen und haben gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern/innen und natürlich Eltern immer wieder Argumentationsbedarf. Sie müssen ihre Kompetenzen und Expertisen überzeugend argumentieren, um Vorgaben, eigene Interessen und jene der ihnen Anvertrauten zu vertreten.

Inhalte:
Die Sprache des Überzeugens
Fragen, die überzeugen
Werkzeugkasten – wie Emotionen angesprochen werden

Ziele:
Die Psychologie des Überzeugens kennenlernen.
Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte überzeugen.
Eigene Stärken erkennen.
Selbstbewusstsein stärken.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Pädagogen/innen sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, die Druck, Stress und negative Emotionen auslösen. Vorgesetze, Kollegen/innen und/oder Eltern können Belastungen hervorrufen, die zu bewältigen sind. Immer mehr Pädagogen/innen sind von Depressionen und Burnout betroffen. Hier gilt es rechtzeitig – und zwar schon bevor erste Anzeichen auftauchen – vorzusorgen. Die Lösung heißt "Resilienz".

Inhalte:
Konkrete Instrumente zur Steigerung der psychischen Widerstandskraft bzw. der
emotionalen und mentalen Stärke
Erarbeitung eines individuellen Resilienz-Konzepts
Methoden und Instrumente zur Stärkung der Resilienz und Resistenz 

Ziele:
Resilienz und Resistenz kennenlernen.
Den Einfluss bestehender Denk- und Verhaltensmuster auf die Widerstandskraft erfahren.
Einflüsse im Umgang mit Druck, Krisen, Konflikten und Stress erkennen.

Methoden:
Impulsvortag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Pädagogen/innen sollten wissen, wie Lernen "wirklich" funktioniert und mit welchen Konsequenzen dies verbunden ist. Die Neurowissenschaften haben diesbezüglich neue Erkenntnisse geschaffen, die über die Pädagogik hinausreichen. Dieses Wissen schafft ergänzende Erkenntnisse mit Folgen auf das Verhalten. Gerade in der Elementarpädagogik, aber auch in der Hortpädagogik, ist Lernen mehr als nur der Prozess der Wissensvermittlung. Es geht um frühe Prädispositionen, die auf Entscheidungen und Verhalten Einfluss nehmen.

Inhalte:
Das lernende Gehirn
Grundlagen der Neuropsychologie in Bezug auf die Pädagogik
Somatische Marker – Erkenntnisse, bewusster Einsatz und Folgen
Neuromodulation und Emotion

Ziele:
Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere erkennen.
Bewusste interaktive Steuerung lernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Wir wachsen und entwickeln uns immer weiter. Unsere Gefühle, Werte und Erwartungen sind stets im Fluss und Wandel. Dieser Fluss wächst aus unseren vielen Wahrnehmungen und Erfahrungen und schlussendlich aus dem Wunsch, das eigene "Selbst" zu sein. Jeder von uns ist in einem ähnlichen Fluss und daher stets im Wandel. Diese Tatsache drückt sich oft als Konflikt aus – in unseren Beziehungen mit anderen und auch in unserer Beziehung mit uns selbst. Produktiver Konflikt kann als Brücke zu verbessertem Verständnis und daher auch zu verbesserter Kommunikation mit anderen und mit uns selbst dienen. Konflikt öffnet sozusagen eine Türe zur Vertiefung; wir müssen nur durch diese Türe schreiten – mit Offenheit und Achtsamkeit. Nur dann können wir den Ursprung von Konflikten und den eigenen Beitrag verstehen lernen. Dieses Verständnis führt unweigerlich zu Lösungsansätzen.
Wer offen und neugierig in Konfliktsituationen hineingeht, kommt tiefer, verständnisvoller, beziehungsfähiger (und glücklicher) auf der anderen Seite heraus. Wir lernen Konflikt – mit anderen und auch mit uns selbst – als Chance aufzugreifen und als Motor für das eigene Wachstum zu nehmen.

Inhalte:
Den Ursprung von Konflikt verstehen
Erkennung von Interpretationen vs. Realität
Dritte-Person-Perspektive, Objektivieren
Erkennen von Gedanken- und Verhaltensmustern

Ziel:
Konflikt als Motor für das eigene Wachstum nutzen.

Methoden:
Vortrag
Einzelarbeit
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Wir alle kennen den Trend – den gesellschaftlichen Mainstream – hin zur Achtsamkeit. Burnout, Resilienz und Präventionsmaßnahmen sind in aller Munde. Wissenschaftliche Studien zeigen ganz klar, dass die Schulung von Achtsamkeit positive Effekte für uns selbst haben kann.
Achtsamkeit ist eine besondere Art des Daseins. Achtsamkeit (mindfulness) ist die beabsichtigte Lenkung der Aufmerksamkeit auf die gegenwärtige Erfahrung. Diese wird wohlwollend, ohne zu werten, offen und unvoreingenommen beobachtet. Achtsamkeit fördert Entspannung, Konzentrationsfähigkeit, den Umgang mit Stress, die innere Gelassenheit und das Annehmen eigener Bedürfnisse. An diesem Tag werden Sie Achtsamkeit für sich selbst – ganz persönlich – erfahren und bekommen Werkzeuge, um Achtsamkeit, Mitgefühl und Dankbarkeit auch in ihre Arbeit mit Kindern einfließen zu lassen.

Inhalte:
Theorie zum Thema Achtsamkeit
Sinn und Nutzen der Achtsamkeitspraxis
Wie achtsam gehe ich mit mir selbst um?
Reflexion eigener Achtsamkeitspraxis
Wie achtsam können Kinder sein – praktische Umsetzungsmöglichkeiten
Planung eines Projektes – die achtsame Kindergruppe

Ziele:
Den (eigenen) Umgang mit dem Thema Achtsamkeit anschauen.
Achtsamkeit in das Leben einbetten.
Die Methoden-Schatzkiste erweitern.

Methoden:
Kreative Flipcharts 
Kleingruppe als Erfahrungsraum

Die Werkzeuge der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg praktisch anzuwenden erfordert emotionale und soziale Kompetenzen, kontinuierliches Umdenken und Selbstreflexion, ein Bewusstsein für Interdependenz und Vernetztheit, empathische Unterstützung und sehr viel Übung. In dem Workshop wollen wir lernen, wie wir unsere Kompetenzen als Schlüssel zu unserem Inneren nutzen können.

Inhalte:
Dominanz- und Partnerschaftskulturen (Dominanzmythen)
Wie unsere Denk- und Sprachmuster Wut, Schuld und Scham hervorrufen
Wut, Schuld und Scham im Körper
Scham in der Kindheit und in der Kindererziehung, Scham als Lernbarriere, verschiedene Arten und Nutzen von Scham
Fünf Richtungen im Umgang mit Scham – der Bedürfniskompass
Wut – Kern der Gewalt
Das Ärgermodell

Ziele:
Mechanismen, die hinter Verurteilungen, Wutausbrüchen, Schuldzuweisungen, Rechtfertigungen u.ä. stecken, verstehen.
Die zu Grunde liegenden Gefühle und Sehnsüchte kennenlernen und Wege finden, diese auf konstruktive Weise zum Ausdruck zu bringen.

Methoden:
Theorieinputs
Einzelarbeit
Gruppenübungen
Rollenspiele

In einer Zeit, in der wir vielen Ansprüchen im Außen genügen müssen, kommen die eigenen Bedürfnisse oftmals zu kurz. Fragen wie "Was sagt mir mein Körper?", "Wobei empfinde ich echte Lebensfreude?", "Was gönne ich mir?" oder "Lebe ich meine persönlichen Werte?" treten in den Hintergrund, weil ein Großteil unsere Zeit mit Arbeit, Familie und Haushalt ausgefüllt ist. Dieser Seminartag ist ganz dem Thema der persönlichen Selbstfürsorge gewidmet, um (wieder) besser auf sich Acht geben zu können. 
Der Blick in die eigene Lebensbiografie erlaubt uns, Glaubenssätze zu überprüfen, entweder zu behalten oder über Bord zu werfen. Und er ist Wegweiser dafür, Möglichkeiten und Strategien zu finden, der Selbst-Wertschätzung im Alltag mehr Raum zu geben und mit Belastungen, Stress und Druck im Familien- und Arbeitsumfeld besser umgehen zu können. Gut auf uns zu schauen ist eine Kompetenz, die wir besitzen, eine Einstellung nach der wir leben, ein Wert der uns ausmacht.

Inhalte:
Die verschiedenen Ebenen der Selbstfürsorge
Ressourcensuche in der eigenen Lebensbiografie
Wie kann ich gut auf mich schauen
Einsatz kreativer Methoden

Ziele:
Selbst-Wertschätzung erhöhen.
Strategien und Wege für die eigene Selbstfürsorge finden.
Wohlbefinden steigern.
Alltagsbewältigung verbessern.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzelübungen
Kleingruppenarbeiten

In unserer hektischen Zeit und mit der stark strukturierten Lebensweise fühlen wir uns manchmal sehr schwer und unbeweglich. Wir leben unseren Alltagstrott.
Wäre es da nicht oft wünschenswert, mehr Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Freiheit herbei zu zaubern?
Wie machtvoll sind unsere eigenen Gedanken und wieviel Macht üben wir mit unserer Sprache aus?
Wenn wir bewusst unsere eigenen Gedanken und unsere Sprache reflektieren, kommen wir eigenen alten Mustern auf die Schliche. Diese sind heute vielleicht überholt und gar nicht mehr nötig. Wir selbst haben die Möglichkeit, Situationen bewusst zu verändern und ein gesundes, wertschätzendes Miteinander zu leben. Das bringt uns mehr Freude und wir können sogar tanzend und federleicht durch unser Leben schweben!

Inhalte:
Die Macht der Gedanken
Die machtvolle Sprache
Wirkungsvolle Kommunikation
Wertschätzung ins Leben bringen

Ziele:
Bewusst die eigenen Gedanken wahrnehmen und überdenken.
Die eigene Ausdrucksweise reflektieren und unsere Sprache bewusst einsetzen.
Kommunikation erlernen, die beim Gegenüber auch ankommt.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung
Wahrnehmungsübungen

"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden. Sie wollen leben!" (Ekkehard von Braunmühl)

Mit Freude, Leichtigkeit und Professionalität gut begleitet und entspannt durch den Alltag gehen. In diesem Workshop geht es darum, wie durch Bewusstmachung und Beherzigung sechs einfacher Prinzipien (Schlüssel) beste Bildungsbedingungen für die Kinder geschaffen werden.
Bei der Auseinandersetzung mit den sechs Schlüsseln dreht sich alles um alltagsintegrierte, qualitativ hochwertige Bildungsarbeit, losgelöst von zeitlich festgelegten Förderprogrammen.
Wir wollen Ihre Neugierde wecken und Ihnen in ungewohnter Weise Denkanstöße geben, dass der Alltag deutlich entspannter und harmonischer für alle empfunden werden kann.
Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie neues Gedankengut und positive Energien mit in Ihren pädagogischen Alltag.

Inhalte:
Sechs Schlüssel der Bildungsqualität
Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
Stärkung der Selbstwirksamkeit

Ziel:
Einfache Prinzipien für die Gestaltung effektiver pädagogischer Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Praktische Gruppenintervention

Eltern vertrauen uns das Wichtigste in ihrem Leben an – ihr Kind! Daher wird eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten eine immer wichtigere Aufgabe im Tätigkeitsfeld von Pädagogen/innen. Insbesondere in Elterngesprächen kann es durch das Ansprechen von unangenehmen Themen zu äußerst fordernden Situationen kommen. Schließlich kostet es bereits Überwindung, die Eltern z.B. damit zu konfrontieren, dass ihr Kind von einem anderen Kind gebissen wurde oder Auffälligkeiten in der Entwicklung des Kindes zu beobachten sind. Da es jedoch sehr wichtig ist, dass alle Beteiligten im selben Boot sitzen und in die gleiche Richtung rudern, steigt der Bedarf nach Handlungsweisen, die zur Führung eines konstruktiven Gespräches beitragen können. Aus diesem Grund soll diese Fortbildung dazu dienen, dass Sie Tipps für die Vorbereitung und Durchführung solcher Gespräche in Ihren pädagogischen Alltag mitnehmen können.

Inhalte:
Verschiedene Kommunikationstechniken aus dem NLP
Gestaltung von Elterngesprächen
Ideen für Einladungen zu Elterngesprächen
Tipps für gelingende Elterngespräche
Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen

Ziele:
Strategien für schwierige Elterngespräche erproben.
Einfache Methoden für die Praxis kennenlernen.
Mehr Sicherheit für ein schwieriges Elterngespräch bekommen.
Kommunikations- und Methodenkompetenz erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Einzel- und Gruppenarbeit
Diskussion

FREUNDE ist ein österreichweites Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm basierend auf dem aktuellen Lebenskompetenz-Ansatz der WHO. In FREUNDE Schulungen werden wichtige Fakten und Methoden sowohl zum systematischen Aufbau der Emotionsregulation als auch zur Stärkung von Resilienz bei Kindern im Kindergartenalter vermittelt. Die gezielte Förderung notwendiger Lebenskompetenzen sowie das erneute Hinterfragen der eigenen pädagogischen Haltung spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Modul 1:
Was ist FREUNDE? – konzeptionelle Eckpunkte
Kindliche Entwicklung unter dem Blickwinkel von Ressourcen und Belastungen
Prävention von Sucht und Gewalt – Lebenskompetenzen und ihre Förderung
Pädagogisches Vorhaben: "Mit viel Gefühl" (Thema Emotionale Kompetenz)

Modul 2:
Kommunikation – eigene Muster reflektieren und bearbeiten
Pädagogisches Vorhaben: "Platz zum Streiten" (Thema Konflikte)
Pädagogisches Vorhaben: "Selber-mach-Tag" (Thema Kommunikation)

Ziele:
Das Konzept kennenlernen.
Förderliche Haltungen und Methoden für die Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis entwickeln.

Das Schulrechtsänderungsgesetz, das seit September 2016 in Kraft ist, brachte für die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen viele Veränderungen mit sich. Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik wurden in die Ebene der berufsbildenden höheren Schulen eingegliedert, heißen nun Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und stellen mit dem neuen Lehrplan unter anderem die Ausbildung für Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die wandelnden beruflichen Ansprüche und Herausforderungen in den Mittelpunkt. Damit verbunden ändern sich auch die Praxisaufgaben, die in den Besuchsinstitutionen erprobt und umgesetzt werden sollen.

Inhalte:
Veränderungen – neuer Lehrplan, Praxisaufgaben, Diplomarbeit etc.
Die neue Kollegausbildung
Aktuelle Entwicklungen im elementarpädagogischen Berufsfeld

Ziele:
Informationsaustausch und Informationsweitergabe.
Vernetzung zwischen BAfEP und elementarpädagogischem Berufsfeld Kärnten.

Methoden:
Vortrag
Kollegialer Austausch
Diskussion

Das Schulrechtsänderungsgesetz, das seit September 2016 in Kraft ist, brachte für die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen viele Veränderungen mit sich. Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik wurden in die Ebene der berufsbildenden höheren Schulen eingegliedert, heißen nun Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und stellen mit dem neuen Lehrplan unter anderem die Ausbildung für Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die wandelnden beruflichen Ansprüche und Herausforderungen in den Mittelpunkt. Damit verbunden ändern sich auch die Praxisaufgaben, die in den Besuchsinstitutionen erprobt und umgesetzt werden sollen.

Inhalte:
Veränderungen – neuer Lehrplan, Praxisaufgaben, Diplomarbeit etc.
Die neue Kollegausbildung
Aktuelle Entwicklungen im elementarpädagogischen Berufsfeld

Ziele:
Informationsaustausch und Informationsweitergabe.
Vernetzung zwischen BAfEP und elementarpädagogischem Berufsfeld Kärnten.

Methoden:
Vortrag
Kollegialer Austausch
Diskussion

Das Schulrechtsänderungsgesetz, das seit September 2016 in Kraft ist, brachte für die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin/zum Kindergartenpädagogen viele Veränderungen mit sich. Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik wurden in die Ebene der berufsbildenden höheren Schulen eingegliedert, heißen nun Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und stellen mit dem neuen Lehrplan unter anderem die Ausbildung für Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und die wandelnden beruflichen Ansprüche und Herausforderungen in den Mittelpunkt. Damit verbunden ändern sich auch die Praxisaufgaben, die in den Besuchsinstitutionen erprobt und umgesetzt werden sollen.

Inhalte:
Veränderungen – neuer Lehrplan, Praxisaufgaben, Diplomarbeit etc.
Die neue Kollegausbildung
Aktuelle Entwicklungen im elementarpädagogischen Berufsfeld

Ziele:
Informationsaustausch und Informationsweitergabe.
Vernetzung zwischen BAfEP und elementarpädagogischem Berufsfeld Kärnten.

Methoden:
Vortrag
Kollegialer Austausch
Diskussion

Boden ist unsere Lebensgrundlage und dabei voller Lebewesen, die es zu entdecken gilt. Wir laden Sie ein, Folgendes selbst auszuprobieren: Kreativstation (Malen mit natürlichen Bodenfarben), Versuchsstation (Schüttel- und Schüttversuche, Filterversuch mit gefärbtem Wasser), Boden mit allen Sinnen erfahren (Tast-Spiele), Mikroskop- und Becherlupenstation (Bestimmung von Bodentieren). Die in diesem Seminar vorgestellten Inhalte des als UN-Dekadenprojektes ausgezeichneten Workshops "Boden macht Schule" wurden für (Klein-)Kinder weiterentwickelt: Aus angefeuchtetem Boden Püppchen formen und aus Boden Würmer "wuzeln" ist eine wissenschaftliche Methode. Weiters stellen wir Ihnen – gemeinsam mit Bruno Braunerde – verschiedene Bodentypen spielerisch vor. Mit den Bodenfunktionen erfahren Sie schließlich, was Boden mit Hochhäusern, Jeans, Medikamenten und Handys zu tun hat.

Inhalte:
Information zum Thema Boden
Boden mit allen Sinnen erleben

Ziel:
Den Boden in seiner Vielfalt kennenlernen.

Methode:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans.
Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt (2013 mit dem 1. Platz beim IV-Teacher´s Award ausgezeichnet), wird in dieser Fortbildung vorgestellt und kann selbst erprobt beziehungsweise praktiziert werden.
Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI ist es, durch gezielte Förderung von Aus- und Weiterbildung für Elementarpädagogen/innen die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten beim Kurs und stellen den Teilnehmern/innen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung für das "Forschende Lernen" im Kindergartenalltag zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Experimentieren und Forschen in den Forscherecken und dem Forscherlabor zu den Einstiegsthemen: "Luft und Wasser", "Wiegen und Messen", "Schwimmen und Sinken", "Mikroskopieren"
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
Vortrag mit Bild und Videopräsentation: "Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik in den Forscherecken und mit erprobten, einfachen Materialien. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl.
Didaktik: Kompetente Technik-Vermittlung für Kinder und die Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen des Kindergartenalltags.
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?
Gestaltung des Gruppenraumes und der Funktionsecken
Planung eines Experiments, Aufbau und didaktische Umsetzung zur Nachhaltigkeit

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans.
Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt (2013 mit dem 1. Platz beim IV-Teacher´s Award ausgezeichnet), wird in dieser Fortbildung vorgestellt und kann selbst erprobt beziehungsweise praktiziert werden.
Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI ist es, durch gezielte Förderung von Aus- und Weiterbildung für Elementarpädagogen/innen die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten beim Kurs und stellen den Teilnehmern/innen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung für das "Forschende Lernen" im Kindergartenalltag zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Experimentieren und Forschen in den Forscherecken und dem Forscherlabor zu den Einstiegsthemen: "Luft und Wasser", "Wiegen und Messen", "Schwimmen und Sinken", "Mikroskopieren"
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
Vortrag mit Bild und Videopräsentation: "Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik in den Forscherecken und mit erprobten, einfachen Materialien. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl.
Didaktik: Kompetente Technik-Vermittlung für Kinder und die Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten in den verschiedensten Bereichen des Kindergartenalltags.
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?
Gestaltung des Gruppenraumes und der Funktionsecken
Planung eines Experiments, Aufbau und didaktische Umsetzung zur Nachhaltigkeit

Wie Sie die aktuellen Erkenntnisse der Neurodidaktik (gehirn-gerechtes Lernen und Lehren) zur wirkungsvollen Wissensvermittlung einsetzen können. Wenn uns etwas wirklich interessiert, ist unser Geist freiwillig fokussiert, ordnet das neu Erfahrene vollautomatisch dem schon vorhandenen Wissen zu und wir lernen praktisch "wie von alleine". Oft lernen Kinder und Erwachsene nur deshalb nicht oder schwer, weil die Lerninhalte für sie keinen Sinn ergeben oder einfach unattraktiv sind. Vermittelt man den (eventuell sogar langweiligen) Lernstoff aber spannend und/oder witzig verpackt, merkt man sich auch dann Dinge leicht, wenn man sich zu Beginn gar nicht dafür interessiert hat.
Im Seminar erleben die Teilnehmer/innen, wie einfach und lustvoll es sein kann, sich "Langweiliges" bzw. selbst "Schwieriges" zu merken. Sie erfahren dabei indirekt, wie sie Wissen "gehirn-gerecht" aufbereiten können, um Kinder (und Erwachsene) optimal beim Lernen zu unterstützen.

Inhalte:
Theoretische Einblicke in die Neurodidaktik
Mnemotechniken und gehirn-gerechte Lernstrategien
Neurodidaktische Konzepte in der Praxis

Ziele:
Eigene Lernfähigkeiten steigern.
Theoretische und praktische Kenntnisse über die Zusammenhänge, wie man Kindern (und auch Erwachsenen) zu besseren Lernerfolgen verhelfen kann, kennenlernen.

Methoden:
Impulsvorträge
Fall- und Praxisbeispiele
Gruppenarbeit
Diskussion

Pädagogen/innen möchten das Beste für die Kinder und brauchen Antworten auf Fragen wie:

Was braucht das Kind, um einen gesunden Selbstwert zu entwickeln, und wie unterstützt man das?
Ist es wichtig zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden?
Was brauchen Kinder, um sich optimal entwickeln zu können?
Warum suchen Kinder Grenzen und klare Entscheidungen?
Wie bereite ich mein Kind auf die Schule vor?

Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie und Gehirnforschung geben überraschende Einsichten in die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Unerwartete Lösungsansätze für das Kindergarten- und Volksschulalter geben Antworten auf die oben gesammelten Fragen. 

Inhalte:
Erkenntnisse der Gehirnforschung
Unterstützungsmöglichkeiten für die Selbstwert- und Persönlichkeitsentwicklung

Ziele:
Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.
Praktische Beispiele kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Impulse und Ideen für wahrnehmungsanregende Angebote im Bereich der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung und des Gleichgewichts, sowohl für die Umsetzung im Gruppenraum als auch im Bewegungsraum oder Turnsaal, stehen im Zentrum dieser Fortbildung.

Wir werden unterschiedlichste Angebote, Materialien und Spiele zur sensorischen und motorischen Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne kennenlernen und in die spielerische Auseinandersetzung damit gehen, um so konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalt: 
Wahrnehmungsförderung der körpernahen Sinne

Ziel:
Gemeinsam Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag in Gruppenraum, Bewegungsraum und Turnsaal erarbeiten.

Methoden:
Theorieinput
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen

In elementaren Bildungseinrichtungen gewinnen die Bereiche Inklusion, Interkulturalität und Diversität immer mehr an Bedeutung. Weltweit befinden sich derzeit knapp 50 Millionen Kinder auf der Flucht (UNHCR). So vielfältig die Fluchtgründe auch sind, so verschieden sind auch die Gruppen der geflüchteten Kinder und ihrer Familien. Sie kommen aus verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen, gehören diversen Religionen an, weisen unterschiedliches Bildungsniveau auf, stammen aus demographisch heterogenen Gegenden und haben unterschiedliche Gründe, in Österreich Fuß fassen zu wollen. So ist es schwierig, über geflüchtete Kinder und ihre Familien generelle Aussagen zu tätigen. Wenn geflüchtete Kinder schlussendlich einen Platz in elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen bekommen, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt, der sehr herausfordernd ist. Nicht nur die Ausnahmesituation als "Flüchtlingskind" zu gelten, sondern auch die prekäre Lage der gesamten geflüchteten Familie im Sozialsystem Österreichs kann das Eingliedern der Neuankömmlinge in die Institution erschweren. Pädagogische Fachkräfte stehen vor neuen Herausforderungen: Wie kann der Heterogenität, Interkulturalität, Religion, Sprache, Festgestaltung und Elternarbeit inklusiv begegnet werden? 

Inhalte:
Fluchtgründe und Fluchtbedingungen für Kinder
Interkulturelle Bildungsarbeit und Inklusion
Praktische Handlungsfelder der Elementarpädagogik

Ziele:
Ressourcen interkultureller Bildungsarbeit erkennen.
Interkulturelle Prozesse in der Kindergruppe verstehen.

Methoden:
Themeninput
Diskussionen
Ideenbörse und Best Practice-Beispiele

Portfolioarbeit begeistert nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch Kinder und Erziehungsberechtigte: Kindliche Bildungsprozesse zu beobachten und zu dokumentieren ist Sinnbild einer verantwortungsbewussten Elementarpädagogik. Portfolioarbeit stellt sich als anspruchsvolle Tätigkeit heraus, die durch eine moderne elementarpädagogische Haltung der Fachkräfte unterstützt wird. Eine für Kinder ansprechende und nachvollziehbare Portfoliogestaltung deckt zweierlei ab: Einerseits werden kindliche Selbstbildungsprozesse sichtbar – Kinder und Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, das kindliche Lernen bildlich zu erkennen und sich mit der Fachkraft darüber auszutauschen. Andererseits wird mit einer stärkenorientierten Sicht der Begleitung und Dokumentation im Portfolio das Selbstbewusstsein des Kindes bezüglich seiner eigenen Kompetenzen gesteigert. Im pädagogischen Alltag entstanden, hilft eine fundierte Portfoliogestaltung dabei, eine individualisierte Handlungsweise der Fachkräfte abzusichern und nächste, kindzentrierte Schritte in der pädagogischen Planung umzusetzen.

Inhalte:
Kindliche Bildungs- und Lernprozesse dokumentieren
Wesentliche Merkmale von Portfolios

Ziele:
Kindliche Selbstbildungsprozesse erkennen.
Soziale Ko-Konstruktion verstehen.
Verfassen eines eigenen Portfolioeintrags.

Methoden:
Themeninput
Videoanalysen
Schreiben
Best-Practice-Beispiele

Jedes Kind ist einzigartig – einzigartig in seinem Wesen und einzigartig in seinem Handeln. Wenn der Bundesländerübergreifende BildungsRahmenPlan (2009) von Inklusion als pädagogisches Bildungsprinzip schreibt, bedeutet dies für unsere pädagogische Arbeit, dass wir uns für die Vielfalt aussprechen, Unterschiede zulassen und Gemeinsamkeiten bewusst wahrnehmen sollen. Die Bildungsbereiche Sprache und Inklusion bedingen sich gegenseitig. Durch "Unterstützte Kommunikation" (UK) können Kinder, die nicht oder sehr schwer kommunizieren, aktiv an der Gemeinschaft teilhaben. Dieses Seminar zeigt auf, welche Möglichkeiten und Grenzen Inklusion mit sich bringt und bietet die Möglichkeit den Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) umfassend kennen zu lernen.

Inhalte:
Möglichkeiten und Grenzen inklusiver Pädagogik
Einführung in das Arbeitsfeld der "Unterstützten Kommunikation" (UK)
Einfache Kommunikationshilfsmittel (BIGmack, Step-by-Step, GoTalk, ...)
Symbol- und Kommunikationssoftware für PC und iPad (PCS-Symbole, Boardmaker)
Lern-Apps im sonderpädagogischen Bereich
Sinnvolles Zubehör und sichere Anwendung des iPads

Ziele:
Inklusion als Ressource wahrnehmen.
Methoden aus dem Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) kennenlernen.
Technische Hilfsmittel aus dem Bereich der "Unterstützten Kommunikation" (UK) anwenden können.

Methoden:
Theoretischer Input
Beispiele aus der Praxis
Praktische Übungen

Frühkindliche Lern- und Bildungsprozesse zu beobachten, zu dokumentieren und zu begleiten werden im elementarpädagogischen Bildungsbereich zunehmend bedeutsamer. Es wird immer naheliegender, dass dies zukünftig gesehen mehr Raum in unserer pädagogischen Arbeit einnehmen wird, da der Bildungskompass diskutiert und bereits erprobt wird.
Margaret Carr (2001), Begründerin der Bildungs- und Lerngeschichten, zeigt, wie Bildungs- und Entwicklungsdokumentation auf die Beobachtung von Alltagssituationen im Leben des Kindes aufbaut. Dazu unterscheidet sie fünf Lerndispositionen, die für das kindliche Lernen bedeutsam sind.
• Interessiert sein
• Engagiert sein
• Standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten
• Sich ausdrücken und mitteilen
• An einer Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen

Inhalte:
Lerndispositionen als Fundament pädagogisch professioneller Bildungs- und Entwicklungsdokumentation
Beobachten und Dokumentieren in der praktischen Umsetzung
Gewinn von professioneller Beobachtung und Dokumentation für Kind, Pädagogen/innen, Lehrer/innen und Erziehungsberechtigte

Ziele:
Lerndispositionen erkennen und praktisch anwenden.
Unterschiedliche Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Kooperations- und Vernetzungsarbeit von Kindergarten und Volksschule erlebbar machen.

Methoden:
Theoretischer Input
Diskussion
Gruppenarbeit

Kennen Sie das? Sie reden und reden und haben dennoch das Gefühl bei dem Kind/mehreren Kindern kommt nichts an! Vielleicht reden Sie in der falschen "Muttersprache".
Die Entwicklung der "Muttersprache" und die damit einhergehende Selbstwertentwicklung sind natürlich vorrangig Aufgabe der Erziehungsberechtigten. Dennoch tragen Sie als Bezugsperson in pädagogischen Einrichtungen maßgeblich zur Weiterentwicklung bei. Von Geburt weg ist Kommunikation der wichtigste Faktor, der bestimmt, welche Arten von Beziehungen jemand mit anderen eingeht und was bzw. wie jemand seine Umwelt erlebt. Über die persönliche "Muttersprache" erfährt ein Kind – jeden Alters – ob es angenommen und wertvoll ist oder nicht. Es macht also Sinn genauer hinzuschauen auf welcher "Frequenz" das Kind aktiv ist. Dies hilft einerseits den Selbstwert des Kindes nicht zu verletzen und andererseits das Miteinander – im Einzelnen und der ganzen Gruppe – besser zu gestalten.

Inhalte:
Kommunikation und Selbstwertentwicklung
"Sprachmuster" der Kinder 
Möglichkeiten der Gestaltung des täglichen Miteinanders

Ziele:
Einblicke in die Kommunikation und deren unmittelbare bzw. nachhaltige Auswirkung auf das Miteinander erhalten.
Die Verschiedenheit von Sprachen und die Auswirkung auf die Selbstwertentwicklung bewusst wahrnehmen.
"Sprachmuster" erkennen und für die Gestaltung des Miteinanders nutzen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Die Advents- und Weihnachtszeit gilt allgemein als besinnliche Zeit, in der viele Bräuche und Rituale gepflegt werden. Sie geben den Kindern Orientierung im Jahresablauf und vermitteln ihnen dadurch Sicherheit und Geborgenheit in der Gemeinschaft. Das Gestalten eines Adventkalenders kann dazu beitragen, dass Kinder kulturelle Erfahrungen sammeln können. Das wollen wir mit der Gestaltung eines besonderen Adventkalenders unterstützen.

Wir befüllen diesen mit Ideen, die es Kindern ermöglichen, soziale Werte wie Rücksichtnahme, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Füreinander-da-Sein ganz bewusst in der Adventszeit zu erleben. Um von materiellen und kommerziellen Adventsüberraschungen wegzukommen, werden in diesem Seminar pädagogisch sinnvolle Alternativen zum klassischen Süßigkeiten-Adventkalender aufgezeigt. Mit Liedern, Geschichtensäckchen, Tänzen, Sinnesübungen, Erzählungen, Fingerspielen, Klanggeschichten u.v.m. entsteht ein abwechslungsreicher Adventkalender, der uns jeden Tag ein Angebot bietet, über das sich die Kinder gemeinsam mit uns freuen dürfen.

Inhalte:
Gestalten eines Adventkalenders
Anregungen für den Inhalt des Adventkalenders

Ziel:
Neue Ideen für die pädagogische Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Kurzer Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Angebote der besonderen Art verschaffen den Kindern – drinnen wie draußen – ein Abenteuerland, in dem sie abtauchen können und sich und ihre Welt kennenlernen können.
Unsere Professionalität besteht nicht darin, die Kinder mit zeitlich festgelegten Angeboten zu überhäufen, sie zu bespielen und ihre freie Zeit zu "rauben", sondern einen anderen Blick auf das Tun und Lassen der Kinder zu bekommen und daraus Angebote entstehen zu lassen, die die eigene Entwicklung der Kinder unterstützen und ihnen vor allem das Gefühl geben, beachtet und in ihren Handlungen gesehen zu werden.

Inhalte:
Was sind Angebote der besonderen Art?
Bedeutung des freien Spiels als Lernform des Kindes
Angebote der besonderen Art für die Praxis

Ziele:
Durch bewusstes Einlassen auf das Tun der Kinder Gelassenheit, Ruhe und Selbstsicherheit in den Arbeitsalltag bekommen.
Die Kinder in ihrer Entwicklung durch besondere Angebote unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Diskussion

Die Fähigkeit zu spielen ist dem Menschen in die Wiege gelegt und niemand braucht sie ihm beizubringen. Es macht jedoch Sinn, Kindern geeignete Materialien dafür zur Verfügung zu stellen, damit ihre angelegten Potenziale und Fähigkeiten hervorgelockt werden und sich entfalten können.
Wir leben in einer auf Leistung und Konsum ausgerichteten Gesellschaft und sind diesbezüglich einer Fülle von Informationen und Einflüssen ausgesetzt, die sich teilweise auch ziemlich widersprechen. Dies macht es Eltern oft schwer, eine sinnvolle Spielzeugauswahl für ihr Kind zu treffen.
Diese Veranstaltung dient als Orientierungshilfe, worauf es beim Spielen wirklich ankommt.

Inhalte:
Sind Spielzeug und Spielen eine Symbiose?
Womit – außer mit konventionellem Spielzeug – können Kinder sonst noch spielen?
Welche Qualitätsmerkmale zeichnen sinnvolles Spielzeug aus?
Was ist didaktisches Spielzeug und wie kann damit sinnvoll umgegangen werden?

Ziele:
Spielmaterialien für die verschiedenen Alters- bzw. Entwicklungsstufen unterscheiden und bewerten.
Vorschläge für die Gestaltung einer einladenden vorbereiteten Spielumgebung erarbeiten.
Unterscheiden von verschiedenen Spielzeugarten und ihrer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferate
Einzel- und Gruppenübungen

Das freie Spiel ermöglicht Wachsen und Lernen auf eine Art und Weise, die hirntechnisch äußerst effektiv ist. Warum ist das so? Was hindert uns daran, dem zu vertrauen?
Große Denker haben zu allen Zeiten davon gesprochen, dass dem Spiel eine besondere Kraft innewohnt. Inzwischen wird das von der modernen Wissenschaft bestätigt. Darüber hinaus bewirkt Lernen und Schaffen im Spiel ein Gefühl der Zufriedenheit. Spielen bereitet Freude, selbst wenn es anstrengend ist und dabei durchaus Frustrationserlebnisse möglich sind. Die Tätigkeit im freien Spiel bringt den heranwachsenden Menschen immer wieder mit sich selbst und seinen persönlichen Ressourcen in Berührung. Sie fördert ihn in einem für ihn stimmigen Tempo auf natürliche Weise.
Die Erhaltung der Spielfähigkeit gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft.

Inhalte:
Entwicklungsstufen des freien Spiels
Autoregulation im freien Spiel
Zusammenwirken zwischen Spiel und Lernen
Verlust der Spielfähigkeit und seine Gefahren

Ziele:
Spielen als Gegenteil des "Funktionierens" erkennen und schätzenlernen.
Ideale Rahmenbedingungen erarbeiten, die freies Spiel ermöglichen.

Methoden:
Theorieteil
Einzel- und Gruppenübungen

In der heutigen Zeit ist es wichtig den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim kreativen Gestalten Dinge verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt zu den einfachsten Werkmöglichkeiten. Es gibt verschiedenste Ideen, dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen möchte und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam Gegenstände, die Kinder einfach selber machen und dann mit Stolz präsentieren können.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Gestaltungsmaterial – Was kann man verwenden und wie bereitet man es auf bzw. vor?
Welche Gefahren gibt es und wie kann man sie umgehen?
Werken mit Recyclingmaterial unter Anleitung und Ideen, wie man die einzelnen Projekte an Altersgruppen anpassen kann

Ziele:
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten, Fotos ("bildlich" gestaltete Unterlagen mit Schritt-für-Schritt Fotos können zusätzlich käuflich erworben werden) und durch Learning-by-Doing Recycling/Upcyling Gestaltungsprojekte umsetzen und weiterentwickeln.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Die Tänze sind klar strukturiert und einfache Schrittabfolgen vorgegeben. Die Tänze beziehen sich auf Themen des Jahreskreises und sind teilweise interkulturell. Motorische und koordinative Fertigkeiten werden spielerisch und tänzerisch geschult.
Kinästhetisch, taktil, visuell und musikalisch werden alle Sinne gefordert.
Freude am gemeinsamen Tun wird erfahren und Regelverhalten wird geschult.

Inhalte:
Tänze durch den Jahreskreis 
Interkulturelle Tänze

Ziel:
Möglichkeiten zum leichten Umsetzen im täglichen Gebrauch kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung

Erforschen und Experimentieren ist für Kinder in jedem Alter interessant. Im Vorschulalter bieten sich vor allem die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) zum Experimentieren an, da die Kinder damit ständig und unmittelbar konfrontiert sind.
Schon kleine Kinder experimentieren und erforschen die Umwelt Tag für Tag und immer wieder sind sie fasziniert von den Abläufen und Ergebnissen, die sie beobachten.
Mit Experimenten kann man Kinder auf eine faszinierende Art motivieren, um Neues auszuprobieren, zu hinterfragen aber vor allem zu bestaunen.
Wir werden viele einfache Experimente selbst ausprobieren, die mit den Kindern dann gut nachgemacht werden können, ohne dass man viel Material besorgen muss.

Inhalte:
Grundlagen des Erforschens und Experimentierens mit Kindern
Einfache Experimente für Kinder 

Ziele:
Die "intrinsische Motivation" der Kinder durch spannende aber einfache Experimente
erhalten.
Neue Experimente für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Ausprobieren von Experimenten
Praktisches Arbeiten 

Vorlesen stärkt die Beziehung – Vorlesen baut den Wortschatz auf – Vorlesen bringt Kinder zur Ruhe. Diese und viele weitere Aussagen sind den Pädagogen/innen bekannt. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass einige Kinder gar nicht zuhören können, wenn vorgelesen wird, da sie "herumzappeln" und sich nicht konzentrieren können. Von der "Magie des Vorlesens" keine Spur. Und ob die Kinder vom sprachlichen Input profitieren, darüber kann nur spekuliert werden.
In diesem Workshop sollen Ideen vorgestellt werden, wie das Vorlesen für alle Beteiligten zum lustvollen und sprachlich nachhaltigen Erlebnis werden kann.

Inhalte:
Ideen für die Praxis
Erstellung eines "Stundenbildes" für eine Vorleseeinheit

Ziel:
Vorlesen zu einem lustvollen und nachhaltigen Erlebnis machen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Wie klingt das Wasser?
Wie singt das Feuer?
Wie tanzt die Erde?
Wie musiziert die Luft?
In dieser Fortbildung wollen wir Lieder, Tänze und Musiziervorschläge kennenlernen, die das umfangreiche Thema der "4 Elemente" aufgreifen. Neben den angebotenen Inhalten sollen Anregungen für das Musizieren in Kinderbildungseinrichtungen gegeben werden, die 1:1 im pädagogischen Alltag angewendet werden können. Basierend auf den Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik, in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder, Tänze, Bewegungsspiele
Instrumentalspiel zum Thema 4 Elemente

Ziel:
Neue Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen und selbst anwenden.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik

Wie klingt das Wasser?
Wie singt das Feuer?
Wie tanzt die Erde?
Wie musiziert die Luft?
In dieser Fortbildung wollen wir Lieder, Tänze und Musiziervorschläge kennenlernen, die das umfangreiche Thema der "4 Elemente" aufgreifen. Neben den angebotenen Inhalten sollen Anregungen für das Musizieren in Kinderbildungseinrichtungen gegeben werden, die 1:1 im pädagogischen Alltag angewendet werden können. Basierend auf den Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik, in der Musik nie alleine, sondern immer in Verbindung mit Stimme, Bewegung, Tanz, Sinneserfahrungen und Instrumentalspiel steht, ist diese Musik für jedermann erlern- und erlebbar. Dabei stehen ein handlungsorientierter Umgang mit Musik und Bewegung sowie kreative Betätigung und aktive Beteiligung im Vordergrund.

Inhalte:
Lieder, Tänze, Bewegungsspiele
Instrumentalspiel zum Thema 4 Elemente

Ziel:
Neue Angebote, die sofort in den Alltag eingebaut werden können, kennenlernen und selbst anwenden.

Methode:
Praxisorientierte Arbeit nach Grundsätzen der Elementaren Musikpädagogik

Der Bau und der Einsatz der Trommel kann ein Jahresprojekt oder Wochenprojekt in elementaren Einrichtungen oder Horten sein.
Die Kinder lernen in verschiedenen Grenzspielen die eigenen Grenzen und die des Anderen kennen. Die Gruppengemeinschaft wird gestärkt, auch das Stärken des eigenen Selbstwertgefühls ist ein wichtiger Aspekt, um in einer Gemeinschaft bestehen zu können. Trommelspiele fördern die Grob- und Feinmotorik, ermöglichen das Ableiten von Spannungen und Aggressionen und können zu einer Aktivierung und Balance beider Gehirnhälften beitragen.

Inhalte:
Herkunft der Trommel
Verschiedene Trommelspiele 
Grenz- und Wahrnehmungsspiele
Bau einer Trommel

Ziel:
Die erlernten Spiele im pädagogischen Alltag einsetzen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen

Um den Übergang sowie die Kooperation vom Kindergarten in die Volksschule so einfach wie nur möglich zu gestalten, braucht es einiges an Planung und Voraussetzungen, die natürlich mit einer sehr guten Kooperation seitens beider Einrichtungen einhergehen.
Denn der Übergang in die Schule bedeutet für das Kind nicht nur die Anpassung an neue Orte, Tagesabläufe oder auch Aufgaben, sondern vor allem auch eine enorme Veränderung, die mit Angst gekoppelt sein kann. Das Kind hat zu lernen, sich mit seiner neuen Rolle  "Ich bin nun ein Schulkind"  auseinanderzusetzen.

Inhalte:
Beispiele von Übergängen
Die Aufgabe der Fachkräfte
Beobachtungsbögen
Portfolio

Ziele:
Einige Möglichkeiten der Übergangsgestaltung in Theorie und Praxis kennenlernen.
Widerstände bei Kooperationsprozessen erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Klein- und Gruppenarbeit

Seit vielen Jahren gehören Waldkindergärten in Nordeuropa zur frühkindlichen Bildungslandschaft. Auch in Österreich sind Wald-und Naturkindergärten mittlerweile im Kommen. Der Wald ist ein optimales Lern- und Spielgelände, denn jeder Aufenthalt in der Natur bietet Kindern vielfältige Gelegenheiten für primäre Sinneserfahrungen, die unser intellektuelles Fundament darstellen. Im Wald nehmen Selbstständigkeit, Kraft und Ausdauer zu, Aggressionen nehmen ab. Die Konzentrationsfähigkeit der Kinder wird erhöht. Das Spielen miteinander, ohne vorgefertigtem Spielzeug ist die beste Suchtprävention, denn es lässt die Kinder zu starken kreativen Persönlichkeiten heranreifen.

Inhalte:
Hospitation im Waldkindergarten
Konzeptvorstellung Waldkindergarten Maria Saal
Entwicklungspsychologisches Basiswissen
Die Bedeutung des kindlichen Spiels

Ziel:
Den Wald als Lern- und Spielgelände kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, in wenigen Stunden den Bau eines Weidenhauses kennenzulernen. Das Weidenhaus besteht aus "Palmkätzchen" und grünen Weiden. Die frisch geschnittenen Stauden werden in einer bestimmten Form in die Erde gesteckt, gebunden und verflochten. Zudem werden Anregungen für die Pflege des grünen, lebenden Hauses gegeben.
Durch den Prozess des gemeinsamen Bauens sind die Pädagogen/innen durchaus in der Lage, selbst im eigenen Garten ein solches Weidenhäuschen herzustellen.
Sie erhalten auch Anregungen, wie mit Kindern und deren Erziehungsberechtigten ein solches Bauwerk im Garten verwirklicht werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder zu jeder Jahreszeit dieses grüne Häuschen sehr lieben und viele Aktivitäten in dieses "Naturgebäude" verlagern.

Inhalt:
Bau eines Weidenhäuschens

Ziel:
Ein Naturgebäude erbauen.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Kinder sind sexuelle Wesen und das von Anfang an. Spielend lernen sie ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreisen, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Oft entstehen jedoch Irritationen und Verunsicherungen im Umgang mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge.
Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke bemerkt?
Wie reagieren, wenn das "Spielen in der Hose" viel interessanter ist als die Jause am Tisch?
Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?

Im Seminar erarbeiten wir uns gemeinsam Handlungsoptionen bezogen auf die in den Fragen angeführten Themen. Sie erfahren neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Sie werden auch erkennen, wie viel Sie bereits jetzt zu einer gesunden kindlichen Sexualentwicklung in Ihrer Institution beigetragen haben und sich Ihr sexualpädagogisches Tun mehr ins Bewusstsein holen.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern (0-6 Jahre)
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Konkrete Vorschläge für Handlungsoptionen in der beruflichen Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Diskussion

10 kleine Negerlein ... Das ursprüngliche Spottlied auf Indianer und Schwarze tauchte erstmals 1885 im deutschsprachigen Raum auf.
Wie gehen wir heute mit Lied- und Spruchgut um? Welche Auswahlkriterien gibt es und welche Methoden bieten Kindern Möglichkeiten authentische Begegnungen mit Vielfalt wahrzunehmen?
In diesem Workshop fabulieren und tanzen wir um die Welt. Wir lernen interkulturelle und mehrsprachige Kinderliteratur kennen, in der Vielfalt realistisch und klischeefrei dargestellt wird.

Inhalte:
Interkulturelle und mehrsprachige Kinderliteratur, Lied- und Spruchgut
Auswahl- und Qualitätskriterien
Praxiserprobte Methoden zur Aktivierung von Erziehungsberechtigten

Ziele:
Interkulturelle Kinderliteratur, Lied- und Spruchgut kennenlernen sowie diese anhand von Auswahl- und Qualitätskriterien bewerten.
Mit interkultureller Kinderliteratur Familien aktivieren.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Herzenswärme, Freiräume und klare Regeln stellen das "magische Dreieck" dar, das Kinder stark macht, ihnen genügend Selbstsicherheit vermitteln kann, Selbstständigkeit möglich macht und zur Fähigkeit, sich im Alltag gut zu positionieren, führt. Betrachtet man die Erziehungsarbeit von Kindern im Vorschulalter, fällt vor allem auf, dass es große Schieflagen in der Entwicklung gibt: Vor allem, was die essentiellen Bedürfnisse nach Eingebundensein, Halt, Sicherheit, Geborgenheit, aber auch nach Selbstständigkeitsentwicklung und Orientierung durch klare Regeln betrifft. Kinder können sich optimal entwickeln, wenn sie spüren, dass sie bedingungslos angenommen und so geliebt werden, wie sie sind; wenn sie aber auch Herausforderungen bestehen dürfen, wenn ihnen etwas zugemutet und zugetraut wird und wenn sie das Gefühl haben, dass sie von Erwachsenen begleitet werden, die mit liebevoller Klarheit Grenzen setzen können, wenn es vonnöten ist.

Inhalte:
Umgang mit Bindungsbedürfnissen und Herzenswärme im pädagogischen Alltag
"Kindheitskräfte", Fundamentalkompetenzen 

Ziele:
Für kindliche Entwicklungsbedürfnisse in einer sich ständig verändernden, beschleunigten und leistungsorientierten Welt sensibilisiert werden.
Selbstverständnis des klaren, liebevollen Grenzensetzens als Teil des pädagogischen Konzepts erweitern.
Freiräume, Selbstständigkeitsentwicklung als Basiskompetenz verstehen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Diskussion

Sollen Pädagogen/innen in Institutionen mit den Kindern Hochdeutsch oder Dialekt sprechen? Was ist wichtiger: Authentizität oder Bildungsauftrag? Welche Schwierigkeiten im Umgang mit der Bildungssprache Deutsch können auftreten, wenn Kinder in der Schule erstmals mit der Hochsprache konfrontiert werden? Wie sieht es mit dem Spracherwerb des Deutschen für Kinder mit anderer Muttersprache aus, wenn der erste Kontakt zur Zielsprache dialektal gefärbt ist?
Sprache bedeutet Identität, aber auch Handlungsmöglichkeit und Partizipation. Die Diskussion um die "richtige" Sprache ist höchst emotional und wird sehr kontrovers geführt. Dabei darf allerdings nicht das Ziel der Elementarpädagogik aus dem Blickfeld geraten, den Kindern Perspektivenvielfalt und gute Chancen für ihren Bildungsweg mitzugeben. Welche Rolle spielt dabei die Hochsprache Deutsch?

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte Grundlagen zu den Begriffen "Hochdeutsch", "Dialekt", "Varietät", "Variante" usw.
Hochsprache Deutsch im Kontext der Elementarpädagogik

Ziel:
Wissenswertes über die Hochsprache vs Dialekt erfahren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Vorweihnachtszeit ist auch Sternenzeit. Die Vielfalt der Sterne, die aus Papier gemacht werden können, ist riesengroß. Papier ist einfach zu beschaffen und bereits dem Kleinkind bestens vertraut. Das Sternefalten bietet viele Möglichkeiten, Basiskompetenzen von Kindern zu entwickeln und zu stärken. Dazu gehören z.B. die Feinmotorik beim Schneiden und Falten, aber auch mathematische Kompetenzen beim Entdecken und Erkennen von Formen und Mustern. Der Erwerb dieser Fähigkeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Bereicherung des Bildungsangebotes.
In diesem Seminar arbeiten wir sowohl mit selbst gestaltetem als auch mit vorgefertigtem Papier. Durch einfache Falttechniken entstehen Sterne, die als Fenster- oder Baumschmuck, als festliche Tisch- oder Raumdekoration verwendet werden können. Dabei wollen wir auch experimentieren und unserer Fantasie – auf der Suche nach einem ganz besonderen Stern – freien Lauf lassen.

Inhalte:
Papiergestaltung mit unterschiedlichen Techniken
Falttechniken

Methode:
Praktisches Arbeiten

Der Alltag mit Kindern ist für alle Beteiligten oftmals nicht leicht. Umso wichtiger ist es, Kinder im Alltag zu unterstützen. Brain-Gym ist eine Möglichkeit dies zu tun, da keine zusätzlichen Belastungen entstehen, sondern die Übungen spielerisch in den Alltag integriert werden können.
Es gibt immer mehr Kinder, die unter Stress leiden und unter Stress ist lernen nicht möglich – auch nicht für uns Erwachsene!
Der Amerikaner, Paul Dennison, hat Brain-Gym entwickelt. Er hat erkannt, dass Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Legasthenie usw. oft die Folgen einer fehlenden Zusammenarbeit beider Gehirnhälften sind. Durch einfache Übungen, kann die Zusammenarbeit der Gehirnhälften wieder hergestellt und das Lernen erleichtert werden.
Brain-Gym hilft, zu neuer Kraft zu kommen sowie Energie- und Lernblockaden zu lösen. Mit bestimmten Bewegungsübungen, dem Drücken und Rubbeln von Körperpunkten – sogenannten Energiepunkten – können Blockaden und Verspannungen im Körper aufgelöst und Stress abgebaut werden.

Inhalte:
Theoretischer Hintergrund der Gehirngymnastik
Einfache Übungen für Brain-Gym

Ziele:
Energieblockaden aufspüren.
Stress abbauen.

Methoden:
Theorieinput
Brain-Gym-Übungen
Diskussion

Klangschalen können in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. In elementaren Bildungseinrichtungen bezieht sich ihre Anwendung vor allem auf das spielerische Kennenlernen im pädagogischen Alltag. Durch den Einsatz von Klangschalen in Verbindung mit anderen pädagogischen Handlungsprozessen kann die Wahrnehmungsfähigkeit, die Konzentration, die Grob- und Feinmotorik, die Kreativität sowie das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert werden.
Durch die Anwendung der Klangschalen kann im Kindergarten eine beruhigende und entspannte Atmosphäre geschaffen werden, die bei der Gestaltung günstiger Lernbedingungen für die eigenen Bildungsprozesse der Kinder durchaus als fördernder Faktor zu bezeichnen ist. Klänge begleiten uns seit frühester Zeit und nehmen Einfluss auf unterschiedliche Bereiche unseres Lebens.

Inhalte:
Wahrnehmungsförderung
Förderung der Fein- und Grobmotorik

Ziel:
Wissenswertes über den Einsatz von Klangschalen in elementaren Bildungsinstitutionen erfahren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenreisen
Klangreisen

Musik ist die Sprache, die alle Menschen verstehen. Trotzdem hat jedes Instrument eigene, besondere "Buchstaben" und "Wörter" – seinen Klang, die unterschiedlichen Töne und Rhythmen. So können wir mit unserer Trommel "sprechen", denn die Trommel ist nach der Stimme das zweitälteste Instrument auf der Erde.
Im Seminar werden verschiedene Trommeln und Percussion-Instrumente aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient vorgestellt. Dabei werdet Ihr bekannte Trommeln sehen und hören, wie die Djembe, aber auch andere, wie die Udu aus Afrika und das Berimbau aus Brasilien. Wir machen eine Reise nach Afrika, in die Karibik und nach Griechenland und spielen gemeinsam Djolé, Calypso und Sirto. Dazu erzähle ich Geschichten zu den Trommeln und Rhythmen.

Inhalte:
Trommeln und Percussion-Instrumente aus aller Welt
Verschiedene Trommelspiele

Ziele:
Grundlagen für das Trommeln mit Kindern erlernen.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Ziel der Entdeckungen im Zahlenland von Prof. Gerhard Preiß ist es, Kindern bereits vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und dieses Wissen mit ihrem Leben zu verbinden. Dabei wird mathematische Bildung als ganzheitlicher Prozess verstanden, der weit über rein mathematische Ziele hinausgeht und jedes einzelne Kind mit seinen Begabungen anspricht und fördert.
Die Darstellung mathematischer Zusammenhänge muss sich für Kinder an deren eigenen Fragestellungen und Erfahrungen orientieren. Bei den Entdeckungen im Zahlenland wird die abstrakte mathematische Welt als ein den Sinnen zugängliches »Zahlenland« gestaltet. Die Kinder begegnen den Zahlen im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den Zahlenländern.

Inhalte:
Umfassender Überblick über das Projekt "Entdeckungen im Zahlenland"
Zahlenhaus, Zahlenweg und Zahlenländer: Übungen, Spiele, Materialien
Praxis-Ideen: Struktur, Planung, Organisation, Stundenbilder

Ziele:
Ziele und Methoden der "Entdeckungen im Zahlenland" kennenlernen.
Wichtigkeit der Mathematik und des logischen Denkens im Kleinkindalter erkennen.
Förderbedürftigen Kindern einen erfreulichen Zugang zu den Zahlen geben.

Methoden:
Impulsreferat
Diskussion
Praktische Übungen

Diese Reformpädagogik ist heute aktueller denn je! Doch viele ihrer wertvollen Materialien liegen in unseren Kindergärten brach.
Die Montessori-Pädagogik gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung. In unserer schnelllebigen, hektischen Zeit und dem vermehrten Hilfeschrei von überforderten Erziehungsberechtigten wird eine Pädagogik benötigt, welche vielfältigen Anforderungen gerecht wird.
Maria Montessori legte schon vor mehr als 100 Jahren ihren Fokus auf die Entwicklung des Kindes. Die Beobachtung des Kindes, die vertiefte Konzentration, die Ruhe und Selbstständigkeit sind nach wie vor Ecksteine dieser Pädagogik. Die von ihr entwickelten Materialien zur Schulung der Sinne, der Sprache oder der Mathematik sind ein Teil ihrer Pädagogik und lassen sich heute – mehr denn je – zur Unterstützung pädagogischer Handlungsprozesse einsetzen.
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, durch kurze Übungssequenzen das Material kennenzulernen und die damit verbundene Arbeitshaltung zu erfahren, damit sie diese in ihrer Arbeit anwenden können.

Inhalte:
Einblick in das Leben und pädagogische Wirken von Maria Montessori
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik
Darbietung von ausgewählten Montessori-Materialien

Ziele:
Montessori-Pädagogik und ihre Schwerpunkte kennenlernen.
Montessori-Materialien richtig einsetzen.
Vorteile der Montessori-Pädagogik erkennen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Übungen
Diskussion

Das Jahr prägt unsere Arbeit im Kindergarten, in der Schule und auch zu Hause. Feste unterbrechen den Alltag, werden vorbereitet und gefeiert. Das Kirchenjahr beginnt nicht am 1. Jänner, sondern mit dem 1. Adventsonntag.
Wir wollen bei diesem Seminar kirchliche Feste auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" kennenlernen, gestalten und feiern.
Praxisorientierte Vorschläge sollen Anregungen vermitteln. Sie bedürfen stets einer Umsetzung hinein in die eigenen Gegebenheiten und Möglichkeiten.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
(Christliche) Werte 

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren können.
Gemeinsame Bodenbilder gestalten und deuten.

Methoden:
Impulsreferat zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Übungen 
Reflexion in der Gruppe, aber auch Zeit für persönliche Gespräche mit der Referentin

Dieser Satz, der von dem Theologen Dietrich Bonhoeffer geschrieben wurde, drückt keinen grundsätzlichen Zweifel an der Existenz Gottes aus, sondern weist auf die Unverfügbarkeit Gottes hin. Gott ist immer noch mehr und anders, als wir ihn denken können. Er lässt sich nicht ganz genau beschreiben wie ein Gegenstand oder ein konkretes Wesen.
Dennoch ist es notwendig, immer wieder darüber nachzudenken und zu sprechen, wer Gott für uns ist.
Sich einerseits mit den Gottesvorstellungen und der Gottesrede von Kindern zu befassen, andererseits sich mit den eigenen Gottesvorstellungen auseinander zu setzen, ist für Pädagogen/innen eine ernstzunehmende Pflicht. 
Das Theologisieren mit Kindern ergänzt die "Ganzheitlich Sinnorientierte Pädagogik".

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik".
Einführung in die Kindertheologie
(Christliche) Werte
Die Rede von Gott "versinnbildlichen"

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren können.

Methoden:
Impulsreferat zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Gemeinsames Gestalten und Deuten von Bodenbildern
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe, aber auch Zeit für persönliche Gespräche mit der Referentin

Die Sichtweise auf die ersten Lebensjahre des Kindes hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch und rapide verändert.
Das Kind besitzt eine angeborene Neugier und Erkundungsbereitschaft, welche die Basis für die Exploration der sozialen und materialen Umwelt bildet. Das Kind ist von Geburt an fähig zur Bildung von Theorien, die es durch das eigene Handeln überprüft, verwirft, bestätigt, modifiziert. Lernprozesse laufen selbst initiiert, selbst organisiert und erfahrungsabhängig ab.
Pädagogen/innen sind nicht mehr in erster Linie die Programmgestalter für den Alltag der Kinder. Ihre Aufgabe hat sich verändert. Dazu gehört mehr denn je das aufmerksame Wahrnehmen dessen, was Kinder interessiert und was sie können. Es gehört dazu, dass sie es aushalten können, wenn Kinder eigene Wege gehen.
Pädagogen/innen sind nicht Lehrende und Allwissende, sondern forschende Begleiter/innen, die Kinder auf ihrem individuellen Weg unterstützen.
Wie soll die neue, veränderte Rolle des/der Pädagogen/in und der pädagogische Alltag in der Praxis aussehen und welche Erleichterungen sind damit verbunden?

Inhalte:
Das neue Bild vom Kind 
Die Rolle des/der Pädagogen/in 
Gestaltung des pädagogischen Alltags mit einer veränderten Haltung

Ziele:
Neue Sichtweisen auf das Kind, den pädagogischen Alltag und die Rolle des/der Pädagogen/in erfahren.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Einzelarbeit

Traumatisierung kann nicht nur durch katastrophale Ereignisse, wie Missbrauch oder Gewalt, Krieg oder Flucht aus der Heimat, sondern auch durch kleinere Autounfälle, medizinische Eingriffe, Trennungen usw. ausgelöst werden. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen müssen oft ganz auf sich selbst gestellt den Verlust ihres Landes und ihrer Eltern bewältigen, die erlebten Traumatisierungen verarbeiten und daneben in neue soziale Beziehungen im Kontext unbekannter soziokultureller Normen investieren. Oft fühlen sich Kinder und Jugendliche durch den nicht gelebten Abschied von Familie und Freunden traurig, entwurzelt und depressiv.

Inhalte:
Trauma und Folgen
Posttraumatische Belastungsreaktion, -störung
Überlebensstrategien bei Traumata

Ziele:
Die Traumatisierungen hinter psychotischen Symptomen erkennen.
Überlebensstrategien bei Traumata wahrnehmen.
Methoden der Ich-Stärkung von Menschen an Beispielen erfahren.

Methoden:
Vortrag
Fallbeispiele
Selbstreflexion
Diskussion

Das Symbol Licht ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert und wird in seiner metaphorischen Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch vielfach verwendet. Man spricht davon, dass ein neugeborenes Kind "das Licht der Welt erblickt", Jesus Christus wird als "Licht der Welt" bezeichnet. Das "Lebenslicht" wird als Sinnbild für die Lebenszeit gedeutet. "Ein Licht geht uns auf", wenn wir eine Erkenntnis haben und ein besonders schönes Ereignis wird als „Lichtblick" bezeichnet. Licht ist für das Leben eine absolute Notwendigkeit. Ohne Licht gäbe es kein Leben. Licht steuert den Hormonhaushalt, das Immunsystem und den Stoffwechsel. Wir sprechen aber auch von Menschen, die im übertragenen Sinn als Lichtbringer bezeichnet werden. Meistens sind damit Heilige gemeint, doch begegnen wir in unserem Alltag immer wieder Menschen, die solche Lichtbringer sind. Der Advent ist voller Lichtgestalten: Nikolaus, Barbara, Maria und natürlich Jesus. Sie alle bringen in der dunklen Zeit vor der Wintersonnenwende den Glauben zum Ausdruck, dass das Licht stärker ist als die tiefste Nacht. Eine dieser adventlichen Lichtgestalten ist Luzia am 13. Dezember.

Inhalte:
Die Heilige Lucia – Botin des Lichts
Die Symbolik des Lichts, das die Dunkelheit vertreiben kann 
Lichterprozession 

Ziele:
Das Symbol Licht mit allen Sinnen erfahren.
Lichtgestalten in der Adventszeit kennenlernen und Brauchtum leben.

Methoden:
Kurzvortrag
Ganzheitlich sinnorientierte Übungen
Erzähltheater
Bodenbilder

Das kennen wir ja ... Essenszeit, Fisch steht auf dem Speiseplan, und DAS KIND beginnt sich wieder "unmöglich" zu benehmen ... es wird unruhig, will sich nicht hinsetzen und beginnt herumzukasperln. Beim Sitzen auf der Bank stößt es die anderen Kinder oft von sich weg, und in der Gruppe, wenn alle singen, hält es sich die Ohren zu und macht nicht mit! Knete wird weggeschleudert, und auf den Teppich will es sich auch nicht setzen! ... oft genug fliegt auch ein Spielzeug oder ein anderes Objekt durch die Luft, mit dem etwas gemacht werden sollte ... das Kind kann sich wirklich nicht anpassen! STIMMT!

Die Wahrnehmungsstörung hat viele Facetten. Es muss herausgefunden werden, ob das Kind im Sehen, Hören, Riechen oder Fühlen beeinträchtigt ist, oder ob sogar mehrere Besonderheiten der Sinneswahrnehmung vorliegen. Das Kind wird sich dadurch in "üblichen" Situationen völlig anders als erwartet verhalten, und wird auch leicht falsch oder gar nicht verstanden werden. Wahrnehmungsstörungen, oft auch in Verbindung mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematiken und der breiten Palette an "Autismus-Spektrum-Störungen", fallen auf, werden aber meist nicht gleich als solche erkannt!

Inhalte:
Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung/Wahrnehmungsstörungen, auch im Zusammenhang mit Hypersensibilität, Aufmerksamkeitsproblematik und ASS
Ideen zur Unterstützung und Hilfestellung bei Wahrnehmungsproblemen im Alltag

Ziele:
Einblicke bekommen, was alles eine Wahrnehmungsstörung sein kann.
Durch Beobachtung Zusammenhänge auffälliger Sinnesverarbeitung erkennen.
Unterstützungsmöglichkeiten erfahren.

Methoden:
Impulsreferat
Fallbeispiele
Diskussion

Bei der einfachen Technik des Nadelfilzens können schon nach kurzer Zeit einzigartige und kreative Spielfiguren entstehen. Ohne allzu viel Aufwand und ohne Vorkenntnisse können aus Schafwolle Fingerpuppen, Marionetten, ein Spielball oder auch individuelle Mobiles hergestellt werden. Ob ein Einhorn, die Raupe Nimmersatt, Nachschub für den Kaufmannsladen oder eine gefilzte Fee, "fast" alles ist mit diesem vielfältig einsetzbaren Material produzierbar!

Figuren und Objekte können ganz nach eigenen Vorstellungen und Ideen, auch nach Vorlage aus einem Bilderbuch oder einer Geschichte, entstehen und lassen sich vielfältig im Alltag mit Kindern einsetzen. Schafwolle ist ein sehr ansprechendes und kreatives Material, welches zu vielfältigen sensorischen Erfahrungen und verschiedenen Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten anregt.
Das Naturmaterial Schafwolle und die daraus entstehenden, ganz besonderen und individuellen Dinge faszinieren Kinder wie auch Erwachsene.

Inhalte:
Einführung bezogen auf das Material Schafwolle und die Technik des Nadelfilzens
Erprobung der Technik des Nadelfilzens, Umsetzung für verschiedene Objekte
Herstellung individuell gefilzter Figuren, Marionetten oder anderer Spieldinge

Ziele:
Die Technik des Nadelfilzens erlernen.
Eigene Ideen kreativ umsetzen.
Ideen für die Umsetzung der Technik in der Arbeit mit Kindern bekommen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

In unserem Seminar geht es um das praxisbezogene Umsetzen von kleinen Geschichten und Gedichten in einfache Puppenspiele für den Alltag. Die von uns angeregte Darstellungsweise bezieht sich auf Stehpuppen – im Gegensatz zu den allgemein bekannten Handpuppen (z.B. Kasperl).
Kinder lieben Puppenspiele, besonders wenn diese einfühlsam vorgetragen und mit zarten Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Im Seminar wird den Teilnehmern/innen vermittelt, dass es oft gar nicht viel braucht, um Geschichten lebendig werden zu lassen und Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater (kein Kasperl)
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren und Zwergen etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau

Ziele:
Die Darstellung von Gedichten, Geschichten und Fingerspielen in kleinen, schnell umsetzbaren Puppenspielen kennenlernen.
Einfache Puppenspiele gestalten und altersgerecht umsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Angesichts des großen Zustroms von Flüchtlingen sind viele Pädagogen/innen elementarer Bildungseinrichtungen aufgerufen, sich mit Kindern und Erziehungsberechtigten aus unterschiedlichen Herkunftskulturen auseinanderzusetzen. FREUNDE bietet in diesem Zusammenhang ein Aufbauseminar, welches die Methoden des FREUNDE Basisseminars auf die neue Thematik abstimmt.

Inhalt:
Grundlegende Infos über unterschiedliche Kulturen

Ziel:
Fachkräfte bei der Integration von Kindern und Erziehungsberechtigten mit Migrationshintergrund unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Einzel- und Gruppenarbeit

FREUNDE ist ein österreichweites Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm basierend auf dem aktuellen Lebenskompetenz-Ansatz der WHO. In FREUNDE Schulungen werden wichtige Fakten und Methoden sowohl zum systematischen Aufbau der Emotionsregulation als auch zur Stärkung von Resilienz bei Kindern im Kindergartenalter vermittelt. Die gezielte Förderung notwendiger Lebenskompetenzen sowie das erneute Hinterfragen der eigenen pädagogischen Haltung spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Modul 1:
Was ist FREUNDE? – konzeptionelle Eckpunkte
Kindliche Entwicklung unter dem Blickwinkel von Ressourcen und Belastungen  
Prävention von Sucht und Gewalt – Lebenskompetenzen und ihre Förderung
Pädagogisches Vorhaben: "Mit viel Gefühl" (Thema Emotionale Kompetenz)


Modul 2:
Kommunikation – eigene Muster reflektieren und bearbeiten
Pädagogisches Vorhaben: "Platz zum Streiten" (Thema Konflikte)
Pädagogisches Vorhaben: "Selber-mach-Tag" (Thema Kommunikation)

Ziele:
Das Konzept kennenlernen. 
Förderliche Haltungen und Methoden für die Umsetzung in der eigenen pädagogischen Praxis entwickeln. 

Bindung ist die besondere Beziehung eines Kindes zu seinen Eltern oder Personen, die es beständig bilden, erziehen und betreuen. Sie ist in Emotionen verankert und verbindet das Individuum mit anderen, besonderen Personen über Raum und Zeit hinweg. In Bezug auf die Bindungserfahrungen und Bindungsfähigkeiten erfolgen wesentliche Prägungen und Ausbildungen von Beziehungsmustern bereits in der Regel im familiären Kontext, bevor das Kind zur/zum Tagesmutter/Tagesvater, in die Kindertagesstätte oder den Kindergarten kommt.
Durch selbstkritische Verhaltensanalyse und Reflexion des pädagogischen Geschehens soll das Konzept Bindung und seine Auswirkungen auf die Entwicklung eines Kindes ins Bewusstsein gehoben werden. Des Weiteren wird die Frage beantwortet, wie sich Bindungserfahrungen des Kindes im Alltag zeigen, und welche verstärkt in der Eingewöhnungsphase zum Tragen kommen; denn genau da wird Bindung spürbar. Die ersten Tage in der "Fremdbetreuung" sind für Kinder und ihre Erziehungsberechtigten nicht selten verbunden mit Ängsten und Spannungen. Kinder benötigen gerade in dieser Phase besondere Aufmerksamkeit. Als Pädagoge/in stehen Sie der anspruchsvollen Aufgabe gegenüber, Kinder dabei zu unterstützen, einen noch völlig fremden Ort zu erkunden, sich einzugewöhnen und Beziehungen aufzubauen. 

Inhalte:
Grundlagen der Bindungstheorie sowie die unterschiedlichsten Bindungstypen 
Theoretische Grundlagen des Berliner Eingewöhnungsmodells (Institut INFANS)
Entwicklung von Sicherheit bei der kreativen und flexiblen Umsetzung

Ziele:
Theorie zum Thema Bindung erfahren.
Berliner Eingewöhnungsmodell kennlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Praxisnahe Plenumsrunden
Übungen in der Kleingruppe

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn die richtigen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden, können auch Kinder mit speziellen Bedürfnissen viel lernen und erreichen. Dafür braucht es Menschen, die diesen Kindern viel Platz zum Erleben, Staunen und Begreifen zur Verfügung stellen – einen Rahmen, in dem sie sich bestmöglich entwickeln können.
Erst wenn man sich der Inklusion öffnet, wird man erkennen, wie viele tolle Momente und besondere Augenblicke man dadurch erleben kann.

Inhalte:
Ich bin anders – Na und? 
Konzepte der Inklusion
Strategien im Umgang mit schwierigen Situationen

Ziele:
"Anders sein" als Chance sehen.
Mit dem Thema "Inklusion" sich kritisch auseinandersetzen.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbstreflexion

Reime, Anlautspiele uvm. werden im Rahmen der sprachlichen Bildung bei Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen von Pädagogen/innen vielfach eingesetzt, um die Sprachkompetenz der Kinder zu erweitern. Der Begriff der phonologischen Bewusstheit hat im Bereich der kindlichen Sprachbildung schon seit Längerem eine große Bedeutung. Darunter versteht man nicht nur die Fähigkeit, Wörter in Silben zu zerlegen und Silben zu einem Wort zusammenzufügen, sondern auch Anlaute zu erkennen.
In den letzten Jahren wird, unter anderem durch zahlreiche Studien in diesem Bereich, immer deutlicher, welche notwendige Bedingung die phonologische Bewusstheit für den Schriftspracherwerb darstellt und wie sehr eine gezielte Förderung den Kindern das Erlernen des Lesens und Schreibens erleichtert.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Sprachentwicklung im Zusammenhang mit der phonologischen Bewusstheit
Fördermöglichkeiten bezogen auf die phonologische Bewusstheit in der täglichen Bildungsarbeit
Programme und Spiele zur Förderung der phonologischen Bewusstheit

Ziele:
Theoretisches Wissen zur phonologischen Bewusstheit und ihrer Bedeutung erfahren.
Impulse zu neuen Spielen, Programmen und Fördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe
Reflexion

Die Beobachtungsbögen BESK (Version 2.0) und BESK-DaZ (Version 2.0) dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von Kindern im Alter von 3,5 bis 6 Jahren in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen erhöhten Förderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Die Dokumentation der Beobachtungen ist auf Grund des komplexen Aufbaus der Bögen und der verwendeten sprachspezifischen Ausdrücke nicht immer einfach. Vor allem die, im Alltag selten gebrauchten, Begriffe der Sprachbetrachtung verunsichern viele Pädagogen/innen.
Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, die Grundlagen und den Aufbau der Beobachtungsbögen anschauen und uns mit den Bögen besser vertraut machen.

Inhalte:
Bereiche und Einsatzmöglichkeiten des Instrumentariums BESK bzw. BESK-DaZ
Klärung sprachwissenschaftlicher Begriffe

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit in der Gruppe

Inklusion ist in aller Munde. Die Debatte über Inklusion in der Öffentlichkeit zeigt, dass das Thema einen immer größeren Stellenwert bekommt. Die Erklärung des Begriffs bedarf daher besonderer Sorgfalt. Wir befinden uns am Anfang des Weges in eine Zukunft, in der Inklusion als "normal" angesehen werden sollte.
Inklusion ist viel mehr, als "nur" Kindern mit und ohne Behinderung das gemeinsame Lernen zu ermöglichen. Inklusion ist die Forderung einer Idee nach einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel.
Gegenseitiges Verständnis, im Sinne des Verstehens, nicht des Wegschauens, ist die Grundlage, um den Weg gemeinsam gehen zu können.

Inhalte:
Inklusion – Begriff, Inhalte, Ziele
Besondere Herausforderungen
Notwendige Rahmenbedingungen für Inklusion

Ziele:
Inklusion als Chance erkennen.
Besondere Kinder unterstützen.

Methoden:
Theoretischer Input
Fall- und Praxisbeispiele
Diskussion
Gruppenarbeit