Lerndispositionen – Individuelle Bildungsbegleitung am Übergang

Frühkindliche Lern- und Bildungsprozesse zu beobachten, zu dokumentieren und zu begleiten werden im elementarpädagogischen Bildungsbereich zunehmend bedeutsamer. Es wird immer naheliegender, dass dies zukünftig gesehen mehr Raum in unserer pädagogischen Arbeit einnehmen wird, da der Bildungskompass diskutiert und bereits erprobt wird.
Margaret Carr (2001), Begründerin der Bildungs- und Lerngeschichten, zeigt, wie Bildungs- und Entwicklungsdokumentation auf die Beobachtung von Alltagssituationen im Leben des Kindes aufbaut. Dazu unterscheidet sie fünf Lerndispositionen, die für das kindliche Lernen bedeutsam sind.
• Interessiert sein
• Engagiert sein
• Standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten
• Sich ausdrücken und mitteilen
• An einer Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen

Inhalte:
Lerndispositionen als Fundament pädagogisch professioneller Bildungs- und Entwicklungsdokumentation
Beobachten und Dokumentieren in der praktischen Umsetzung
Gewinn von professioneller Beobachtung und Dokumentation für Kind, Pädagogen/innen, Lehrer/innen und Erziehungsberechtigte

Ziele:
Lerndispositionen erkennen und praktisch anwenden.
Unterschiedliche Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Kooperations- und Vernetzungsarbeit von Kindergarten und Volksschule erlebbar machen.

Methoden:
Theoretischer Input
Diskussion
Gruppenarbeit


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 1567

Teilnehmerbegrenzung: 18

ReferentIn(nen):
Bettina Weidlitsch, B.A.

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